Hallo zusammen,
mein Mann und ich haben eine Tochter (2) wir arbeiten an dem 2. Kind und da wir am Samstag geheiratet haben wünschen wir uns auch in den nächsten 5 Jahren ein Haus.
Wir haben derzeit leider kein Eigenkapital. Wie habt ihr das gemacht? Hattet ihr Eigenkapital wenn ja wieviel % vom Hauswert?
Geht es auch ohne?
Was würdet ihr empfehlen? Ein stehendes Haus mit Gründstück oder ein Gründstück kaufen und das Haus selber drauf bauen? Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Ich habe so viele Fragen und das sind momentan die, die vielleicht am wichtigsten und auch am interessantesten sind.
Vielleicht könnt ihr uns ja helfen.
Freue mich über jede Antwort.
Vielen Dank.
Liebe Grüße
Isabel
Hauskauf neu oder doch gebraucht?
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Beitrag von fjfjf - 26.08.10 - 14:03 Uhr
Beitrag von zwiebelchen1977 - 26.08.10 - 14:07 Uhr
Hallo
Also man sollte wenigstens 10 % als Eigenkapital von der Kaufsumme für die Nebenkosten haben( Notar, Grunderwerbssteuer, MAkler).
Denn die meisten Banken finanzieren diese nicht.
Dann kommt es natürlich auf euer Einkommen und den Preis an, was das Haus kostet.
Bianca
Beitrag von werner1 - 26.08.10 - 14:12 Uhr
Hallo,
ich würde euch ein gebrauchtes Haus empfehlen, das ist wesentlich nervenschonender.
10% EK ist das absolute Minimum.
freundliche Grüsse Werner
Beitrag von wemauchimmer - 26.08.10 - 14:17 Uhr
Hallo Isabel,
wegen "gebraucht" oder Neubau... wir waren seinerzeit eigentlich für beides offen. Bei älteren Häusern hast Du halt meist ein ordentliches Grundstück und größere Wohnfläche fürs gleiche Geld. Dafür beim Neubau eben neuester technischer Stand, insbesondere auch beim Thema Heizen, und Du kannst noch mehr gestalten.
Wir haben uns viele Sachen angeschaut (Bestandsimmobilien und Bauprojekte), aber es war immer irgendein Haken dabei, bis wir eben das richtige gefunden haben, und das war in unserem Fall ein Neubauprojekt.
Wegen der Finanzierung... Du hast den Kaufpreis X, dazu kommen nochmal grob 5-10% Erwerbsnebenkosten (Steuer, Notar, Makler).
Eine pumperlgesunde Finanzierung hast Du, wenn Du höchstens 80% vom Kaufpreis leihen mußt. Das bedeutet also, 25-30% des Kaufpreises mußt Du als Eigenkapital haben.
Hast Du weniger, wird der Kredit teurer und Du findest weniger Banken, die mitmachen. Nun könnte man andererseits sagen, es kann gut sein, daß die Zinsen bald wieder steigen, so daß man lieber bald bauen sollte. Aber das ist alles Glaskugel. Eigenkapital ist auf jeden Fall gut. Du mußt zum einen Ausgabendisziplin üben (durch Ansparen) und Du musst auch wissen, wieviel Du beiseite legen kannst. Insofern wären ein paar Jährchen des Sparens ansich recht günstig. Du bist ja auch noch jung...
LG
Beitrag von ina_bunny - 26.08.10 - 14:19 Uhr
Ob neu oder gebraucht hat alles seine Vor- und Nachteile.
Aber wenn ihr es bis jetzt noch nicht mal geschafft habt Eigenkapital zu bilden wie wollt ihr dann ein Haus finanzieren und unterhalten?
Eigenheim ist immer teurer als Miete.
Bedenkt auch das ihr auch Geld für Gartengestaltung, Rasenmäher, Terassenmöbel & Co. braucht. Da kommen locker nochmal einige Tausend Euro auf euch zu die bei den normalen Hausbaukosten und Grundstückspreis nicht mit dabei sind.
LG Ina
Beitrag von fjfjf - 29.08.10 - 19:59 Uhr
Hallo Ina,
warum wir das noch nicht geschafft haben? Weil mein Mann 5 Jahre jünger ist als ich und wir das meine letzten Ersparnisse also Bausparvertrag für unsere kleine genutzt haben. Deswegen haben wir nichts angespart. Ich will Dir ja net an den Karren fahren vielleicht kommt es auch nur so agressiv rüber und Du wolltest das nicht, aber ich würde erst mal nachfragen bevor ich mir ein Urteil erlaube!!
Gartengestaltung? Rasenmäher? Terassenmöbel? Das haben wir schon wohnen ja jetzt auch in einer Wohnung die eine Terasse hat und dazu noch ein Stück Garten.
LG
Beitrag von kerstini - 26.08.10 - 14:21 Uhr
Also wir hatten auch die üblichen 10%. Darunter würde ich es nicht machen.
Was nen Neubau angeht würde ich mir das gut überlegen. Das ist doch ein imenser Kostenfaktor den viele unterschätzen.
Auch die Baunebenkosten wie Versicherungen, Notar, BGB gehen schon in die Tausende. Solche Dinge sollten nicht unterschätzt werden und müssen vorher wirklich genau durchgerechnet werden.
Schließlich müsst ihr nach dem Hausbau nicht nur die Raten bei der Bank tilgen, sondern auch die Nebenkosten bei einem Eigenheim sind nicht zu unterschätzen.
Alles in allem würde ich mir auch NUR ein Haus kaufen.
LG
Kerstin mit Madita & Leo *08.09.09+ und
12.SSW und Wichtelzwerg19.SSW
Beitrag von miau2 - 26.08.10 - 14:55 Uhr
Hi,
wie viel EK man haben sollte hängt vom Einkommen im Verhältnis zum Kaufpreis und auch von der sicherheit des Einkommens ab.
Die genannten 10% für die Nebenkosten sind ein Richtwert, allerdings können die auch höher sein (wenn ihr baut gibt es Baunebenkosten, die ich auch eher als EK voraussetzen würde als sie zu finanzieren), oder niedriger, wir mussten z.B. keinen Makler bezahlen.
Die Frage kann dir also abgesehen von diesem Wert niemand beantworten, der nicht deine komplette Finanzlage kennt.
Wir haben uns gegen bauen entschieden, weil
- die Zeit nicht sicher kalkulierbar ist...ein harter Winter wie der letzte, und man muss plötzlich viele Monate mehr parallel Miete und Kredit zahlen
- die Kosten nicht sicher kalkulierbar sind...wir hätten zwar eine "Kostengarantie" bekommen, aber der - nicht unerhebliche - Posten der Baunebenkosten wär in seiner Höhe nicht garantiert gewesen. Da hätte es böse Überraschungen geben können
Wir sind wohl einfach nicht mutig genug dafür.
Wir haben dafür fast fertig (fehlte nur noch der Innenausbau) gekauft und konnten pünktlich am vereinbarten Tag das bezugsfertige Haus übernehmen, 2 Tage später einziehen.
Das war für uns der richtige Weg - ob es für Euch genau so ist kann ich dir nicht sagen.
Das ganze ging halt zu Lasten einer gewissen Individualität, denn allzu viel ändern ließ sich halt (zu vertretbaren Kosten) nicht mehr - da wäre ein "Eigenbau" besser gestaltbar gewesen.
Hat halt alles Vor- und Nachteile.
Viele Grüße
Miau2
Beitrag von gr202 - 26.08.10 - 15:17 Uhr
Was Du auch noch bedenken solltest: Wenn man baut, zahlt man meistens nach Baufortschritt, d.h. beim ersten Erdaushub die ersten 30 %, bei Fertigstellung des Rohbaus 30 %, etc. In dieser Zeit mußt Du natürlich auch noch Deine Miete zahlen. Sollte es Verzögerungen beim Bau geben (wie z.B. in diesem ätzend langen Winter - da lief 3 Monate auf unerem Bau nichts), zahlst Du evtl. auch noch Bereitstellungszinsen für den Kredit, den Du noch gar nicht nutzt.
Sollte alles gut überdacht sein.
An Eurer Stelle würde ich JETZT anfangen zu sparen und mindestens 10, besser 20 % EK haben, wenn es los gehen soll.
Gruß
GR, im Moment im Baustress!
Beitrag von manavgat - 26.08.10 - 17:35 Uhr
Ich würde an Euerer Stelle erst mal ordentlich sparen.
Gruß
manavgat
Beitrag von derhimmelmusswarten - 26.08.10 - 18:42 Uhr
Ohne Eigenkapital würde ich gar nicht erst drüber nachdenken. Eine gute Alternative wären vielleicht auch Zwangsversteigerungen. So kann man auch günstig an ein Haus kommen!
Beitrag von sternschnuppe215 - 27.08.10 - 09:03 Uhr
Eigenkapital für die Erwerbsnebenkosten müsst Ihr aufbringen... könnt Ihr auch mit Bauträger abstimmen, er "versteckts" dann in den Baukosten..
Alternativ zum Neubau u. garantiert nicht so kostspielig, wäre eine bestehende Immobilie zu kaufen....
auch hier müsstet Ihr zumindest die 5% Erwerbsnebenkosten u. ggf. Maklercourtage als Eigenkapital vorweisen...
100% Finanzierung des Kaufpreises macht z. B. die ING Diba.... örtliche Banken drängen auf 20% Eigenkapitaleinsatz...
