Okay, ich habs momentan extrem nah zur Arbeit (7 km einfache Strecke) - ab in ca. 3 Monaten muss ich dann ca. 40 km fahren
Unser Firmenkonzern hat eine andere große Firma aufgekauft, dadurch gibt es jetzt in jedem Bundesland mehr Niederlassungen und die, die am engsten beieinander liegen, werden zusammen gelegt. Tja, und unsere NL hat eben Pech gehabt. Bei uns kommen alle aus einem Umfeld von 10-15 km - und nun diese Entfernung! Es stören mich weder neue Kollegen (kann man ja auch von profitieren), noch der finanzielle Aspekt - aber ich vertrage einfach keine weiten Autofahrten (also rein körperlich), da hatte ich schon immer Probleme. Als Beifahrer noch schlimmer - nix über 60 min. ohne Tablette.
(war aber schon als Kind so) In den letzten 25 Jahren war nie ein Arbeitsplatz weiter entfernt als 15 km - also optimal für mich. Hinzu kommt, dass die neue Adresse von mir aus total schlecht erreichbar ist. Die einzig verfügbare Autobahn (Ruhr"schnell"weg A40) ist mehr eine Steh-Strecke, Im Stau bekomme ich Panikattacken (hauptsächlich ausgezeichnet durch sofortiges zum Klo müssen
), also bleibt mir nur der Weg durch die Pampa - so werden dann aus 10 min. Arbeitsweg ca. 60 min. Im Winter sicher noch mehr, denn da geht es ganz gut rauf und runter. Was tun? Natürlich mache ich das erst mal mit, bleibt mir ja nix anderes übrig, aber falls sich irgendeine nähere Alternative anbietet, werde ich die Chance sicher ergreifen, denn ich weiß, dass mich das ganze so schlauchen wird, dass ich für meine Umwelt "unerträglich" werde, meine Arbeitsleistung würde sicher auch darunter leiden.......................Außerdem plagen mich seit einem Jahr massive Wechseljahrsbeschwerden, hauptsächlich Schwindel, und da war ich immer froh, wenigstens diese kurze Strecke zu schaffen........................
Umziehen kommt erst mal nicht in Frage, denn 1. muss man erst mal gucken, wie sich das da so entwickelt und 2. würde sich durch einen Umzug der Arbeitsweg meines Mannes von jetzt 60 auf ca. 80 km erhöhen, muss ja auch nicht sein (obwohl es ihn nicht stören würde) Wir wollten eigentlich erst in drei Jahren umziehen, ein Haus zur Miete suchen............vorher ist ein Umzug nicht drin...............
Wer kennt solche Probleme mit dem Autofahren?
LG Merline
6-facher Arbeitsweg wegen NL-Zusammenlegung!
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Beitrag von merline - 06.09.10 - 18:33 Uhr
Beitrag von lebelauter - 06.09.10 - 18:39 Uhr
Hallo,
vielleicht kann Dir ja ein Arzt/Therapeut helfen?
Wie siehts mit Öffis aus?
Weiss dein AG von Deinen Schwierigkeiten?
Beitrag von merline - 06.09.10 - 18:47 Uhr
Öffentliche Verkehrsmittel - da wäre ich sicher drei Stunden unterwegs
fällt also auch weg. Mein AG kennt die Problematik, aber nur, wenn ich ab und an mal explizit drauf hinweise, wie z.B. vor einigen Monaten, als ein Firmentreffen in einer 500 km entfernten NL stattfand, ein Reisebus organisiert wurde....ich bin nicht mitgefahren, habe auch gesagt, warum - Busfahren ist noch schlimmer als Autofahren. Aber die meisten wissen auch, dass ich z.B. für Fahrten zu weiter entfernten Baustellen nicht in Frage komme (war aber bisher nie ein Problem) Das ganze interessiert sicher nicht wirklich den AG, in so einer großen Firma ist jeder ersetzbar, da ist man nur eine Nummer - wer das halt nicht mitmachen will, warum auch immer, der muss ja nicht, der kann sich ja was anderes suchen......................3 andere Kollegen haben auch schon gesagt, dass sie sich was anderes suchen, da sie sonst eine Wehg von über 100 km hätten........wenn es nur um meine jetzige NL geht, da würden mich sicher einige vermissen (freundschaftlich aber auch arbeitstechnisch gesehen)
Beitrag von terminor - 06.09.10 - 21:19 Uhr
Hm, der oft angekündigte Stau auf der A40 entpuppt sich dann meist als gar keiner oder nur als kleiner Ministau. Ich fahr da meist rein und bin schneller durch als wenn ich irgendwelche Umwege über die Landstrassen fahre. Von wo nach Wo musst Du denn?
Zudem kannst Du auch zu staufreieren Zeit fahren - vor 7:00 Uhr oder nach 09:00 Uhr.
40 km zur Arbeit sind echt zumutbar.
Beitrag von yale - 07.09.10 - 10:56 Uhr
Sie hat generell keine probleme damit das es dann 40 km sind,sie bekommt es körperlich nicht hin.
Jemand der keine Panik kennt,kann es auch nicht verstehen.
Beitrag von windsbraut69 - 07.09.10 - 11:03 Uhr
Da kann doch aber der AG nichts dran ändern.
Dann muß sie auf die Bahn ausweichen, einen anderen Job suchen oder aber eine Therapie machen.
Beitrag von che-raya - 07.09.10 - 15:08 Uhr
Eine gute Freundin von mir sitzt wegen solche Panikattacken seit ca. 6 Jahren zuhause.
Sie KANN, trotz etlichen stationären aufenthalten, trotz wöchentlichen Therapiesitzungen und trotz starker Angstlöser nicht auch nur einen Meter mit dem Auto/mit der Bahn, geschweigedenn zu Fuß zurücklegen!
Wenn sie ´s bis zum Bäcker schafft (der ca. 50 m vom Haus entfernt ist), ist sie danach fix und alle und muss erstmal mindestens 2 Stunden schlafen!
Soviel zu:
Oder aber eine Therapie machen.
Oft geht es auch damit nicht bzw. nicht besser.
Ich denke das die TE sich damit schon befasst haben wird.
Leider ist das Leben mit Panik nicht so einfach, wie mancher glaubt.
Beitrag von windsbraut69 - 08.09.10 - 07:07 Uhr
Du, ich habe die Erkrankung der TE überhaupt nicht bewertet, es bleibt Ihr doch aber nur die Möglichkeit, auf ihrer Seite etwas zu ändern.
Therapieversuche hat sie nicht erwähnt, deshalb ging ich erstmal davon aus, dass es noch keine gab.
LG
Beitrag von woodgo - 07.09.10 - 16:14 Uhr
Seh ich auch so
Beitrag von manavgat - 07.09.10 - 15:02 Uhr
Was hindert Dich daran zu kündigen, wenn es sooooo schlimm ist mit dem Autofahren?
Gruß
manavgat
Beitrag von ayshe - 07.09.10 - 15:39 Uhr
Hallo,
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Im Stau bekomme ich Panikattacken (hauptsächlich ausgezeichnet durch sofortiges zum Klo müssen ), also bleibt mir nur der Weg durch die Pampa - so werden dann aus 10 min. Arbeitsweg ca. 60 min. Im Winter sicher noch mehr,
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Schön ist das sicher nicht, aber eine Notlösung.
Eine Fahrzeit von 60 Minuten finde ich persönlich zumutbar.
Aber ich weiß ja nicht, wie es dir mit deinem persönlichen Problem dabei geht.
Grundsätzlich würde ich schon versuchen, es mit Arzt/Therapie in den Griff zu bekommen, falls du nicht schon dabei bist.
Und wenn es gar nicht geht, würde ich versuchen, mich mittels ärztlicher Bescheinigung von diesem Job zu "befreien", um nicht kündigen zu müssen und evtl. eben finanzielle Nachteile zu haben, bevor etwas anderes gefunden ist.
Beitrag von windsbraut69 - 08.09.10 - 07:08 Uhr
>würde ich versuchen, mich mittels ärztlicher Bescheinigung von diesem Job zu "befreien", um nicht kündigen zu müssen und evtl. eben finanzielle Nachteile zu haben, bevor etwas anderes gefunden ist. >
Das funktioniert ja max. für 6 Wochen....
Beitrag von woodgo - 07.09.10 - 16:12 Uhr
Hallo,
was willst Du denn hören? Denkst Du, wegen Deine "Problemchen" bekommst Du ein Büro in Deiner Nähe? Eher nicht.
Entweder passt Du Dich an, wie viele andere es auch tun müssen, oder Du kündigst und suchst Dir etwas Anderes
LG
Beitrag von nick71 - 08.09.10 - 16:46 Uhr
Ein einfacher Arbeitsweg von 40 km ist ganz sicher zumutbar.
Du wirst keine andere Möglichkeit haben, als dich damit zu arrangieren oder aber dir einen neuen Job zu suchen.
Bist du wegen deiner Panikattacken in psychologischer Behandlung?
