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Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 19:46 Uhr

Hi.....
brauche dringeng rat.Ich habe 2 Kinder 14 und 1+4 mon. Jahr alt und habe immer durchgehend...außer Elternzeit von 9monaten bei der kleinen... gearbeitet.
Bei uns war die Tagespflege super organisiert und wurde gut gefördert vom Jugendamt.Meine Tagesmutter bekommt 5.50€ die Stunde.....das macht für mich mit Förderbeitrag monatlich 225 €....die restlichen 648 € monatlich zahlt das Jugendamt(ich arbeite 32 Std die Woche).

Jetzt kommt das Problem.....wir sind einen Ort weiter gezogen diesen Monat.....ich habe mir vom Jugentamt dieser Stadt die Unterlagen zuschicken lassen...und was stelle ich fest?Die förderung beträgt in dieser Stadt nur 357 € .....das sind fast 300 € monatlich mehr die ich zahlen muß ....wie kann das sein? 525€ monatlich...ein Witz!!
Mir bleiben von meinem Gehalt monatlich 1030 € nach abzug der Tagesmutterkosten übrig........dann wären es nur noch 730....
Soll ich dafür soviele Stunden arbeiten gehen.....mein Baby jeden morgen um 5:30 Uhr wecken???Nein ich habe keine lust mehr......ich war noch nie einen Tag arbeitslos......aber jetzt werde ich es und genieße die nächste Zeit mein Baby...basta.
Ich bleib jetzt einfach mal zu Hause und werde schön Abeitslosengeld kassieren.....wer kann mir Tipps geben was ich in die Kündigung schreibe um einer sperre zu entgehen....


Beitrag von tjanzen - 31.07.10 - 20:01 Uhr

Ja, ich wäre auch sauer - aber beruhige Dich erstmal und denke selber noch einmal logisch über Deine Situation und Deine "Lösung" nach...

Wenn das ALG I nach einem Jahr endet - was kommt denn dann? Kriegst Du einfach so einen neuen Job? An der Betreuungssituation hat sich bis dahin ja auch nichts geändert...
Wie wäre es stattdessen mit Alternativen wie Wohngeldzuschuss oder Kinderzuschlag - kommt halt darauf an, was Dein Mann oder Partner verdient.

Sich jetzt "nen Lenz zu machen" löst ja das Problem nicht.

Also tief durchatmen und lieber mal konstruktiv nach Lösungen suchen...
Besser wäre es eh gewesen, sich vor dem Umzug schlau zu machen, aber dafür ist es jetzt ja zu spät...

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 20:15 Uhr

wir bekommen leider nichts...wir sind beide berufstätig...und verdienen.wir sind umgezogen um kosten zu sparen.....die wohnung war sehr teuer......
jetzt habe ich 150 € mehr Spritkosten.....plus dir 300 € fur die Tagespflege...

Es bleibt mal wieder nichts übrig.....

Wenn das Alg endet könnte ich mich mit 400€ jobs über Wasser halten....und wenn die kleine 3 ist habe ich Anspruch auf einen Kindergartenplatz.....der wäre nicht so teuer......und mein Arbeitgeber würde mich garantiert wieder nehmen.Wir haben immer Personalmangel....und ich arbeite in einem sicheren Unternehmen...seit 10 jahren.

Beitrag von kessita - 31.07.10 - 20:09 Uhr

Hallo,

du wei?t, aber schon, dass du nur ALG I erhälst wenn du eine Kinderbetreuung für mindestens 15 Stunden die Woche hast?

Und dann natürlich auch nur anteilig!

LG

Beitrag von derhimmelmusswarten - 31.07.10 - 20:13 Uhr

Dummer Plan. Und was ist, wenn du danach keinen Job findest? Du weißt ja, dass du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen musst und es auch zu Maßnahmen kommen kann? Und was machst du dann? Ohne Kinderbetreuung?

Warum gibst du dein Kind nicht in eine Krippe? Ich hätte mich da vorher mal informiert wie es mit den Kosten aussieht. Ich würde mich nun lieber schnell um eine Krippe oder anderweitige Betreuungsmöglichkeit kümmern als aufs Arbeitsamt zu gehen. Ist bestimmt nicht so schön, die am Hals zu haben.

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 20:17 Uhr

Mann kann kein Kind mal eben anders unterbringen......ist ja kein Möbelstück was man irgendwo abstellt..

Beitrag von kessita - 31.07.10 - 20:19 Uhr

Klar kan man das - mit liebevoller Eingewöhnung.

Wir haben zwei Tagesmütter und eine Krippe hinter uns mit unserer Großen - einmal Umzugsbedingt und zum anderen weil sich kurzfristig meine Arbeitszeiten geändert haben.

Da hatte ich keine Wahl und sie auch nicht!

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 20:22 Uhr

Ich muß um 6.45 uhr auf Arbeit sein....welchr kinderkrippe hat da schon auf?

Beitrag von kessita - 31.07.10 - 20:23 Uhr

Private -auf Basis von Elterninitiativen .

Alternativ - kann dein Mann /Freund dein Kind nicht bringen?

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 20:27 Uhr

Nein leider nicht....mein Mann fährt Montag auf Montage und kommt Freitag nach Hause
ob es hier private gibt weiß ich nicht......
was spricht dagegen mal 1 jahr zu hause zu bleiben....ich arbeite seit 1994.....ohne pause.Ich will ja nur keine sperre.......

Beitrag von happla - 31.07.10 - 20:34 Uhr

Hallo,

ich kann Deinen Ärger verstehen, aber wie die anderen schon schrieben: Du wirst nur ALG1 bekommen, wenn Du eine Kinderbetreuung nachweisen kannst und Du musst dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
Monatlich musst Du mind. 5 Bewerbungen schreiben und wenn Du einen Job angeboten bekommst (auch über das Arbeitsamt) musst Du ihn annehmen, sonst bekommst Du ein Sperre... Wenn Du lange nicht vermittelbar bist bekommst Du Maßnahmen, wie Bewerbungstraining, evtl kleine Umschulungen an denen Du teilnehmen musst.

Also wirst Du leider nicht einfach so eine Weile zu Hause bleiben können.

Ich hoffe, Du findest eine Lösung, weil ich gut nachvollziehen kann, dass es so sehr ärgerlich für Dich ist.

Alles Gute,
H.

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 20:44 Uhr

Danke .....
ich muß drüber nachdenken.......da will man arbeiten.....und dann werden einem nur Steine in den weg gelegt:-[

Beitrag von arkti - 31.07.10 - 20:43 Uhr

Du verstehst es nicht oder?
Ohne Kinderbetreuung gibt es auch KEIN ALG1.
Um ALG1 zu bekommen musst du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 20:46 Uhr

ich bin nicht blöd......ich könnte ja meine schwimu als Kinderbetreuung angeben.....sie ist in Rente....aber bis jetzt war ich leider immer ehrlich. Dann steh ich zur verfügung

Beitrag von zwillinge2005 - 31.07.10 - 20:34 Uhr

Hallo,

kündigen halte ich für eine eher schlechte Idee.

Wie wäre es, wenn Du versuchst noch bis zum zweiten Geburtstag durchzuhalten, dann das dritte Jahr Elternzeit zu nehmen und dann den Kindergarten zu "beanspruchen"?

Euer Familieneinkommen scheint nicht besonders niedrig zu sein, wnn Euer Eigenanteil so hoch ist, deshalb aber eine unbefristete Stelle zu kündigen - sicher kein guter Plan.

LG, Andrea

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 20:41 Uhr

das ist ne komische rechnung......unser Eigenanteil ans jugendamt sind ja nur 85 €........140€ kriegt die tagesmutter noch zusatzlich von uns.....zu den 648€ die das Jugendamt an sie zahlt.

Beitrag von ichclaudia - 31.07.10 - 21:06 Uhr

Hm, 85 und 140 sind dann doch gerade mal 225 €, die ihr für die Betreuung aufbringen müsst. Das ist doch günstig !!! Unser Sohn ist bereits 5 Jahre, im letzten Kindergartenjahr und wir zahlen wesentlich MEHR !!! Trotzdem käme ich nicht auf die Idee die Arbeit aufzugeben...

LG

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 21:15 Uhr

ja.....dann hier im ort nochmal extra 300€ für die tagesmutter....wären 525 € monatlich....
vorher waren es 225€

Beitrag von zwillinge2005 - 31.07.10 - 21:31 Uhr

Hallo,

ich habe gar nichts "gerechnet".

Aber warum müsst Ihr noch an die Tagesmutter "extra" zahlen? Warum werden nicht alle Stunden über das Jugendamt abgerechnet? 5,50 Euro pro Stunde bei so einer hohen Stundenzahl ist recht viel für eine Tagesmutter, die über das Jugendamt vermittelt wurde. Insgesamt wird bekommt die Tagesmutter also 788 Euro?

Ihr seid nur "ein Dorf weiter" gezogen und Du hast jetzt 150,- Euro MEHR Spritkosten? Wie weit liegen bei Euch die Dörfer auseinander? Ich habe bis zur Geburt des dritten Kindes 58km einfachen Arbeitsweg gehabt und das 4 Tage pro Woche und nur 200,- Euro Kraftstoffkosten pro Monat gehabt.....

LG, Andrea

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 21:55 Uhr

das ist bei uns so....
sie bekommt bei 35 std 648 vom jugendamt....die differenz zu den 35std x 4wochen x5,50 € sind 140 €.....die zahle ich......plus 85€ ans jugendamt......damit sie die 648 überhaupt fördern. so....damit sie überhaupt tagesmutter werden darf muß sie spezielle ausbildungen machen.....und darf entsprechend verlangen........und darum zahlt jugendamt auch soviel

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 21:58 Uhr

sprit kosten....konnte früher zur arbeit laufen

Beitrag von ichclaudia - 31.07.10 - 21:09 Uhr

Bei mir gehen vom Nettogehalt ca. 50 % für die Kindergartengebühren drauf und ich arbeite trotzdem weiter ;-).

Schon mal dran gedacht, dass die Kinderbetreuungskosten auch bei der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden und dann gegebenenfalls mit einer höheren Erstattung zu rechnen ist?

LG

Beitrag von mama-042009 - 31.07.10 - 21:13 Uhr

schon mal dran gedacht das mein mann monatlich über 300€ unterhalt für seinen sohn zahlen muß....und meine tochter(14jahre) nur 100 € von ihrem vater bekommt......woher das geld nehmen?
ich habe wie schon geschrieben jetzt 150€ mehr spritkosten.....macht monatlich 450€ mehr......hast du soviel übrig jeden monat....ich nicht!

Beitrag von ichclaudia - 01.08.10 - 21:23 Uhr

Nachdem die Kindergartengebühren, Auto, Wohnkosten, Lebenshaltung, Versicherungen etc. alles bezahlt ist, bleibt nicht mehr soo viel übrig...
ABER: Kindergartengebühren sind bei uns normale Fixkosten, die einfach anfallen, erst der Rest ist dann "übrig"...

Beitrag von vwpassat - 31.07.10 - 21:17 Uhr

Solches Gejammer wie Deines regt mich auf!

Warum seid Ihr denn umgezogen, wenn (lt. Deinen Angaben) die Wohnung teurer ist und Du 150 € mehr Benzinkosten hast?

Das Problem mit der Tagesmutter bzw. dem Betreuungskostenzuschuss hättest Du vorher klären können bzw. müssen. Ist doch auch nicht für ewig, in 1 1/2 Jahr hast Du Anspruch auf einen KiGa-Platz.

Und last but not least ist da wieder das Phänomäen, dass die Frauen immer so tun, als wenn sie die Kinderbetreuungskosten alleine zahlen müssten. Mensch, Du hast einen Mann, der auf Montage bestimmt nicht nur dreifuffzich verdient.