Hallo zusammen,
mich interessiert mal eure Meinung zum Callcenter (reines Inbound) und zu Zeitarbeitsfirmen.
Zu mir will ich vorerst noch nicht so viel verraten. Kann euch nur sagen, dass ich momentan mehr als unzufrieden bin und auf der Suche nach neuem bin.
Wäre schön, wenn ich hier einige Pro und Contra`s erhalte.
Ich danke euch schon mal.
Dani
Callcenter vs. Zeitarbeit
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Beitrag von dani03 - 16.09.10 - 13:27 Uhr
Beitrag von kathi.net - 16.09.10 - 13:44 Uhr
Sorry, ich verstehe den Sinn deiner Frage nicht? 
Ich stell mich jetzt mal doof:
Callcenter: die sind nervig, wenn sie meine wertvolle Freizeit mit irgendwelchen unnötigen Anrufen stören. Oder wenn Firmen ihren "Service" über diese abwickeln. Da kann man mitunter x-mal anrufen..... da wird nix geholfen. Kommt eben immer drauf an.
Zeitarbeitsfirmen: naja, kommt drauf an, wie man es betrachtet. Wenn man auf dem Arbeitsmarkt sonst keine Chancen sieht, wäre es eine Möglichkeit. Jedenfalls besser als nichts. Und manchmal hat man ja auch Glück (in der eigenen Familie zweimal erlebt
) Andererseits sind die Vertragsbedingungen und Bezahlung meist schlechter als bei den Firmen direkt.
LG Kathi
Beitrag von connykati - 16.09.10 - 14:55 Uhr
Hallo,
also reines Inbound bedeutet, dass du reine Bestellungen (z.B. der Homeshopping-Sender oder Versandhäuser) aufnimmst und KEINE LEUTE AKTIV anrufen musst.
Und bei Zeitarbeitsfirmen gibt es auch solche und solche. Mein Mann hat im April eine Arbeit in München aufgenommen, aber über eine Zeitarbeitsfirma. Und er wird von der Zeitarbeitsfirma besser bezahlt, als viele der Festangestellten 
Gibt es also. Noch dazu zahlt die Zeitarbeitsfirma vermögenswirksame Leistungen und einen Zuschuss zu Riester sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Es gibt aber auch schwarze Schafe, die einen wirklich nur als Hilfsarbeiter einstellen (Tarifgruppe 2 oder 3) und da bekommt man nur eine ganz miese Bezahlung. Man muss also sehr aufpassen, was so in dem Vertrag drin steht bzw. mit der Zeitarbeitsfirma ausgehandelt wird.
Viele liebe Grüße,
Konstanze
Beitrag von lauras_stern - 16.09.10 - 16:04 Uhr
Hallo
Immer diese Vorurteile bei Callcentern! Sowas regt einen auf! Man muss unterscheiden zwischen unseriösen und seriösen Callcentern. Ein reiner Inbound Callcenter ist absolut keine schlechte arbeit!
Im Inbound bist Du quasi eine art Dienstleister je nach Arbeitgeber.
Ich selber arbeite im Kundenservicecenter (ja, auch prinzip Callcenter) einer großen Bank und mir macht meine arbeit total viel Spaß!!!
Der Kundenkontakt ist meist super, man hat wahnsinnig oft was zu lachen, und ich muß je nach laune kein lächeln aufsetzen wenn mir gar nicht danach ist. Ich finde es gut am Telefon zu arbeiten!
Probiers aus! Meine Kollegen sind teilweise schon 10 Jahre und länger im Unternehmen und je nach anbieter ist es keine dumm-arbeit sondern man lernt sehr viel. Wir machen Tele-Banking, Zentrale, Wertpapier Orders...
Auf jeden Fall Callcenter statt Zeitarbeit!
Beitrag von lebensfragen - 18.09.10 - 13:30 Uhr
Deine Unzufriedenheit kann ich gut verstehen.
Kenne Inbound-Callcenter so: Man arbeitet für einen externen Dienstleister und beantwortet für ihn unbequeme Kundenanfragen.
Beispiel: er verschickt unseriöse Gewinnspiele, mit falschen Versperechungen. Die überwiegend ältere bis sehr alte Kundschaft ruft erbost an und verlangt ihre versprochenen Gewinne.
Der Callcenter-Mitarbeiter muss die Kundschaft vertrösten und ihnen dann außerdem noch zusätzliche Produkte verkaufen.
So sieht die Realität aus.
Wahrscheinlich ist dieser mir bekannte Fall kein Einzelfall.
Dazu kommt eine Bezahlung von ca. 6.- Euro die Stunde.
Vielleicht gibt 's ja positivere Erfahrungen.
Die Entscheidung liegt bei Dir!
