AlGII-Frage. bzgl. Einkommen Mann

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von honeymoon101 - 11.08.10 - 23:01 Uhr

Hallo!

Ich hab mal wieder eine Frage...

Wir verdienen nicht genug, bekommen anteilig ALGII. LEIDER.

Mein Mann arbeitet (immer noch) als LKW-Fahrer und ich nicht, da ich die Kids betreue.

Letztendlich haben wir einen vorläufigen Bescheid bekommen, dass mein Mann angeblich 1200.- netto verdient, es sind aber nur 1.100. Dazu kommen noch Spesen, darauf hatte ich schon Widerspruch eingelegt.

Nach diesem Widerspruch kam ein Anruf von einer Mitarbeiterin des JobCenters, dass doch alles super abgerechnet wurde, wir würden total im Regelsatz liegen.

Ich frag mich nur: Pauschalbetrag in Höhe von 280,- werden abgezogen, aber das Nettogehalt meines Mannes stimmt nicht - 100,- mehr als tatsächlich. Spesen fallen nachträglich rauf, das hatte ich schon tel. abgeklärt, das war auch ok.

Ist das ein fiktives Gehalt oder sind die einfach nur beschäftigt, um das tatsächliche Netto zu übertragen?

Aber dann sollte doch in Nachhinein immer eine Korrektur sein, die nicht erfolgt.

Es wird immer um 100,- gekürzt.

Bin ratlos und bitte um Hilfe.
(und ich verbitte mit Kommentare von wegen beweg Deinen Arsch und geh arbeiten.)
[Wenns uns so gut gehen gehen würden, würde ich bestimmt wegen 100,- keinen Aufriss machen.]

Lg,
Honeymoon101

Beitrag von king.with.deckchair - 11.08.10 - 23:26 Uhr

Ich könnte mir vorstellen, dass es sich hierbei um ein fiktives Einkommen handelt. Da Rückforderungen und Aufrechnungen inzwischen durchaus einen Heidenverwaltungsaufwand verursachen können, wenn man sie nach Vorschrift durchführt, ist man dazu übergegangen, bei schwankenden oder noch nicht feststehendem Einkommen erst mal ein fikitves Einkommen - und das einen Tick höher als geschätzt - anzusetzen. Dies ist auch im Einklang mit den Weisungen der Bundesagentur zum § 11 SGB II (Anrechnung von Einkommen). Sobald ihr also die endgültige Abrechnung habt, reicht ihr die ein und bekommt den Rest nachgezahlt.

Ich würde aber zu Sicherheit nochmal das persönliche Gespräch suchen oder aber gegen Empfangsbestätigung ein Schreiben (eigentlich ist es ein Widerspruch gegen den Bescheid) abgeben, in dem deutlich darauf hingewiesen wird, dass ein falsches Nettoeinkommen angesetzt wurde.

LG
Ch.

Beitrag von honeymoon101 - 11.08.10 - 23:48 Uhr

Ich denke auch, dass es dieses merkwürdige fiktive Einkommen ist.
Allerding liegen die Abrechnungen lückenlos vor, sie wurden einfach nicht bearbeitet.
Der Widerspruch meinerseits liegt immer noch vor, noch keine schriftliche Erörterung.

Erneut Widerspruch einlegen erscheint auch mir notwendig, da das Gehalt ja nie 'zurückfließt'.

Ich danke Dir für Deine Antwort. #herzlich

Honey

Beitrag von aljona82 - 12.08.10 - 09:56 Uhr

Hallo, ich hatte mit der Arge das gleiche problem jeden Monat wurde uns 160€ mehr angerechnet als mein Mann verdient hat und obwohl das Gehalt jeden Monat gleich war ,da müsste ich die lohnabrechnung jeden monat einrreichen und uns wurde das Geld später nachgezahlt frag noch mal nach bei uns war das so .
wen du noch fgran hast kannst dich melden .


Lg elena