Hallo,
mein Mann sollte eigentlich ab nächsten Monat nach 2 1/2 Jahren "Pause" wieder arbeiten gehen (er war erst in Elternzeit, dann Arbeitslosigkeit). Jetzt ist er schwer krank und wird wohl nicht mehr arbeiten gehen können.
Kann er dann trotzdem Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen, obwohl er ja praktisch gar nicht gearbeitet hat in der letzten Zeit? Er hat in seinem gelernten Beruf nie richtig gearbeitet, sondern hat immer nur ähnliche "Facharbeiter"jobs gehabt (deswegen ist er dann auch zu Hause bei den Kindern geblieben, weil ich mehr verdient habe)
Kann und sollte man die sofort beantragen, auch wenn noch unklar ist, wie sich die Krankheit in den nächsten Wochen entwickelt (er hat heute die Kortisontherapie begonnen, die aber Monate dauern wird)?
Wie geht man am besten vor? Zuerst den Antrag auf Schwerbeschädigung wg. einer Autoimmunerkrankung stellen und dann den Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente? Oder anders herum? Wie lange dauert sowas? Hat jemand hierbei Erfahrung?
Vielen Dank und Grüße.
Frage zu Erwerbsunfähigkeitsrente
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Beitrag von virginiapool - 17.07.10 - 12:55 Uhr
Beitrag von landmaus - 17.07.10 - 14:12 Uhr
Hallo,
ein Fachanwalt für Sozialrecht oder ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Sozialrecht sollte Euch gegen ein überschaubares Entgelt umfassend beraten und alle Deine Fragen beantworten können.
http://anwaltauskunft.de/anwaltsuche
Alles Gute
Beitrag von manavgat - 17.07.10 - 15:25 Uhr
Da braucht ihr unbedingt einen Anwalt. Sonst ist er eher tot, als dass die Rente gezahlt wird.
Ich wünsche Euch alles Gute!
Gruß
Manavgat
Beitrag von sternschnuppe215 - 17.07.10 - 17:03 Uhr
als erstes in VDK eintreten!!! der hats nach Klage dann nach 2 -jahren außergerichtlich durchgeboxt
aber grundsätzlich heißt es "Reha geht vor Rente"" ... d.h. scheitert eine Reha-Maßnahme, dann wir daraus automatisch ein Rentenantrag-
Ihr solltet daher sofort ne Reha beantragen....
wie gesagt, ich glaub ohne den VDK hätten wir das nich gepackt... der ist sein Geld wert (ca 45 EUR/ Jahr)
Grüße
