Wie spart ihr für eure Kinder?

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Beitrag von aimee29 - 03.08.10 - 09:18 Uhr

Hallo,

wir sind gerade am überlgen, ob wir für unsere Tochter irgendwas anlegen zum sparen. Leider weiß ich nicht was. Ich hätte gerne was längerfristiges mit natürlich guten Zinsen. Kann mir jemadn was empfehlen?

Gruß Aimee

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 09:37 Uhr

Anton spart in Aktienfonds #freu

Wenn man langfristig anlegt und einen eher konservativen Fonds nimmt (also weltweit oder Europa), ist das Risiko auf lange Sicht so gut wie nicht vorhanden. Die Fonds die wir haben, haben in den letzten 50 Jahren eine der besten Renditen gebracht und sind daher schon mal von Finanztest ausgezeichnet gewesen.

Man darf das Geld natürlich nicht spontan abholen, das bringt Verluste. Aber das hat man bei den Kindern ja eh nicht vor.

LG, Nele

Beitrag von siebzehn - 03.08.10 - 13:16 Uhr

So machen wir das auch. Zum Glück hat mein Mann viel Ahnung davon, so dass wir uns nicht auf fremde Berater verlassen müssen.

Beitrag von ninnifee2000 - 03.08.10 - 10:19 Uhr

Aktienfonds würde ich nicht nehmen. Man kann Glück haben wie die Schreiberin vor mir oder großes Pech - wenn man heutzutage anlegt und von der Materie nicht viel Ahnung hat. Finanzberatern würde ich nicht vertrauen. Die sehen nur ihren eigenen Vorteil.

Für ein Kind würde ich heutzutage in Bundesschatzbriefe investieren. Die sind relativ stabil. Oder in Währungsanleihen bestimmter Länder. Ich weiß jetzt aber nicht mehr, welche Länder das sind.

Sparbücher von Sparkassen bringen nicht viel Zinsen. Also Finger weg, auch wenn es immer noch Sparers liebstes Kind ist. Einfach mal umhören, welche Banken gute Zinsen mit wenig oder gar keinen Kontoführungsgebühren anbieten (z.B. Extrakonto von DiBa). Es gibt einige Banken, die monatliches Sparen mit einem gewissen Zins anbieten. Leider sind die Zinsen im Moment im Keller (um die 1,5% plus/minus für Tagesgeldkonten). Aber irgendwann werden die auch wieder steigen...

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 10:33 Uhr

***Man kann Glück haben wie die Schreiberin vor mir oder großes Pech - wenn man heutzutage anlegt und von der Materie nicht viel Ahnung hat.***

Das hat nichts mit Glück zu tun. Das ist Statistik (schau mal in die Historie bekannter Fonds).

Und sooo viel muss man auch nicht wissen. Bei Aktien schon, aber nicht bei FONDS.
Ich empfehle an der Stelle immer das Buch "Sparen und Geldanlage" von der Verbraucherzentrale. Das ist neutral und leicht verständlich.

Naja und es ist einfach so: Die besten Renditen bei gleichzeitig recht sicherer Anlage gibts nur bei Aktienfonds :-)
Ich hab mich nach der Lektüre des Buchs noch bei meinem Bruder beraten lassen, der ist Banker. Ich scheine es also nicht grundlegend falsch verstanden zu haben :-)

LG, Nele

Beitrag von curlysue1 - 03.08.10 - 10:58 Uhr

Das stimmt schon, man sollte es aber nur mit Geld machen, dass man längerfristig nicht braucht.

LG

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 12:34 Uhr

Wenn Anton es dann haben will (zB mit 18) fängt man einige Jahre vorher an, es nach und nach in sicherere Rentenfonds umzuschichten. Dann kann man es auch an Tag X ohne Verluste abholen...

Beitrag von curlysue1 - 03.08.10 - 12:49 Uhr

Ich möchte nicht, dass meine Kinder mal "haben wollen".

Sondern ich möchte "geben wollen", bei mir kommt es dann sehr auf das Benehmen an und ich möchte es als eine Art Belohnung, für gute Leistungen.

Nicht dass meine Kinder mal mit 18 Summe X bekommen, deswegen legen wir alles auf unsere Namen an.

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 12:56 Uhr

Ok, dann unterscheidet sich das bei uns.
Bei mir gehts um eine Starthilfe zur Volljährigkeit bzw. zum Ende der Schule. Da soll es dann Summe X geben.

Belohnungen in Form von Geld gibts bei uns nicht :-)

Beitrag von curlysue1 - 03.08.10 - 12:59 Uhr

Für was eine Starthilfe?

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 13:16 Uhr

Fürs Studium (Gebühren), Auslandsaufenthalt, Möbel, Auto - oder was er sonst davon kaufen will/ muss.

Heutzutage müssen die Studenten ja viel mehr investieren, schon allein wegen der Studiengebühren, da ist ne kleine Bude und n bisschen Semesterliteratur nicht eben mal zusammengejobbt wie zu meiner Zeit ...

Was er genau damit machen will, wird sich zeigen.

Beitrag von curlysue1 - 03.08.10 - 18:58 Uhr

Das sollen meine Kinder auch bekommen und einen Bauplatz für jeden.

Aber ich möchte es steuern können, bei unseren Bekannten bekam der Sohn 50 000€, er hat sich ein BMW Cabrio gegönnt.

Beitrag von siebzehn - 04.08.10 - 09:10 Uhr

Einen Bauplatz?

Woher weißt Du denn wo und wann Eure Kinder mal bauen wollen? Der eine möchte vielleicht in der Heimat bauen, der andere in einer teuren Großstadt am anderen Ende von Deutschland. Oder einer möchte gar nicht bauen, der andere lieber ins Ausland gehen. Es gibt so viele mögliche Lebenswege, da würde ich meine Kinder nicht mit einem vorgegebenen Bauplatz einschränken wollen. Ich z.B. könnte mit einem Bauplatz in meiner Heimatstadt herzlich wenig anfangen, mein Mann ebensowenig. Die würden wir dann wohl verkaufen, aber das wäre sicher auch nicht in Eurem Interesse.

Ein schöner Bauplatz in der Stadt, in der wir jetzt leben, wäre phantastisch - aber nahezu unbezahlbar (vor allem im Vergleich zu Bauplätzen in unseren jeweiligen Heimatstädten).

Beitrag von curlysue1 - 04.08.10 - 09:28 Uhr

Jeder bekommt einen vorhandenen Bauplatz, in unserem Garten, wenn unsere Kinder dort nicht bauen wollen, Pech gehabt, kann man dann nicht ändern, verkauft dürfen die Plätze nicht werden.

Normalerweise heißt es bei uns, wer zuhause bleibt bekommt alles, wer nicht, bekommt nix, ganz einfach.



Beitrag von siebzehn - 04.08.10 - 09:52 Uhr

Ist das nicht ein bisschen ungerecht bzw. egoistisch?

Das ist ja fast wie ein Zwang, zu Hause zu bleiben - ohne mögliche Karrierechancen in einer anderen Gegend wahrnehmen zu können, ohne Rücksicht auf die Herkunft zukünftiger Partner. In Zukunft wird es immer wichtiger werden, mobil zu sein, gerade im Job. Schade, dass dann ein Kind von Euch möglicherweise bevorzugt wird.

Beitrag von curlysue1 - 04.08.10 - 11:36 Uhr

Es ist kein Zwang zuhause zu bleiben, aber ein Vorteil für beide Parteien.

Meine Kinder werden beide eine finanzielle Unterstützung bekommen, in welchem Ausmaß wird sich zeigen, nach unseren Möglichkeiten.

Das Grundstück ist nunmal hier, wenn es nicht genutzt wird, ich kann es nicht versetzen und verkauft wird nix.

Beitrag von siebzehn - 04.08.10 - 11:44 Uhr

Ob es ein Vorteil ist, sei mal dahingestellt, wenn ich mir die ganzen Jammerpostings ansehe, in denen sich die Schwiegertöchter darüber beklagen, dass sie so eng bei ihren Schwiegereltern wohnen. ;-)

Ok, das relativiert aber Deine Aussage "wer zu Hause bleibt kriegt alles, wer weggeht nix" ein bisschen. Denn das fand ich schon ein bisschen hart. Man kann ja wirklich nie wissen, wohin es die Kinder mal verschlägt - sei es aus Liebe oder wegen des Jobs.

Beitrag von siebzehn - 03.08.10 - 13:19 Uhr

Unsere Kinder kriegen Ihr Geld auch mit einem bestimmten Alter. Hauptsächlich ist es für die Ausbildung gedacht (Auslandsaufenthalt, Studium) aber auch Führerschein, Auto, Wohnungseinrichtung sind Dinge, die ich mir vorstellen kann. Es gibt ja auch die Möglichkeit, die Summe x nicht komplett auszuzahlen, sondern monatlich einen Betrag davon zur Verfügung zu stellen. So hat schon mein Mann sein Studium finanziert.

Beitrag von nele27 - 03.08.10 - 13:25 Uhr

Stimmt, das ginge auch - kann man sich ja offen halten. Zumindest wissen wir, dass es in 20 Jahren höchstwahrscheinlich noch teurer sein wird zu studieren und ich möchte nicht in der Verlegenheit stehen, 2-3 Kindern das Studium finanzieren zu wollen und evtl. nicht zu können.

Und wenn es doch nicht so teuer wird, können sie das Geld ja auch für Möbel ausgeben, ne Weltreise machen oder sparen.

LG, Nele

Beitrag von nusch - 03.08.10 - 14:59 Uhr

Glaubst Du wirklich, dass das Studium in 20-30 Jahren extrem teuer sein wird?

Ich nicht, das kann sich Deutschland nicht leisten. Es wird ein generelles Umdenken hierzulande erforderlich sein, um den Fachkräftemangel abzufangen. Teures Studium verhindert Fachkräfte auf breiter Basis.

Beitrag von nele27 - 04.08.10 - 09:02 Uhr

Das wäre zu schön, wenn umgedacht werden würde.... Doch ich glaube nicht, dass einmal eingeführte Geldquellen wie Studiengebühren wieder abgeschafft werden #gruebel

Und die meisten Eltern legen sich ja lieber total krumm um den Kindern das Studieren zu ermöglichen als zu sagen, dass es nicht geht, wodurch das Problem nicht so offensichtlich wird.

Außerdem wird das Problem dadurch abgeschwächt, dass eh mehrheitlich die Kinder besser gestellter Eltern studieren. Ich war als Arbeiterkind immer ein ziemlicher Exot.

Und manche Studiengänge sind bereits jetzt so teuer (zB Medizin), dass man das kaum ohne Eltern finanzieren kann - zumal jobben dort nur eingeschränkt geht.

LG, Nele

Beitrag von curlysue1 - 03.08.10 - 19:00 Uhr

Wenn es auf ihren Namen läuft, kannst Du da mit 18 nix mehr steuern.

Sie können die ganze Summe einklagen, außer es wird in Form einer Rentenvers. oder ähnlichem ausgezahlt.

Beitrag von curlysue1 - 03.08.10 - 11:00 Uhr

Hallo,

wir sparen im Moment für uns alle auf ein Extra Konto, alles in einen Pott ;-)

Sollten unsere Kinder dann mal was brauchen, kommt es daher, z.B. Führerschein, Auto usw.

Gruß

Beitrag von zuckerpuffel - 03.08.10 - 11:49 Uhr

Wir haben für unsere erste Tochter eine Rentenversicherung abgeschlossen mit einer Laufzeit von 18 Jahren. Wenn sie dann 20 ist bekommt sie eine sehr gute Summe ausgezahlt. Bei unserer RV kann man sich beim Ablauf aussuchen, ob man die mtl. Rente haben möchte oder die Kapitalabfindung. Das ganze ist nicht mit Fonds hinterlegt oder ähnliches. Sie hat auch ein ganz klassisches Sparbuch, was direkt in ein richitges Konto umgewandelt werden kann.
Beim nächten Kind - was nächstes Jahr Ende Februar/Anfang März kommt - werden wir das auch so machen. Sprich normales Sparbuch und eine RV. Wenn beide RVs abgelaufen sind, werd :-) Ist schon alles durchdacht bei uns *hihi*

Beitrag von snoopy86 - 03.08.10 - 12:06 Uhr

Hallo.

Jeweils für unsere beiden Kinder haben wir:

- eine geförderte Lebenspension
- Bausparer
- Sparbuch (wo wir Kleingeld bis 50c sparen und dann auf die Kids aufteilen)