Ausbildung mit Kind und ohne Hilfe

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Beitrag von selfmade - 17.09.10 - 20:01 Uhr

Hallöchen,

also ich habe dass Problem dass ich, da ich bei meiner Mutter wohne, keine BAB(Berufsausbildungsbeihilfe) beantragen kann, da es ja eh ablegehnt wird.
Nun habe ich die Frage was ich stattdessen beantragen kann.
Kurze Fakten über mein Leben & mich:
Ich bin 21 Jahre,
habe ein Kind, 3 Jahre,
mache eine Ausbildung und bekomme Netto 412 €,
bekomme Unterhalt für meinen Sohn und das staatl. Kindergeld,
meine Mutter bezieht leider auch nur ALG2 und für mich kein Geld,
da wir ja keine gemeinsame Bedarfsgemeinschaft sind, dadurch dass ich mit meinem Kind eine eigene bilde.
Desweiteren ist meine Mutter unheilbar krank und kann mich keineswegs mit finanzieren, da sie alles für sich und ihre Behandlung etc. brauch.

Nun fallen ja Fahrtkosten, Kinderbetreuungskosten, Schulmaterialkosten etc. an.
Das nette Amt meint mir direkt würde selbst nichts zustehen,
jedoch meinem Sohn (Sozialhilfe), die ich aber eh nicht bekomme,
da ich ja in deren Augen genug geld für ihn bekomme.

Nun weiss ich leider nicht mehr weiter,
dass Geld reicht hinten und vorne nicht, wie sich sicher jeder vorstellen kann.

Kann mir jemand weiterhelfen?
Mir Tipps geben was ich beantragen könnte?

Danke im Vorraus.#blume

Beitrag von zwiebelchen1977 - 17.09.10 - 20:21 Uhr

Hallo

Bekomst du denn für dich kein Kindergeld mehr?

Bianca

Beitrag von selfmade - 18.09.10 - 06:31 Uhr

Hey,

nein, ich bekomme es sowieso nicht, da ich ja bei meiner Mutter wohne,
wenn meine Mutter es aber wieder beantragt wird es ihr beim ALG2 angerechnet, was ich auch nicht möchte.

Lg

Beitrag von mulle0805 - 18.09.10 - 10:40 Uhr

Du kannst noch einen Antrag auf Kindergeldzuschuß stellen.Dann bekommst du etwas mehr als die 184 euro.
Ki Geld für dich steht euch auch noch zu da du in der Ausbildung bist.Sicher es wird deiner Mutter mitangerechnet, aber dann habt ihr etwas mehr geld zu verfügung.
Hast du nicht die möglichkeit nebenbei noch was zu verdienen?Zeitung/Prospekte verteilen?Natürlich mit absprache deines Chef der darf nichts dagegen haben.

LG

Beitrag von selfmade - 18.09.10 - 11:34 Uhr

ne ne, ich will nicht dass meiner mutter dass angerechnet wird, schließlich gibt sie kein geld für mich aus, warum also?sie bekommt für sich und meine schwester selbst nur rund 600 euro ALG2.
und nebenbei arbeiten geht gar nicht, ich arbeite von 7-16 uhr und von 10-18 uhr und da bin ich schon froh dass ich für die zeit jemanden habe der meinen kleinen abholt wenn die kita schließt.

Beitrag von manavgat - 18.09.10 - 12:46 Uhr

Für die Kinderbetreuung kannst Du einen Antrag auf Übernahme der Kosten beim Jugendamt stellen.

Wende Dich außerdem an die Tafel, damit ihr Lebensmittel bekommt:

www.tafel.de

Gruß

Manavgat

Beitrag von selfmade - 18.09.10 - 14:01 Uhr

Die Kosten für die KiTa sind längst beantragt und genehmigt,
nur hab ich jetzt z.b. dass Problem dass mir das Geld trotzdem letzten Monat und diesen Monat abgebucht wurde, obwohl ja eig. dass Jugentamt bezahlt und so schlimm ist es nicht, dass ich zur Tafel müsste.
Mir geht es darum dass ich Unterstützung für die Ausbildung bekomme, die jedem zu steht nur denen nicht die noch zu Hause wohnen,
komischerweise stand mir ALG2 zu obwohl ich zu Hause wohne,
jetzt wo ich die Ausbildung begonnen habe steht mir plötzlich nichts zu,
was ich irgendwo nicht glauben kann, dass Amt berät einen ja leider nicht in Sachen Anträge+Unterstützung, deshalb hoffte ich hier auf Tipps und Erfahrungen.

Beitrag von manavgat - 18.09.10 - 14:07 Uhr

und so schlimm ist es nicht, dass ich zur Tafel müsste.

was ist denn das für eine Antwort?!

Wenn Du Lebensmittel bekommst, die Du nicht bezahlen musst, dann hast Du mehr Geld. Ist doch ganz einfach.

Wenn Du komplizierte Fragen hast,dann wende Dich an:

www.tacheles-sozialhilfe.de

Gruß

Manavgat

Beitrag von lebensfragen - 18.09.10 - 16:43 Uhr

Für die Kinderbetreuungskosten kannst Du Dich ans Jugendamt wenden, dort werden die ganz, oder teilweise übernommen.
Schulmaterialkosten fallen für einen Dreijährigen in der Regel nicht an.

Da du bei Deiner Mutter wohnst, sparst Du Dir womöglich die Miete. Also, wieso jammern? Bei 596 Euro + Unterhalt sehe ich da keinen Grund dazu.

LG Lebensfragen

Beitrag von vwpassat - 18.09.10 - 19:33 Uhr

Du hast ihr Kindergeld und den Unterhalt vergessen.

Beitrag von salome25 - 19.09.10 - 12:42 Uhr

Du wohnst bei deiner Mutter? Musst du ihr die Hälfte der Miete geben? Sorgst du mit für den Lebensunterhalt ( Lebensmittel ect.)? Wenn nein, frage ich mich, wo das Problem ist. Du und deine Mutter seid eine Bedarfsgemeinschaft, dein Lohn wird deshalb voll auf ihr ALG2 angerechnet, dann wirst du wohl noch Kindergeld erhalten, dein Kind bekommt Kindergeld und Unterhaltsvorschuss. Das ist doch ne Menge Geld. Kinderbetreuungskosten kannst du bei der wirtschaftlichen Jugendhilfe bei der Stadt beantragen, wenn dein Kind eine KiTa besucht. Fahrtkosten wirst du nicht erstattet bekommen. Ich bin alleinerziehende Mutter, habe insgesamt 1100 Euro für alles zur Verfügung. Bin derzeit in Umschulung, mache das über Bildungsgutschein, wird also gefördert. Wieviel habt ihr insgesamt zum Leben? Bei mir ist es so, dass ich von den 1100 Euro Miete, Lebensmittel, Strom, Heizkosten...also einfach alles bezahlen muss. Bekomme im Gegensatz zu dir, nur die Fahrtkosten erstattet. Wie weit fährst du zu deiner Ausbildungsstätte? Ist das eine schulische oder betriebliche Ausbildung. Bei schulisch, hast du noch die Möglichkeit Schülerbafög zu beantragen. Aber weiß nicht genau, ob du das auch bekommst, wenn du noch zu Hause lebst.

lg
salome

Beitrag von nele27 - 19.09.10 - 14:27 Uhr

Hi, wenn Du 412 Euro + 184 Euro + Unterhalt (wie viel??) bekommst und keine Miete zahlst, müsste das Geld doch reichen??

Kinderbetreuung dürfte ja bei Deinem Verdienst nicht viel kosten.

Viele Arbeitnehmer haben nach Abzug der Miete auch nicht viel mehr.... und das dauerhaft. Deine Ausbildung wird ja sicher nicht bis zum Lebensende dauert :-) Also A****backen zusammenkneifen, Klamotten Second Hand kaufen, Lebensmittel von der Tafel erleichtern das Budget noch etwas mehr und so dürfte es gehen.

Ich weiß übrigens, wovon ich rede: Ich bekam als Studentin ca. 600 Euro (BaföG + Unterhalt/Kindergeld) und habe dann gejobbt, um überhaupt eine Miete bezahlen zu können... ist ja nicht für die Ewigkeit, heute verdien ich gut. Dafür hat es sich gelohnt, eine Zeitlang sparsam zu leben.

Viel Erfolg und Durchhaltevermögen!

LG, Nele