Erfahrungen Fernstudium

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Beitrag von sriver - 02.08.10 - 19:08 Uhr

Hallo,

ich überlege mir mal wieder, ein Fernstudium anzufangen, etwas in Richtung BWL oder Master of Laws. Mögliche Unis wären die Fernuni Hagen oder AKAD.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesen Unis gemacht?
Wie groß ist der wöchentliche Aufwand?
Mein Schulabschluss ist schon einige Jahre her, könnte es mit Mathe Probleme geben?
Wie werden die Abschlüsse bei den Unternehmen anerkannt?

Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte.
LG Sriver

Beitrag von knuddelsuschen - 02.08.10 - 19:16 Uhr

Hallo,

ich studiere neben Kind und Beruf BWL, bei der SGD.
Es ist so das du ungefähr 10 Stunden wöchentlich einplanen musst! Wenn du mehr machst gut, dann bist du auch schneller fertig.
Finanziell ist das natürlich auch eine Belastung. Man muss sich das wirklich gut überlegen und selbst motivieren können! Man braucht eben Durchhaltevermögen!
Soweit mir bekannt ist, werden die Abschlüsse der SGD bei den Unternehmen anerkannt. Kommt natürlich auch auf die Unternehmen an. Probleme an sich hatte ich bisher auch nicht, da auch für jedes Fach ein Fernlehrer zur Verfügung gestellt wird!

Hoffe konnte dir ein wenig helfen.

LG Susi

Beitrag von sriver - 02.08.10 - 19:24 Uhr

Hallo Susi,

vielen Dank für deine schnelle Antwort, das hilft mir schon sehr weiter. 10 Stunden wöchentlich sind für mich machbar. Wie lange wirst du voraussichtlich brauchen? Es gibt ja die Option auf ein "Teilzeitstudium".

LG Sriver

Beitrag von knuddelsuschen - 02.08.10 - 19:52 Uhr

Die Regelstudienzeit beträgt dort 28 Monate. Betreuungszeit hast du 42 Monate und man kann das dann auch nochmal verlängern, wenn man aus welchen Gründen auch immer, eine Pause einlegen musste.

LG

Beitrag von bobbel77 - 02.08.10 - 19:34 Uhr

Hallo Sriver,

ich habe ein "richtiges" FH-Fernstudium absolviert (also eben nicht SGB, VWA, IHK...was man sonst so hört), also mit einem offiziellen internationalen Masterabschluss.

Bei der AKAD. Hat 3 Jahre ca. 10 Stunden die Woche Zeit genommen und während der Masterarbeit (Empirische Erhebungen, theoretisch unterfüttert und evaluiert, pipapo....um die 80 Seiten, wenn ich mich recht erinnere) bestimmt für 4 Monate 30 Stunden die Woche.

Allerdings kann man die Dauer auch selbst bestimmen und braucht dann entsprechend länger. Oder wenn du einen grundständigen Bachelor absolvierst, noch viel länger. Ich hatte allerdings schon ein Diplom, deshalb habe ich nicht alles von vorne angefangen.

Aber weißt du was? Ich habe in der Zeit so gut wie gar nichts anderes mehr gemacht. Nur gearbeitet und gelernt.

Wenn du nicht ein konkretes Ziel (selbstverwirklerisch... finanziell....inhaltlich) damit verfolgst: Lass es. Ist heftig.

Ich habe einen Karrieresprung erreicht, aber wenn ich den nicht gehabt hätte, hätte ich mir für die Zeit und das Geld (um die 10.000€) in den A.... gebissen.

Und soooo viel lernt man von BWL auch nicht, da wird auch nur mit Wasser gekocht;-)

Was hast du denn im ersten Studium gemacht? Du sagst "Master", deshalb gehe ich mal von einem ersten Studium aus...

Dir viel Erfolg und falls du anfängst: Guten Durchhaltewillen!

Alles Liebe Christina#tasse

Beitrag von sriver - 02.08.10 - 19:45 Uhr

Oh sorry, da hab ich mich im Eifer verschrieben, ich meinte natürlich den Bachelor.
Ich habe noch kein Studium (hätte ich damals gerne gemacht, aber ich bin früh Mama geworden) hab dann noch eine Ausbildung in der Verwaltung gemacht und über Abendschule die Hochschulreife nachgeholt.
Irgendwie hab ich immer mit einem Fernstudium geliebäugelt - ich möchte nicht die große berufliche Laufbahn starten, aber ich hab einfach Lust darauf, mal wieder was für meinen Kopf zu tun und mich beruflich weiterzuentwicklen.

Aber Zeit für andere Dinge sollte schon noch drin sein.

Danke für deine hilfreiche Antwort,

lg Sriver

Beitrag von knuddelsuschen - 02.08.10 - 19:50 Uhr

Das Studium bei der SGD ist also ein "unrichtiges" Studium oder wie?

Es nimmt genauso Zeit in Anspruch und es wird der gleiche Stoff durchgearbeitet. Mittlerweile sind auch die Fernstudien anerkannt!

LG Susi

Beitrag von bobbel77 - 02.08.10 - 20:03 Uhr

Zeit zählt nicht, tut mir auch leid.

Gleicher Stoff....hm, hast du schon mal konkret mit dem Uni-oder FH-Stoff verglichen, die Überschriften der Kurse zählen nicht, es ist die Tiefe, die Fähigkeit, selbst analysieren zu können, die ECT-Points etcpp...

Und zum Schluss: Jeder AG fragt sich: "Was steht in Klammern?"

Solange da nicht:

Uni
FH
B.A.
M.A.
MBA

steht, kannst dus knicken....oder halt als bessere Bürokauffrau arbeiten.

Ich wurde es jedenfalls immer gefragt.

Wenn du IHK, SGD...wasweißich dahinter stehen hast, wird es immer schon "klick" machen in den Köpfen der Personaler (habe selbst schon genug eingestellt und da so meine Erfahrungen mit) und du steckst in der Schublade: Nicht richtig studiert, wahrscheinlich auch kein Abitur.

Sorry, das mag jetzt arrogant klingen, aber wie heißt der Satz so schön:

Niveau sieht nur von unten wie Arroganz aus...

Ich meine es tatsächlich nicht bös, auch wenn ich es so hart schreibe.

Es gibt nur - gerade bei BWL - himmelweite Unterschiede.
Glaube es mir. Ich habe parallel mit einer Bürokauffrau "studiert" und immer die Inhalte verglichen, es war bei ihr inhaltlich immer nur angekratzt und in meinem Studium eher in der Tiefe und dann tw. kursweise auch auf Wirtschaftsenglisch.

Als was arbeitest du denn?

LG, Christina

Beitrag von knuddelsuschen - 02.08.10 - 20:12 Uhr

Was ich arbeite tut ja nix zur Sache.

Das FH Studien mehr anerkannt sind, als die Fernstudien, kann ja sein. Nur weil ich bei der SGD studiere habe ich kein Niveau?

Ich kenne genug die durch das Studium bei der SGD angesehende Jobs bekommen haben und gutes Geld verdienen. Wie gesagt, gibt es genug Unternehmen die auch diese Fernstudien anerkennen.

LG Susi

Beitrag von happla - 02.08.10 - 21:41 Uhr

Hallo,

ich hab auch mal mit einem "Fernstudium" bei der SGD geliebäugelt.
Aber mir wurde echt von allen Seiten abgeraten.

Weil: Wenn Du nicht vorher schon einen anerkannten Berufsabschluss hast (und das "Fernstudium" somit als Weiterbildung machst, was Dir dann durchaus weiterbringen kann), hast Du hinterher echt keinen anerkannten Abschluss. Du bekommst lediglich ein Zertifikat von der SGD, werde Diplom, noch Bachelor oder Master.

Zu den IHK-Prüfungen wirst Du auch nur zugelassen, wenn Du schon eine abgeschlossene Kaufmännische Ausbildung fertig hast und einige Jahre Berufserfahrung mitbringst. Das ist dan quasi nur eine Prüfungsvorbereitung.

Alles in Allem also nur empfehlenswert als Weiterbildung, aber niemals als Erst-Ausbildung.

Liebe Grüße und alles Gute,
H.

Beitrag von franzisch - 02.08.10 - 20:37 Uhr

Hallo Christina,

da muss ich doch auch mal meinen Senf dazugeben. Ich habe zweimal mit der SGD studiert und mit Arbeitgebern diesbezüglich durch die Reihe positive Erfahrungen gemacht. Ich habe auch zwei!!! Karrieresprünge hingelegt inzwischen dreifaches Gehalt ect.

Und zu guter Letzt habe ich schon oft von Arbeitgebern gehört, dass nur Studierende gar nicht gern genommen werden. Zum einen weil nur Theorie (die meisten wissen ihr Wissen gar nicht anzuwenden) und die "Richtig" - Studierten meist abgehoben sind, ganz einfach keine Teamplayer, schlechten Umgang mit Mitarbeitern, kein Unternehmensdenken usw.

Und zu guter Letzt ich wurde zweimal, um deine Wortwahl aufzugreifen "Leuten mit richtigem Studium" vorgezogen.

So, allen einen schönen Abend


Franzisch

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 09:56 Uhr

Das

***und die "Richtig" - Studierten meist abgehoben sind, ganz einfach keine Teamplayer, schlechten Umgang mit Mitarbeitern, kein Unternehmensdenken usw. ***

war jetzt aber genauso pauschal und oberflächlich, wie Du es gerade der Antwortenden vorgeworfen hast.

Ich bin Pressesprecherin und habe vorher "richtig" an der Uni studiert. Also Vollzeit mit hingehen und so :-)
Ich habe das ganze Studium über nebenbei gearbeitet und Berufserfahrung gesammelt. Und so machen das die meisten, die ich kenne. Keiner sitzt nur im Hörsaal. Und daher halte ich meinen Uni-Abschluss auch für hochwertig im Gegensatz zu Fortbildungen. Jedes hat seine Berechtigung, aber ein Uni-Abschluss ist eben nicht mit einem SGD-Kursus zu vergleichen (wobei es da auch Unterschiede gibt), wo nicht wissenschaftlich gearbeitet wird. Was man hinterher mit welchem Abschluss für einen Job bekommt, ist eine andere Sache, aber es ist Äpfel mit Birnen vergleichen.

Mein Mann hat seinen Techniker auf dem 2. Bildungweg gemacht und auch per Fernstudium begonne, daher weiß ich was ich schreibe.

Nele

Beitrag von sneakypie - 03.08.10 - 10:45 Uhr

Die meisten Studenten müssen schon aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus arbeiten - neben den Praktika!
Ehrlich, es gibt kaum eine Bevölkerungsgruppe, die in soviele, auch schlecht bezahlte, Berufsfelder "reinschnuppert". Ich kenne keinen, der sich bei seiner Arbeit bei Mekkes oder Edeka Arroganz oder schlechten Umgang leisten kann - sonst ist er ganz schnell wieder draußen.

Gruß
Sneak

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 11:04 Uhr

Ich habe im Grundstudium bei Schlecker, in einer Bäckerei und als Briefträgerin gearbeitet. Außerdem auf Messen als Dolmetscherin. War mir nie zu schade... schon als Schülerin habe ich in einer Spielothek gejobbt #schein

Ab Hauptstudium habe ich dann schon als Journalistin gearbeitet - zuzüglich zweimal 4 Monate Praktiukum, versteht sich. Diese musste ich in die Regelstudienzeit quetschen, denn ich habe BaföG bekommen...

Also nix mit weltfremd und abgehoben :-)

Das sagt auch mein Mann und der war wie gesagt lange Arbeiter und hatte vorher auch ordentlich Vorurteile gegenüber Studenten.

LG

Beitrag von sneakypie - 03.08.10 - 17:02 Uhr

Ja, die Vorurteile kenne ich :-) Studenten sind alle ein faules Pack von Schmarotzern, die sich für was Besseres halten und dabei nur dem Staat auf der Tasche liegen und unsinnige Dinge "studieren", die kein Mensch braucht.
Das wird einem dann gerne beim ersten Kennenlernen und völlig unaufgefordert erzählt...

Aber weil ich derzeit als Teilzeit-Bürokraft arbeite, "nebenbei" als Übersetzerin und Texterin und noch "nebenbeier" in der Gastronomie (Thekenschlampe :-p), fühl ich mich einfach mal nicht angesprochen. Da bin ich nämlich überaus nett und höflich zu Gästen und Kunden.

Gruß
Sneak

Beitrag von malisch - 03.08.10 - 10:11 Uhr

Hallo,

ich bin im Moment im zweiten Semester an der Fernuni Hagen zum Abschluss Bachelor (Sc.) Wirtschaftswissenschaften. Wie hier schon erwähnt wurde, es ist ganz wichtig, was in Klammern steht. Bei den meisten kommerziellen Anbietern sind es entweder Zertifikate oder Bachelor of Arts. Hast du dich mal gefragt warum (eigentlich of Arts...)?

Nur an einer anerkannten Uni kann man einen echten Uni-Abschluss (Sc.) bekommen. Außerdem mache ich gerade mit der FU Hagen super-tolle Erfahrungen. Das gesamte Studium kostet hier - im Gegensatz zu den kommerziellen Angeboten - ca. 2000 Euro (es gibt da wohl auch Ermäßigungen auf Antrag). Man bezahlt im Moment hier keine Studiumgebühren und zahlt nur die Materialien, die einem zum Selbststudium zugeschickt werden. Ansonsten kommt absolut gar nichts dazu. :-D

Zum Organisatorischen: man organisiert sich selbst und ganz viel wird übers Internet erledigt. Man bekommt die Skripte für die Fächer, die man belegt hat, nach Hause zugeschickt. Übers Land verteilt gibt es sehr viele Studienzentren, an den kostenlose Präzensveranstaltungen und Klausurvorbereitungen stattfinden. Im Internet gibt es einen Forum, extra für FU-Studenten, wo sowohl die FU-Mitarbeiter als auch ehemalige und jetzige Studenten dir immer bei Fragen (organisatorisch oder fachlich) helfen.

Man wählt die Fächer, die man schreiben möchte, selber aus. Es gibt 10 Pflicht- und 6 Wahlfächer. Bei den Pflichtfächern kannst du natürlich nur die Reihenfolge selbst wählen. Mehrere Fächer sind für Wirtschaftswissenschaftler und Bachelor of Law gleich. Also kannst du mit einem Studium anfangen und danach überlegen, welchen Studiengang du weitermachen möchtest. Die geschriebenen Prüfungen werden angerechnet. Die Pflicht-Anwesenheitsveranstaltungen sind eigentlich nur Prüfungen und Seminar (3 Tage) vor dem Start der Bachelorarbeit.

Innerhalb eines Semesters schreibt man zu Hause pro Fach Einsendeaufgaben (Übungsaufgaben, z.T. ehemalige Klausuren). Eine bis zwei sollte man bestanden haben, damit man zur Prüfung zugelassen wird. Prüfungen werden in den Pflichtfächern Ende September und März in sehr vielen größeren Städten geschrieben (man kann sich jedesmal für eine Stadt entscheiden).

Ich habe z.B. kein Abi, durch mehrere Wege kann aber trotzdem hier studieren (bitte schaue einfach bei den auf die Seite). Deswegen konnte ich mit Integralen und Ableitungen gar nichts anfangen. Aber mit Zusatzskripten, Büchern und Präsenzveranstaltungen habe ich die Prüfung mit 95% bestanden. Man muss es nur wollen. #schwitz

Leider bin ich nicht so diszipliniert, dass ich 10 Stunden pro Woche fürs Studium investieren könnte. Hab Familie und 42-Wochenstunden-Arbeit. Wg. dem schönen Wetter #schwitz dieses Jahr konnte ich mich gar nicht aufraffen. Aber dann tue ich halt jetzt bisschen mehr und hole auf. Je nachdem, welche Vorkenntnisse du hast oder ob der Fach dir liegt, brauchst du viel oder weniger Zeit dafür. Ich bin z.B. Bilanzbuchhalterin und habe jahrelang in Buchhaltung gearbeitet. Also habe ich die Skripte zum "externen Rechnungswesen" gar nicht aufgemacht. Nur ein paar Klausuren zum Üben gemacht und die Prüfung mit 97% gemeistert. Ist unterschiedlich, dafür knecht mich jetzt "Statistische Methodenlehre". #heul

Ich studiere in Teilzeit. Die Vollzeit ist für drei Prüfungen im Semester ausgelegt und verlangt ca. 40 Stunden pro Woche Vorbereitung. Wobei da schon die sonstigen Lerntätigkeiten (Bibliothek, Fremdskripte) miteingerechnet sind. Für Teilzeit legt man 20 Stunden pro Woche zu Grunde und rechnet mit 2 (bestandenen) Prüfungen pro Semester. Dafür ist man in 4,5 Jahren fertig. Ich brauchte bisher nie 20 Stunden wöchentlich. Hängt von vielen Faktoren ab (s.o.). Allerdings kann man es auch entspannter angehen lassen und nur eine Prüfung pro Semester anstreben. Man hat hier keine maximale Studiendauer. Diese Option lasse ich mir fürs nächste Baby offen. #schrei

Ich hoffe, ich habe dich mit Informationen nicht erschlagen. Vor einem Jahr stand ich auch vor der Entscheidung, studieren ja / nein, und wenn ja, wo. Die zig-Tausende von Euros für einen SGD- oder sonstwas Kurs waren mir zu schade. Wenn man dabei auch bedenkt, dass man ein B. "of Arts" wird... Und es gibt Unterschiede, die FÜR die echte Uni sprechen... (Man sagt, dass die Unterlagen der sonstigen wohl total einfach sind und wie es hier schon stand es gar nicht in die Materie rein geht. Die kommerziellen sind auf ein 100-%-Erfolg der Kunden ausgelegt. Dann ziehen sie dich an den Ohren bis zum Abschluss. Und viele Arbeitgeber kennen es).

Allgemein, ist so ein Studium gern angesehen. Außer erworbenen Kenntnissen hast du deine Selbstdisziplin, Organisationstalent und Zielstrebigkeit bewiesen.

Dann noch viel Erfolg für die Entscheidung und evtl. Studium. Bei Fragen gerne.

Gruß
Malisch

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 11:20 Uhr

Was heißt denn dieses "of Arts" eigentlich?? Also was ist das für ein Abschluss im Vergleich zu den regulären wie M.A., Dipl. oder Master???

#danke

Beitrag von malisch - 03.08.10 - 11:58 Uhr

Hi, hier einige Auszüge von anderen Homepages:

"Bachelor ist ein akademischer Grad, der nach Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden wissenschaftlichen Studiums von den Hochschulen vergeben wird. Berufsakademien verleihen den „Bachelor“ als staatliche Abschlussbezeichnung."

"In der Bundesrepublik Deutschland kann der Bachelor-Abschluss auch an Berufsakademien erworben werden. Die Absolventen erhalten eine staatliche Abschlussbezeichnung anstelle eines akademischen Grades. Bei einem Weiterstudium entscheidet die jeweilige Hochschule anhand zusätzlicher Prüfungskriterien, ob der Berufsakademie-Absolvent zu einem Masterstudiengang zugelassen werden kann. Mit einem Bachelor-Abschluss an einer Hochschule (Universität oder Fachhochschule) kann dagegen auf jeden Fall ein Master-Studium angeschlossen werden."

"Wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, die mit dem Bachelor of Arts abschließen, orientieren sich in ihrer Ausrichtung der Studienfächer sehr häufig an den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften. Das bedeutet, dass im Unterschied zu wirtschaftwissenschaftlichen Fächern, die beispielsweise mit dem Bachelor of Science abgeschlossen werden, auch Inhalte wie die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge vermehrt auf dem Lehrplan stehen. Somit sagt die genaue Bezeichnung des Abschlusstitels Bachelor of Arts in den Wirtschaftswissenschaften einiges über die Studieninhalte aus. "

Gruß
Malisch

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 12:30 Uhr

#danke

Eigentlich bescheuert, diese Augenwischerei. Jeder, der mit Bewerbern beruflich zu tun hat, weiß doch eh, mit wem er es zu tun hat #augen

LG

Beitrag von sriver - 03.08.10 - 13:52 Uhr

Hallo Malisch,

vielen dank für deine ausführliche Antwort.
Du hast mir sehr weitergeholfen.

LG Sriver

Beitrag von nusch - 03.08.10 - 10:36 Uhr

Hallo Sriver,

ich studiere an der Fernuni in Hagen, also an der einzigen staatlich anerkannten Fernuniversität mit Abschlüssen wie Bachelor, Master.

Ich studiere Teilzeit Psychologie und kann Dir dazu sagen, dass dafür ca. 20 Wochenstunden angesetzt werden, im Vollzeitstudium entsprechend doppelt so viele Stunden. Je nachdem, wie gut Du mit dem Stoff klarkommst, kann man damit auskommen.

Zu den Gebühren: in Teilzeit belege ich idR ein Modul pro Semester, was mich 160 EUR kostet. Die Kosten sind also relativ gering, was man aber von einer staatlich anerkannten Universität ja auch erwarten kann. Sonstige Studien- oder Prüfungsgebühren werden nicht erhoben.

Aufgrund der virtuellen Lernplattform hat man Kontakt zu anderen Studierenden, kann sich auch selbst Lerngruppen zusammensuchen (wir z.B. treffen uns einmal wöchentlich via Skype). Es gibt wenig verpflichtende Präsenzveranstaltungen; zu den Klausuren einmal pro Semester (bei einem Modul) muss man natürlich zum nächstgelegenen Studienzentrum/Uni/Klausurort fahren.

Solltest Du weitere Fragen haben, immer her damit.

LG
Nusch

Beitrag von sriver - 03.08.10 - 12:50 Uhr

Hallo Nusch,

20 Stunden in Teilzeit - das ist schon recht viel, ich hab eher mit weniger gerechnet. Du hast mir sehr weitergeholfen, vielen Dank für deine Antwort.

LG Sriver