Hallo, Ihr Lieben!
Vielleicht kennt sich hier ja jemand mit Krankenkassen aus...?
Ich bin zur Zeit selbständig und privat versichert.
Durch miese Auftragslage überlege ich, ob ich mein Gewerbe einstelle und abmelde.
Wie ist das dann mit der Krankenkasse. Derzeit ist es ja so, dass ich nur aus der privaten wieder rauskommen würde, wenn ich festangestellt wäre irgendwo und damit wieder unter die gesetzliche Versicherung fallen würde.
Wie ist das aber, wenn ich gar nix mache - also weder Gewerbe noch angestellt? Wie muss ich mich dann versichern?
Ich bin schon zu lange selbständig als dass ich noch als "arbeitslos" im herkömmlichen Sinne gelten würde - höchstens noch arbeitssuchend oder wie auch immer das dann heißen mag.
Ich bin nicht verheiratet, kann mich also nicht familienversichern.
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen???
Vielen Dank
LG Bianca
Krankenkassen-Frage - etwas kompliziert!
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Beitrag von eisbaer.baby - 15.09.10 - 09:48 Uhr
Beitrag von anyca - 15.09.10 - 10:23 Uhr
Dann mußt Du Dich weiter privat versichern.
Beitrag von manavgat - 15.09.10 - 10:44 Uhr
Ob Du Dein Gewerbe abmeldest oder nicht, ist eine Frage, die dir hier keiner beantworten kann.
Allerdings hast Du auch als Selbstständige, wenn das Einkommen zu gering ist, die Möglichkeit ALG2 zu beantragen. Die Krankenkassenbeiträge werden dann für die Basisversorgung übernommen.
wende Dich zwecks Beratung an:
www.tacheles-sozialhilfe.de
Gruß
Manavgat
Beitrag von eisbaer.baby - 15.09.10 - 12:39 Uhr
Vielen Dank für die Info!
ich will hier auch gar keine Antwort darauf, ob ich das Gewerbe abmelde, das entscheide ich Ende des Jahres - mir ging es jetzt nur darum, wie das dann mit der KK ist, weil das natürlich auch ein größerer Punkt auf der Ausgaben-Liste ist...
lg bianca
Beitrag von diefreundin2010 - 15.09.10 - 16:25 Uhr
wenn du dich selber bei der Gesetzlichen Krankenkasse meldest gibt es auch ein Lösung. War auch erst freiwillig bei der Barmer versichert (ca. 180,-/Monat) und seit dem ich das gewerbe angemeldet habe 310,-/Monat.
Ist denk ich günstiger wie ne Privatversicherung, oder ?ß
Beitrag von pete1323 - 15.09.10 - 17:16 Uhr
Hallo diefreundin2010,
sie hat aber so kein Zutrittsrecht zur gesetzlichen Krankenversicherung.
gruß pete
Beitrag von maikaefer80 - 15.09.10 - 20:12 Uhr
Hallo Bianca,
ich nehme an du bist älter als 25 ?? Ansonsten könntest du dich wieder bei deinen Eltern familienversichern.
Wie lang bist du denn schon privat versichert ? Um in der gesetzlichen KV eine freiwillige Mitgliedschaft zu machen, müsstest du in den letzten 5 Jahren 24 Monate mindestens gesetzlich versichert (selbst oder fami) gewesen sein.
Du würdest unter den jetzigen Umständen nur noch durch einen Job über 400 € in die gesetzliche kommen.
Kennst du niemanden, der dich anstellen könnte ?
LG
Maikäfer80
Beitrag von eisbaer.baby - 15.09.10 - 20:59 Uhr
hallo!
richtig - ich bin über 25 (erinner mich nicht daran
).
nee, leider kenn ich niemanden, der mich anstellen könnte - sonst hätt ich schon nen job und würd mich nicht so schwer tun mit zwei kleinen kindern...
naja, es ist jetzt nicht so, dass wir am hungertuch nagen aber die kv macht schon ein geld aus im monat, das uns momentan doch an der einen oder anderen ecke fehlt... und ab januar fällt dann auch das elterngeld weg, dann hab ich auch noch keine lösung...
ich bin erst seit etwas über einem jahr privat versichert, war vorher freiwillig gesetzlich, das war aber noch teurer als privat.
lg bianca
Beitrag von maikaefer80 - 16.09.10 - 10:19 Uhr
Hallo Bianca,
und mich ereilt dieses Jahr noch der 30. 
Also unter den Umständen kannst du ja in die gesetzliche wechseln wenn du dein Gewerbe abmeldest bzw. auf nebenberuflich meldest.
Du könntest dich zum "Hausfrauentarif" versichern (freiwillige Mitgliedschaft) - das wären im Monat derzeit 138,40 € und deine Kinder könntest du dann kostenfrei mitversichern.
Ne andre Lösung fällt mir dazu jetzt nicht ein.
Mit anstellen meinte ich auch "anstellen"
- dann wärst du pflichtversichert.
LG
Maikaefer80
Beitrag von eisbaer.baby - 16.09.10 - 10:25 Uhr
ok - das mit dem "Hausfrauentarif" muss ich mal checken! Vielen Dank für die Info! Davon hab ich noch nie was gehört!
Gibt es das bei allen gesetzlichen oder nur bei einer bestimmten?
lg bianca
jaja, der 30. an dem hatte ich schon ein bisschen zu knabbern, vor allem, da zu der zeit grad irgendwie meine ganze heile welt zusammengebrochen ist - aber mittlerweile ist alles wieder im griff...
Beitrag von maikaefer80 - 16.09.10 - 10:40 Uhr
Das ist bei allen gesetzlichen gleich.
Der gilt z.B. auch für Ehepaare, bei denen der Mann privat versichert ist und die Frau daheim ist mit den Kíndern. Deshalb umgangssprachlich "Hausfrauentarif" 
Mit dem 30. hab ich auch zu tun. Ist ja schon was andres keine 2 mehr davor zu haben.
Schön zu hören, dass bei dir wieder alles im Griff ist. Ich gehe auch etwas relaxter ran, als noch vor n paar Wochen. Da sah es ja nicht so aus, als wenn wir das mit dem schwanger werden noch schaffen würden 
Aber jetzt bin ich glücklich und sehe dem Ganzen entspannter entgegen.
LG
Maikaefer80
Beitrag von pete1323 - 16.09.10 - 14:23 Uhr
Hallo Maikaefer80,
bei den Ehepaaren wird aber wohl die Berechnung meist/oft dazu führen, dass der Beitrag wesentlich höher ist.
Und wie Du auf Deine Zahl kommst, ist mir immer noch ein Rätsel. Ist die Pflege denn schon mit dabei?
gruß pete
Beitrag von maikaefer80 - 18.09.10 - 08:58 Uhr
Hallo Pete,
ja ich weiß, aber da sie nicht verheiratet ist, hab ich auf den Kommentar verzichtet 
Die Zahl kann ich dir erklären:
121,79 € Krankenversicherung + 16,61 € Pflegeversicherung.
Die Mindestbemessungsgrundlage sind hier 851,67 € mtl bei einem Beitragssatz von 14,3 % ergibt einen KV Beitrag von 121,79 €.
LG
Maikaefer80
