Zahnzusatzversicherung für die Kinder?

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Beitrag von peter34 - 14.07.10 - 15:40 Uhr

Hallo an alle,

ich und meine Frau überlegen für unsere 2 Kinder eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen.
Seht ihr eine solche Zusatzversicherung für Kinder als sinnvoll an?
Auf http://www.zahnzusatz-direkt.de habe ich gelesen das die CSS Versicherung sogar 80% bei Kieferorthopädie erstattet. Das ist ja bei Kindern sehr wichtig denke ich.

Die Tarife sind ja in jungen Jahren noch sehr günstig und steigen dann mit dem Alter an.

Was haltet Ihr davon?

Über Tipps wäre ich dankbar.

Gruß Peter

Beitrag von manavgat - 14.07.10 - 15:44 Uhr

Nein, halte ich nicht für sinnvoll.

Gruß

Manavgat

Beitrag von terminor - 14.07.10 - 15:57 Uhr

Warum nicht?

Beitrag von manavgat - 14.07.10 - 16:01 Uhr

Ich bin in der gesetzlichen und habe eine Zusatzversicherung für mich und meine Tochter, die Zahnzusatz nur für mich. Für meine Tochter lohnt das erst, wenn sie 19 ist und die Zahnreinigung nicht mehr von der Kasse bezahlt wird. Da sie regelmässig zur Kontrolle geht und ihre Zähne pflegt, kommen jetzt keine Kosten.

Man kann nicht jeden Mist absichern, sondern sollte sich auf das beschränken, was notwendig und kostenintensiv ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kati543 - 14.07.10 - 19:31 Uhr

Da muß ich dir ausnahmsweise mal zustimmen. Es ist wesentlich günstiger, das Geld für die Zahnzusatz anzusparen und dann im Fall der Fälle darauf zurückzugreifen. Braucht das Kind es nicht, hat es schon das erste Geld für den Führerschein oder das Auto. In 18 Jahren kommt ja einiges zusammen ;-)

Beitrag von terminor - 14.07.10 - 15:57 Uhr

Hallo Peter,

wir haben für unsere Tochte eine abgeschlossen, da es sehr wahrscheinlich sein wird, dass sie später mal eine Klammer benötigen wird.

Die Versicherung übernimmt die Kosten jedoch nur ab einem gewissen Schweregrad. Darauf solltest Du vor Abschluss achten.

Gruß

Thorsten

Beitrag von tweetme - 15.07.10 - 08:05 Uhr

Ich denke,
KLammern werden zum Größtenteil von der Kasse übernommen? #kratz

Beitrag von kathi.net - 14.07.10 - 15:57 Uhr

Ich denke, es lohnt sich nicht. Prophylaxe bekommen Kinder bis zum 18 Lj. nach GKV-Richtlinien.
Während der laufenden Behandlung zahlt man 10% oder 20% für Kieferorthopädie. Diese Kosten werden aber nach erfolgreichem Abschluss zurückerstattet.

Beitrag von sternchen718 - 14.07.10 - 16:04 Uhr

Hallo,

ich würde nur dann eine Versicherung abschließen wenn Leistungen erbracht werden die die normale Krankenversicherung nicht bezahlt.

Die 80% Kieferorthopäde zahlt meine Kasse jetzt auch und bei abgeschlossener Behandlung bekomme ich meinen Eigenanteil auch zurück.
Von daher macht diese Versicherung keinen Sinn.

Wenn es um spezielle Füllungen geht oder gar Kronen sieht die Sache natürlich schon wieder anders aus.

Ich würde mir von verschiedenen Anbietern Angebote machen lassen und vergleichen. Vorallem was in der GKV schon mitdrin ist.

LG
Corinna

Beitrag von nele27 - 14.07.10 - 16:20 Uhr

Hi,

ich kenne mich nicht so genau aus, aber ich denke nicht, dass es wahnsinnig sinnvoll ist ...

Erstens wird wie schon erwähnt ja einiges von der KK bezahlt. Und zweitens gehe ich davon aus, dass teurer Zahnersatz bei Jugendlichen einfach nicht anfällt.

Und daraus würde ich beschließen, dass sich eine Versicherung nicht lohnt. Für kleinere Zuzahlungen ist es denke ich sinnvoller, einen Betrag auf der hohen Kante zu haben. Den kann man flexibler einsetzen als eine Versicherung, wo man immer erstmal das Kleingedruckte abklopfen muss.

Ich habe übrigens für mich eine Zahnzusatzversicherung - aber ich habe auch riesen Baustellen :-)

LG, Nele

Beitrag von viva-la-florida - 15.07.10 - 11:35 Uhr

Hi Peter,

wir haben dafür eine Familienversicherung abgeschlossen.
Junior kostet uns da momentan 1 Euro Aufpreis ;-)

LG
Katie

Beitrag von kleinehexe1606 - 16.07.10 - 20:21 Uhr

Ich habe jetzt eine von Arag die Z100 für meinen Sohn abgeschlossen, da sind 100% Füllungen, Kronen usw. drin, Kieferorthopädie und jährliche professionelle Zahnreinigung.
Wir haben es gemacht da bei ihm durch Zufall eine Kieferfehlstellung diagnostiziert wurde. Der Zahnarzt hatte es mir gesagt als meine Große in Behandlung war, somit war die Diagnose nicht für die Kasse bekannt. Mein Sohn hat jetzt einen offiziellen Termin im September daher jetzt auch noch der Abschluß. Zähne sind wichtig und teuer, je später man eintritt desto teurer wird es natürlich. Da wir mit der Fehlstellung wohl einen langen kieferorthopädischen Marathon vor uns haben war dies der sicherere Weg. Mein Sohn ist nicht kooperativ, ich gehe davon aus das er die Spange zur Kieferbegradigung nicht trägt, somit stände eine OP im späteren Alter an die in die tausende geht....Die Krankenkasse übernimmt diese OP nicht. Da sie unter kosmetische Operationen fällt

Beitrag von pete1323 - 17.07.10 - 13:33 Uhr

Hallo kleinehexe1606,

"Wir haben es gemacht da bei ihm durch Zufall eine Kieferfehlstellung diagnostiziert wurde."

-> Hier spricht man von vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung, sogar vorsätzlicher. Der Versicherer kann (und wird) vom Vertrag zurücktreten.

"Mein Sohn hat jetzt einen offiziellen Termin im September daher jetzt auch noch der Abschluß."

-> Gilt hier nicht eine Wartezeit von 9 Monaten?


gruß pete

Beitrag von osolemio - 25.03.11 - 11:16 Uhr

Au waja, ich geb pete recht, das ist Versicherungsbetrug.
Das wär ja so, wie wenn dein Haus bereits brennt und du trotzdem beim Abschluss der Feuerversicherung sagst "alles bestens"....#nanana

Ich hatte schon bammel #zitter, weil bei meiner Tochter die Milchzähne in der Front ausgefallen waren und die nächsten einfach nicht durchgebrochen sind... Habe sobald die vorderen Beisser nen Millimeter draussen waren gleich eine Zahnversicherung (Signal) bei http://www.hanswaizmann.de abgeschlossen.

Der Tarif kostet jetzt grade mal 6 € im Monat...und leistet 50 % bei KFO, hat aber auch Leistungen für Prophylaxe.
LG Oso