Hallo zusammen,
vor 7 Monaten hab ich entbunden und möchte gerne ende Januar, also wenn mein Kind ein Jahr alt ist wieder arbeiten. Soweit so gut.
Ich arbeite in einem Mittelständischen Unternehmen, das derzeit viele Verwaltungsaufgaben ins Ausland auslagert und unter Anderem auch das, was ich vor der Geburt gemacht hab.
Heute hab ich mit Arbeitskollegen gesprochen und erfahren, das viele Kollegen schon weg sind und die Frauen, die in Elternzeit waren und wieder kommen wollten (drei Stück) bei Anfrage auf Widereinstieg direkt ne Abfindung angeboten bekommen haben und diese auch angenommen haben.
Ich bin 29 und das ist mein 2. Arbeitgeber (beim ersten hab ich meine Ausbildung gemacht), habe also keinerlei Erfahrung.... Heute hat mich unsere Sekretärin angerufen und mein Cheff bittet zum Gespräch....
Und nun? Eigentlich möchte ich meinen Job (unbefristeter Vertrag) nicht einfach aufgeben..... Aber auf der anderen Seite werde ich da sicherlich nur in Vollzeit und nicht in Teilzeit arbeiten können und wenn ich dann in Vollzeit anfange bin ich ja wieder Kündbar....... Alles wird wohl auf die Abfindung hinauslaufen.... Aber wie funktioniert das? Wie Pokert man da? Bin ja auch erst seit 5 Jahren dort.....
HILFE
1 Jahr nach Geburt wieder arbeiten.... Oder doch nicht
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Beitrag von mama3001 - 08.09.10 - 13:33 Uhr
Beitrag von bibuba1977 - 08.09.10 - 13:46 Uhr
Hi,
ich kann dir nicht raten, nur was zur Abfindung sagen...
Mein AG hat mir einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung angeboten, nachdem ich jetzt im Mai nach meiner ersten EZ bis zum Mutterschutz ab Ende August wieder Vollzeit meine Stelle antreten wollte.
Ich hab daraufhin mal gegoogelt. Ueblicherweise ist es wohl so, dass man pro Jahr Betriebszugehoerigkeit mit einem halben Monatsbruttogehalt rechnen kann.
Der Betrag wird dann uebrigens auch noch versteuert.
Kein Geld der Welt war es mir in der Konstellation wert, meine vorlaeufig sichere Stelle aufzugeben. Vor allem keine Abfindung, die auf so einen Witz hinausgelaufen waere...
LG
Barbara
Beitrag von vwpassat - 08.09.10 - 13:48 Uhr
Ich würde erstmal das Gespräch mit dem Chef wahrnehmen (vorgewarnt bist Du ja) und mir anhören, was sich ändert bzw. was sie Dir anbieten können.
Sollte es auf einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung herauslaufen, so unterschreibe bitte nichts voreilig, sondern lass das Ganze erstmal unabhängig prüfen.
Bedenke auch, dass eine Abfindung heftig versteuert wird und auf das ALGI angerechnet wird.
Beitrag von wemauchimmer - 08.09.10 - 14:03 Uhr
Erstmal keine Panik. Hör Dir erstmal an, was der Chef sagt. Kann sein, er hat einfach die Vorgabe, mit allen Mitarbeitern zu reden um abzuklopfen, wer zu gehen bereit ist. Du sagst, Du möchtest bleiben, und der Kelch geht an Dir vorüber. Das ist der beste Fall.
Weiterhin solltest Du Dich mal mit den Regelungen zur Elternzeit auseinandersetzen. Die kannst Du ja normalerweise bis zu 3 Jahre beanspruchen und hast auch einen gesetzlichen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung, wenn der Betrieb mindestens 15 Mitarbeiter hat. Die Frage ist nur, inwieweit Du Dir da schon was verbaut hast, als Du nur ein Jahr Elternzeit beantragt hast.
LG
Beitrag von mama3001 - 08.09.10 - 16:26 Uhr
Ich habe von vorne hinein 3 Jahre Elternzeit beantragt und es schriftlich bekommen. Bei mir in der Firma arbeiten ca 6000 Personen....
