Unsere Nachbarin....

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Beitrag von my.jessi - 12.08.10 - 15:43 Uhr

... hat immer so nett getan aber hintenrum....

Man! Unsere Nachbarin nebenan (allein stehend und ca. mitte 50) ist ganz nett, ich habe mich schon öfter mit ihr unterhalten und sie war immer freundlich und gesprächig. Auf jeden Fall mussten wir auch baggern und Erde bei Seite räumen. Richtung ihrer Grenze aber noch ausreichend Platz zum Zaun. War auch kein Problem, da ist nichts abgerutscht oder sonst was. Wir hatten halt einen riesen Erdhügel mitten auf unserem Grundstück. Irgendwann klingelte Nachmittags das Telefon bei mir. Ein Herr vom Amt. Er wäre bei uns auf der Baustelle gewesen und hätte sich das mal angesehen denn es hätte eine "Nachfrage" bezüglich des Erdhügels gegeben ob das so rechtens wäre. War ja kein Problem da dieser Hügel mitten auf dem Grundstück ist und keine Grenzabstände verletzt wurden. Er hat uns dann noch darauf hingewiesen, dass wir nur bis zu 1m auf der Grenze anschütten dürfen (unser Grundstück läuft ein bißchen runter, das wollen wir noch etwas ausgleichen und aufschütten). Ein paar Tage später haben wir dann alles gerade gemacht und den Hügel auf dem Grundstück verteilt. Wir sind bis ca. 50 cm an die Grenze gegangen und haben dort max. 90 cm aufgeschüttet. Also alles so, wie wir es dürfen. Heute kam mein Mann nach Hause und sagte, die Nachbarin hätte ihn angesprochen, dass sie bedenken hat, dass bei dem Regen die ganze aufgeschüttete Erde in ihren Garten fällt. So ein Quatsch! Bisher ist nichts gerutscht und es wird wohl auch nicht mehr rutschen. Und selbst wenn, werden wir das alles wieder weg machen. Letztens kam sie auch mal zu mir und sagte, ich sollte unser Gras auch dem Zaun weg machen weil das alles zu ihr rüber wachsen würde. Hallo?! Wir sind am bauen, da ist alles umgegraben, da fang ich bestimmt nicht an Gras zu pflücken. Hab dazu echt keine Zeit.

Mir geht das echt auf die Nerven. Die tut so nett aber hintenrum versucht sie uns bei der Gemeinde anzuschwärzen. Aber jetzt wissen wir wenigstens woran wir sind...

Sorry für's viele #bla aber ich musste mich grad mal abregen

Beitrag von nightwitch - 12.08.10 - 16:23 Uhr

Hallo,

einfach einen geschlossenen Zaun / Sichtschutz auf ihrer Seite hinbauen (muss ja nicht 2 m hoch sein), so kann die Erde nicht weg und der Rasen nicht so ohne weiteres rüberwachsen.

Des Weiteren Kontakt auf ein Minimum (aber das freundlich) einschränken.
Problem gelöst.

Gruß
Sandra

Beitrag von my.jessi - 12.08.10 - 18:24 Uhr

Wir werden auf jeden Fall einen Sichtschutz machen, nur stecken wir halt im Moment noch mitten im Rohbau. Da kann ich doch nicht mit dem Garten und den Zäunen anfangen. Für mich ist halt im Moment am wichtigsten, so weit fertig zu werden dass vor dem Winter das Dach drauf kommt...und halt nicht Rasen mit der Schere schneiden... weißt du, was ich meine?

Kontakt hab ich nach dem Anruf des Herren von der Gemeinde sofort eingeschränkt. Wir grüßen uns freundlich und das wars. Ich kann sowas nicht leiden wenn die Leute vornerum nett sind und einen hintenrum irgendwo anschwärzen. Sie hätte mich ja auch darauf ansprechen können, dann hätte ich ihr gesagt wieso die Erde da liegt und was damit passiert.

Beitrag von nightwitch - 12.08.10 - 19:26 Uhr

Ja, mei.. wie lange wird es wohl dauern ein paar Zaunelemente zwischen euren Grundstücken anzubringen? Einen Tag?

Mal ehrlich jetzt: macht das Ding da so schnell wie möglich hin, erklärt der Nachbarin freundlich wieso und gut ist.

Geht schneller und einfacher als sich jeden 2. Tag über das Verhalten der Nachbarin aufzuregen.

Gruß
Sandra

Beitrag von gh1954 - 12.08.10 - 19:41 Uhr

>>>Die tut so nett aber hintenrum versucht sie uns bei der Gemeinde anzuschwärzen. <<<

Woher weißt du denn, dass das die Nachbarin gewesen ist.?

Gibt auch Leute, die schwärzen aus Spaß an der Freud an, wenn sie irgendwo Bau- oder Umbau-Maßnahmen sehen.