Hallo,
wir möchten uns gerade ein Eigenheim anschaffen. Das Ganze würde auch richtig gut klappen, wenn wir nicht so viele Versicherungen zahlen müssten. Monatlich sind es über 500 Euro.
Hier mal eine Auflistung:
Für mich:
Lebensver. mit Berufsunfähigkeit
Riesterrente
Zusatzkrankenversicherung
Für meinen Mann:
Rieserrente
Lebensvericherung + Berufsunfähigkeit
Fondsgeb. LV
Zusatzkrankenversicherung
Unfallversicherung - mit Krankenhaustagegeld, Bergung, Tod und Unfall-Rente
Hausratversicherung - mit Mieterrechtsschutz, Privathaftpflicht
2x Investmentfonds
So, dass müsste es eigentlich sein
Meine Frage nun: Was braucht man wirklich? Klar, fürs Alter sparen ist nicht schlecht, aber ich ich komm mir überversichert vor!
LG L
Welche Versicherungen braucht man wirklich?
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Beitrag von lilie684 - 02.09.10 - 16:05 Uhr
Beitrag von susanne85 - 02.09.10 - 16:11 Uhr
hallo
ich persönlich finde sowas schwer zu entscheiden. jeder würde die frage anders beantworten
wir haben nur haftpflicht, hausrat und eine glasversicherung
das war es
Beitrag von wemauchimmer - 02.09.10 - 17:36 Uhr
Ich bin für wenig Versicherungen.
Ich finde, das Minimum ist:
- Privathaftpflicht
- Risiko-LV des Hauptverdieners (wg. Hauskredit)
- Hausrat
- Gebäudeversicherung (Vertragsbedingung für Hauskredit)
- Riester haben wir nur für meine Frau abgeschlossen, da lohnt es sich extrem, da sie jünger ist, weniger verdient und alle Kinder auf sie laufen. Bei mir ist die "Rendite" schon eher mager, daher drauf verzichtet. Ein Eigenheim ist ja schließlich auch ein Stück Altersvorsorge.
Da landen wir dann umgerechnet bei 108€ pro Monat und eben nicht bei über 500€ so wie Ihr.
LG
Beitrag von ballroomy - 02.09.10 - 17:37 Uhr
Mmh,
mir wärs auch zu viel.
Wir haben eine Familienhaftpflichtversicherung und ich habe noch eine Kapitallebensversicherung.
Mehr haben wir nicht.
Grüße
ballroomy
Beitrag von miau2 - 02.09.10 - 19:15 Uhr
Hi,
deine Frage kann man nicht so beantworten. Man sollte sie auf jeden Fall trennen, zwischen Schadensabsicherung und Ansparen. Bei einem Eigeneheim wären sogar noch zusätzliche Versicherungen sinnvoll.
Schadensabsicherung:
ganz oben die private Haftpflicht, denn das kann Euch finanziell ruinieren.
Berufsunfähigkeit ebenfalls, also auch sehr wichtig.
Hausrat - hängt davon ab, ob man den kompletten (!) Hausrat im Notfall problemlos ersetzen könnte oder nicht. Mieterrechtschutz könnt ihr Euch natürlich mit Eigenheim sparen.
Lebensversicherung - würde das, was ihr da als Todesfallabsicherung habt ausreichen, um dem Hinterbliebenen den Erhalt der Immobilie zu ermöglichen? Wenn nein, macht eine zusätzliche Risikolebensversicherung Sinn.
Eigeneheim: eine Gebäudeversicherung, die z.B. vor Sturmschäden, Feuer usw. schützt. Ansonsten zahlt einem niemand den Schaden am Gebäude (Hausrat zahlt dafür nicht).
Das wären so die wichtigsten, die mir spontan anfallen. Ob ihr die Zusatzversicherungen wirklich braucht müsst ihr selbst entscheiden.
Und wie viel und wie ihr dann sparen wollt hängt auch davon ab, ob ihr die Immobilie als Altersvorsorge anseht (wer mietfrei im abbezahlten Eigenheim wohnt braucht wohl weniger zum leben als wer dann noch teure Mieten zahlen muss)...das ist so einfach nicht zu beantworten. Gleichzeitig müsst ihr natürlich auch Geld beiseitelegen können für Dinge wie Renovierungen (oft ja länger im voraus planbar) und Reparaturen (die immer dann kommen, wenn man sie nicht gebrauchen kann).
Ist nicht wirklich pauschal zu beantwortenn ob das von Euch jetzt zu viel oder zu wenig ist - wir zahlen mehr in die Altersvorsorge und Risikoabsicherung jeden Monat, aber zumindest die Vorsorge ist durchaus kürzbar bei Bedarf - das Haus ist wichtiger.
viele Grüße
Miau2
