Hallo,
Ich habe da mal eine Frage an euch euch Väter...
Ich bin noch 17 und werde zur Geburt meines Kindes 18 sein.
was kommt dann finanzielles auf mich zu wen ich nicht mit meiner Partnerin zusammen wohne aber trotzdem mit ihr zusammen bin.
Sprich ich möchte einfach nur wissen was für rechtlich kosten als vater auf mich zu kommen...
Ich danke schon mal für eure antworten...
Liebe Grüße
Ich brauche eure Hilfe...
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von orinoko - 16.08.10 - 16:05 Uhr
Beitrag von haarerauf - 16.08.10 - 20:21 Uhr
Verdienst Du denn schon was?
Deine Freundin kann Unterhaltvorschuß bekommen, Kindergeld bekommt ihr ja beide für euch selber und für das Kind. (Ist Deine Freundin auch noch Kindergeldempängerin?)
Haarerauf
Beitrag von krypa - 16.08.10 - 20:30 Uhr
Hallo orinoko,
was machst Du beruflich? Bist du noch Schüler, machst Du eine Ausbildung, oder wirst Du dann eine Arbeitsstelle mit Einkommen haben?
Die Frage wird also sein, ob Du überhaupt leistungsfähig sein wirst.
Leistungsfähig für zu erwartenden Kindesunterhalt wärest Du ab ca. 1500 € brutto.
Ansonsten lies
1. http://www.trennungsfaq.de/unterhalt.html
nkommensermittlung
2. http://www.lindenfels.info/uploads/media/Merkblatt_zur_Annerkennung_der_Vaterschaft.pdf
Wie alt wird die werdende Mutter sein?
Du kannst gleich bei der Vaterschaftsbeurkundung die Erteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge beantragen.
Mfg krypa
Beitrag von krypa - 16.08.10 - 21:46 Uhr
..................
hier der richtige Link
http://www.trennungsfaq.de/unterhalt.html
Beitrag von liebesbienchen - 18.08.10 - 09:38 Uhr
Hallo Krypa,
soweit ich weis, selbst wenn er jetzt nicht zahlungsfähig ist, wird doch in den darauf folgenden Jahren immer wieder überprüft ob er Zahlungen leisten kann, oder?
Holt sich das Jugendamt nicht die geleisteten Zahlungen vom Vater irgendwann zurück oder ist das ein Gerücht? Oder verjährt das irgendwann? Sorry, muss mal blöde fragen. 
Grüsse Biene
Beitrag von cbf1000 - 17.08.10 - 07:18 Uhr
Das kann man so pauschal nicht sagen - frag doch mal beim Jugendamt, oder vielleicht wissen die von Pro-Familia auch was.
Kostet nix, und die sind sicher schlauer als wir hier........
Beitrag von no-monk - 17.08.10 - 17:49 Uhr
Hallo du,
ich bin gestolpert und hier gelandet.
Du fragst dich tatsächlich lediglich, welche finanziellen Aufwendungen auf dich zukommen?
Welche Grundlagen du als Vater deinem Kind bieten musst weißt du bereits? Mit 17? Was für Ansprüche du erfüllen musst, wenn das Kind erst einmal da ist, weißt du bereits? Was es heißt Verantwortung zu übernehmen, für es da zu sein, es zu hegen, zu lieben, zu einem vernünftigen Menschen zu erziehen ist dir schon bewusst?
Dass du verzichten und entbehren musst, ggf. auch "Hand anlegen" musst, ist dir klar? Dass deine Freundin sich verändern und zu einer Mutter wird, schon abgespeichert?
Alle Achtung!
Ich bin 28 und weiß von all dem nichts und das letzte, was mich interessiert ist die Frage, wieviel ich wohl blechen müsste.
Alles Gute für das Kind!
no-monk
Beitrag von krypa - 17.08.10 - 19:44 Uhr
Hallo no-monk,
so ist das hier in der BRD immer noch mit den Vätern: Zahlepapa ist der Erstgefragte.
Erste Fragen betreffs werdender Väter sind - auch seitens der Mütter - :
was muss er bezahlen, was steht mir (seinerseits) zu, kannst Du Dir das überhaupt leisten, kannst Du Deine 'Familie' überhaupt ernähren....????
Reflex dieser Fragen sind auch die ''Beistandschaften'' der Jugendämter: sie sind für Vaterschaftsfeststellungen und Kindesunterhalt zuständig, nicht dafür, ob ein Vater Chance und Fähigkeit hat, ''für es da zu sein, es zu hegen, zu lieben, zu einem vernünftigen Menschen zu erziehen''.
Selbst das lange in Gremien beratene neue Kindschaftsrecht von 1998, in dem ein reines ''Sorgerecht'' zur ethisch-moralisch aufgeblasenen elterlichen Sorge hochgezüchtet wurde, besagt lapidar im Kontext der § 1626 und 1626a BGB, dass ein unverheirateter Vater grundsätzlich nicht die Pflicht habe, für sein Kind zu sorgen.
Der § 1626a wurde zwar kürzlich erst vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und vom Bundesverfassungsgericht für diskriminierend für solche Väter befunden, ist aber immer noch gültig.
Also, was bleibt z.Zt. einem werdenden Vater anderes übrig als sich auf seine finanziellen Erfordernisse zu konzentrieren?
MfG krypa
Beitrag von ayshe - 17.08.10 - 21:35 Uhr
##
Also, was bleibt z.Zt. einem werdenden Vater anderes übrig als sich auf seine finanziellen Erfordernisse zu konzentrieren?
##
Auch an das Kind zu denken.
Auch wenn sie nicht zusammen leben, aber zusammen sind, ist er bald ein Vater.
Ich finde es sehr traurig, wenn das nur noch so eine Nebenrolle spielt.
##
so ist das hier in der BRD immer noch mit den Vätern: Zahlepapa ist der Erstgefragte.
Erste Fragen betreffs werdender Väter sind - auch seitens der Mütter - :
was muss er bezahlen, was steht mir (seinerseits) zu, kannst Du Dir das überhaupt leisten, kannst Du Deine 'Familie' überhaupt ernähren....????
##
Das ist ja wirklich nicht immer so und es tut mir leid, daß du so ein Bild bekommen hast.
Beitrag von krypa - 17.08.10 - 22:00 Uhr
Hallo ayshe,
nun, die Fragen des TE spiegeln dieses ''Bild'' doch wider.
So erlaube ich mir, dieses Bild aufzugreifen und zu erläutern, warum für einen deutschen ue Vater dieses Bild offensichtlich naheliegend ist.
Sonderbar finde ich, dass in Gesetz, Rechtssprechung, JA-Praxis und Müttersicht Väter offenbar zuerst Geld-Väter sind, einem Vater aber dann vorgehalten werden soll, dass er diese Sicht auch hat.
Gegen d i e s e Schizophrenie habe ich meine Erläuterungen gerichtet.
Er ist noch 17 und hat von Kindern wahrscheinlich ebenso wenig Ahnung wie die entsprechende werdende Mutter.
Mfg krypa
Beitrag von ayshe - 18.08.10 - 09:13 Uhr
krypa, ich nehme ich es dir auch nicht krumm.
Ich habe hier auch auch schon einiges von dir gelesen und wenn ich mich nicht irre auch mal in einem anderen Forum.
Ich habe den Eindruck, daß du unter dem ganzen Mist auch sehr leidest.
##
nun, die Fragen des TE spiegeln dieses ''Bild'' doch wider.
So erlaube ich mir, dieses Bild aufzugreifen und zu erläutern, warum für einen deutschen ue Vater dieses Bild offensichtlich naheliegend ist.
##
Vllt spiegelt es das wider.
Vllt ist es diesem jungen Mann auch tatsächlich nicht wirklich klar, was auf ihn zukommt, daß das verdrängt wird, worauf no-monk hinweist.
Vllt hat er auch nur hier im Post separiert, was er einzeln abklären möchte und macht sich einen tierischen Kopf über das Baby, die Mutter, sein Leben als Vater, ich weiß es nicht.
##
Sonderbar finde ich, dass in Gesetz, Rechtssprechung, JA-Praxis und Müttersicht Väter offenbar zuerst Geld-Väter sind, einem Vater aber dann vorgehalten werden soll, dass er diese Sicht auch hat.
##
Vllt liegt es daran, daß diese rationalen Dinge eben eher per Gesetz regeln kann, aber alles was da emotional dranhängt eher gar nicht.
Vllt bekommt man deshalb auch immer diese Geldbild, was so ätzend negativ für alle ist, eigentlich ja nun auch echt traurig.
LG
Ayshe
Beitrag von ayshe - 18.08.10 - 09:20 Uhr
Laut VK gibt es eine Tochter, ein Kind jedenfalls, das 23 Monate alt ist
Beitrag von kerstin1111 - 29.08.10 - 00:58 Uhr
Ich glaube dass das die Tochter seiner Freundin aus der früheren Beziehung ist. (sie ist immerhin schon 22)
Beitrag von no-monk - 18.08.10 - 14:17 Uhr
Überraschung:
ich bin kein Vater! Aber wenn ich einer wäre, oder werden würde wäre mein erster Gedanke ein anderer als Knete! Und da könnte mich keine Presse und kein Gesetz der Welt von abbringen.
MfG
no-monk
Beitrag von ayshe - 17.08.10 - 21:33 Uhr
Nicht schlecht geschüttelt
