Liebe Väter
als ich heute morgen aufgewacht bin und meiner Frau einen gut ausgeschlafenen Morgengruß entgegenträllerte, erntete einen resignierten Blick.
Sie hat leider nicht so gut geschlafen, da unsere Kinder sie wieder ordentlich laufen ließen. Ich habe gar nichts mitbekommen sondern geschlafen wie ein Stein.
Wie habt Ihr das zu Hause geregelt? Wer steht bei Euch nachts auf und kümmert sich um das Kind?
Andreas
Wer steht nachts bei Euch eigentlich auf?
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von papaonline - 06.08.10 - 08:25 Uhr
Beitrag von badguy - 06.08.10 - 08:29 Uhr
Da eh an meinen Wochenenden sonst keiner da ist, ich!
Im Urlaub auch ich, wobei meine ja schon fast ausgewachsen sind.
Beitrag von -simsalabim- - 06.08.10 - 08:29 Uhr
das macht der papa weil ich arbeite und er "nur" schule macht und sonst viel zuahsue ist :)
ausserdem kuemmer ich mich viel um den haushalt...
naja letztendlich weiss er ganz genau - müsste ich es machen würde ein kaffee am morgen nicht reiuchen um meine morgenmuffeligkeit zu beseitigen
Beitrag von krypa - 06.08.10 - 09:30 Uhr
Hallo papaonline,
ich bin nachts fast immer aufgestanden. Die Mutter hat abgepumpt, freilich auch nachts 1X, mußte dazu aber nicht aufstehen. Ich habe die Fläschchen gegeben.
Auch wenn die Kinder krank waren, bin ich aufgestanden, hab ich Medis gegeben, getröstet oder Erbrochenes weggemacht und die Kinder umgezogen.
Jetzt sind die Zwillinge 17, und ich werde nachts fast immer wach wenn sie nach Party/Disco heimkommen. Deshalb schlaf ich im Wohnzimmer, da krieg ichs nicht so mit.
MfG krypa
Beitrag von wemauchimmer - 06.08.10 - 10:09 Uhr
Meist rennt bei uns der, der zuerst wach wird. Früher war das meistens ich, heute würde ich sagen ca. 50:50. Zum Glück wird es ja mit zunehmendem Kindsalter seltener...
LG
Beitrag von rosabuntstift - 06.08.10 - 10:44 Uhr
immer ich!
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Krankheitstage, Urlaubstage, Feiertage
Resignierte Blicke hat mein Mann auch immer mal bekommen.
Aber, alles hat ein Ende - auch die "Sauregurkenzeit" - zum Glück
(Hab nur deine Frage beantwortet - man(n) muss es nicht nachmachen!!!)
Freundliche und ausgeschlafene Grüße
Beitrag von zenturio - 06.08.10 - 12:16 Uhr
Bei uns war es immer meine Frau, die aufgestanden ist. Der Grund hierfür war, dass sie einfach viel schneller wach wurde als ich.
Nach unserer Trennung/Scheidung hat sie mir das dann vorgeworfen und es als Desinteresse meinerseits an unserem Kind dargestellt.
Nur mal so als Information, was daraus später mal werden kann.
Beitrag von rosabuntstift - 06.08.10 - 12:45 Uhr
"...., dass sie einfach viel schneller wach wurde als ich"

Ich muss auch was falsch gemacht haben, denn ich wurde blöderweise auch immer schneller wach als mein Mann.

schönes Wochenende und eine ruhige Nacht
Gruß
Beitrag von zenturio - 06.08.10 - 18:15 Uhr
Ist mir jetzt nicht so ganz klar, was daran so lustig ist. 
Leichter oder tiefer Schlaf ist eine Veranlagung. Wenn man dann den Partner weckt und ihm die Zeit gibt, einen klaren Kopf zu bekommen und sich dann um das Kind zu kümmern, ist es ja o.k.
Aber wenn man beim ersten Muckser sofort selber aus dem Bett hechtet, dem anderen keine Gelegenheit gibt, sich auch mal zu kümmern und das ganze dann nach Jahren als grundsätzliches Desinteresse des Vaters am eigenen Kind darstellt, sehe ich darin ehr ein gezieltes Ausschließen.
Beitrag von rosabuntstift - 07.08.10 - 11:03 Uhr
wie lange denkst du das man warten kann bis man einen klaren Kopf hat?
Wenn die Kinder weinen kann man nicht erst 10min warten bis man mal klar im Kopf ist.
Hab auch die Veranlagung zum tiefen Schlaf. Doch in der Baby und Kleinkindzeit hat mich danach keiner gefragt.
Aber lassen wir das, musste halt nur lachen und wundern über deinen Satz, denn auch der Partner würde gerne lang und tief schlafen. Man(n) hätte sich auch mal überwinden können um "schneller" aufzustehen.
Das es so bei dir gelaufen ist, tut mir leid , denke allerdings, dass man das deshalb nicht als Desinteresse abstempeln sollte.
Wobei ich auch heute noch sauer bin, wenn ich an die Zeit zurückdenke, aber ich hab es überstanden. In meinem Fall weiß ich, dass er nicht aus Desinteresse gehandelt/geschlafen hat.
Weiterhin alles Gute und Gruß (gib nicht auf)

Beitrag von zenturio - 07.08.10 - 16:06 Uhr
10 Minuten? Ich rede ehr von 30 Sekunden. Kommt auch immer darauf an, in welcher Phase des Schlafes man sich grade befindet. Manchmal war ich auch schneller aus dem Bett, musste aber noch einmal drum herum laufen, um zur Tür zu gelangen. Das hat meine Exgattin natürlich auch gemerkt und ist dennoch schnell aufgestanden, offenbar um mir die Gelegenheit nicht zu geben, mich selber um unsere Tochter zu kümmern.
In einem anderen Thread hier im Väterforum geht es um genau dieses Thema. Dass man es als Vater manchmal einfach nicht recht machen kann, egal wie sehr man sich bemüht.
Beitrag von krypa - 08.08.10 - 13:34 Uhr
Hallo zenturio,
neben der Tatsache, dass ein malochender Vater evtl. auch seinen Schlaf nachts einfach braucht, gibt es im elterlichen Alltag viele Momente, in denen
kindesnahe Handlungen auch unterbewußt dazu benutzt werden, um eine Vorrangposition (Vormacht) im Nähefeld des Kindes einzunehmen.
MfG krypa
Beitrag von fernande - 07.08.10 - 16:47 Uhr
Also das finde ich ja jetzt witzig!
Die Tatsache, dass die Mutter anscheinend jede Nacht wegen des Kindes aufgestanden ist, während der Vater weiter tief schlafen konnte, wird so gedeutet, dass man damit den Vater gezielt aus dem Familienleben ausschließen will?
Warum bist Du denn dann nicht einfach aufgestanden? Mancher kann es halt nicht ertragen, wenn der Partner sich erstmal ein paar Minuten Zeit nimmt um zu sich zu kommen, während das Kind weint.
Hast Du sie gebeten, Dich bitte zu wecken, wenn das Kind weint? Oder hast Du vielleicht mal angeboten bei dem Kind zu schlafen während sie in einem anderen Zimmer auch mal eine Nacht durchschlafen kann?
Bei uns war es die letzten Monate auch so, dass mein Partner unser Kind eher gehört hat und dann aufgestanden ist. Mir würde aber nicht im Traum einfallen ihm das vorzuwerfen.
fernande
Beitrag von lichtenstein - 04.10.10 - 16:32 Uhr
Klarer Kopf? Auf den hätte ich vielleicht auch mal warten sollen, dann wäre ich nicht so oft völlig verpeilt gegen irgendwas gelaufen.
Im Ernst: ich bin auch immer beim kleinsten Muckser aus dem Bett gehechtet, einfach, damit der nächtliche Schreier sich nicht völlig aufspult und so auch wieder schneller beruhigen lässt.
Aufgeregt haben mich die Nächte, in denen mein Mann, fünf Minuten, nachdem ich wieder gelegen habe, das Bett verlassen hat, um pinkeln zu gehen. Da kann mir keiner erzählen, er hätte nichts mitbekommen.
Beitrag von ayshe - 06.08.10 - 12:19 Uhr
Meine Tochter hat die ersten 4,5 Jahre bei uns im Bett geschlafen, da mußte also gar keiner aufstehen.
Und nachdem sie in ihr Zimmer zog, kam sie nachts selber an, wenn etwas war.
Beitrag von saskia161181 - 06.08.10 - 14:41 Uhr
Hallo Andreas,
immer ich
...mein Mann hört GARNIX...selbst als der Lütte mal zehn Minuten wie am Spieß geschrien hat und ich unten beim abpumpen saß, hat er nix gehört...behauptet er zumindest
...ich muss dazu sagen, dass unser Sohn ein Stillbalkon an unserem Bett hat - max. Entfernung 80cm...es ist mir ein Rätsel, wie man da nichts hören kann...gut, er geht sechs Tage die Woche arbeiten und ich stille wieder voll - aber in der Anfangszeit - als ich noch abgepumpt habe und der Lütte die Flasche bekommen hat - hätte ich mir schon mal gewünscht, dass er sich gekümmert hätte...
mal sehen, wie es wird, wenn Ben größer wird...
das unser Sohn jetzt schon in sein eigenes Zimmer zieht habe ich abgelehnt, schließlich muss ICH ja immer aufstehen während mein Göttergatte weiter schnarcht
...
,
Saskia
Beitrag von errik - 06.08.10 - 15:25 Uhr
Hi,
wir haben alles ausprobiert. #
Am Anfang haben wir es tageweise nach Zeit geregelt mal ich bis 23h, dann sie, dann wieder ich. Damit konnte der Partner dann früh zu Bett und ein Minimum an Schlaf bekommen.
Als die Kleinen etwas länger geschlafen haben, haben wir die Grenze so gegen 2 Uhr nachts gezogen (und auch wieder wechselweise).
Dann kam die Zeit, als die beiden wirklich durchgeschlafen haben, dann mußten wir nur aushandeln, wer morgens als Erstes aufsteht (eigentlich wieder abwechselnd).
Als es wieder etwas schlechter wurde, haben wir uns bei jedem Schreien abgewechselt, bis wir beide nicht mehr konnten - und sind dann auf nächteweise umgeschwenkt.
So schön es ist, Regeln zu haben... legt es nicht fest, sondern handelt es aus - je nachdem, wer gerade fitter ist und wer gerade Unterstützung braucht.
In der letzten Zeit habe ich die benötigt, und ich durfte die Nächte liegenbleiben
für meine Frau dafür - dafür bin ich dann morgens derjenige, der die Kleinen aus dem Bett holt...
Alles Gute,
Errik
Beitrag von anyca - 06.08.10 - 15:53 Uhr
Mein Mann steht auf und macht die nächtliche Flasche, ich bringe dann das Kind wieder zum Schlafen.
Beitrag von luka22 - 06.08.10 - 23:19 Uhr
In der Regel steh ich auf, aber alles hat seine Grenzen. Wenn ich das dritte mal raus muss, kann schon mal ein sanfter Ellbogenrempler in Richtung der Rippen meines Mannes gehen. Eigentlich ist er in den ganzen Jahren oft aufgestanden, ich noch häufiger. WARUM SCHLAFEN DIESE KINDER NACHTS EIGENTLICH NICHT?!?!?!
Grüße
Luka
Beitrag von datlinchen - 07.08.10 - 07:53 Uhr
Ich. Aus dem einfachen Grund das ich den ganzen Tag zuhause war und mein Mann arbeiten gegangen ist.
Bei meiner großen war das nie ein Problem die ersten 6 Wochen kam sie nur einmal Nachts und beim zweiten wird es sich zeigen wenn der Bauchzwerg da ist. Aber grundsätzlich wird es wieder so laufen. Einfach weil mein Mann arbeiten geht und ich zuhause bin und mir meinen Tag einteilen kann wenn ich nen müden Punkt habe. Er hingegen muss während seiner Arbeitszeit konzentriert sein.
Ausserdem wird er eh immer erst wach wenn ich wieder im Bett liege
Heute kommt meine Tochter (5) zu mir an Bett wenn etwas ist.
Beitrag von luka22 - 07.08.10 - 17:58 Uhr
Ich war auch nicht für Geld arbeiten. Aber auch eine Mutter, die vor Müdigkeit in der Küche zusammenbricht, bringt den Kindern herzlich wenig. Natürlich bin ich häufiger aufgestanden, da ich mich ja als Hausfrau nicht konzentrieren muss (ob die Kinder nun Butter oder Nivea aufs Brot kriegen ist vom Nährwert total egal) aber mein Mann musste auch ran.
Geteiltes Leid ist halbes Leid
.
Grüße
Luka
Beitrag von karna.dalilah - 07.08.10 - 08:44 Uhr
Geregelt wird das bei uns nach Bedarf 
Also in Abhängigkeit von den Arbeitszeiten meines Mannes und meiner Befindlichkeit.
Wenn mein Mann Nachtschicht hat ... klar ich
bei der Spätschicht....klar er
bei der Frühschicht ....ich
Ausnahme ich habe schon mehrere durchgefeierte Nächte hinter mir und krauch schon auf dem Zahnfleisch.. dann tip ich ihn Nachts an und er darf sich um das Kind kümmern.
Klappt hervorragend, zumal der Nachtwanderer dann tagsüber mal Schlafzeit eingeräumt bekommt.
Schließlich hat jeder von uns ein Tagespensum zu leisten
Beitrag von powerschnecke - 07.08.10 - 21:35 Uhr
Unterschiedlich!
Da wir beide arbeiten, wechseln wir uns oft ab.
Aber meistens doch er, muss ich zugestehen, weil er damit besser umgehen kann. Ich bin zu geredert am nächsten Tag...
Sie kommt allerdings auch sehr oft in der Nacht...
Gruß!
Beitrag von mareikehm - 07.08.10 - 21:45 Uhr
Bei Kind 1 ich, da ich allein erziehend war - trotz Vollzeitarbeit, das Argument zieht bei mir also nicht 
Bei Kind 2 erst ich (mein Mann kann ja schlecht stillen), wenn die Stillzeit um ist, werden wir uns abwechseln.
Beitrag von tinka_02 - 08.08.10 - 13:11 Uhr
Eine Nacht ich, die nächste mein Mann.
als er dann wieder arbeiten war: die Woche über ich am Wochenende er.
