Hallo,
ich schreibe heute im Namen meiner Schwägerin:
Sie macht eine schulische Ausbildung zur Masseurin und bekommt demzufolge als Unterstützung Bafög.
Nun ist es so das sie sehr schwer an Neurodermitis erkrankt ist und hier in Sachsen die Lehrstelle aufgeben möchte...da sie in regelmässigen Abständen sogenannte Schübe bekommt und von den Lehrern aus nicht an der praktischen Ausbildung teilnehmen darf.
....heißt sie hat eigentlich mehr Fehltage als ihr bzw.der Lehre gut tun würden.
Sie hat mehr oder weniger durch Zufall (hat ihren Freund dort kennengelernt )festgestellt das ihre Hautprobleme in Mecklenburg weniger geworden sind bzw.fast ganz weg gingen.
Nun hat sie sich dort oben eine neue Schule gesucht,in der sie auch schon angenommen wurde um ihre Lehre neu zu beginnen.
Mit ihrer jetzigen Schule is auch alles geklärt-sie muss jetzt nur noch eine plausible Erklärung für das Amt finden.
Aber wie erklärt man sowas-wer kann mir /uns helfen?
Wir können ja schlecht schreiben:
"Ich habe festgestellt das aufgrund des Seeklimas bzw.der Luft an der Ostsee meine Hautprobleme weniger wurden."
"Ich habe an der Ostsee festgestellt das die salzige Seeluft meiner Haut gut tat."
Wie schreibt man sowas professioneller????
Lg
Bafög-Amt will Begründung wg.Lehrstellenwechsel
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Beitrag von moonlight06 - 01.08.10 - 21:34 Uhr
Beitrag von wasteline - 01.08.10 - 22:28 Uhr
Die einfachste Möglichkeit ist, dass ein Hautarzt ihr ein Attest schreibt und darin den Wohnungswechsel befürwortet.
Beitrag von moonlight06 - 01.08.10 - 22:33 Uhr
sorry..hatte ich vergessen :
sie hat bereits ein Gutachten vom Hausarzt und auch ein Attest vom Hautarzt eingereicht.
Dies reicht dem Amt leider noch nicht-
wollen eine "persönliche"schriftliche Stellungnahme meiner Schwägerin(an diesem Schreiben will sie auch nochmal beide Gutachten ranhängen)warum sie unbedingt in Mecklenburg eine neue Lehre aufnehmen möchte.
Beitrag von kati543 - 02.08.10 - 07:38 Uhr
Wie wäre es einfach mit den Tatsachen und der Entwicklungsgeschichte? Die Leute, die das entscheiden, sind keine Anwälte und erwarten kein Schreiben, was professionell ist. Das ganze im Passiv schreiben hilft da ungemein. Also immer schön das "ich" weglassen. Also "Es wurde festgestellt,..."
Weswegen will das Amt eigentlich eine Erklärung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Amt es sinnvoll findet, eher einem Laien, als einen Arzt zu glauben. Was genau macht sie denn dann dort oben? Wird das eine andere, ähnliche Ausbildung? Wieso denkt sie denn, dass die Neurodermitis dort so weit weg geht, dass die den Job ausüben kann? Fängt sie nochmal neu an? Kann sie die Ausbildung überhaupt noch beenden? Ich denke eher, das Amt will auf solche Fragen eine Antwort und nicht auf medizinische Sachen.
