Ein paar Fragen an Tupperberaterinnen!!

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Beitrag von zwergimama06 - 13.09.10 - 17:58 Uhr

Hallo zusammen,

meine Bekannte ist Tupper Beraterin und möchte mich gerne "rekrutieren". Grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt und ich könnte mir schon vorstellen selbst Beraterin zu sein. Aber ich hab noch viele viele Fragen und vielleicht kann mir hier wer weiterhelfen.

1. Ich hab eine kleine Tochter für die ich noch bis März 2011 Landeserziehungsgeld bekomme. Hat eine Tätigkeit als Tupperberaterin Auswirkungen darauf?

2. Muss ich wöchentlich oder monatlich einen bestimmten Umsatz haben oder ist es egal?

3. Wie baue ich mir am besten einen neuen Kundenstamm auf? Wie macht ihr "Werbung" für euch? Unser Freundeskreis ist schon ziemlich "abgegrast"

4. Darf ich auch im Ebay verkaufen?

5. Muss ich es sofort als Gewerbe anmelden oder erst nach den Probierwochen?

6. Würdet ihr es jederzeit wiedermachen??

Viele viele Fragen und ich hätte noch 1000 mehr.

Vielleicht könnt ihr mir einfach eure Erfahrungen berichten.

LG
Manu die total unentschlossen ist #zitter

Beitrag von bruchetta - 13.09.10 - 18:38 Uhr

Das, was ich weiß, ist folgendes:

- Du darfst die Ware nur über Parties verkaufen, nicht über ebay und nicht auf dem Flohmarkt, es sein denn, es sind Deine eigenen, gebrauchten Pötte.

- Der Regel nach wird es über den Verwandten-Bekanntenkreis abgewickelt, wenn dort kein Bedarf besteht, ist schon mal schlecht.

- Tupper ist mit viel Aufwand verbunden. Es gibt wöchentliche Meetings, bei einer Party mußt Du vorher zur Gastgeberin fahren und alles besprechen, die Party abhalten, die Sachen bei Tupper bestellen, zu Tupper hinfahren, die Sachen abholen, sie, wenn Du Glück hast, bei der Gastgeberin vorbei bringen, die sie dann verteilt. Überleg mal wieviel Zeit und Sprit das kostet.
Gastgebergeschenke mußt Du selbst bezahlen.

- Rechne mal aus, wieviel Umsatz Du haben mußt, um wenigstens auf ein Nebenjob-Niveau zu kommen. Und wieviel (Vor- Nachbereitung, Meetings) nicht bezahlt wird.

- Ich kenne eine Tuppertante, die hat wirklich ALLE auf Partys angesprochen, einschließlich der Kassiererin bei Lidl.
Die hatte auch guten Umsatz und viele Partys.

Beitrag von susannea - 13.09.10 - 19:24 Uhr

- Tupper ist mit viel Aufwand verbunden. Es gibt wöchentliche Meetings, bei einer Party mußt Du vorher zur Gastgeberin fahren und alles besprechen, die Party abhalten, die Sachen bei Tupper bestellen, zu Tupper hinfahren, die Sachen abholen, sie, wenn Du Glück hast, bei der Gastgeberin vorbei bringen, die sie dann verteilt. Überleg mal wieviel Zeit und Sprit das kostet.
Gastgebergeschenke mußt Du selbst bezahlen.

Du musst cniht zu den Meetings, du kannst. Die Bestellung geht inzwischen online, d.h. z.B. ich fahre nur noch hin um sie zu holen, Vorbereitung muss man eben effizienter Planen und soweiter.

Man kann damit mit wenig Aufwand gut verdienen, aber es ist nichts verlässliches und nichts zum Leben wenn man nicht viel zeit reinstecken will!

Beitrag von susannea - 13.09.10 - 19:02 Uhr

1. Möglich, kommt aufs Bundesland an.
2. DAs ist egal!
3. Über Flyer.
4. Nein.
5. Sofort.
6.. Ja, mache es seit 1998 und würde es immer wieder machen!

Beitrag von anka8110 - 13.09.10 - 19:05 Uhr

Hallo,
man muß nicht sofort ein Gewerbe anmelden. Ne Freundin hatte eine bestimmte Zeit wo sie es so machen konnte. So um die 8 Wochen. Bin mir a.nicht sicher. Als sie das Gewerbe hätte anmelden müssen hat sie wieder aufgehört. In der Zeit hatte sie die Tasche aber schon abgetuppert.
LG anka

Beitrag von susannea - 13.09.10 - 19:22 Uhr

Das wir doft in der Bezirkshandlung behauptet, ist aber steuerrechtlich falsch!

Eigentlich musst du das sofort anmelden, viele Finanzämter akzeptieren es dann rückwirkend, aber eben nicht alle.

Wie gesagt, dies ist immer eine Lockbehauptung, man macht 6 Wochen Praktikum, aber rein steuerrechtlich gibts das nicht!