Arbeiten nach der Elternzeit

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Beitrag von kikakathrin - 14.09.10 - 17:43 Uhr

Hallo ihr,

hab mal ne Frage und zwar bin ich gerade am Überlegen ob ich im Januar wenn meine Elternzeit rum is und meine Kleine 1 Jahr alt is wieder arbeiten gehen soll.
Bin so hin und her gerissen. Einerseits würd ich gerne weiterhin bei meiner Tochter bleiben und sie betreuen andererseits würd ich au gerne wieder arbeiten gehen, eigenes Geld verdienen mal wieder etwas anderes sehen wie immer nur die eigenen vier Wände etc.
Also ich war jetzt in meiner Elternzeit schon immer viel unterwegs und bin net nur den ganzen Tag zuhause gesessen hab viel mit meiner Tochter unternommen und bin weggefahren aber trotzdem....
Wie gesagt ab Januar fällt dann au das Elterngeld weg, finanziell gesehen müßt ich zwar net arbeite gehen aber joa.
Außerdem sind meine Tochter und ich dann net mehr versichert, da wie vorerst bei meinem Mann uns net mitversichern können da er bei der Bundeswehr is und das alles da ein wenig kompliziert is und ab März is er eh net mehr da.
Aber da is das andere Probleme ab März tritt mein Mann eine andere Arbeitstelle an bei der er erst mal unter Woche für lange Zeit net da sein wird.
Mein Gedanke war halt dann länger zuhaus zu bleiben und noch net arbeiten zu gehen weil unserer Tochter dann beide Bezugspersonen quasi fehlen würden. Andererseits is mein Mann jetzt au schon net viel zuhaus und ich wollt auch nur 2 Tage die Woche arbeiten gehen und zur Betreuung der Kleinen is meine Mutter da.
Noch ne Frage habt ihr euer Kind mit einem Jahr schon woanders schlafen lassen? Weil wenn ich wirklich arbeiten gehn würd und hätt dann nen Frühdienst der um 6 Uhr los geht funktioniert das ja net wirklich um halb 6 die Kleine zu meiner Mutter zu bringen...

Ach ja jetzt hab ich voll viel geschrieben, würd mich über eure Meinung freuen und über Tips und Ratschläge!
Dankeschön
Ganz liebe Grüße#blume

Beitrag von smartysandra - 14.09.10 - 17:55 Uhr

hi du!

ich kanns nachvollziehen. war bei unserem sohn 2 jahre daheim. muss aber ehrlich sagen: eher hätte ich auch net hergeben wollen ;-). er geht seit jan. in die krippe und ich halbtags arbeiten. klappt alles super.
überstürze nichts! wenn du es finanziell net so brauchst, bleib noch etwas bei eurem kind. ich möchte die zeit net missen!

lg sandra

Beitrag von zwillinge2005 - 14.09.10 - 18:05 Uhr

Hallo,

hast Du denn noch einen Arbeitsvertrag? Dann könntest Du mit Zustimmung Deines Arbeitgebers die Elternzeit verlängern und wärest weiter kostenfrei krankenversichert.

Und trotzdem könntest Du stundenweise arbeiten gehen, wenn Du eine Betreuung für das Kind hast. Die Elternzeit zu beenden, wenn es finanziell nicht sein muss würde ich nicht.

Warum schreibst Du im Dialekt? Nichts gegen traditionelle Mundarten, aber in der Schriftsprache doch eher nachlässig, oder? In welchem Beruf kann man sich das denn erlauben?

LG, Andrea

Beitrag von kikakathrin - 14.09.10 - 18:29 Uhr

Also eigentlich habe ich hier in das Forum geschrieben um Tips zu bekommen und nicht um für meine Schriftsprache kritisiert zu werden! Wenn ich auf der Arbeit bin dokumentiere ich natürlich nicht so, ich kann sehrwohl zwischen Arbeit und Privatem unterscheiden.

Nun zu Deinen Fragen:
Nein ich habe kein Arbeitsvetrag mehr. Da mein Ausbildungsvertrag natürlich befristet war. Ich müßte mich also bei einer neuen Arbeitsstelle bewerben.
Da meine alte Arbeitsstelle auch 200km von hier entfernt ist, ich war nur zur Ausbildung dort!
Mein Elterngeld läuft also im Januar aus, wenn meine Tochter 1 Jahr alt ist.
Ich würde natürlich nicht gleich wieder voll arbeiten gehn sondern wenn es klappt 2 Tage die Woche oder eben was sich so findet.
Da ich direkt nach meinem Examen ausgestiegen bin habe ich natürlich auch ein wenig die Sorge je länger ich draußen war umso schwieriger wieder rein zu finden...
Andererseits ist da wirklich mein Herz das sich fragt "Kannst Dein Kind schon loslassen?" Bei meiner Mutter wär sie super aufgehoben keine Frage - dennoch!

Naja das wars wieder fürs erste.
Ach und Andrea ich habe gesehen Du bist Ärztin in einem Krankenhaus - wir sind sozusagen Kollegen ich bin nämlich Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und somit solltest Du wissen dass man sich auch in meinem Beruf keine nachlässige Schriftsprache erlauben kann.
LG

Beitrag von zwillinge2005 - 15.09.10 - 08:47 Uhr

Hallo "kikakathrin",

aus Deiner VK geht Dein Beruf nicht hervor - woher sollte ich dann wissen, dass Du Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bist? Bei manchen Menschen ist der Hinweis durchaus hilfreich, an Ihrer Schriftsprache zu arbeiten - schade, wenn einem hier im Forum immer wieder unleserliche Threads vorgesetzt werden.

Ob Du arbeiten willst oder nicht musst Du selber entscheiden - da wird Dir hier niemand helfen können.

Das Auslaufen des Elterngeldes sollte für Dich doch irrelevant sein, da Du nach Deinen Aussagen auf Dein Einkommen nicht angewiesen bist. Das sollte aber auch dazu führen, dass Du Dir eine Tagesmutter leisten kannst um endlich Berufserfahrung zu sammeln. Ob man allerdings als Ersttelle nach der Ausbildung eine Teilzeitstelle bekommen kann ist fraglich.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche, würde persönlich aber noch mind. das zweite Jahr Elternzeit nehmen, da Du noch keine sichere Kinderbetreuung hast. Eine Großmutter als "Notnagel" ist sehr schön, aber als einziges Standbein recht "mager".

Wie kommt es, dass Du soweit von Deiner Ausbildungsstelle wegwohnst? Wo wohnt denn der Vater des Kindes? Oder bist Du nach der Ausbildung während der SS erst mit dem Vater zusammengezogen?

LG, Andrea

Beitrag von kikakathrin - 15.09.10 - 10:46 Uhr

Guten Morgen Andrea,

danke für Deine Antwort.
Mir ist auch klar, dass ich natürlich selbst die Entscheidung treffen muss ob ich wieder arbeiten gehen möchte oder nicht, ich hatte nur auf ein paar Erfahrungsberichte gehoffte.
Aus Deiner VK habe ich entnommen, dass Du auch schon wieder ein paar Stunden in der Klinik arbeitest wie war das nach der Geburt Deiner Zwillinge, wie lange bist Du da zuhause geblieben?

Ja meine Mutter könnte auf meine Tochter aufpassen und würde das auch sehr gerne machen hat sie schon immer angeboten da ich eigentlich schon während meiner Schwangerschaft gesagt hatte dass ich nach dem Jahr mit dem Elterngeld vermutlich wieder arbeiten möchte, eben auch aufgrund meiner fehlenden Berufserfahrung.
Meine Mutter arbeitet zur Zeit selbst nicht und es wird vermutlich so bleiben.
Warum denkst Du dass meine Mutter als einziges Standbein mager ist?

Ich versuche auch mich in der Elternzeit ein wenig weiterzubilden, dass sich meine Chancen trotz des direkten Ausstiegs nach der Ausbildung erhöhen. Bin in Ausbildung zur Stillberaterin und zur Kursleitung von Babymassage. Also ganz faul sitz ich zuhause nicht rum. :)

Zu Deinen Fragen:
Ich bin nur wegen meiner Ausbildung von meinem Heimatort fortgegangen. Meinen Mann habe ich schon vor meiner Ausbildung kennengelernt. Und wir sind in unserem Heimatort während meiner Ausbildung zusammen gezogen, ich habe dort allerdings natürlich noch wochenends gelebt, da ich unter der Woche in Karlsruhe war (dort habe ich mei9ne Ausbildung gemacht). Hatte ich Wochenddienst kam mein Mann zu mir.
Nach meiner Ausbildung bin ich dann natürlich wieder zurück nach Hause gegangen und lebe natürlich jetzt auch komplett mit meinem Mann zusammen.
Konnte ich Dir Deine Fragen so beantworten?

LG Kathrin