Arbeitsplatz oder Fortbildung ?

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Beitrag von nane75 - 07.09.10 - 09:38 Uhr

Mein Mann ist 40 J.alt und seit Juli 2010 arbeitslos.
Seitdem macht er gefördert durch die Agentur eine Vorbereitung zur Externenprüfung bei der DEKRA.Das läuft noch bis Jan.2011!
So, er muss sich aber weiterhin bewerben (lt.Wiedereingliederungsvereinbarung).
Häufig wird er zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, er hätte auch bereits 2 Jobs haben können, welche aber finanziell nicht interessant waren.(Ja auch wir als Familie haben finanzielle Verpflichtungen!)
Jetzt hat er allerdings einen Job in einem Pharmaunternehmen angeboten bekommen.Und der interessiert ihn, die wollen ihn ,alles stimmt.
Was soll er jetzt tun, die Fortbildung abbrechen?Was würdet Ihr tun?
Sein Agentur Mitarbeiter sagt, er soll sich den Abbruch gut überlegen, eine weitere Förderung wie diese wird es nie mehr geben!
Der Agentur Mitarbeiter rät von einem Abbruch ab!
Was würdet Ihr machen?
Das Pharmaunternehmen wartet nicht bis Jan2011!

Beitrag von ppg - 07.09.10 - 09:50 Uhr

In diesem Fall würde ich die Weiterbildung abbrechen.

Pharma ist eine der wenigen Branchen, denen es gut geht und dank ihrer starken Lobby in Berlin wird das auch so bleiben.

Ute

Beitrag von connykati - 07.09.10 - 10:33 Uhr

Hallo,

ich würde auch die Stelle in der Pharmabranche vorziehen. Die Stellen sind recht sicher und normalerweise auch gut bezahlt.
Hundert prozent sicher ist keine Arbeitsstelle, wenn man danach geht.
Es garantiert euch ja auch keiner, dass dein Mann mit dieser Fortbildung einen Job bekommt.

Also würde ich das vorziehen, wo er momentan mehr von hat.

Viele liebe Grüße,
Konstanze

Beitrag von manavgat - 07.09.10 - 14:57 Uhr

Ich rate auch ab!!!!!

Viele AGs stellen fest ein, obwohl sie ganz genau wissen, dass sie innerhalb der Probezeit wieder kündigen werden. Sie brauchen nur befristet jemanden und rechnen sich so bessere Chancen aus an Personal zu kommen.

Dann ist alles im Eimer. Job weg, Fortbildung auch.

Wir haben jetzt noch 3 Monate bis Dein Mann dem AG zur Verfügung stehen würde. Wenn das wirklich eine feste Stelle ist, dann warten die. Zumal auch potentielle Mitarbeiter, die in Arbeit sind, sooooo schnell gar nicht zur Verfügung stehen.

ich würde die Fortbildung abschließen und zwar erfolgreich. Dem Pharmaunternehmen würde ich mitteilen, dass ich die Arbeitsstelle gerne hätte, aber erst ab dann und dann zur Verfügung stehe.

Gruß

Manavgat

Beitrag von lebelauter - 07.09.10 - 15:33 Uhr

da ist doch was faul wenn das Unternehmen nicht die paar Monate abwarten kann.

Andere potenzielle bewerber hätten ja auch Kündigungsfristen. Oder zielen die bewusst auf Arbeitslose ab?

oder aber ihr müsst den Verzicht auf befristung und probezeit durchboxen.

LG

Beitrag von manavgat - 07.09.10 - 16:00 Uhr

Vorsicht:

auch wenn auf Probezeit verzichtet wird, so greift der Kündigungsschutz erst nach 6 Monaten! Steht so im Gesetz.

die Formulierung muss lauten: ab dem ersten Tag besteht Kündigungsschutz wie laut Kündigungschutzgesetz nach 6 Monaten vorgesehen.

Ich bin da auch mal so richtig reingefallen...

Gruß

Manavgat

Beitrag von lebelauter - 07.09.10 - 17:22 Uhr

autsch, das ist ja fies!

wusste ich auch nicht, #danke für den Hinweis.

LG