...ob ich wieder einsteigen möchte! freue mich sehr darüber und er würde sogar den vertrag einer anderen mitarbeiterin für mich auslaufen lassen! meine mäuse sind 5 & 3 jahre alt, gehen jetzt beide in den kindergarten und ich habe das angebot, 3 x 6 std. / woche arbeiten zu gehen.
ABER: abzüglich erhöhter kinderbetreuung, kfz-verschleiß und benzin (100 km / tag), lohnsteuerklasse 5.....
...müsste ich noch 120 euro DRAUFZAHLEN #
! könnt ihr euch das vorstellen??? mal ganz abgesehen vom stress, dass ich die kinder nach dem kiga anderweitig unterbringen müsste, mit dem haushalt nicht mehr so gut hinterherkommen würde etc.
positiv wäre, dass ich wieder reinkomme nach 5 jahren, mal was anderes sehen würde etc.
ich hab' nicht schlecht verdient #
, hatte damals aber lohnsteuerklasse 4 und die firma saß noch zentral. inzwischen habe ich wie gesagt lst-klasse 5 und müsste pro tag 100 km fahren, was mir natürlich keiner bezahlt.
krass....werde jetzt meine arbeitgeberin zurückrufen und ihr absagen...!
das gute ist, dass ich nicht arbeiten muss, unsere planung sieht so aus, dass ich hier den laden schmeiße und mein mann eben einen anderen "laden" #
. wenn ein passendes angebot in der nähe kommt, schlage ich zu - so aber nicht, was wohl jeder nachvollziehen kann...
lg
engelchen28
mein arbeitgeber hat angefragt...
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Beitrag von engelchen28 - 30.08.10 - 17:30 Uhr
Beitrag von ppg - 30.08.10 - 17:49 Uhr
Nimm die Kinderbetreuung und die Fahrtkosten aus Deiner Rechnung wieder raus, die bekommst Du nämlich mit dem Lohnsteuerjahresausgleich wieder zurückerstattet.
Ich an Deiner Stelle würde sofort zusagen
Ute
Beitrag von hymira - 30.08.10 - 17:59 Uhr
Und wenn Du nicht bis zum Jahresende auf die Steuererklärung warten möchtest, kannst Du Dir ja auch aufgrund dieser beiden Positionen einen Freibetrag (im Rahmen eines Antrages auf Lohnsteuerermäßigung) auf der Steuerkarte eintragen lassen.
Ich würde mir das ganze auch noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
Yvonne
Beitrag von windsbraut69 - 31.08.10 - 07:15 Uhr
Zusätzlich verstehe ich nicht, warum immer die kompletten Kosten und "steuerlichen Nachteile" bei der Frau berechnet werden - es gibt doch noch einen Vater, der hier gar keine Betreuungskosten zahlt und Steuerklasse 3 hat....
LG
Beitrag von giftzwerg01 - 31.08.10 - 10:25 Uhr
Na ja, aber er hat ja auch Steuerklasse 3, wenn sie nicht arbeitet. Ich denke, man muss das Gesamteinkommen sehen, und wenn das am Ende nicht mehr wird, sondern weniger (oder eben nur geringfügig mehr), weil sie arbeiten geht, dann muss man sich das schon gut überlegen.
Bei uns geht auch alles "in einen Pott". Trotzdem ärgere ich mich jedes Jahr, dass wir bei der Steuererklärung immer gut nachzahlen müssen, weil wir III/V haben. Würde ich nicht arbeiten, hätte mein Mann trotzdem die III und wir müssten nicht nachzahlen! Wenn man die Steuernachzahlung, die Kinderbetreuung und die Fahrtkosten vom Nettolohn (der ja mit Steuerklasse 5 eh schon gering ausfällt) abzieht, bleibt manchmal wirklich kaum noch was übrig. Da verstehe ich jeden, der sich das 3mal überlegt oder lieber auf 400 EUR-Basis geht. Und ob man diese Kosten jetzt bei ihr anrechnet oder beim Gesamteinkommen, ist ja "Jacke wie Hose", denn sein Einkommen ändert sich ja nicht.
Rein finanziell rechnet sich ein steuerpflichtiger Teilzeitjob meistens nicht. Die anderen Gründe (im Job bleiben, anspruchsvollere Tätigkeit, Voraussicht für die Zukunft, Rentenansprüche, usw.) stehen da natürlich auf einem anderen Blatt, ganz klar!
LG
Britta
Beitrag von windsbraut69 - 31.08.10 - 10:52 Uhr
Ich mache wohl den Fehler, immer nur von einer relativ überschaubaren Zeit auszugehen, die zu überbrücken ist....
Beitrag von giftzwerg01 - 31.08.10 - 11:21 Uhr
Wie meinst du das?
Beitrag von windsbraut69 - 31.08.10 - 16:45 Uhr
Dass es sich auch rechnen kann, eine kurze Zeit lang "für lau" zu arbeiten, wenn man denn wieder einsteigen möchte UND Wert darauf legt, sich eine gewisse Unabhängigkeit zu erhalten.
Warum lohnt sich denn der Job des Mannes grundsätzclich und der der Frau nicht?
Beitrag von giftzwerg01 - 31.08.10 - 20:35 Uhr
Da stimme ich dir zu. Das habe ich ja auch geschrieben.
Zitat:
"Die anderen Gründe (im Job bleiben, anspruchsvollere Tätigkeit, Voraussicht für die Zukunft, Rentenansprüche, usw.) stehen da natürlich auf einem anderen Blatt, ganz klar!"
Ich sehe grundsätzlich das Gesamteinkommen, unabhängig, wer hier der Hauptverdiener ist. Meiner Einstellung nach muss einer von beiden jobmäßig zurückstecken, wenn man Kinder hat. Sinnvollerweise ist das dann meistens derjenige, der weniger verdient, und das ist in den meisten Fällen die Frau.
Und arbeiten muss sich natürlich auch lohnen, jahrelang für lau arbeiten ist sicherlich nicht das Wahre.
Beitrag von palesun - 30.08.10 - 18:14 Uhr
Hallo!
Also wenn Du Dich schon entschieden hast, warum dann ein Thread?
Und ja, ich kann mir DRAUFZAHLEN vostellen. Ich arbeite so seit 5 Jahren.
Aber lieber so, als von irgendwem abhängig zu sein.
Wenn Du in dem Laden arbeiten kannst, warum schlägst Du dann demnächst mal zu?
Verstehe jetzt nicht, was Du wissen willst.
Ich hätte mich für den Jpb entschieden.
LG palesun
Beitrag von susannea - 30.08.10 - 18:15 Uhr
Von den Ausgaben kriegst du ja was zurück und evtl. fragst du mal bei deinem AG an, ob er die Kita-Kosten übernimmt oder antielig übernimmt, denn das kann er von der Steuer absetzen, du kriegst es ohne Sozialabgaben, daher ist es nicht so teuer wie eine sonstige Lohnerhöhung und bringt momentan nur Vorteile!
Beitrag von vwpassat - 31.08.10 - 08:52 Uhr
Warum zahlt Frau mit der ungünstigeren Steuerklasse die kompletten Betreuungskosten?
Ihr seid eine Familie, oder doch nicht?
Beitrag von giftzwerg01 - 31.08.10 - 10:45 Uhr
Hallo,
ich kann dich sehr gut verstehen, würde aber noch nicht gleich ablehnen.
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass dein Arbeitgeber die Kinderbetreuungskosten trägt, das wäre für beide Seiten von Vorteil: du musst keine Steuern darauf bezahlen und Sozialversicherungsabgaben spart ihr beide. Fahrtkosten kannst du absetzen, das wurde auch schon erwähnt.
Rechnen müsstest du allerdings beim Jahresausgleich auch noch mit einer Nachzahlung.
Gibt es sonst vielleicht die Möglichkeit, erstmal als 400-EUR-Kraft wieder einzusteigen? Dann würden wenigstens die steuerlichen Nachteile entfallen.
Ich stand vor 8,5 Jahren auch vor der Entscheidung und habe mich für den Job entschieden. Kiga-Kosten hat der AG übernommen, die Fahrkarte für die Bahn ebenfalls. So sah das ganze finanziell schon wieder anders aus.
Trotzdem ärgere ich mich jedes Jahr beim Lohnsteuerjahresausgleich...
Rückblickend war es eine gute Entscheidung, wieder einzusteigen. Zwischenzeitlich war mein Mann mal 1,5 Jahre arbeitslos, da konnte ich auf Vollzeit umsteigen, danach bin ich wieder auf Teilzeit zurück gegangen. So flexibel ist natürlich nicht jeder Arbeitgeber, und ich weiß das zu schätzen.
Unsere Tochter wird größer, irgendwann werde ich wieder Vollzeit arbeiten. Das könnte ich nicht, wenn ich seit damals zu Hause aus dem Job raus wäre oder nur irgendwo einen Aushilfsjob angenommen hätte. Man darf das nicht nur auf die nächsten 5 Jahre sehen, sondern langfristiger.
Überleg/ rechne doch noch mal genau, bevor du vorschnell absagst!
LG
Britta
