Hallo ihr,
hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Raeumungsklagen gehabt?
Wie lange hat es bei euch gedauert vom Einreichen der Klage bis zur Zwangsraeumung?
Danke & LG
Biene
Raeumungsklage
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Beitrag von biene81 - 11.08.10 - 21:42 Uhr
Beitrag von sandra7.12.75 - 11.08.10 - 21:48 Uhr
Hallo
Meine Freundin hat vor Jahren ein Haus gekauft und der Vermieter hat die Leute die da vorher gewohnt haben nicht so ohne rausbekommen.Ich meine das das bestimmt 2 Jahre gedauert hat.Ist aber schon 10 Jahre her und deshalb weiß ich es nicht mehr so genau.
lg
Beitrag von biene81 - 11.08.10 - 21:50 Uhr
Na hallelujah!
Vielen Dank fuer Deine Antwort.
LG
Biene
Beitrag von sassi31 - 12.08.10 - 01:33 Uhr
Hallo,
das hängt wohl unter anderem davon ab, wie überlastet die Gerichte sind und ob in der entsprechenden Stadt ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht, so dass der Mieter (ggf. mit Familie) wieder unter kommt.
Vor ca. 10 Jahren habe ich mal gehört, dass es bei uns in der Stadt bis zu 3 Jahre dauern kann, bis man die Mieter raus hat. Keine Ahnung ob das stimmt.
Gruß
Sassi
Beitrag von imzadi - 12.08.10 - 03:57 Uhr
Als meine Eltern vor Jahren ein Haus gekauft haben durften wir troz Anwalt, Eigenbedarf ect. 4 Jahre warten bis wir einziehen konnten. Und da hatten wir noch Glück das die Mietern dann freiwillig ausgezogen ist, sonst hätte es noch länger gedauert.
Beitrag von biene81 - 12.08.10 - 08:42 Uhr
Hallo und Danke fuer die Antworten.
Die Mieterin hat selbst gekuendigt, aber findet nun angeblich in Berlin keine Wohnung.
Danke fuer eure Antworten.
LG
Biene
Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 12.08.10 - 08:47 Uhr
hallo biene,
wenn man wohnraum kündigt und nichts passendes in der zeit findet, warum auch immer manche auf diesem wege vorgehen frage ich mich immer wieder, so kann man doch mit dem vermieter reden. das hat doch nicht gleich etwas mit zwangsräumung zu tun - oder ist dir deine quelle nicht ehrlich gegenüber
und ihr wurde gekündigt!?
meine freundin hatte auch so ein theater gehabt, was aber allein ihr verschulden war und sie suchte permanent nach schuldige, nur eben sie nicht. man hätte auch alles glauben können, wenn man nicht die sache von anfang an mit bekommen hätte 
bei ihr waren es nachher keine 3monate,.. sie ist auf den gleichen tag noch ausgezogen als die räumung war 
vg
Beitrag von biene81 - 12.08.10 - 09:00 Uhr
Wir wohnen in Schottland und haben Wohneigentum.
Wir ziehen zu Anfang September wieder nach Deutschland und wollten eben in dieses Haus ziehen.
Mit dem Vermieter ist alles geklaert (ist ein Bekannter der Familie) und nun zieht die Mieterin nicht aus.
Sie hat selbst gekuendigt und wollte zu Ende Juni draussen sein.
Tja. Nun kann man nur abwarten.
Danke,
Biene
Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 12.08.10 - 09:08 Uhr
oh, dieser umstand ist natürlich mehr als mies,...
das man dann mit gepackzen sachen drauf wartet das sie aus zieht, kann ich nur verstehen,..
ich drücke euch die daumen, denn wir haben ja nun auch schon august 
lg
Beitrag von biene81 - 12.08.10 - 09:10 Uhr
Ich habe jetzt schon einen Platz fuers einlagern der Sachen angemietet, anders gehts ja nicht.
Ich kann auch so lange ich will bei meinen Eltern leben, aber ein Dauerzustand ist das vor allem fuer meine Tochter ja nicht. Irgendwann will man ja seine eigenen 4 Waende haben.
Naja, Danke fuers Daumen druecken. Wird schon. Irgendwie
Beitrag von snoopster - 12.08.10 - 12:38 Uhr
Hallo,
ich weiß jetzt nicht, ob das ein Grund wäre, sie räumen zu lassen.
Wir hatten mal Bekannte, die haben ein Haus gekauft, das noch vermietet war. Bei ihnen war der Fall aber noch schwerer, weil die Dame vier Kinder und Anspruch auf ne Sozialwohnung hatte...
Auf alle Fälle ist es doch so, dass man erst nach drei nicht bezahlten Mieten die Mieter fristlos kündigen kann. Und dann, wenn sie nicht ausziehen, geht es irgendwann vor Gericht und dann wird geräumt. Wie hier schon gesagt wurde kann sich das echt über Jahre ziehen.
Also wenn die Dame jetzt "nur" nicht auszieht, aber weiterhin Miete bezahlt dauerts noch länger....
Blöder Fall, ganz ärgerlich, aber vielleicht könntet ihr Euch ja auch mal umhören, obs da, wo sie hinwill, nix gibt, evlt. einigt Ihr Euch auch, dass Ihr nen Makler für sie bezahlt, der ihr was besorgt....
LG Karin
Beitrag von sassi31 - 12.08.10 - 13:36 Uhr
Hallo,
ich denke, ganz so einfach ist das auch wieder nicht. Schließlich ist die Wohnung neu vermietet worden. Da kann sie nicht einfach bleiben, auch wenn sie Miete zahlt. Und ansonsten muss halt sie ihre Möbel einlagern und bei Freunden oder der Familie übernachten.
LG
Sassi
Beitrag von snoopster - 12.08.10 - 15:12 Uhr
Hallo,
naja, zwischen können und dürfen liegen in D beim Mieterrecht oft totale Unterschiede.... Man hört ja oft genug von Mietnomaden, die man nicht losbekommt.
Sicherlich ist es für UNS nicht rechtens, aber auch wenn dem so ist, dauert es noch ne Weile sie rauszuklagen. Und wenns zur Räumung kommt - nach Jahren, wo der Vermieter oft keine Miete sieht, darf er dann noch alles zahlen - Gerichtsvollzieher, Umzugsunternehmen, Renovierung der Wohnung für die NEuvermietung.
Wenn die Dame das weiß wäre es wirklich geschickter, ihr nen Makler zu finanzieren, der ihr ne neue Wohnung verschafft. Dem sollte man natürlich nix davon erzählen, sonst vermitteln die ja nicht....
LG Karin
Beitrag von demy - 12.08.10 - 08:50 Uhr
Hallo,
aus meinem persönlichen Freundeskreis habe ich es zweimal erlebt wie lange der gerichtliche weg dauert.
Beide male fast 2 Jahre bis die Mieter draußen waren.
Ich persönlich tendiere wenn es mich selber betreffen würde zu 2 Varianten um Mieter bei Eigenbedarf aus einer Wohnung/aus einem Haus zu bekommen.
Variante 1 den Auszug versüßen, das heißt dem Mieter Geld dafür bezahlen dass er auszieht und zwar soviel, dass er davon einen eventuellen Makler und die Kaution einer neuen Wohnung bezahlen kann, vielleicht auch noch 1 oder 2 Mieten der neuen Wohnung.
Wer meint, da müsste man ja bescheuert sein, weiß nicht wie teuer der reguläre Weg ist.
Variante 2, dazu darf man nicht raten und das tue ich auch nicht, ist das illegale entmieten.
Vorzugsweise da anzuwenden wo Mietnomaden hausen.
Bei einem Bekannten war diese Variante inklusive der Geldstrafe die billigere und schnellere Variante, sollte man allerdings nicht zu oft und zu doll machen.
Gruß
Demy
Beitrag von biene81 - 12.08.10 - 09:05 Uhr
Hi Demy,
danke fuer die Antwort.
In dem Haus siehts zwar ganz schon schlimm aus momentan, aber die Mieterin zahlt regelmaessig ihre Miete und scheint einfach mit der Situation (Mann hat sich wegen juengerer Dame von ihr getrennt) nicht klarzukommen.
Den illegalen Weg werden wir nicht anwenden, so scheisse sind wir nicht 
Sie laesst sich allerdings auch nicht helfen, da scheint sie zu stolz fuer zu sein. Finanzielle Probleme scheint sie nicht zu haben. Irgendwie kommt es mir so vor, als ist sie ueber die Trennung SEHR ungluecklich und an der Schwelle zur Depression, also einfach nur ueberfordert.
Danke fuer Deine Antwort.
LG
Biene
Beitrag von katja.philipp - 12.08.10 - 16:17 Uhr
Was ist denn illegales Entmieten? Russen vorbeischicken?
Beitrag von demy - 12.08.10 - 17:34 Uhr
Ganz einfach!
Transporter mieten, Freunde ranholen und wenn der Mieter nicht da ist Wohnung aufbrechen, Wohnung räumen Schlösser austauschen und jeden weiteren Zugang zur Wohnung verweigern.
Die Sachen aus der Wohnung dann in einem Schuppen oder eine Garage unterstellen und abwarten das es abgeholt wird.
Ganz klar illegales entmieten.
Wie gesagt, manchmal sind Leute wenn ihre Existenz daran hängt hilflos wenn einen die Justiz bei konsequenten Mietzahlungsverweigerern/Mietnomaden hängen lassen und greifen dann zu drastischeren Mitteln.
Den Fall den ich kenne von einem Bekannten, war ein Mieter (kann man ein so asoziales Pack eigentlich so nennen?) der mehr als 1 Jahr keine Miete bezahlt hat und das Gericht so überlastet war das der Gerichtstermin zur Räumungsklage nochmal erst 10 Monate später sein sollte.
Hilfe wurde angeboten alles wurde versucht, etc.
Mein Bekannter hat dann nach oben genannten Beispiel gehandelt und sich eine Geldstrafe von 1800,-€ eingehandelt.
Er sagte damals, das war ihm jeden Cent Wert und er würde es wieder so machen.
Gruß
Demy
Beitrag von katja.philipp - 12.08.10 - 17:43 Uhr
Ja, würde ich auch machen! Wie lange hat es denn gedauert, bis er auf die 1800 € verklagt wurde?
Wäre es mir auch wert...
Schon krass, dass man dafür Strafe zahlen muss, was man in seiner eigenen Wohnung macht!!
Beitrag von demy - 13.08.10 - 08:47 Uhr
Hallo,
er wurde nicht verklagt, verklagen ist ja Zivilrecht.
Er bekam wegen der unzulässigen Wohnungsöffnung und der Entfernung des fremden Eigentums einen Strafbefehl über 1800,-€ von der Staatsanwaltschaft den er akzeptierte.
Er wurde von den Mietnomaden angezeigt als der wieder in "seine" Wohnung wollte.
Die Polizei konnte dem aber auch nicht mehr helfen, da die Wohnung leer war und hat ihn auf den Privatklageweg verwiesen.
Auf die Privatklage wartet mein Bekannter noch heute 
Gruß
Demy
