Wir haben eine Tochter im Mai 09 geboren mein AV ging bis Juli 09,dh ich habe ganz normal EG bekommen.Nun bin ich arbeitslos gemeldet,möchte auch eig viel lieber zu hause bei meiner Maus bleiben.
Jetzt zur Frage: Wir planen ein 2 tes Kind wissen aber nicht wie lange es bei uns dauert (1 Kind 4 Jahre). Wenn ich zb dann im Mai ss werden würde hätte ich dann bis zur Geburt vom 2 kein Geld außer das KG vom 1oder?
Und danach würde ich geringsten Satz EG bekommen für´s 2 te Kind???
Will mich ja auch bewerben ab Mai 2011 aber was wenn ich dann schon ss bin oder es dann werde?Um dann wieder Algeld zu bekommen muss ich doch sicherlich 1 Jahr erst wieder arbeiten!!!???
Ist bestimmt ziemlich kompliziert zu lesen. das eig Problem ist das wir ein 2 Kind möchten nicht wissen wie lange es dauert dh nicht so planen können und das ich wenn ich pech habe kein geld mehr zur verfügung habe!!!
Muss dazu sagen habe vorher auch 5 Jahre gerne gearbeitet und hätte gerne einen festen AV gehabt, dann hätte man dieses problem mit den Finanzen nicht...

Hoffe jemand steigt durch und kann mir eine Lösung herbei zaubern
PS Wir wollen ja keine 5 Jahre zwischen 1 und 2 Kind
Wichtige Frage zum 2 Kind ohne festen Vertrag
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Beitrag von tanja_81 - 05.08.10 - 23:13 Uhr
Beitrag von myimmortal1977 - 05.08.10 - 23:45 Uhr
Wenn es jetzt schon finanziell kneift, sieht es mit einem 2. Kind bestimmt nicht viel besser aus. Sicherlich auch nicht mit der erfolgreichen Jobsuche.
Wenn Du vorher keine Arbeit findest und keine 12 Monate auf der Arbeitsuhr hast, bekommst Du auch kein volles EG. Findest Du vorher gar keinen Job, ggf. bleibt dann nur der Mindestsatz von 300 € zzgl. Geschwisterbonus.
Selbst wenn bei Dir noch ein ALGI Anspruch bestehen würde und Du würdest nicht voll arbeiten wollen oder können, würdest Du das ALG nur in der Höhe bekommen, wie Du von der Stundenanzahl dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würdest.
ALG II oder ergänzendes ALG II schließt sich evtl. komplett aus, da Dein Partner vielleicht zu viel verdient.
Es gibt noch Wohngeld, doch dafür muss man auch die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Darüber müsst ihr Euch aber selbst informieren bei Eurem zuständigen Amt.
Euch alles Gute!
Janette
Beitrag von kati543 - 06.08.10 - 08:01 Uhr
Warum bist du denn arbeitslos gemeldet und bewirbst dich nicht jetzt schon? Warum planst du erst einen Job zu finden ab Mai nächsten Jahres? Warum nicht schon jetzt? Mal ganz abgesehen davon, dass du ja gar kein ALG1 bekommen dürftest, wenn du nicht aktiv bemüht bist, einen Job zu finden.
Beitrag von lebelauter - 06.08.10 - 08:52 Uhr
nein, niemand kann dir eine Lösung "zaubern".
kinder kosten geld. am anfang fast nichts, dann immer mehr.
vom kindergeld kann niemand ein kind unterhalten.
wie wärs, du findest einen job und nachdem die probezeit vorbei ist, fangt ihr an zu üben..
und 5 jahre Altersabstand sind schön 
LG
LL mit Marie und Clara
Beitrag von nele27 - 06.08.10 - 09:07 Uhr
Hi Tanja,
ich finde Deine Arbeitslosigkeit ohne Arbeiten zu wollen schon recht wackelig. Ich weiß ja nicht, wie Du das schaffst, vom AA nicht behelligt zu werden ... normalerweise muss man eine bestimmte Anzahl Bewerbungen schreiben und kann auch mal spontan in Vollzeit-Maßnahmen abkommandiert werden - vom einen auf den anderen Tag.
Allein das schon wäre mir zu unsicher - hast Du überhaupt eine Kinderbetreuung für jetzt?
Mein Mann war 2 Monate arbeitslos und bekam in der kurzen Zeit ständig Jobangebote und Maßnahmen, obwohl er auch nicht so wahnsinnig arbeitswillig war, da eine Weiterbildung auf ihn wartete.
Naja und in der Situation mit den vielen Fragezeichen noch ein 2. Kind... das würde ich an Deiner Stelle nur machen, wenn ihr auf ein Gehalt Deinerseits nicht angewiesen seid.
Falls Ihr mit dem Geld Deines Mannes nicht auskommt, solltest Du Dich schnell und unter Hochdruck bewerben. Sobald Du einen Vertrag unterschrieben hast, könnt Ihr ja loslegen... ich wurde damals übrigens auch in der Probezeit schwanger, der Kündigungsschutz galt trotzdem 
Aber 2 Kinder kriegen, nicht arbeiten und die ganze Zeit Geld bekommen, funktioniert leider nicht
Beim Arbeitslosengeld bist Du dabei, Deine Ansprüche abzusitzen (musst erst wieder 12 mon arbeiten für neue) und außer Elterngeld gibt es eben nur Leistungen wie ALG2 für Mittellose.
Ich würde es mit arbeiten versuchen - ist die ehrlichste Methode, mit der man finanziell auch am weitesten kommt 
LG, Nele
Beitrag von fraukef - 06.08.10 - 09:15 Uhr
Nele ich würd noch einen Schritt weitergehen als Du:
"Falls Ihr mit dem Geld Deines Mannes nicht auskommt, solltest Du Dich schnell und unter Hochdruck bewerben. Sobald Du einen Vertrag unterschrieben hast, könnt Ihr ja loslegen... ich wurde damals übrigens auch in der Probezeit schwanger, der Kündigungsschutz galt trotzdem "
Der Kündigungsschutz gilt - richtig. Aber wer vergibt denn heute noch unbefristete Verträge als Erstverträge? Als ich mich nach Kind Nr 2 neu beworben hab, hab ich einen 9 Monatsvertrag im ÖD bekommen - hätte also mit ner erneuten Schwangerschaft prima gepasst
und neue ALG-Ansprüche hätt ich auch nicht erworben... Der Unterschied bei uns (im Vergleich zur TE) ist, dass die Familienplanung definitiv abgeschlossen ist - ich konnte mich also erst einmal beweisen (keine übermäßigen Fehlzeiten wg der Kinder, keine erneute Schwangerschaft) - hab jetzt (aus Budgetgründen
) erstmal ne Verlängerung bis Ende des Jahres bekommen - und zur ZEit wird mit Hochdruck an einer Verlängerung bis 2013 gearbeitet... Danach könnte es dann ein unbefristeter Vertrag werden - schneller geht das bei uns nicht... Nicht die ideale Ausgangssituation, wenn man nur nen Job sucht, um noch ein Kind bekommen zu können...
In allen anderen Punkten geb ich dir recht!
LG
Frauke
Beitrag von nele27 - 06.08.10 - 09:29 Uhr
Hallo Frauke,
ich hatte bisher auch immer befristete Verträge, verstehe also gut, was Du meinst. Ich habe es glücklicherweise geschafft, meine Kinder "dazwischenzuschieben" 
Bei Kind 1 hatte ich einen 2-Jahres-Vertrag, wurde in der Probezeit schwanger und stieg nach dem Mutterschutz wieder voll ein (mein Mann nahm knapp 1,5 Jahre Elternzeit, der war nämlich unbefristet beschäftigt, und ich pumpte 6 Monate ab wie ne Blöde
).
Nun bin ich wieder schwanger und mein 5-Jahres-Vertrag läuft bis 2013. Das Kind kommt im November, ich steige nach 12 Monaten wieder ein und habe dann noch 1 Jahr und 10 Monate Vertrag. Kann auch gleich voll durchstarten, weil die Kita-Eingewöhnung mein Mann übernimmt...
Also habe ich meine Geburten praktisch immer in der Mitte der Verträge geparkt
Wobei beim 1. Kind die EZ weg fiell und jetzt 5 Jahre ein toller Zeitraum sind.
Anschließend hoffe ich natürlich, mich nach der Elternzeit unsterblich zu machen und was Festes zu bekommen.
LG, Nele
Beitrag von fraukef - 06.08.10 - 09:38 Uhr
Hallo Nele
da sieht es aber ganz so aus, als ob Dein Schwerpunkt auf "arbeiten wollen" lag - nicht auf "Job finden, um möglichst schnell in Elternzeit gehen zu können"
Dann kann das mit einem guten Organisationstalent und einem bisschen Glück durchaus funktionieren...
Bei uns ist es ja ähnlich - ich bin wieder arbeiten gegangen als Felix 14 Monate alt war - die Eingewöhnung bei der Tagesmutter hab ich noch gemacht (Felix war da zum Glück sehr unproblematisch) und im September wechselt Felix in den KiGa - da nehm ich für die Eingewöhnung ne Woche Urlaub - und hoffe, dass das reicht... Denke aber schon - Felix tobt ja jetzt schon immer durch den KiGa, wenn wir Judith abholen - und kennt auch alle...
Vollzeit arbeite ich zwar nicht - im Moment auf ner 5/8 Stelle - ab September dann auf ner 3/4 Stelle - aber leider mit immensen Fahrtwegen... Es funktioniert aber ganz gut!
LG
Frauke
Beitrag von nele27 - 06.08.10 - 09:45 Uhr
Ja, ich glaube ohne "arbeiten wollen" wird es heutzutage auch schwer, wenn man nicht dauerhaft nur Mutti-Jobs mit miesem Gehalt machen will ... und dafür wär mir meine Zeit zu schade, dann würde ich lieber gar nicht arbeiten 
Einfacher ists natürlich auch, wenn der Vater der Kinder sich aktiv einbringt. Da habe ich den richtigen abgegriffen 
Aber bei Euch läufts doch auch ganz gut. Ne Woche ist zwar knapp, aber ich glaube, es geht trotzdem - dann macht man automatisch weniger Geschiss. Mein Mann hat Anton in den 18 Monaten zu Hause total verhätschelt und trotzdem konnten wir die Eingewöhnung nach 2 Wochen abbrechen und voll durchstarten...
LG
Beitrag von fraukef - 06.08.10 - 09:53 Uhr
Ja - bei uns läufts ganz gut - und auch ich hab wohl den richtigen Mann erwischt
Wenn er die Zwerge (naja noch nur die Große - ab Sept dann beide) nicht in den KiGa bringen würde, würde ich das alles auch nciht schaffen - ich sitze ja schon im Zug zur Arbeit bevor der KiGa aufmacht
Aber den typischen Mama-Job hab ich zum Glück auch nicht...
Und den Rest kriegen wir schon hin - ich bin mir ziemlich sicher, dass Felix sich gut schlagen wird. Meiner Erfahrung nach hängt auch die Eingewöhnung mit ner Grundeinstellung der Eltern zusammen - wenn die Eltern selbst dahinter stehen, das Kind zur TaMu oder in den KiGa zu geben, dann klappt das normalerweise auch. Wenn die Eltern das aber eigentlich gar nicht wollen, dann merkt das Kind das - und dann wird auch die Eingewöhnung schwierig... In sofern bin ich guter Dinge, dass bei Felix im KiGa alles gut läuft 
LG
Frauke
Beitrag von vwpassat - 06.08.10 - 11:02 Uhr
Mach was Du willst, wenn Dein Mann genug für alle verdient.
Jammer, aber dann nicht rum, wenn Du nach 8 Jahren Berufspause keinen Einstieg findest.
Beitrag von brynlie - 06.08.10 - 15:38 Uhr
Hallo Tanja,
eigentlich gibt es für Frauen heutzutage keine bessere Lösung als schnell wieder arbeiten zu gehen. Egal, was Dein Job ist, egal, wie die Wirtschaft jammert: wenn Du einige Jahre nicht gearbeitet hast, wird es schwer, wieder reinzukommen, zumal wenn Du nicht einmal nachweisen kannst, dass Du Kind und Job unter einen Hut bekommen kannst.
Außerdem musst Du immer berücksichtigen, dass Trennung oder - was der Himmel verhindern möge - Todesfall Dir die finanzielle Grundlage entziehen.
Aus Erfahrung kann ich Dir außerdem sagen, dass die eigenen Ausfälle wegen krankem Kind ohnehin erst auf ein erträgliches Maß schrumpfen, wenn das Kind bereit 1 Jahr (!) in Betreuung ist.
Mein Vorschlag: ganz schnell Kinderbetreuung organisieren (und wenn's nur 2 halbe Tage pro Woche mit Option auf mehr sind), Job suchen und erst wenn's geklappt hat und alles stabil läuft, das 2. Kind angehen.
lg,
brynlie
