Hartz 4, Umzug....Neuanfang

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Beitrag von jessie0682 - 04.09.10 - 14:24 Uhr

Hallo zusammen,

es geht um meine Cousine 28 Jahre, sie hat sich ganz frisch von ihrem Mann getrennt und weiss gerade nicht so recht weiter. Leider kann ich ihr, bei ihren Fragen auch nicht so recht helfen, da ich überhaupt keine Ahnung davon habe.

Also, sie war die letzten 7 Jahre nicht arbeiten, ist auch nicht arbeitslos oder suchend gemeldet, hat auch keine Berufsausbildung, ihre Kinder sind 2 und 7 Jahre alt. Im moment, wohnt sie noch mit ihrem Mann unter einem Dach, ihm gehört das Haus.
Sie möchte gerne ins Sauerland ziehen, weil dort ihre ganzen Freunde und Bekannte wohnen und da kommen nun auch die ganzen Fragen auf.

Wie soll sie das machen? Sie würde auch gerne auf Minijobbasis arbeiten gehen oder gerne eine schulische Berufsausbildung, aber bekommt sie da einen Vermittlungsgutschein bzw die kosten übernommen? Was zuerst? Erst dort zu Arbeitsagentur? Steht ihr Hartz 4 zu? Wohnung, wer bezahlt umzug usw...Fragen über Fragen, könnt ihr da vielleicht Antworten drauf geben?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe

LG

Beitrag von manavgat - 04.09.10 - 14:38 Uhr

Erst umziehen und dann am neuen Wohnort einen Antrag auf ALG2 stellen. Stellst sie jetzt hier einen ALG2-Antrag, dann wird man ihr den Umzug nicht gestatten.

Gruß

manavgat

Beitrag von hexlein77 - 04.09.10 - 16:10 Uhr

Quatsch!!!!

Wenn sie ohne Zustimmung Umzieht muss sie die Kompletten kosten alleine tragen!

Beitrag von marion2 - 04.09.10 - 16:14 Uhr

Ja, aber sie darf dann in eine Wohnung ihrer Wahl im Ort ihrer Wahl ziehen und die wird dann im Rahmen der "angemessenen" Kosten übernommen.

Fakten schaffen ist manchmal hilfreich.

Fragt sie vorher, wird es tausend Formulare und Ablehnungen geben.

Beitrag von hexlein77 - 04.09.10 - 16:16 Uhr

Aber sie trägt die Kosten für den Umzug und die Renovierung, Mietkaution komplett alleine! Und muss im zweifelsfall noch einiges an Miete zuzahlen wenn die Wohnung wesentlich zu teuer ist!

Im Zweifelsfall muss man kämpfen, das ist richtig, aber der einfache Weg des geringsten Widerstandes ist nicht immer der richtige! :-)

Natürlich kann sie sich eine Wohnun nach ihren Anrprüchen suchen, aber kann sie die auch Finanzieren solange sie noch keinen Job hat?

Beitrag von falkster - 05.09.10 - 08:24 Uhr

da wäre ich nicht so sicher...

wenn dieser Weg gegangen werden soll, vorher unbedingt über die Angemessenheitsobergrenzen informieren, sonst kann da schnell ein weiterer Umzug folgen...

Beitrag von marion2 - 04.09.10 - 14:47 Uhr

Hallo,

gibt es einen Grund, warum sie die Kinder räumlich vom Vater trennen will?

Gruß Marion

Beitrag von jessie0682 - 04.09.10 - 15:20 Uhr

Hallo,

nein, nur weil sie halt dort ihr persönliches umfeld hat. Der Papa, der kinder ist auch damit einverstanden, da er sie jederzeit besuchen oder abholen kann.

Lg

Beitrag von ppg - 04.09.10 - 19:34 Uhr

Hat sie das schriftlich? Sonst kann der Umzug im Eilverfahren rückabgewickelt werden.

Ute

Beitrag von jessie0682 - 04.09.10 - 21:06 Uhr

Ne schriftlich hat sie das nicht. Aber das ist bestimmt keine Problem!

Beitrag von bianca1988 - 04.09.10 - 22:01 Uhr

Am besten Vorab bei ihren Amt vor ort hingehen und schriftlich geben lassen die sie kein ALG2 bezieht.

Ich bin damals auch zu meinen jetzigen Mann gezogen und hatte mich dann hier beim Amt gemeldet, die wollten natürlich erstmal wissen woher ich komme und was ich vorher gemacht habe.
Als ich denen das erklärt habe, haben sie sich drum gekümmert und sich beim Amt (von meinen vorherigen wohnort) informiert das ich auch wirklich kein ALG2 bekommen habe und somit war für mir der umzug genehmigt, sonst hätte ich ne Umzugsgenehmigung gebraucht. Und das hat ewig gedauert und solange die nichts schriftliches hatten, hatte ich auch kein geld bekommen.