Warum wurde so viel Geld abgezogen?

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Beitrag von dollynka - 05.08.10 - 13:20 Uhr

Mein Opa ist kürzlich verstorben. Oma hat jetzt soweit alles geregelt. Opa bezog Rente. Nun 2 Wochen nach dem Opa gestorben ist wurde vom gemeinsamen Konto über 1000 Euro abgezogen vom angeblichen Rentenservice. Oma ist total verzweifelt, hat weder eine Rechnung , noch irgenteinen Bescheid darüber bekommen und hat das Geld vorsorglich zurückbuchen lassen. Sie hat aber auch mit der Rentenstelle telefoniert und dort meinte man, das sei Krankengeld was die AOK sich eingefordert hat. (er lag 3 Wochen im Krankenhaus- ist allerdings befreit von Zuzahlungen und somit ja auch von eventuellen Krankenhaustagegeld und es wären ja dann meiner Meinung nach nur 210 Euro). Die Nummer auf dem Kontoauszug stimmt auch nicht mit der anderen eigentlichen Rentennummer vom Kontoauszug überein und es stand Überweisung drauf. Steht das nicht immer, wenn man selber etwas anweist? Was ist da los? Ist es so, dass die AOK mit der Rentenstelle zusammen arbeitet? Und was soll das sonst für Geld sein? Hat jemand einen Tip oder Ratschlag? Denn, es wird nicht lange dauern, dann ist vielleicht wieder vom Konto was abgebucht. Und keiner weiß warum? Oma ziert sich jetzt auch weiterhin herauszufinden was das alles soll, da ihre Kräfte auch am Ende sind und die Beisetzung in den nächsten Tagen statt finden wird.

LG Dollynka

Beitrag von smartysandra - 05.08.10 - 14:25 Uhr

hi du!
also die krankenkasse rechnet schon "hintenrum" mit der rentenstelle ab. darüber erhält man natürlich auch was schriftliches.
könnte es die altersrente deines opas sein, die schon für den monat ausgezahlt wurde, in dem dein opa schon nicht mehr lebte?!
lg sandra

Beitrag von zwiebelchen1977 - 05.08.10 - 14:43 Uhr

Hallo

Man bekommt aber doch 3 Moante weiter die alte Rente, bevor es Witwenrente gibt.

Bianca

Beitrag von piffty81 - 05.08.10 - 17:19 Uhr

Man würde die volle Rente für 3 Monate nach Tod des Rentenversicherten weiter bekommen, wenn man den sog. Rentenvorschuss beim Renten Service beantragt. Woher soll der Renten Service wissen, dass es eine anspruchsberechtigte Witwe gibt. Man hat jedoch nur 30 Tage Zeit diesen Vorschuss zu beantragen. Sollten diese 30 Tage bereits verstrichen sein, müsst ihr erst den Witwenrentenantrag stellen und dann bekommt deine Oma natürlich sämtliche Beträge nachgezahlt.

Würde man den Rentenvorschuss rechtzeitig beim Renten Service beantragen, bekommt man den zustehenden Betrag in Höhe von 3 vollen Renten in einem Betrag ausgezahlt.

Also ganz fix mit dem Renten Service in Verbindung setzen.

Beitrag von dollynka - 06.08.10 - 07:20 Uhr

Dieser Antrag wurde ziemlich schnell gestellt, also kann es das nicht sein. Und der Betrag stimmt auch nicht mit seiner Rente überein.
Ich rufe da heute nochmal an und möchte es genau wissen.

Danke für die Antwort!

LG Dollynka

Beitrag von alpenbaby711 - 06.08.10 - 10:31 Uhr

Also ich würde mal sagen wenn sie das hat zurückbuchen lassen dann werden die, wenn sie nen rechtlichen Anspruch hätten, schon melden.
Ela

Beitrag von manavgat - 06.08.10 - 13:37 Uhr

Leider kommt es oft vor, dass Kriminelle Trauernde abzocken. Ich würde jede Lastschrift, die nicht angkündigt wurde und von Dir auf Richtigkeit überprüft wurde zurückbuchen lassen. Es ist auch gar nicht zulässig, da es keine Einzugsermächtigung gibt.

Biete Deiner Oma an, dass Du Dich um alle Brief und das Konto kümmerst. Sie ist vermutlich völlig überfordert.

Gruß

Manavgat