Ich finde es ungerecht..... *eigentlich sinnlos*

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Beitrag von michback - 06.09.10 - 13:06 Uhr

Hallo,

ich komme aus der ehemaligen DDR und wohne jetzt in Baden Württemberg. Gerade eben hab ich mit meiner Freundin telefoniert welche in Thüringen wohnt.
Es ging um das Thema Geld, Kinderplanung, Hausbau usw.

Ihr Freund arbeitet als Schreinermeister und bekommt ca. 1300 € netto bei Steuerklasse 1. Sie bekommt ca. 1600 € netto als Bankangestellte (Betriebswirtin), ebenfalls Steuerklasse 1.

Ich finde das als Einkommen für zwei Vollverdiener ziemlich wenig.

Wir haben das Glück, dass wir mit einem Verdiener auf die gleiche Summe Geld kommen wie beide zusammen. Wir können es uns leisten, noch ein Kind zu bekommen und von einem Verdienst zu leben, so dass ich zu Hause bleiben kann bzw. nur Teilzeit arbeiten brauch. So kann ich mich voll um die Kinder kümmern.

Bei ihr wird es mal so aussehen, dass sie wieder schnellst möglich arbeiten gehen muss.

Ich finde es ungerecht, dass es solche Unterschiede zw. Ost und West gibt. Wir leben im gleichen Land und verrichten die gleiche Arbeit.
Wenn ich manchmal sehe, was ein hart arbeitender Mann im Osten in manchen Berufen verdient, kann ich es mir echt erklären warum reich und arm immer weiter auseinander gehen.

Sorry fürs Sinnlosposting. Hat mich nur gerade geärgert.

LG
Michaela

Beitrag von lebelauter - 06.09.10 - 13:16 Uhr

Du bist auch bankangestellte und dein Freund ist auch Schreiner?

Nettoeinkommen sind übrigens nicht ausagekräftig. deine freundin könnte ja heiraten, dann ist das netto schonmal höher.

lebenshaltung in thür. ist übrigens geringer als in Bawü.

LG

Beitrag von heffi19 - 06.09.10 - 13:51 Uhr

Ja, und das von ihrem Mann niedriger.

Beitrag von wasteline - 06.09.10 - 13:20 Uhr

Hier kannst Du mal die Durchschnittsgehälter von Bankangestellten vergleichen

http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Bankangestellte-Bankangestellter.html

Es gibt auch im Westen Regionen, in denen nicht mehr verdient wird.

Beitrag von kati543 - 06.09.10 - 13:52 Uhr

Dir ist aber schon klar, dass im "Osten" alles mögliche sehr, sehr viel preiswerter ist. Die Miete unserer Wohnung - in einem vergleichbaren Gebiet im Osten würde nur die Hälfte unseres Preises betragen. In Läden von Bäcker bis Kleidung ist alles sehr viel preiswerter.
Mit meinem Durchschnittsverdienst würde ich im Westen auf ca. 1200€ kommen - mein Mann bekommt das 4- fache -> beides netto, Stkl. 4. Und nun vergleiche mal Ost und West damit. Du musst schon noch wissen, wo derjenige als was genau arbeitet.

Beitrag von goldtaube - 06.09.10 - 14:13 Uhr

<<Dir ist aber schon klar, dass im "Osten" alles mögliche sehr, sehr viel preiswerter ist. Die Miete unserer Wohnung - in einem vergleichbaren Gebiet im Osten würde nur die Hälfte unseres Preises betragen. In Läden von Bäcker bis Kleidung ist alles sehr viel preiswerter. <<

Das ist aber ein Riesenirrtum. Die Mieten dort sind genau so wie hier im Westen auch. Es gibt günstige und teure Wohnungen. Und wir haben dort noch keine vergleichbare gefunden, die günstiger wäre als unsere Wohnung hier im Westen.

Da wir selber Familie dort haben und wir auch oft dort sind, wissen wir, dass dort die Preise genauso hoch sind, wie hier. Egal ob Rewe, Real, Lidl, C&A, Rossmann, Kaufland etc. in Ost oder West, die Preise sind gleich. Es gibt dort hier und da typische "Ostmarken" die etwas günstiger sind, aber solche Dinge gibt es hier auch. Und ein Brötchen beim Bäcker kostet genauso viel wie hier. Mit Glück mal 1 oder 2 Cent weniger. Oder man geht zum Billig-Bäcker und da ist es genauso teuer wie beim Billig-Bäcker hier.

Und auch das Argument, dass man in Polen (sofern man grenznah wohnt) günstig einkaufen könnte zieht auch nicht mehr. Denn auch dort ist sehr vieles viel teurer geworden und die Polen fahren eher nach Deutschland um sich dort günstige Dinge zu holen. Ganz extrem ist es, wenn in Deutschland Waschpulver im Angebot ist, da packen die sich die Körbe voll.

Beitrag von miau2 - 06.09.10 - 16:55 Uhr

Hi,
ich weiß ja nicht, wo du wohnst und wo deine Verwandten wohnen.

Aber das, wo wir die letzten 3 Jahre gewohnt haben (unsaniertes Gebäude aus den 60ern, sehr schlechter Zustand, wenn man mehr als das rein äußerliche anguckt) finde ich z.B. in Leipzig - nicht gerade hinterste Provinz, finde ich - für ab 150 Euro kalt im Monat weniger. 23% Unterschied.

Für ca. 50 Euro im Monat weniger könnte ich die gleiche Größe im Neubau-Erstbezug bekommen, mit Terrasse und Gartenanteil, vor allem, wenn ich mir Zeit mit der Suche lassen kann. Auch Kaltmiete im Vergleich, wobei ich da auch noch davon ausgehen würde, dass die Heizkosten erheblich niedriger sind.

In den Lebenshaltungskosten kann ich es natürlich nicht beurteilen. Aber da merke ich schon große Unterschiede, ob ich in der Innenstadt einkaufe, oder am Stadtrand, oder noch ein kleines Stückchen außerhalb (wir sind gerade vom Stadtrand noch ein paar km nach außerhalb gezogen, trotz idealer Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel kosten hier die Grundstücke schon ca. 150 Euro/qm weniger als ein paar km mehr Richtung Innenstadt). Die Kugel Eis in der Innenstadt überall 1 Euro (mit Glück 90 Cent), unser Besuch aus Leipzig war erstaunt darüber, dass die Leute für den Preis überhaupt noch Eis kaufen.

Und das sind Unterschiede zwischen zwei nicht wirklich als Provinznester zu bezeichnenden Städten.

Allerdings sind die Unterschiede nicht pauschal Ost-West, es gibt auch durchaus "billige" Wohngegenden in Westdeutschland. Und vergleichsweise teure in Ostdeutschland - aber selbst Berlin ist preiswert im Vergleich zu unserer Gegend (behauptet die FAS).

Bei meinen Eltern in Norddeutschland ist das Lohnniveau schon niedriger als hier. Was hier - mit Glück - eine halbwegs vernünftige, aber nicht unbedingt Neubau 4Zimmer-Etagenwohnung als Kaufpreis kostet - dafür gibt es bei denen ein freistehendes Einfamilienhaus mit Grundstück. Neuwertig, wenn auch vielleicht noch nicht mit vergoldeten Wasserhähnen.

Natürlich gibt es gewaltige Unterschiede. Wie weiter unten gesagt - ob das ALLES an Lohnunterschieden ausgleicht - das weiß ich nicht, und daran glaube ich eigentlich nicht wirklich. Aber ich behaupte, dass man nach Abzug der Lebenshaltungskosten in vielen Regionen Deutschlands, und eben vor allem auch in vielen in Ostdeutschland, mehr von jedem verdienten Euro übrig hat als hier.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von miau2 - 06.09.10 - 19:32 Uhr

vielleicht noch das:

http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EF6242796F6BF48689AFD3905E87A63B9~ATpl~Ecommon~SMed.html#EE1493AE05D847E49C404A414A93C947

Klar kommt es immer darauf an, was genau man mit was genau vergleicht - aber das hat die TE ja nicht verraten ;-). Und ich vergleiche halt das, wo ich wohne (Wiesbaden, nicht billiger als Frankfurt) mit dem Rest.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von parzifal - 07.09.10 - 09:04 Uhr

"Die Mieten dort sind genau so wie hier im Westen auch."

Das kann doch gar nicht stimmen (das ich von einem Gesamtdurchschnitt spreche dürfte klar sein).

Beitrag von connykati - 06.09.10 - 13:57 Uhr

Hallo,

dem kann ich leider nur beipflichten!

Mein Mann und ich sind beide "Ossis" und stammen aus dem südlichen Brandenburg (sehr ländliche Gegend mit extrem hoher Zahl an Arbeitslosen und Geringverdienern - trotz Vollzeitjobs), sind aber vor 2 Jahren nach Dresden gezogen wegen der Arbeit.
Tja, nun ist es so, dass die Wirtschaftskrise zuschlug und mein Mann nach wenigen Monaten für ein Jahr lang daheim war und bundesweit nach Jobs suchte.

Seit April ist er in Bayern arbeiten (München) und mein Sohn und ich werden in Kürze hinterher ziehen. Was soll ich auch hier allein?

Komischerweise sind in Bayern zwar die Durchschnittsmieten höher als hier, allerdings ist das auch der einzige Unterschied. Alles andere (Lebensmittel, Klamotten) kostet gleich viel oder sogar weniger als hier (Kinderbetreuungskosten sind hier im Osten extrem hoch!!!, Autounterhaltungskosten sind dort auch weniger, da Sprit in München komischerweise pro Liter 8-10 Cent weniger kostet als hier in Dresden).

Also das ist immer relativ.

Aber das hier so viele ALG 2 aufstocken müssen, obwohl sie Vollzeit arbeiten gehen, ist schon echt traurig und macht uns wahnsinnig wütend :-[
Mein Schwiegervater arbeitet körperlich sehr schwer als Monteur und muss in aller Welt rumreisen (China, Russland, Rumänien, Südafrika, Dänemark, Italien, Schweiz usw. usw.) und bekommt unglaubliche 958 Euro Netto bei Steuerklasser 4!!!! Tja, leider ist seine Firma dabei,d en Bach runter zu gehen und er wird auch nach "drüben" gehen müssen, um überhaupt noch arbeiten gehen zu dürfen. Aber dort wird er wenigstens besser verdienen.

Und das alles trägt leider dazu bei, dass dieses "Ossi-Wessi-Denken" noch sehr lange in unseren Köpfen sein wird.

Wir haben sehr liebe Freunde in Ost und West, aber wir sind auch jung. Unsere Eltern und gar erst die Großeltern können (oder wollen) vieles nicht verstehen. Warum wir nun z.B. "nur" wegen der Arbeit nach München ziehen #augen
Meine Eltern und vor allem meine Oma und mein Schwieger-Opa verstehen überhaupt nicht, dass man heutzutage nunmal der Arbeit "hinterher" ziehen muss. Das ist in den USA völlig normal, ich habe dort ein Jahr gelebt und daher ist das für mich auch total normal.
Aber selbst wenn wir hier Arbeit finden würden, würden wir hier nur einen Bruchteil von dem verdienen, was wir in Bayern verdienen. Mein Mann hat hier viele Angebote bekommen, aber für unter 10 Euro pro Stunde #schock

Nee, sorry, aber dafür ist mein Mann viel zu qualifiziert. Solch eine Unterbezahlung wollten wir nie unterstützen, dann arbeiten wir eben "drüben". Naja, dort verdient mein Mann sehr gut #schein

Und wenn ich dann auch anfange zu arbeiten, wird es uns finanziell gut gehen. Auf jeden Fall deutlich besser als hier. Wir wollen unserem Kleinen ja ein geordnetes und geregeltes Leben bieten und nicht jeden Cent dreimal umdrehen müssen.

Sorry, das war nun auch ein absolutes SILOPO #hicks

Viele liebe Grüße,
Konstanze mit Richard *22.11.2008

Beitrag von wemauchimmer - 06.09.10 - 14:24 Uhr

Tja, bei der Wiedervereinigung bestand halt bei der westdeutschen Regierungsmehrheit (Schwarz-Gelb wie heute), und ja offenbar auch bei der ostdeutschen Bevölkerungemehrheit kein Interesse an einer allmählichen Angleichung der Wirtschaftsräume unter Erhalt und Modernisierung der DDR-Industriestrukturen. Alles musste ratz-fatz gehen. Umtausch der Ostmark 1:1, damit waren die Betriebe eben pleite.
Gefeiert haben sie Kohl auch noch dafür. Dabei war doch klar, wo das hinführt. Mir jedenfalls und ich bin sicher nicht der einzige gewesen.

In den nächsten Jahrzehnten wird es sich aufgrund des Bevölkerungsrückgangs doch immer weiter auseinanderentwickeln: Der reiche Süden, der mehr oder weniger arme Rest.
Sei froh, daß Du in einer zukunftsträchtigen Region lebst und nicht in Thüringen hängengeblieben bist (wobei das ja auch noch nicht die schlimmste Gegend ist). Tröste Dich, z.B. im Saarland sieht die Zukunft auch nicht so rosig aus.
LG

Beitrag von whitewitch - 06.09.10 - 14:28 Uhr

Das das Leben im "Westen" teurer ist, halte ich für ein Irrtum!!#nanana Nur an die, die das hier so geschrieben haben. Man nehme Berlin da kosten die Mieten im Ost und Westteil das Gleiche, auch das Brot und die Butter und sämtliche andere Kosten sind eben so hoch. Komisch das mein Freundin aus FFM weniger Grundmiete für ne richtig tolle Wohnung zahlt und wir hier im osten Berlins für ne normale Neubauwohnung nen haufen berappen müssen.#gruebel Oder die Schwester meines Mannes in BW, die hat eine richtig große Wohnung und zahlt ebenso viel wie wir mit im Vergleich kleiner Wohnung. Auch dort sind die Lebensmittelpreise eben so hoch wie hier in Berlin. #gruebel

Verwunderte Grüße von Whitewitch die hier in berlin immer wieder feststellen muss das es ebenfalls noch einen Unterschied der Gehälter zwischen Ost und West gibt.

Beitrag von miau2 - 06.09.10 - 14:41 Uhr

Hi,
gestern war in der FAS ein Vergleich der qm-Preise für gut ausgestattete Neubau-Wohnungen zur Miete.

Hier in der Nähe kostet der qm im Durchschnitt (kalt natürlich) 11,50 o.s.ä...in vielen Teilen der ehemaligen DDR, mit Ausnahme weniger Großstädte, gibts die gleiche Qualität (wenn es sie gibt, die Frage wurde nicht beantwortet) für die Hälfte oder noch weniger. Auch in strukturschwachen Regionen im Westen, aber dort sind die Einkommen auch niedriger.

Gleiche Arbeit, gleiches Geld - ein prima Ansatz. Dann hätte ich aber auch gerne nur die gleichen Mietkosten. Umgekehrt möchte ich die (noch höheren) in München nicht haben fürs gleiche Geld.

Ich habe hier (Rhein-Main-Gebiet) als Betriebswirtin (nicht bei einer Bank) übrigens auch netto mit Klasse I nicht mehr raus gehabt als deine Bekannte. Nur, dass wir hier die entsprechend hohen Mieten zahlen müssen (selbst ein unsanierter, ungedämmter Bau aus den 60ern, seit dem nur "pinselrenoviert", neuer Anstrich, neues Billiglaminat... hat uns knapp 8 Euro/kalt pro qm gekostet). Und ich will auch nicht bei dem Einkommen, das wir haben die erheblich höheren Kosten für Kinderbetreuung haben, die es in einigen (besonders wohl westdeutschen) Regionen gibt - hier gabs neulich eine ich glaube Hamburgerin, und ich habe nur gedacht: mit DEN Kosten bräuchte ich gar nicht erst arbeiten zu gehen. Hier gibts das gleiche für "nur" die Hälfte, 10km weiter (dank Länderfinanzausgleich kann Rheinland Pfalz Geld im Gießkannenprinzip verschenken) gäbs das gleiche ab Dezember für uns für Lau (KiGa + Krippe ab 2 Jahren kostenlos). Da hätten wir mal eben schlappe 350 Euro mehr im Monat...beim gleichen Netto-Einkommen, ok, minimal weniger Netto, weil wer nichts zahlt auch nichts von der Steuer absetzen kann... Das sind eine Menge Brötchen, die dort sicher das gleiche Kosten wie hier.

So einfach kann man es nicht vergleichen. Das reine Netto-Einkommen sagt nichts darüber aus, was man sich für das Geld leisten kann.

Brot mag das gleiche kosten, die Mieten und einige andere Posten definitiv NICHT. Und die machen bei vielen ja einen ganz erheblichen Anteil von den monatlichen kosten aus.

Obs das jetzt wirklich unterm Strich die Unterschiede im Lohn "gerecht" macht - keine Ahnung. Aber ich bin schon glücklich, wenn ich für eine normale Kugel Eis nur 90 Cent zahlen muss ;-). Nur mal so am Rande - was kostet das bei deiner Freundin? Und zu der Aussage, Brot kostet das gleiche - schwer vorstellbar. Selbst bei unserem Umzug (2km außerhalb der Stad in einen kleinen Vorort) merken wir schon, dass Brötchen "billiger" sind. Das Croissant kostet nur noch 80Cent statt einen Euro #huepf...Ich weiß nicht, was es bei deiner Freundin kostet.

Also wie gesagt - so einfach ist es nicht.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von mansojo - 06.09.10 - 14:51 Uhr

in berlin ist es noch irrer

die eigentliche sauerrei

die anpassung erfolgt nicht nach oben sondern nach unten

Beitrag von manavgat - 06.09.10 - 15:47 Uhr

Dafür ist in Ossiland fast alles billiger.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mansojo - 06.09.10 - 15:54 Uhr

echt

wo denn?

was denn?

Beitrag von whitewitch - 06.09.10 - 19:21 Uhr

Das tät mich auch mal interesseiren!! Wo sind die Statistiken???

Alles billiger, das ich nicht #rofl

Beitrag von mansojo - 06.09.10 - 19:43 Uhr

ich hoffe sie meint nicht den ossi an sich

richtig unangenehm haben es die brandenburger die in der nähe von berlin/potzdam wohnen
lebenshaltungskosten wie in der großstadt und brandenburger gehälter

familie von mir wohnt in rostock ,schwerin und ländlich im "westen"

die schweriner leben am teuersten und verdienen mit am wenigsten

die "wessis"können sich 3 jahre erziehungsurlaub gönnen#huepf
wir berliner nur eins (und komm mir nicht mit sparen,wir sparen um die 400 euro im monat)

dieses permanente ossi wessi fasel gewäsch
http://www.kretaforum.net/images/smilies/kotz.gif

es gibt gute gegenden da ist es eben teuer
und es gibt furchtbare gegenden da ist es eben billig

Beitrag von vwpassat - 07.09.10 - 10:47 Uhr

Vollkommener Quatsch.

Beitrag von bianca1988 - 06.09.10 - 17:16 Uhr

Im Osten ist es billiger, wie zahlen warmmiete für eine 3-Raum-Wohnung 391euro, drüben im Westen würden wir dafür gerade mal eine 2-Raum-Wohnung kriegen.

Im Osten gibt es auch wohnungen ohne Kaution, die hatten wie im Westen nicht gefunden und wenn doch waren musste man Makler gebühren bezahlen.

Hier ist dennoch alles billiger. Ich war mal in FFM, sowie in Bayern arbeiten und mein Mann in Krefeld und haben festgestell das es im Westen wesentlich teurer ist als bei uns im Osten was wir im Laden für manches ausgegeben haben, hätten wir hier das fast 2mal kaufen können

Beitrag von vwpassat - 07.09.10 - 10:54 Uhr

Du musst Deine Freundin nicht bemitleiden.

Sie könnte ja genausogut in den "tollen Westen" gehen. Das sind alles nur Momentaufnahmen.

Ich kenne einige, die aus dem Osten weggingen und jetzt auch nur die schlecht bezahltesten Jobs im Westen machen und mehr schlecht als recht über die Runden kommen.

Auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze ist alles möglich, Mieten und Dienstleistungen sind hier schon längst nahe oder auf "West"niveau. Man kann in beiden Teilen schlecht oder auch gut leben, das kommt aber immer auch auf die persönlichen Umstände an.