Hallo ihr lieben,
ich habe meinen Fitnessstudiovertrag beim Injoy in der Schwangerschaft gekündigt mit Attest das ich auch nach der schwangerschaft keinen Sport nachen darf. Und die meinen ich muss trotzdem zahlen. Was meint ihr dazu, habt ihr Erfahrung mit sowas?

glg jotti
Kündigung Fitnessstudiovertrag
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Beitrag von jotti - 04.09.10 - 17:46 Uhr
Beitrag von lebelauter - 04.09.10 - 18:12 Uhr
ja, die versuchen sowas gern.
google mal kündigung schwangerschaft fitnessstudio
ich hab auch schon schwanger gekündigt und folgende geschrieben, nachdem die meinten, ich könne höchstens fristgerecht aus dem vertrag raus:
Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund
Sehr geehrte Damen und Herren,
den Vertrag mit der Mitgliedsnummer xxxx habe ich aus wichtigem Grund gemäß § 314 Abs. I BGB fristlos gekündigt. Als Grund habe ich meine Schwangerschaft angegeben und diese auch durch Auszug aus dem Mutterpass belegt.
Rein vorsorglich weise ich darauf hin, dass die Möglichkeit zur Kündigung eines Fitness-Studios seitens des Mitglieds ohne Einhaltung einer Frist wegen Schwangerschaft auch durch das Urteil des AG Mühldorf vom 12.10.2004, 1 C 832/04, veröffentlicht in NJW Heft 10/2005, Seite XIV bestätigt wurde.
Ich bitte Sie daher, den Vorgang nochmals zu überprüfen und mir den Monatsbeitrag für Juni zu erstatten.
Ich habe keinen Studio-Ausweis erhalten, sodass ich diesen auch nicht zurückgeben kann.
Ich danke für Ihre Mühen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
lg
LL
Beitrag von mapue - 04.09.10 - 19:41 Uhr
Dann war es Glück und Kulanz; nen Rechtsananspruch gibbet nicht 
Latte was ein AG entschieden hat.
Beitrag von lebelauter - 05.09.10 - 07:54 Uhr
ich weiss, dass wir kein präzedenzfall-recht haben, allerdings kenne ich nen haufen frauen, die mit dem hinweis auf diese oder ähnl. entsch. aus dem vertrag entlaasen wurden.
und fitnessstudios legen nach einem AG urteil in der regel danach keine rechtsmittel mehr ein.
lohnt sich meist einfach nicht...
wenn wir durchschnittlich von einer verbleibenden vertragslaufzeit von 12 monaten und einem monatsbeitrag von durchschnittlich 50 € ausgehen, handelt es sich also um 600 € Verlust. DAFÜR ein Verfahren anstrengen und ra, gerichtskosten, verwaltungskosten in kauf nehmen?
das bindet zuviel zeit und geld.
LG
Beitrag von nadine0084 - 04.09.10 - 19:04 Uhr
hallo,
bin auch schwanger und wollte auch aus meinem injoy lady vertrag raus weil mir das 1. zu teuer ist und ich 2. in der ss eh nicht trainieren würde.
da gab es jetzt 2 möglichkeiten 1. pausieren und die ganzen monate hinten dran hängen oder fristgerecht zum mai 2011 kündigen und die monate jetzt weiter zahlen.
alles blöd.
deshalb habe ich meinen vertrag in den kleinanzeiger gesetzt und 1 woche später war ich raus aus der ganzen sache da ich eine nachfolgerin gefunden habe, das war jetzt im juli.
versuche es doch auch mal mit einer nachflogerin schneller kommdt du da glaube ich sonst nicht raus.
nadine
Beitrag von jotti - 04.09.10 - 19:24 Uhr
aber ich habe ja ein ärztliches attest. injoy kann man keinem empfehlen.
Beitrag von nadine0084 - 04.09.10 - 19:39 Uhr
hast du die denn nochmal direkt da drauf angesprochen? was haben die gesagt?
ich werde auch nicht wieder bei injoy trainieren.
Beitrag von windsbraut69 - 05.09.10 - 11:16 Uhr
Der Arzt hat dir währen der Schwangerschaft schon attestiert, dass Du niemals wieder Sport im Fitnesstudio machen kannst???
Beitrag von jotti - 05.09.10 - 14:22 Uhr
ja habe das attest wärend der ss bekommen. ich kann bestimmt mal wieder sport machen denke ich. aber das ist doch ein wichtiger grund
Beitrag von mapue - 04.09.10 - 19:40 Uhr
Nein du hast KEINEN Anspruch darauf, dass du aus dem Vertrag entlassen wirst, auch völlig latte was irgendein AG entschieden hat!
Versuch es, aber wahrscheinlich wirst du Pech haben.
Beitrag von karin3 - 04.09.10 - 20:50 Uhr
Hallo,
wie kommst du darauf das es egal ist was ein Amtsgericht entscheidet?
Hast du dir mal §314 des BGB durchgelesen?
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__314.html
(1) Dauerschuldverhältnisse kann jeder Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen ...
Gruß Karin
Beitrag von manavgat - 05.09.10 - 17:11 Uhr
Das ist aber keine wichtiger Grund. Das Fitnessstudio kann zu Recht verlangen, dass der Vertrag nur unterbrochen wird.
Mit welcher Begründung attestiert ein Arzt, man könne nach einer Schwangerschaft keinen Sport mehr machen?
Gruß
Manavgat
Beitrag von jotti - 04.09.10 - 21:40 Uhr
aber ich habe doch ein attest was mir bestätigt das ich auch gesundheitlichen gründen kein training mehr machen darf. das ist kein wichtiger grund?
Beitrag von lebelauter - 05.09.10 - 07:55 Uhr
doch ist es.
Beitrag von falkster - 05.09.10 - 08:21 Uhr
immer praktisch, wenn Leute ihre Behauptungen mit Substanz hinterlegen...
Beitrag von gh1954 - 05.09.10 - 11:28 Uhr
Ich verstehe nicht, dass die Leute ungelesene Verträge unterschreiben. Ich kann jederzeit meinen "Fitnessvetrag" zum Ende des Monats kündigen. Bei Vorlage eines Attestes muss ich nichts bezahlen.
Beitrag von jotti - 05.09.10 - 14:25 Uhr
ich habe den gelesen. ich habe auch nicht unterschrieben das ich irgendwelche . geschäftsbedingungen zustimme.
