Hallo miteinander,
vielleicht weiß jemand Rat.
Ich leide seit Jahren unter sehr starker Migräne mit Aura - also Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen und Licht- und Lärmempfindlichkeit. Ich habe aller 2 bis 3 Tage einen Migräneanfall.
Ich bin jetzt bis zum 18.08. von meinem Hausarzt krankgeschrieben.
Jetzt bin ich seit 31.5. arbeitsunfähig und beziehe nun seit dem 01.07. auch Krankengeld, da mein alter AG mich innerhalb der Probezeit zum 30.6.10 kündigte.
Ich war auch Mitte Juli beim Medizinischen Dienst, der mir eine besonders schwere Form der Migräne bestätigte.
Nun komme ich gerade von Neurologen/Nervenarzt. Die gute Frau sagte, dass Sie eine längere Krankschreibung nicht dulde. Ich soll einfach die Arbeitslosigkeit hinnehmen.
Ich sagte ihr, dass ich mich ja nicht arbeitslos melden kann, da ich ja momentan krank bin. Was soll ich tun?
Ich habe aber von ihr eine Migräne-Prophlaxe verordnet bekommen, die hoffentlich was bringt.
Wer ist denn für meine weitere Arbeitsunfähigkeit zuständig? Hausarzt oder Neurologin?
LG
Trixxie
Krankengeld oder ALG 1
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Beitrag von trixxie - 11.08.10 - 12:07 Uhr
Beitrag von cinderella2008 - 11.08.10 - 12:14 Uhr
Hallo,
wer hat denn bisher Deine Krankschreibung verlängert? Wenn es der Hausarzt war, dürfte es kein Problem sein, weiter eine Krankschreibung von dort zu bekommen.
Was die Neurologin angeht: Auf diese Aussage hin, hätte ich kein Vertrauen zu ihr und würde den Arzt wechseln.
Sieh zu, dass Du weiterhin krankgeschrieben wirst. Du bist nicht arbeitsfähig und stehst dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.
LG, Cinderella
Beitrag von sternschnuppe215 - 11.08.10 - 12:19 Uhr
dann such einen anderen Arzt auf!!!
Klar kannst Du Dich weiter krank schreiben lassen.
Meine Mutter war wegen Ihrer Erkrankungen bei vielen Fachärzten in Behandlung und ihr Hausarzt schrieb sie über den gesamten Zeitraum (über 2 Jahre) ohne Unterbrechnung immer wieder krank...
das liegt dann halt am Arzt.... denn dann solltest Du ne Reha beantragen, schlägt die fehl.... wandelt sich der Antrag in einen Rentenantrag um... wegen der Erwerbsminderungsrente... so ging das bei uns auch...
Daher solltest Du durchgehend krank geschrieben sein... läuft das Krankengeld irgendwann aus, bekommst Du ALG 1 (auch bei andauernder Krankeit) vom Amt, bis der Rentenantrag entschieden ist, längstens jedoch gemäss Deinem Anspruch....
Beitrag von mansojo - 11.08.10 - 12:29 Uhr
hallo,
frage bitte die ärztin warum sie eine krankschreibung nicht duldet
ich kann es nämlich nicht nachvollziehen
Beitrag von trixxie - 11.08.10 - 12:35 Uhr
Hallo,
die Ärztin sagte, dass man an Migräne max. 3 x im Monat leide und das ist schon viel. Ca. 3 mal die Woche gibt es nicht.
Ich habe auch schon überlegt, den Neurologen zu wechseln, dachte mir dann aber, dass sich dann die Krankenkasse ihren Teil denkt.
LG
Beitrag von trixxie - 11.08.10 - 12:37 Uhr
Ich bin durchweg von meiner Hausärztin krank geschrieben.
Beitrag von mansojo - 11.08.10 - 12:45 Uhr
na klasse
wechsel die ärztin
sag ihr das vertrauensverhältnis ist gestört da sie dir nicht glaubt
das kannst du auch so der krankenkasse mitteilen
wenn der patient schmerzen hat hat er schmerzen ,ob diese für den arzt oder sonstwen nachvollziebar sind oder nicht
Beitrag von trixxie - 11.08.10 - 12:56 Uhr
Hallo,
lieben Dank an euch. Fühle mich jetzt schon ein bißchen beruhigter. Das blöde an der ganzen Sache, ich habe jetzt solange auf den Termin warten müssen. Der nächstmögliche Termin bei einem anderen Neurologen ist erst im Oktober.
Die Krankenkasse wird sicher nicht begeistert sein.
LG
Trixxie
Beitrag von cinderella2008 - 11.08.10 - 13:51 Uhr
Mach Dir um die Krankenkasse keine Gedanken. Für die bist Du eh nur eine "Akte".
Viel schlimmer finde ich es, wie heutzutage durch die Ärzte mit Patienten umgesprungen wird. Ich habe ein ähnliches Problem gerade in der Familie und kann mich daher gut in Deine derzeitige Lage hineinversetzen.
