Krank zum Vorstellungstermin, unsicher

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Beitrag von dream25 - 21.07.10 - 20:41 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin zwar berufstätig, arbeite intern in einem Zeitarbeitsunternehmen, habe mich aber bei einer anderen Firma beworben und habe morgen ein Vorstellungsgespräch. Ich liege mit einer Grippe im Bett und bin krank geschrieben, jetzt bin ich mir total unsicher ob ich das Gespräch verschieben sollte?! Inzwischen geht es mir wieder ganz gut, habe eine verstopfte Nase und geschwollene Augen- sehe allgemein etwas müde und krank aus, weil ich Nachts kaum schlafen kann.

Soll ich lieber verschieben? Ich will unbedingt in diese Firma, mir liegt echt viel daran, aber genau das macht mich auch so unsicher ;(

GLG

Beitrag von hexe1503 - 21.07.10 - 20:56 Uhr

Also ich würde auf alle Fälle morgen dort erscheinen. Vorstellungsgespräche gibt es nicht täglich und wenn Du denn Job unbedingt möchtest, dann bloss nicht verschieben, vor allem, da es Dir schon besser geht. Geh heute früh ins Bett, damit Du morgen fit bist.

Gute Besserung und viel Glück.

Lg die Hexe

Beitrag von dream25 - 21.07.10 - 20:59 Uhr

Ja, so werde ich es wohl auch machen. Der Personaler wird ja auch hören, dass ich nicht ganz fit bin und das vielleicht sogar positiv bewerten ;)

Danke dir... werde dann schnell ins Bett huschen...

GLG

Beitrag von king.with.deckchair - 21.07.10 - 22:45 Uhr

"Der Personaler wird ja auch hören, dass ich nicht ganz fit bin und das vielleicht sogar positiv bewerten ;)"


Das denke ich nicht. Erst recht, wenn es sich nach etwas ansteckendem anhört...

Beitrag von bellababe84 - 21.07.10 - 22:07 Uhr

Hi

also ich persönlich täts aus dem einfachen Grund NICHT machen, weil es bereits einen sehr schlechten Eindruck deinem potentiellen neuen AG gegenüber vermittelt, sofern er davon Wind bekommt, dass du gerne mal unnötigerweise bzw. länger als notwendig 'blau' machst!
Ich würd ihnen deine Erkrankung ganz ehrlich am Telefon mitteilen und zeitgleich einen neuen Termin in ein paar Tagen erfragen...

Alles Gute! Lg

Beitrag von landmaus - 21.07.10 - 22:19 Uhr

*weil es bereits einen sehr schlechten Eindruck deinem potentiellen neuen AG gegenüber vermittelt, sofern er davon Wind bekommt, dass du gerne mal unnötigerweise bzw. länger als notwendig 'blau' machst! *

Hallo,

ich verstehe Deine Argumentation irgendwie überhaupt nicht. Kannst Du das nochmal erklären?

Viele Grüße

Beitrag von arkti - 21.07.10 - 22:41 Uhr

Was gibt es daran nicht zu verstehen?

Bei dem einen nicht arbeiten gehen aber zum Vorstellungsgespräch hingehen widerspricht sich irgendwie.


Beitrag von bellababe84 - 21.07.10 - 22:43 Uhr

#pro du triffst es haargenau auf den Punkt!

Beitrag von landmaus - 21.07.10 - 23:15 Uhr

Warum? Sie geht ja nicht irgendwoanders arbeiten. Ein Vorstellungsgespräch mit einem Arbeitstag zu vergleichen finde ich absurd. Ginge es z.B. um die Teilnahme an einem ganztägigen Assessmentcenter könnte ich das ja noch nachvollziehen, aber so ist das wie die Behauptung krank geschrieben nicht einkaufen gehen zu dürfen. Irgendwie Blödsinn.

Beitrag von bellababe84 - 21.07.10 - 22:41 Uhr

Hallo

gerne, damit meine ich, dass ICH persönlich so ein Verhalten nicht verantworten könnte, wenn der zukünftige (bzw. auch ehemalige) AG davon erfahren, dass ich einen !Krankenstandes! für ein Vorstellungsgespräch genutzt habe und das zeugt davon, keine Skrupel dem aktuellen AG gegenüber zu haben...

Verstehst du meinen Gedankengang?

Beitrag von landmaus - 21.07.10 - 23:12 Uhr

Verstehen ja, aber nachvollziehbar finde ich das nicht.

Ich bin seit mehreren Jahren Arbeitgeber und auf eine solche verquere Überlegung käme ich sicher nicht. Derjenige wäre ja auch zum Vorstellungsgespräch gekommen, wenn er gesund gewesen wäre. Also was soll er da ohne Skrupel ausnutzen. Das er arbeitsunfähig ist, weiss ich als potentiell neuer Arbeitgeber ja auch gar nicht. Ich muss ja davon ausgehen, dass er sowieso Urlaub genommen hat. Und selbst wenn ich es erfahre. Ein Vorstellungsgespräch ist mit einem ganzen Arbeitstag nicht zu vergleichen. Was soll das also. Der aktuelle Arbeitgeber hat keinerlei Einbußen und rein rechtlich steht der Wahrnehmung des Vorstellungsgesprächs auch nichts entgegen.

Ich sehe daher nur einen Bewerber, dem offensichtlich sehr an der Stelle liegt. Für mich wäre das zunächst einmal positiv.

Beitrag von bellababe84 - 21.07.10 - 23:43 Uhr

wenn du das als AG so tolerant siehst, dann würde es dir wohl auch nichts ausmachen, solltest du mal davon erfahren, dass einer deiner Mitarbeiter einfach länger krank feiert, um sicher einem Vorstellungsgespräch nachkommen zu können (und sich im besten Fall auch einen Urlaubstag hierfür erspart ;)...

Wie im Ausgangsthread immerhin angesprochen wurde, geht es der Threaderstellerin nach eigener Aussage schon wieder ganz gut, bis auf einige kleine "Einschränkungen" wie Schnupfen und dgl.

Du unterstützt dieses Vorgehen als AG also und siehst darin keine Skrupel?! Tut mir leid, aber das ist für MICH nun nicht nachvollziehbar!

Beitrag von landmaus - 21.07.10 - 23:50 Uhr

Dein Vergleich hinkt. Aber das weisst Du ja selbst.

Ohne Misstrauen ist es im übrigen viel schöner. Wir sind ein kleines Büro mit gutem Arbeitsklima. Ich seh es gerne, wenn meine Angestellten sich richtig auskurieren und ich bin meistens diejenige, die sie zum Arzt schickt. Ich bin fair, sie sind es auch. Der Deal ist für alle Beteiligten viel besser.

Beitrag von bellababe84 - 22.07.10 - 00:09 Uhr

1. Warum fühlst du dich jetzt bitte persönlich angegriffen?
Schließlich hat dich niemand in einem Wort als schlechten AG hingestellt...

2. >Ohne Misstrauen ist es im übrigen viel schöner. <
Ja, schade nur, dass manch Angestellte deren AG so unfair gegenüber handeln!

;)

Beitrag von landmaus - 22.07.10 - 00:15 Uhr

Wo fühle ich mich denn persnlich angegriffen?

Sie handelt nicht unfair. Sie ist arbeitsunfähig, nicht gesprächsunfähig.

Beitrag von bellababe84 - 22.07.10 - 00:18 Uhr

aja, jetzt wäre doch noch sehr interessant zu erfahren, was genau ihre Arbeit wäre... denn sofern sie nicht gesprächsunfähig ist, könnte sie in ihrem Zustand doch durchaus schon wieder im Büro sitzen ;)

Beitrag von landmaus - 22.07.10 - 00:29 Uhr

Sie soll aber im Büro nicht sitzen, sondern arbeiten.

Ich dachte auch mal so, bis ich dann im Referendariat nach einer mehrmals verschleppten Bronchitis endgültig mit Lungenentzündung flach lag. 4 Wochen Bettruhe, 3 Mal Lunge röntgen, Tonnen Antibiotikum und einen kaum überblickbaren Berg nachzuholender Arbeit.

Einem vernünftigen Arbeitgeber kommt es nicht darauf an, dass seine Angestellten sich so schnell wie möglich wieder zur Arbeit schleppen. Er achtet auf ihre Gesundheit. Ich hab das als Angestellte zum Glück so erlebt und führe das als Arbeitgeber so fort.

Beitrag von blacknickinblue - 22.07.10 - 10:02 Uhr

Die TE "feiert" aber nicht krank. Sie ist wirklich krank. Und das ist ihr wohl sogar anzusehen.

Du verdrehst hier schlicht und einfach die Tatsachen.

Beitrag von nick71 - 21.07.10 - 22:29 Uhr

Ich würde lieber etwas müde und krank aussehend zum Vorstellungsgespräch erscheinen, als überhaupt nicht...letzteres hinterlässt nämlich gar keinen guten Eindruck und würde wahrscheinlich bedeuten, dass du den Job vergessen kannst.

Bei Fieber und/oder strikter Bettlägerigkeit sind dir die Hände gebunden, aber soooo wanhsinnig schlecht scheint es dir ja nicht (mehr) zu gehen.

Beitrag von manavgat - 22.07.10 - 10:57 Uhr

Ich würde meine Krankmeldung dort hin faxen mit ein paar Zeilen, dass es mir wahnsinnig leid tut und ich schon allein wegen der Ansteckungsgefahr für den neuen AG, den Termin lieber nicht wahrnehmen möchte. Dass ich hoffe, dass dies nicht nachteilig ausgelegt wird und ich um einen neune Temin bitte.

Gruß

Manavgat

Beitrag von landmaus - 22.07.10 - 13:32 Uhr

Das wäre eine sehr gute Lösung gewesen, war aber wohl gestern Abend zu spät.

Liebe Grüße

Beitrag von dream25 - 22.07.10 - 11:02 Uhr

Hallo,

also, ich war nicht beim Vorstellungstermin, das liegt aber daran, dass ich mich die halbe Nacht übergeben habe und keine bzw. kaum noch Stimme habe. Heute geht es mir leider nicht so gut, habe später einen Arzttermin.

Ich habe den Termin recht früh angelegt, damit ich danach direkt auf zu meiner regulären Arbeit gehen kann. Ich kann mir meine AZ selber einteilen, solange die Arbeit erledigt ist und ich darauf achte, dass ich keine beruflichen Termine verschwitze. Das heißt, dass ich mir niemanden ins Büro eingeladen habe und dann selber nicht da bin. Wäre ich also nicht krank, dann hätte ich den Termin heute morgen super wahrnehmen können und wäre danach arbeiten gegangen. Ganz normal.

Klar ist es meinem jetztigen AG nicht fair gegenüber mich heimlich nach einer neuer Arbeit umzuschauen, umbegründet mache ich das aber nicht und ich werde einen Teufel tun meine derzeitige Firma davon zu informieren.

LG

Beitrag von bellababe84 - 22.07.10 - 12:11 Uhr

>Klar ist es meinem jetztigen AG nicht fair gegenüber mich heimlich nach einer neuer Arbeit umzuschauen, umbegründet mache ich das aber nicht und ich werde einen Teufel tun meine derzeitige Firma davon zu informieren.<

Meine Güte, is es wirklich so schwer zu verstehen... #kratz

NATÜRLICH benachrichtigst du deinen jetzigen AG nicht über deine Arbeitsuche #klatsch DAZU RÄT DIR HIER AUCH NIEMAND!! #augen
Wenn du dich um eine neue Arbeit kümmerst, dann mach das doch ruhig - allerdings ist es m.M. nach nicht okay, einen !KRANKENSTAND! dafür auszunutzen, indum du währenddessen Vorstellungsgespräche wahrnimmst. Nicht mehr, nicht weniger!



Beitrag von dream25 - 22.07.10 - 12:16 Uhr

und wie Du liest, habe ich den Krankenstand dafür nicht ausgenutzt! #augen

Und: ich habe es geschrieben, weil es mir schon leid tut, mich nach einer neuen Stelle umzuschauen, aber ich muss es machen, ich persönlich finde es eine blöde Situation #augen

Und: ich hatte nicht geplant krank zu werden, den Termin hatte ich auch auf einen regulären Arbeitstag gelegt. Wie Du oben gelesen hast, kann ich mir meine AZ selber einteilen


schönen Tag noch

Beitrag von landmaus - 22.07.10 - 13:34 Uhr

Wieso tut es Dir Leid. Lass Dich doch von so einem unqualifizierten Geschwafel nicht ins Bockshorn jagen. Sich beruflich weiter zu entwickeln ist etwas schönes. Arbeitgeber, die das ihnen gegenüber unfair finden, ähneln mehr antiken Sklavenhaltern und sollten daher ignoriert werden.

Viel Glück bei der Suche und gute Besserung