welche ausbildung - was habt ihr gelernt

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Beitrag von summer-rain - 02.08.10 - 18:51 Uhr

hallo ihr lieben! #winke

ich habe in diesem jahr meine ausbildung beendet (chemiekantin) und habe bis jetzt keine anstellung gefunden. im moment jobbe ich in der systemgastronomie würde aber sehr gerne noch eine weitere ausbildung machen, denn die arbeit da ist supi anstrengend und wird natürlich auch nicht so prima bezahlt. mir fällt nur einfach nichts ein #schwitz ich hab einfach keinen traumberuf, bin für alle richtungen offen und möchte mich jetzt einfach mal etwas informieren. ich habe daran gedacht reiseverkehrskauffrau zu erlernen (das könnte ein traumberuf sein), aber da habe ich gehört, dass die aussichten in der zukunft nicht so rosig sind. an meinen neuen beruf habe ich ein paar anforderungen #hicks vielleicht fällt euch was dazu ein und/oder ihr erzählt auch einfach mal was ihr gelernt habt #danke

- es muss eine duale ausbildung sein!
- die chance auf eine anstellung nach der ausbildung sollte gut sein
- möglichst feste arbeitszeiten (nicht am we, nicht nachts, keine schichten)
- nach der ausbildung gut bezahlt #rofl
- körperlich nicht so anstrengend

ich lasse mich demnächst mal beim arbeitsamt beraten, freue mich aber über jede idee und erfahrung!!!

vielen dank und liebe grüße #blume #klee#blume

Beitrag von heffi19 - 02.08.10 - 19:00 Uhr

Ich hab Arzthelferin gelernt - weil es mein Traumberuf ist (auch wenn ich mit meinen Noten was anderes machen könnte).

Der Beruf ist weitaus anstrengender als immer behauptet wird, nicht unbedingt körperlich aber vom Kopf her ;)

Das Gute ist: Man kann als Frau auch nach Elternzeit etc. einigermaßen problemarm eine Teilzeitanstellung finden. Außerdem gibt es gute Aufstiegsmöglichkeiten wenn man bereit ist sich fortzubilden.

Ich muss manchmal auch am Wochenende arbeiten wenn wir Dienst haben, aber das ist eher selten und fällt in manchen Bundesländern/Kreisen komplett weg weil die Dienste in Krankenhäusern abgehalten werden.

Das Gehalt ist in den letzten Jahren gestiegen, es ist nicht berauschend, aber es geht und für mich persönlich ist Glücklichsein im Beruf wesentlich wichtiger als die Bezahlung.

Das Problem: Im Gesundheitssystem siehts nicht grad rosig aus, weil die Ärzte selbst immer weniger verdienen.

Beitrag von wuestenblume86 - 02.08.10 - 19:15 Uhr

Hallo!

Ich habe studiert und nebenher studiumsbegleitend gejobbt und würde es immer wieder so machen.
Heute habe ich mein Diplom in der Tasche und von den Jobangeboten her sieht es ganz gut aus ;-) ausreichend entlohnt, nette Arbeitszeiten, festanstellung.



Bei meiner Studiumswahl war mir wichtig, dass es mich interessiert und ich danach genug Geld zum Leben in der Tasche habe.

Du hast leider nicht gesagt, was deine Stärken sind und was dir Spaß macht.
Zu deinem Wunsch Reiseverkehrskauffrau kann ich sagen, dass mir die Branche auch sehr zusagt und ich gerne auch Toruismusmanagement studiert hätte, aber es ist viel zu überlaufen aktuell.

lg#winke

Beitrag von derhimmelmusswarten - 02.08.10 - 19:17 Uhr

Ich habe Rechtsanwaltsfachangestellte gelernt und 5 Jahre nach der Ausbildung eine Fortbildung zur Rechtsfachwirtin gemacht. Damit hat man einen Vorteil gegenüber den normalen Fachangestellten. Die Bezahlung ist an den meisten Stellen leider nicht so doll. Aber es kommt ganz darauf an, wo man wohnt. Wochenendarbeit fällt natürlich nicht an.

Ob ich´s nochmal machen würde? Weiß nicht. Wenn ich sehe, dass fast nur Krankenschwestern/Altenpfleger gesucht werden, hätte ich wohl eher was in diese Richtung gemacht.

Was für dich vielleicht interessant wäre ist Erzieherin! In den nächsten Jahren werden aufgrund des Ausbaus an Krippenplätzen haufenweise Leute fehlen!

Beitrag von summer-rain - 02.08.10 - 19:49 Uhr

hallo!

schon mal vielen dank für die antworten!!!

mir ist auch sehr wichtig, dass ich glücklich in dem beruf werde, darum bin ich auch so wählerisch #schein

ich werf noch mal eben meine interessen&co ein...

- ich bin geographisch, kulturell und medizinwissenschaftlich sehr interessiert
- organisation und räumliches denken liegt mir
- fremdsprachen, formen und farben machen mir spaß

- mit (schwer) kranken und alten menschen kann ich leider nicht so gut umgehen, da bin ich zu verweichlicht für und kann das leid nicht ertragen #schwitz an die arbeit mit kindern hatte ich auch schon gedacht, aber eine freundin arbeitet in einer kita und so vom erzählen her ist das nichts für mich.
- höhere mathematik ist auch nicht so mein steckenpfert. es klappt schon alles, macht mir aber keine freude #rofl

#herzlich lg

Beitrag von claus - 02.08.10 - 20:39 Uhr

Hallo,

ich habe nach dem Abi eine Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau beendet.

Bin jetzt seit 4 Jahren ausgelernt. Es ist ein sehr schöner Beruf, aber mit schlechten Arbeitszeiten und schlechter Bezahlung.

Ich habe, laut meiner Chefin meinen Job, weil ich 1. ein gutes Abi habe, 2. 2 Fremdsprachen spreche und 3. meine Ausbildung sehr gut abgeschlossen habe, ansonstenist es sehr schwierig eine Stelle zu bekommen.

Ich werden wohl mir demnächst Gedanken über eineWeiterbildung machen, z. Bsp. Tourismusfacschule Düsseldorf.

LG

Claudia

Beitrag von urbani - 02.08.10 - 20:40 Uhr

Nur mal am Rande: Es heißt Chemikant und nicht Chemiekant! Scheint echt nicht Dein Traumjob zu sein, wenn Du nach der Ausbildung nicht mal weißt, wie der Beruf geschrieben wird!

Beitrag von ks83 - 02.08.10 - 21:53 Uhr

Du nimmst mir die Worte aus dem Mund...

Wollte zu dem Beruf auch noch was schreiben: Mein Mann ist auch Chemikant und über den Verdienst kann er sich sicher nicht beschweren!!
Auch in dem Bereich hat man Aufstiegsmöglichkeiten. Man kann seinen Meister machen,ein Studium dran hängen etc.
Im übrigen gibt es viele Möglichkeiten,mit dieser Ausbildung einen Job zu bekommen.
Allerdings habe ich auch das Gefühl,dass wohl nicht soviel Interesse an dem Job besteht...

@TE: WO hast du die Ausbildung denn gemacht?

Beitrag von urbani - 04.08.10 - 21:19 Uhr

Hei,
witzig, auch mein Mann ist Chemikant und die Kohle stimmt auch bei uns!!!

LG
urbani

Beitrag von ks83 - 04.08.10 - 22:10 Uhr

Und deiner Postleitzahl nach zu urteilen bei Bayer?? ;-) Oder lieg ich da jetzt ganz falsch?

Ich meine,man wird damit sicher niemals zu den oberen 10.000 gehören,aber man kann sich ein angenehmes Leben leisten.
Daher verstehe ich die Probleme der TE auch nicht.

LG,Lene

Beitrag von urbani - 06.08.10 - 21:59 Uhr

Hallo,

nein Bayern ist gaaaanz weit weg. Ich wohne in der Nähe von Köln! Wir haben uns vor einigen Jahren auch ein Häuschen gekauft. Ich arbeite allerdings auch in Teilzeit noch mit!

LG

urbani

Beitrag von ks83 - 06.08.10 - 23:17 Uhr

Ähhm...Ich schrieb BAYER ;-)
Wir wohnen in MG.
Und mein Mann arbeitet auch bei Bayer.
Auch wir haben uns letztes Jahr ein Häuschen gekauft :-) Und auch ich gehe arbeiten - aber vor allem,um uns unseren doch sehr angenehmen Lebensstil weiter zu erhalten,den wir vorher hatten. ABER auch,weil ich ohne meinen Job nicht könnte - dafür übe ich ihn zu gern aus...

LG

Beitrag von urbani - 07.08.10 - 19:22 Uhr

Ohh, sorry! Mein Mann arbeitet nicht bei Bayer, ich weiß aber nicht, ob ich hier einfach die Firma reinschreiben kann!

LG urbani

Beitrag von inblack - 03.08.10 - 16:13 Uhr

Wie wäre Verwaltungsfachwirt? Das gibt es auch als Studium, dann bist du im gehobenen Dienst und kannst sogar verbeamtet werden.
Der Verdienst ist gut, die Arbeitszeit klar und es gibt verschiedene Tätigkeitsfelder.

Oder Lehrer? Das wäre natürlich nicht dual.