Hallo,
mein Schatz hat GsD wieder Arbeit ab 06.09.10 
Er hat von der Agentur keine Eingliederungsvereinbarung bekommen, bislang nur nen Vermittlungsgutschein.
Lt. Web steht in der Eingliederungsvereinbarung welche Kosten das AA übernimmt. Naja, aber die hat er nicht.
Mündlich wurde ihm vom Vermittler mitgeteilt, das er Fahrkosten beantragen könnte.
Nen Antrag finde ich aber nicht auf der Internetseite 
Ich konnte damals (2005) auch Berufskleidung beantragen, gibt's das auch noch?(er ist Handwerker)
Wär lieb, wenn jemand Infos hätte.
Dankeschön!
LG, Linda
Arbeitsaufnahme: Fahrkosten und?
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Beitrag von freyjasmami - 28.08.10 - 19:09 Uhr
Beitrag von vwpassat - 28.08.10 - 20:00 Uhr
Und was willst Du jetzt?
Ne Monatskarte, ein Auto, oder was?
Wenn er Arbeit hat, dann wird er doch auch dafür entlohnt, oder?
Normal kauft man das davon, die Kosten kann man sogar steuerlich geltend machen.
Beitrag von freyjasmami - 28.08.10 - 20:11 Uhr
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal den Rand halten.
Schon mal was davon gehört?
Freu Dich, das Du es nicht nötig hast und fertig. Könnten wir uns darauf einigen?
Beitrag von kleene-1987 - 29.08.10 - 12:08 Uhr
Hallo,
Und warum gibt es denn die Möglichkeit Reisekosten zu beantragen?
lg
Beitrag von ppg - 29.08.10 - 14:55 Uhr
Du weist aber schon, das Reisekosten was vollkommen anderes sind wie Fahrtkosten zur Arbeit?
Reisekosten entstehen dann, wenn man im Auftrag des Arbeitgebers reist - z. B. bei Außendienstlern, Busfahreren, Fernfahrern u.ä.
Ute
Beitrag von freyjasmami - 29.08.10 - 19:04 Uhr
Du weißt aber schon das es sowas als Starthilfe sowohl von der Agentur, als auch von der ARGE gibt?
Und das auch nicht auf ewig, außer bei Leuten die ergänzend AlgII bekommen, da werden Fahrkosten vom Einkommen abgezogen.
Wir reden hier übrigens von 80km einfache Strecke, gern auch wechselnde Baustellen. Das kriegst Du über die Steuer nicht rein.
Stichwort: Einsatzwechseltätigkeit
Es gibt AG in der Baubranche die zusätzl. eine tägl. Verpflegungspauschale oder sogar auch anteilig Fahrkosten zahlen. Aber das machen die wenigsten.
Beitrag von ppg - 29.08.10 - 20:42 Uhr
Ja, das weiß ich.
Aber wieso postest Du hier, giftest User an, wenn Du eh schon alles weißt?
Stell nen Antrag und verschone uns mit Deinen zum Teil wirklich unterirdischen Kopmmentaren.
Wir reden hier übrigens von 80km einfache Strecke, gern auch wechselnde Baustellen
Was Du beschreibst sind Reisekosten ( außer zum Vorstellungsgespäch ) , die nicht von ARGE übernommen werden, sondern entweder vom AG getragen werden oder zu 100% über die Steuer wiederzubekommen sind. Kannst Du das nicht selbst, wende Dich an einen Lohnsteuerverein oder an einen Steuerberater.
Ich bin Außendienstler, und habe immer die gasammten Reisekosten wieder herausbekommen, incl Verpflegung.
Ute
Beitrag von freyjasmami - 29.08.10 - 21:35 Uhr
Du zahlst sicherlich dank weitaus höherem Einkommen auch mehr Steuern.
Weiterhin schrieb ich mehrmals AGENTUR. Nicht ARGE, ist ein deutlicher Unterschied.
Ich habe auch an keiner Stelle behauptet das dies dauerhaft gezahlt wird, es ist ein Zuschuß für 6 Monate.(woher ich das weiß, s. meine andere Antwort an Dich)
Wie wäre es, wenn Du in Zukunft nur auf Beiträge antwortest zu denen Du konkret etwas hilfreiches beitragen kannst. Dann kannst Du Dich selbst von Kommentaren die Dir nicht gefallen verschonen.
Und brauchst nicht anderen vorschreiben ob, wo und was sie posten.
Beitrag von kleene-1987 - 29.08.10 - 20:16 Uhr
Ach wirklich?
Also als ich mein Vorstellungsgespräch hatte, stand da ganz groß: "Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudged - RESIEKOSTEN zum Vorstellungsgespräch - drauf.
im übrigen:
http://www.arbeitsagentur.de/nn_26388/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A072-berufliche-Qualifizierung/Allgemein/Reisekosten.html
steht da auch ganz groß REISEKOSTEN
Fahrkosten gehören zu den Reisekosten.
Das weist du aber schon oder?
Nicole
Beitrag von ppg - 29.08.10 - 20:36 Uhr
Ja, weil Du zum Vorstellungsgespräch ANGEREIST bist. Bekommst Du den Job Tatsächlich sind die gleichen Aufwendungen Fahrtkosten.
Der Unschied von beiden liegt in den verschieden Absetzbarkeit.
Reisekosten sind zu 100% steuerlich absetztbar, Fahrkosten nur in Km - Pauschale.
Nein somit sind Fartkosten etwas vollkommen anderes wie Reisekosten, auch wenn wir hier von der exakt gleichen Fahrtstrecke reden.
Ute
Beitrag von kleene-1987 - 29.08.10 - 21:18 Uhr
Ja das ist schon klar. Meine Antwort bezog sich auf deine Aussage, das Reisekosten nur vom AG erstattet werden. Und das stimmt nicht. Auch die ARGE erstattet Reisekosten.
Haben wahrscheinlich aneinander vorbei geredet. Aber du hast natürlich recht, das worum es hier geht sind Fahrkosten. Ich hab es Reisekosten genannt, weil ichs jetzt so gewohnt bin, sorry.
lg
Beitrag von freyjasmami - 29.08.10 - 21:28 Uhr
Du bekommst doch aber nicht mehr Steuern wieder als Du gezahlt hast 
Wenn doch, dann ist der Finanzbeamte der mir das gesagt hat scheinbar völlig unfähig und prüft zu Unrecht Firmen in seiner Position.
Wenn Du 80 € Steuern zahlst, kriegst Du keine 300 € und mehr wieder rein. Oder wie kriegst Du das hin?
Das Lohnsteuerbüro das die Erklärung meines Mannes machte, hat das jedenfalls auch nicht gekonnt.
Und dann noch:
Ich gifte nicht. Ich verstehe nur nicht, warum Leute die mir nichts konkretes zum Thema sagen können, irgendwelche Kommentare abgeben müssen. OHNE unsere finanzielle Situation zu kennen.
Was daran von meiner Seite dann unterirdisch sein soll, weiß ich nicht.
Mir braucht aber hier keiner zu erzählen, das er in ähnlicher Situation nicht zu möglichen Strohhalmen greifen würde. Und ich rede hier definitiv NICHT von jahrelangem AlgII-Bezug, darauf haben wir nämlich freiwillig verzichtet, weil ich lieber noch mehr gespart habe als zum Amt zu rennen.
Demnach habe ich also nicht jeden Pups beim Amt beantragt wie andere.(z.B. Zuschuß zur Einschulung, Klassenfahrt etc.)
Und ich weiß es eben nicht besser, sondern das was jetzt aktuell ist nur vom Hörensagen. Diese Leistungen sind jetzt Ermessensleistungen. Es gibt also keinen Rechtsanspruch und demzufolge findet man auch nichts konkretes auf der Seite der Agentur.
DAS hat mir dann gestern abend die Mutter einer Mitschülerin meiner Tochter erzählt. Die auch nach nem dreiviertel Jahr Arbeitslosigkeit endlich wieder Arbeit fand.
Beitrag von ppg - 29.08.10 - 21:34 Uhr
Aber Dein Problem bleibt bestehen:
Man kann die Fahrtkosten befristet auf ein halbes Jahr erstattet bekommen, Dein Mann hat aber nunmal keine Fahrtkosten , sondern Reisekosten.
Das würde ich dann versuchen beim AG erstattet zu bekommen, der kann das nämlich auch steuerlich absetzten - hat so also keine Extrakosten
Ute
Beitrag von freyjasmami - 29.08.10 - 21:55 Uhr
Die Agentur muss das scheinbar anders sehen. Der Mann meiner Cousine bekam es vor 2-3 Jahren auch (kann man ja aktuell nicht vergleichen, weil ja scheinbar dauernd was geändert wird).
Ähnliche Tätigkeit (Tiefbauer) und keiner hat was gemosert seitens der Agentur.
Die AG's zahlen es leider höchst selten. Wenn dem so wäre, würde ich wirklich nicht versuchen es zu beantragen.
Allerdings hat der AG zumindest in Aussicht gestellt, ihm mal ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Der AG war bis vor kurzem drei Jahre lang 1-Mann-Betrieb, beschäftigt seit kurzem einen Mitarbeiter mit Handicap (auf einem Auge blind) und jetzt neu einen 55jährigen (kommt gerade auf dem Bau ja nicht oft vor) und meinen Mann - also schon mal ein Mensch, der sozial denkt. Noch dazu ohne zu murren Tariflohn zahlt und ebenso den tariflich vereinbarten Urlaub (hier 30 Tage, beim alten AG gab es nur 24) gewährt.
Ich sage Dir ganz ehrlich, mir wäre es auch deutlich lieber gewesen, wenn sein Auto keinen Totalschaden gehabt hätte, er nicht durch Insolvenz gekündigt worden wäre und dadurch jetzt arbeitslos ist/war. Für uns bedeutet das große finanzielle Schwierigkeiten.
Ich habe gelernt mit wenig auszukommen und verzichte lieber auf AlgII und Co. Andere (z.B. die KiGa-Leiterin) fragen sich, wie wir damit auskommen, ich schaff es und meine Kinder laufen trotzdem ordentlich angezogen rum, werden gesund ernährt usw. Deswegen gehe ich leicht hoch, wenn einige Antworten unterschwellig schmarotzen unterstellen.
Beitrag von ppg - 30.08.10 - 09:56 Uhr
Jetzt versteh ich den ganzen Threat und deine ausfallenden Sprüche hier überhaupt nicht mehr!
Wenn Dein Mann veraussichtlich einen Firmenwagen bekommt, dann braucht es doch keine Fahrtkosten mehr! Einfach weil beim Firmen - PKW keine anfallen! Nur Spesen, die vom AG erstettet werdern.
Also diente alles hier nur einem Zwerck: das Amt abzuzocken!
Ute
Beitrag von arkti - 28.08.10 - 21:58 Uhr
Wenn er nen Job hat verdient er doch
Beitrag von zwiebelchen1977 - 28.08.10 - 21:59 Uhr
Aber wahrscheinlich nicht so viel
Beitrag von freyjasmami - 28.08.10 - 22:17 Uhr
Kurz gefasst:
Würde er 2500 € netto verdienen, würde ich im Traum nicht nachfragen.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 28.08.10 - 22:19 Uhr
Aber andere, die Z.B nur 1600 Netto verdienen, bekommen auch kein Fahrtgeld zur Arbeit.
Normalerweise muss jeder Arbeitnehmer das vom Lohn zahlen.
Er kann es sich über die Lohnsteuer dann wiederholen
Bianca
Beitrag von freyjasmami - 28.08.10 - 22:40 Uhr
Ja genau. Das hat er auch gemacht. Dann wurde sein Auto von ner Omi bei Glatteis geschrottet, kurz darauf Firmeninsolvenz, Verdienstausfall.
In diesem Forum wurden wir sogar als bekloppt erklärt, weil er auf eigene Kosten mit dem privaten PKW zu den Baustellen gefahren ist (mind. 50km einfache Strecke) und Firmenwerkzeug+Material befördert hat. NUR um ARBEIT zu haben.
Und das eben mit im Schnitt 1650 €. Soviel ist da nicht mit Steuererstattung.
Und jetzt soll ich mir hier ein schlechtes Gewissen einreden lassen, wenn er für ein paar Monate einen Fahrtkostenzuschuß bekommen kann, wenn er täglich 80km einfache Strecke bis zum Firmensitz hat?(und er froh ist wieder Arbeit zu haben, auch wenn er "nur" ein paar Monate arbeitslos war).
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo Euer Problem ist.
Linda
Beitrag von che-raya - 29.08.10 - 17:43 Uhr
Hallo,
wir haben damals (das war 2006) das gleiche Problem gehabt.
Mein Mann hat nach 8 Monaten Arbeitslosigkeit einen Job bekommen, allerdings hatte er einen einfachen Fahrtweg von 120km.
Die ist er mit dem privaten PKW gefahren und hat damals je gefahrenen Kilometer die Summe X bekommen.
Allerdings war diese "Hilfe" auf ein halbes Jahr begrenzt.
Geh einfach zur Arge und frag da nach.
Die werden Dir sicher helfen können.
Lg
CR
Beitrag von freyjasmami - 29.08.10 - 17:46 Uhr
Hihi, wenn das so einfach wäre.
Ich mache ne Umschulung und meinen Mann hatten sie jetzt zu so einem lustigem Bewerbungstraining verdonnert. Er darf nicht mal während dieser Zeit zur Agentur (ist nicht die ARGE in unserem Fall) rüber gehen, selbst seinen vorher zugesandten Termin hat man dafür gestrichen.(ist sogar im gleichen Ort!)
Das es nur 6 Monate sind, weiß ich. Aber das wäre nach all den Rückschlägen dieses Jahr ne gute Starthilfe. Wenn er noch Berufsbekleidung bekäme wäre auch super. Ist ja nicht gerade günstig.
Also bei mir gab es das 2005 noch.
Beitrag von che-raya - 29.08.10 - 18:37 Uhr
Dazu kann ich nichts sagen.
Berufsbekleidung wird hier vom Arbeitgeber gestellt.
Allerdings finde ich, das Du da recht hohe Ansprüche hast:
Ein paar alte Jeans und T-Shirts tun es auch.
Und Arbeitsschuhe gibt es auch schon recht günstig.
Beitrag von freyjasmami - 29.08.10 - 19:00 Uhr
Na, na. Erst nachfragen und dann anmaßen!
Er hat selbstverständlich obenrum stinknormale (selbstgekaufte!) Shirts, Troyers usw. an. Gar keine Frage.
Eine anständige Arbeitshose die auch ordentlich was aushält und dementsprechend auch hält kostet aber keine 10 €, sondern mind. 60 € aufwärts.
Man muss bedenken, das er viel kniet, und das auf Bauschutt etc. Und das es da mit einer nicht getan ist, dürfte in dem Beruf (Maurer) klar sein.
Alte Jeans gibts bei ihm gar nicht. a) ist er so ziemlich den ganzen Tag auf der Arbeit, trägt also Arbeitssachen b) zieht er dann abends nach dem Duschen bequemes wie Jogging/Trekkinghosen an.
Bleiben also nur Sachen die er nur zum Weggehen, für Geburtstage u.ä. hat. Naja, und ich denke da kann man sich denken, das die für den Job auch nicht geeignet sind 
Ich musste damals spezielle Arbeitsschürzen, farblich passende Pullover und Poloshirts haben, die der AG NICHT bezahlt hat. Das hat die Agentur bezahlt. Nannte sich damals auch Mobilitätshilfe, wie es jetzt heißt, weiß ich aber nicht. Waren auch an die 200 €, mit 600 € brutto ist das auch viel Geld.
Beitrag von lockenlilly - 30.08.10 - 10:34 Uhr
dein Mann ist also Bauarbeiter.
Meiner auch, stell dir das mal vor.
Als Arbeitskleidung hat er alte T-Shirts, nen ausrangierten Pulli, ne Jeans und ne Weste an.
Und weißt du wer die bezahlt hat...
Wenn dein Mann schonmal auf dem Bau war, kannst du mir nicht erzählen, das er keine Arbeitsbekleidung mehr davon hat.
Arbeitsschuhe muß der Arbeitgeber stellen.
So und jetzt stell mal deinen Antrag beim Arbeitsamt, die werden dir was husten.
