Ganz viele Fragen zu Wohngeld, Zuschüsse, 400 Euro Job etc...

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Beitrag von tamseb - 14.09.10 - 10:49 Uhr

Guten Morgen,

ich hab ein paar Fragen und hoffe, das mir hier vielleicht geholfen wird.

Mein Mann und ich haben uns getrennt, er zieht diesen Monat aus in eine eigene Wohnung. Die Kinder (3 und 1) bleiben bei mir in unserer Wohnung. Ich verdiene 400 Euro und bin noch über meinen Mann familienversichert. Kindergeld geht auf mein Konto.
Jetzt sieht es so aus, das ich die Miete überhaupt nicht zahlen kann. (400 Euro warm) Mein Mann kann keinen Unterhalt zahlen. Er verdient br. 1800 Euro, muss jetzt 300 Euro Miete zahlen. Außerdem haben wir noch einen Leasingwagen, der jeden Monat 330 Euro kostet. Folglich bleibt da nicht viel übrig.

Bin gerade total ratlos. Von was soll ich leben? Uns ging es immer gut, ich möchte nicht von irgendwelcher Stütze leben. Aber hab ich überhaupt eine andere Wahl?


Danke für eure Antworten.

lg
Tamara

Beitrag von vwpassat - 14.09.10 - 11:05 Uhr

Wie wäre es mit Arbeit?

Beitrag von tamseb - 14.09.10 - 11:07 Uhr

"Wie wäre es mit Arbeit"?

Gehts noch. Lies erstmal den Text richtig und dann kannst du mitreden!

WIR ARBEITEN BEIDE!!!

Beitrag von carrie23 - 14.09.10 - 11:09 Uhr

Nein du jobbst nebenbei geringfügig.
Dass man davon keine Familie ernähren kann sagt einem der gesunde Menschenverstand.

Beitrag von tamseb - 14.09.10 - 11:11 Uhr

Da ich aber hier keine Betreuung für den Kleinen finde, KANN ich nicht mehr arbeiten. Und ne Tagesmutter ist ja bei dem "Verdienst" nicht relevant!

Beitrag von lebelauter - 14.09.10 - 11:18 Uhr

Irrtum.

Wenn Du arbeitest und dafür die Kinderbetreuung brauchst, zahlt das Jugendamt Dir einen zuschuss oder übernimmt die Gebühren sogar ganz.

Beitrag von carrie23 - 14.09.10 - 11:27 Uhr

Das wissen die meisten nicht oder besser gesagt: sie wollen es nicht wissen.
Ich finde es nämlich schon befremdlich dass ich als Österreicherin mich besser damit auskenne als die meisten die hier nach "was steht mir zu" fragen#nanana#winke

Beitrag von belebice - 14.09.10 - 13:33 Uhr

Hallöchen

Muß mich mal kurz mit ner Frage einmischen..., ist das tatsächlich so? Denn ich wollte eigentlich 3 Jahre bei meiner Jüngsten bleiben und sie danach mit mir in den Kindergarten nehmen. Nun wird es sich wahrscheinlich aber so darstellen, dass ich aus einigen unvorhergesehenen Gründen doch nach 2 Jahren wieder in meinem Job einsteigen werde. Und da ist es mit der Unterbringung von Leni echt nicht so einfach irgendwie. Freunde sind selber alle berufstätig, Geschwister haben mein Mann und ich nicht, seine Eltern sind bereits verstorben und meiner Mutter geht es gesundheitlich auch leider garnicht gut. Bisher..., also vor Leni hat sie die Betreuung der Kidz Gsd übernommen und ich konnte ganztags arbeiten, jetzt geht das halt nicht mehr ;(((( steht mir da definitiv finanzielle Unterstützung durch das Ja zu? Mein Mann ist eine Normalverdiener und wir haben logischerweise das Kdgeld zur Verfügung


Danke und sorry, dass ich hier mit meinem Anliegen in den bestehenden Thread reinplatze #schein

Beitrag von belebice - 14.09.10 - 13:44 Uhr

also vor Leni hat sie die Betreuung der Kidz Gsd übernommen #klatsch

also vor Leni hat sie die Betreuung der Kidz Gsd DIE OMA übernommen

Also manchmal#schein

Beitrag von vwpassat - 14.09.10 - 13:45 Uhr

Das macht doch nichts, besser als zig neue Threads.

Ihr könnt das auf dem Jugendamt beantragen. Die Einkommensgrenzen sind da unterschiedlich von Kommune zu Kommune und es werden auch berufsbedingte Kosten großzügiger anerkannt. Es lohnt sich auf jeden Fall. Auch hilft Dir/Euch das Jugendamt, falls eine Tagesmutter etc. benötigt wird.

Beitrag von belebice - 14.09.10 - 14:16 Uhr

Dankeschön..., ich wußte das garnicht..., dann werde ich mich mal direkt kundig machen

Lg Bianca

Beitrag von lebelauter - 15.09.10 - 10:16 Uhr

Hallo,

das ist in jeder Stadt anders, aber viele machen das. Ich würde einfach fragen.

LG

Beitrag von carrie23 - 14.09.10 - 11:26 Uhr

Doch weil man, wenn man sich erkundigt, vom Jugendamt nen Zuschuss zur Tagesmutter bekommen kann und wenn man mehr arbeiten kann verdient man logischerweise auch mehr.
Wenn man WILL geht alles.

Beitrag von vwpassat - 14.09.10 - 11:22 Uhr

Ja, es geht noch. Und das sogar wunderbar. :-p

Ein 400-€-Job ist doch keine "Arbeit". Zumindest keine von der man sich und seine Kinder ernähren kann.

Beitrag von vwpassat - 14.09.10 - 11:06 Uhr

Für die Kinder wird er Unterhalt zahlen müssen. Der Leasingwagen interessiert da nicht.

Beitrag von kathi.net - 14.09.10 - 11:18 Uhr

Bis zum Selbstbehalt muß dein Mann den Kindern und dir Unterhalt zahlen. Was er Mite zahlt, Kredite laufen oder Leasing-PKW interessiert niemanden.

Wende dich ans JA, die berechnen den Unterhalt und helfen bei der Suche nach Kinderbetreuung.

LG Kathi

Beitrag von windsbraut69 - 14.09.10 - 11:19 Uhr

Dein Mann hat einen Selbstbehalt von rund 1000 Euro - alles, was darüber liegt, kann er sehr wohl an Euch zahlen und der Leasingwagen interessiert bei der Berechnung nicht. Davon wird er sich eh trennen müssen.

Gruß,

W

Beitrag von hedda.gabler - 14.09.10 - 11:36 Uhr

Hallo.

Im Selbstbehalt Deines Mannes in Höhe von 900,- (ein bißchen was kann er noch berufsbedingt geltend machen) ist schon eine Warmmiete von 360,- vorgesehen und der Rest zum Leben ... alles über 900,- steht Dir und den Kindern an Unterhalt zu.

Wenn der Unterhalt + Dein Job + das Kindergeld zum Leben nicht ausreicht, kannst Du aufstockend Alg II beantragen. Die Kinder fallen eventuell aufgrund der Unterhaltszahlungen aus der Bedarfsgemeinschaft raus, da sie durch Unterhalt und Kindergeld PLUS Wohngeld ihren Bedarf selbst decken können. Also müsstest Du für sie Wohngeld beantragen. Darüber kann Dich aber die ARGE informieren.

Des weiteren solltest Du Dich beim Jugendamt (oder Tagespflegebörse des Jugendamtes) erkundigen, inwieweit eine Tagesmutter bezuschusst wird, damit Du mehr als in Deinem "Taschengeld"-Job arbeiten kannst.

Beim Jugendamt kann auch der Kindsunterhalt geregelt werden.

Des Weiteren wäre ein Anwalt hilfreich, der sich um Deinen Unterhalt kümmert, wenn noch was für Dich übrig bleibt.

Bevor Du Sozialgelder bekommst, musst Du alles tun, den Unterhalt einzutreiben, da Unterhaltszahlungen vorgehen. Bis das alles geregelt ist, können die ARGE mit Alg II und das Jugendamt mit Unterhaltsvorschuß einspringen. Die nehmen Deinen Mann dass in Regress ... ihm sollte klar sein, dass jeden Monat, den er nicht zahlt, Schulden beim Staat für ihn bedeuten.

Gruß von der Hedda.