hallo,
nochmal ich.
frage steht ja schon oben. mein mann hat bedenken (jetzt schon), daß wir zur rentenzeit ohne geld dastehen - also, daß die rente bei weitem nicht reicht (sind zwar noch zustätzlich verischert, aber er hat angst davor). er meint, die lebenserhaltungskosten wie essen - strom - miete, steigen bis dahin so rasant an, daß wir mit unserer normalen rente, die ja immer weniger wird, alle als sozialfall enden
also ich find das erstens übertrieben, wir werden schon nicht verhungern, und zweitens mach ich mir jetzt noch keine gedanken über sowas.
wie gehts euch damit?
danke
habt ihr angst im alter (rente) als pflegefall zu enden?
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Beitrag von sabine7676 - 27.07.10 - 14:00 Uhr
Beitrag von sabine7676 - 27.07.10 - 14:01 Uhr
sorry - falsche überschrift! meinte sozialfall!
Beitrag von swety.k - 27.07.10 - 14:09 Uhr
Nein, darüber mache ich mir keine Gedanken. Wir haben einen Riestervertrag abgeschlossen und außerdem habe ich über meinen Arbeitgeber eine zusätzliche Rentenversicherung.
Liebe Grüße von Swety
Beitrag von zwiebelchen1977 - 27.07.10 - 14:12 Uhr
Hallo
Ein bisschen schon. Obwohl mein Mann als Beamter eine gute Pension bekommen wird, ich auch meine Rente plus Rente vom Ag und wir beide noch zusätzlich Rentenversichert sind und Eigenheime vorhanden sind.
Bianca
Beitrag von grafzahl - 27.07.10 - 14:22 Uhr
Wenn man nur auf die gesetzliche Rente setzt, wird es im Alter sehr sehr eng.
Wer darauf verzichtet, zusätzlich für das Alter zu sparen, hat aber selbst Schuld. Mindestens ´ne Riester-Rente sollte drin sein. Das sind mal gerade 4 % vom Bruttogehalt.
Es ist eigentlich eine ganz einfache Sache:
Je mehr man heute auf Konsum verzichtet und spart, desto weniger muss man im Alter auf Konsum verzichten.
Das demografische Problem in der Rentenversicherung wird man ohnehin nur dadurch lösen können, dass man die Lebensarbeitszeit verlängert. Die 0,3% Abschlag pro Monat, die man vor der Regelaltersrente tatsächlich in Rente geht, wird uns irgendwann mal wie ein schöner Traum vorkommen. Ich bin sicher, dass man den Abschlag auf mindestens 0,5% erhöhen wird bei gleichzeitigem Heraufsetzen des Rentenbeginns auf 70 Jahre. Und wer dann "schon" mit 65 aufhören möchte, bekommt 30% weniger Rente.
Beitrag von schwarzbaer - 27.07.10 - 14:47 Uhr
wir hoffen, durch mietfreies Wohnen im eigenen Haus das Rentenminus etwas zu kompensieren. ausserdem haben wir beide Riesterverträge und sparen auch so noch was an.
Und zu guter letzt gibt es (hoffentlich nicht so bald) bei meinen Eltern noch was zu erben.
Ich bin also bedingt zuversichtlich
Beitrag von motte1986 - 27.07.10 - 16:46 Uhr
Hallo!
Also deine Aussage, dass du dir darüber JETZT noch keine Gedanken machst, finde ich übel!!!!
Mein Vater hat sich in deinem Altern auch nen Feuchten um seine Rente gekümmert, heute ist er fast 50 und ein Pflegefall, GsD verbeamtet und noch arbeitsfähig durch etliche Hilfsmittel wie seperates, klimatisiertes Büro, Sprachprogramm, immer nen Azubi, der diverse Aufgaben für ihn erledigt (oder nen Praktikanten, o.ä.), er hält eben von 8.00-16.00 seinen Beamtenschlaf
und hat seinen sicheren Job nebst guter Pension in ca. 10 Jahren.
Hätte er das nicht und NICHT vorgesorgt, wäre er schwerbehindert und bettelarm!
Insofern kann ich deine Einstellung überhaupt nicht verstehen.
Wir haben gut vorgesorgt, haben beide eine Lebensversicherung, Riester und ne private Rentenversicherung, zahlen zwar nicht wenig ein, aber können uns von LV 1 mal bei Renteneintritt ne ETW in bar kaufen und LV 2 dann monatlich über 20 Jahre auszahlen lassen, was mtl. ca. 1000€ sein werden.
Damit werden wir hoffentlich leben können und notfalls auch ein Pflegeheim zahlen können, ohne dass unsere Kinder blechen müssen.
Daran sollte man nämlich auch denken. Wenn DU in ein Heim musst (und Altersdemenz hat man sehr sehr schnell) und nicht vorgesorgt hast, müssen deine Kinder für dich zahlen. Nebst ihrer eigenen zu versorgenden Familie...das wäre mir mehr als peinlich und ich würde mir ehrlich gesagt lieber den Strick wählen, als dass meine Kids für mich sich krumm arbeiten müssten.
Gruß
Beitrag von sabine7676 - 27.07.10 - 20:53 Uhr
soso übel - übel find ich, daß du antwortest ohne den beitrag richtig zu lesen. da steht nämlich drin, daß wir sehr wohl zusätzllich vorgesorgt haben, mein mann allerdings jetzt schon immer wieder mal grübelt ob wir dann über die runden kommen. ich mach mich deswegen noch keinen kopf - ich weiß ja nicht, leb ich überhaupt solange und ob die ganzen versicherungen dann überhaupt noch was bringen, die zeiten sind sowiso nicht sicher, verstehst was ich meine???
Beitrag von motte1986 - 27.07.10 - 22:45 Uhr
total naiv!
klar kannst du morgen den Arsch zumachen. Aber denk mal an deine Hinterbliebenen.
Mein Schwiegervater ist vor zwei Jahren auf ner Radtour als Groß- und Hauptverdiener tot umgekippt und hat GsD vorgesorgt, sonst wäre meine Schwiegermutter heute ein Sozialfall!
Übel finde ich deine Naivität, dein Mann scheint vernünftig zu sein.
Nach einem arbeitsreichen Leben will ICH (so wie anscheinend dein Mann) nichtmehr monatlich rechnen müssen, sondern LEBEN können, dir scheint das sonst wo vorbei zu gehen...sehr naiv!
Beitrag von sabine7676 - 28.07.10 - 08:04 Uhr
mein gott! warum so negativ? ich finde den umgangston hier teilweise echt schlimm!!!
ich bin nicht naiv! ich habe vorgesorgt!!!!!!!! darum versteh ich das ganze grübeln nicht. wenns reicht ist o.k. wenn nicht muss ich mir keine vorwürfe machen. ich kann nicht mein ganzes geld zu seite legen und jetzt leben wie in armut nur damit ich im alter (wie gesagt, wenn wir es überhaupt erleben) in urlaub fahren kann. wie viele menschen heben sich alles für die rente auf? und dann? diese krankheit und jenes und nichts geht mehr. ich lebe nicht für meine nachfahren, jeder soll sein leben selbst in die hand nehmen. d. h. nicht, daß ich geizig bin und meine kinder auf kosten sitzen bleiben sollen die ich gemacht habe (beerdgung etc.) - dafür ist gesorgt!
ihr seid so typisch deutsch! jammern und nicht geniessen können. immer mehr und mehr haben wollen - schlimm ist das! was brauch ich denn ausßer gesundheit? ein dach über dem kopf und was zu essen, DARAN wird es, wenn meine versicherung nicht bankrott geht wohl kaum scheitern.
Beitrag von lilly_lilly - 27.07.10 - 18:01 Uhr
Hallo!
Also sich heutzutage auf die Rente zu verlassen ist schon fast fahrlässig...
Ich glaube, die Rente (oder das bisschen, was man da kriegt) kannst du vernachlässigen.
Wir sparen jetzt schon viel und planen im Alter so viel Geld zu haben, dass die Rente dann einfach ein "Zuckerl" oben drauf ist. Falls wir überhaupt noch eine kriegen.
Du bis - laut VK - 33 Jahre. Wann willst du dir Gedanken über deine Absicherung im Alter machen?
Und: Altersheim, meine beiden Omas waren dort - da will ich NIE NIE NIE hin. Das ist menschenverachtend und unwürdig, wie die dort behandelt werden. (Dabei denke ich nicht, dass es Schuld des Personals ist. Die kosten für eine ordentliche Behandlung sind einfach immens. Jetzt schon!)
Ja, ich habe Angst als Pflegefall zu enden.
Lg, Lilly
Beitrag von sabine7676 - 27.07.10 - 20:55 Uhr
hallo!!!!
bitte genau lesen! wir haben privat vorgesorgt, das nimmt meinem mann aber die angst nicht. ja soll ich mich denn jetzt schon verrückt machen, wenn ich gar nicht weiß wie sich alles noch entwickelt?
Beitrag von heffi19 - 27.07.10 - 18:12 Uhr
Ich bin mal ganz ehrlich: Ich hoffe nicht, dass ich überhaupt so alt werde 
Wenn ich mir manche älteren Leutchen so angucke mit den vielen Gebrechen etc. - nein danke. Mit spätestens 60/65 will ich weg von dieser Welt :D
Vielmehr mache ich mir Sorgen darum wer sich mal um mich kümmert bzw. wie ich im Alter alleine klar komme, da mein Mann schon ein ganz schönes Stückchen älter ist als ich und Kinder eher fraglich sind.
Deswegen: Lieber ein frühes Ende :)
