Wieviel Geld hat man noch mit Kind?!?!?

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Beitrag von no-curls - 20.09.10 - 11:56 Uhr

Hallo ihr Lieben,
nach stunden- b.z.w. Tage (oder gar Wochen-)langem Herumgesuche im Internet bin ich auch nicht schlauer geworden.....
Mich würde es mal wahnsinnig interessieren,wie die ganze finanzielle Situation aussehen würde,wenn man ein Kind bekommt?!?!
Ich weiß,dass eine Frau Geld während des Mutterschutzes bekommt und danach Elterngeld,....
Darüber habe ich jetzt schon ganz viel erfahren....
Mal davon abgesehen,dass die ganzen Politiker jetzt das Elterngeld wieder kürzen wollen,weil der Staat sparen muss,....
Es gibt da aber noch was,was ich gar nicht verstehe und ich auch niergendswo ein Beispiel finde,was auf meine Situation passen würde,...
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen,....
Mein Mann und ich sind beide in Steuerklasse vier.
Er verdient ca. 1.500Euro im Monat (mal ein bissel mehr,wegen Urlaubsgeld,oder ähnliches).
Wenn wir jetzt ein Kind bekommen würden,würde ich ja nicht mehr arbeiten,dann wäre ein steuerklassenwechsel (er in 3 und ich in 5) ja sinnvoll.
Aber verdient mein Mann dann immer "nur noch" 1.500Euro?!?!
Das wäre ja furchtbar,wenn nach 12 Monaten das Elterngeld dann nicht mehr bezahlt wird!!!!!
Wie sieht es denn aus,mit den Abzügen?!?!
Werden die dann geringer?!?!?
Oder mit dem Kinderfreibetrag,was es damit aufsich?!?!
Kann mir irgendjemand sagen,wieviel mein Mann UNGEFÄHR verdienen würde,mit einem Kind und Steuerklasse 3 (wie schon gesagt: vorher ca. 1.500Euro bei Steuerklasse 4)
Über Antworten würde ich mich wahnsinnig freuen!!!!
Vielen lieben Dank schonmal!!!!!!!

Beitrag von mapue - 20.09.10 - 11:59 Uhr

Wieso gehst du in deiner Rechnung davon aus, dass du nicht mehr arbeiten gehst wenn ein Kind da ist #augen

Geh weiter arbeiten und du kannst es dir leisten und gut #winke

Beitrag von brilliantblue - 20.09.10 - 19:14 Uhr

Nicht jeder will ein Kind bekommen, um es dann mit 14 Monaten in die Krippe zuschieben.

Beitrag von mapue - 20.09.10 - 19:33 Uhr

Ach so aber das Kind von der Gesellschaft versorgen lassen #rofl
Ja IHR seit mir die Richtigen; wer sich kein Kind leisten kann oder es nicht allein finanziell versorgen WILL solls bleiben lassen

Beitrag von brilliantblue - 21.09.10 - 17:22 Uhr

Find ich super, dass Du freiwillig auf das Elterngeld verzichtest! Ich hoffe nur, die ganzen Zuschüsse, die es für so eine frühe Krippenunterbringung vom Staat gibt, streichst Du dann konsequent auch nicht ein.

Beitrag von hippogreif - 20.09.10 - 20:51 Uhr

Wenn man nach 1 Jahr Elternzeit sein Kind in die Krippe gibt, ist es 12 und nicht 14 Monate alt! #aha

Beitrag von brilliantblue - 21.09.10 - 17:17 Uhr

Elternzeit gibt es aber (noch) 14 Monate lang. #aha

Beitrag von hippogreif - 21.09.10 - 22:19 Uhr

Äh, nö. Die gibt es nur, wenn der Vater auch 2 Monate nimmt. Und wieviel Väter kennst Du, die das machen?
Ich in meinem (einigermaßen großen Bekanntenkreis) leider nur einen einzigen.

Beitrag von brilliantblue - 23.09.10 - 20:42 Uhr

Also, ich kenne eigentlich nur Paare, bei denen der Mann die 2 Monate Elternzeit nimmt. Ist vielleicht regional verschieden.

Beitrag von fred_kotelett - 20.09.10 - 12:00 Uhr

Hi,

du gibst einfach das Bruttogehalt, deines Mannes in einem Gehsaltsrechner ein. So kannst du ja sehr gut simulieren wieviel er mit Steuerklasse 3 und einem Kind verdienen würde.

Zum Beispiel hier: http://www.nettolohn.de/

Hinzukommt noch das Kindergeld/Kinderfreibetrag.
Obwohl es bei eurem Einkommen dann wohl beim Kindergeld bleibt.

Beitrag von lisasimpson - 20.09.10 - 12:00 Uhr

hallo!

Wenn ihr jetzt die steurklassen in 3 (du) und 5 (er) wechselt, bekommst du mehr elterngeld.
danach einfach die steuerklasse wieder wechseln (geht ein mal im jahr).
du kannst ir bei einem brutto netto rechner einfach ausrechnen- du gibts die daten mit brutto-einkommen ein und schaust was bei steuerklasse 3 rauskommt.

wenn nach einem jahr das elterngeld wegfällt heißt das ja nicht, daß du nie wieder ein einkommen haben wirst, oder?!
wenn euch das reicht, kannst du das elterngeld auf 2 jahre splitten lassen ode du gehts eben nach einem jahr wieder arbeiten, wenn das eg wegfällt.

lisasimpson

Beitrag von windsbraut69 - 20.09.10 - 12:00 Uhr

Das kannst Du Dir bei www.nettolohn.de sehr genau berechnen lassen!

Beitrag von nsd - 20.09.10 - 12:00 Uhr

Hi!
Dafür gibt es die netten Brutto-Netto-Rechner im Internet.
Generell gilt ob 2/5 oder 4/4, man bezahlt im Endeffekt gleichviel Steuern. Bei 4/4 zahlt man idR unterm Jahr mehr Steuern und bekommt meist was zurück (Pendlerpauschale etc) und bei 3/5 bekommt man im Monat mehr Geld raus, aber es kann sein, dass man mit der Steuererklärung nachzahlen muss (wie gesagt kann). Dann hat man mit einem Kind auch eine Freibetrag der vom zu versteuernden Gehalt abgezogen wird. Ich würde sagen, dass ihr mehr bekommt, wieviel kann ich dir leider nicht sagen...

Beitrag von milka2103 - 20.09.10 - 12:01 Uhr

Gib bei google Brutto-netto-Rechner an und rechne die verschiedenen Varianten aus... :-)

Beitrag von litalia - 20.09.10 - 12:29 Uhr

du kannst das elterngeld auch splitten lassen af 2 jahre und danach (wenn das elterngeld dann ausläuft) kannst du ja wieder arbeiten gehen oder?

Beitrag von zwiebelchen1977 - 20.09.10 - 12:50 Uhr

Hallo

Nur noch zur Info. Das Elterngeld bekommst du auch nur 10 Monate. Das Mutterschaftsgeld wird aufs Elterngeld angerechnet.

Und wenn ihr dann mit dem Geld nicht auskommt, must du wieder arbeiten.

Zu den 1500(obwohl mit Stk 3 wird es mehr sein) kommt ja noch Kindergeld.

Dann habt ihr fast 1700 Euro für 3 Personen. Das sollte doch reichen

Binca

Beitrag von cinderella2008 - 20.09.10 - 13:01 Uhr

Man kann auch Kinder haben und trotzdem arbeiten gehen. Habe ich über 20 Jahre, bis meine Kinder erwachsen waren, praktiziert.

Dann reicht auch das Haushaltsgeld ohne Probleme und Urlaub, etwas Luxus etc. ist auch noch drin.

Beitrag von manavgat - 20.09.10 - 15:01 Uhr

Wenn wir jetzt ein Kind bekommen würden,würde ich ja nicht mehr arbeiten,dann wäre ein steuerklassenwechsel (er in 3 und ich in 5) ja sinnvoll.

1. verstehe ich nicht, wieso Du meinst, dann nicht mehr arbeiten zu wollen.

2. Ist die Kombi 4/4 besser und man bekommt durch den Jahresausgleich zuviel gezahlte Steuern zurück.

3. Gibt es Kindergeld.

Gruß

Manavgat

Beitrag von no-curls - 20.09.10 - 15:14 Uhr

Ich glaube meine Einstellung kommt gerade falsch rüber,....
Ich liebe meinen Job und würde auch gerne (insofern ich das jetzt beurteilen kann) schnell wieder arbeiten gehen.
Allerdings möchte ich mind. ein jahr lang zu bleiben,und danach kann ich nicht vollzeit arbeiten,denn ich bin krankenschwester,habe eine volle stelle,mein mann arbeitet von 7 bis um 5 und wir hätten niemanden aus der familie,der auf's kind aufpassen könnte.
Natürlich würde ich versuchen,teilzeit zu arbeiten,als wochenendkraft oder ähnliches.
Nur eine volle Stelle und Kleinkind finde ich nicht richtig.

Beitrag von cinderella2008 - 20.09.10 - 15:30 Uhr

"Nur eine volle Stelle und Kleinkind finde ich nicht richtig."

Warum ist das - vorausgesetzt die Betreuung des Kindes ist abgesichert - nicht richtig?

Ich kenne einige Krankenschwestern, die Mutter sind und trotzdem eine volle Stelle belegen. Gerade durch die Schichtarbeit gibt es oft nur wenig Betreuungsprobleme.

Durch die Wochenenddienste sind öfter mal ein paar Tage in der Woche frei. Frühschicht ist gar kein Problem. Da könnte Dein Mann das Kind in die Kita bringen, evtl. müsste er seine Arbeitszeit etwas nach hinten verschieben. Würde das gehen? Wenn nicht, jemanden engagieren, der das Kind an diesen Tagen in der Kita abliefert (z.B. Leihoma). Oder eine Tagesmutter in Anspruch nehmen, die hat keine starren Öffnungszeiten.

Spätschicht ist auch kein Problem. Da könnte sich Dein Mann am Abend ums Kind kümmern. Hier alternativ zur Frühschicht wieder Leihoma oder eben grundsätzlich eine Tagesmutter.

Und für Zwischendienste könnten ähnliche Lösungen gefunden werden.

Man muss nur wollen.

Beitrag von keks2381 - 20.09.10 - 18:08 Uhr

Ich kann Ihre Einstellung schon verstehen!
Mir gehts genauso, ich für meinen Teil habe auch diese Einstellung, und es hat nichts mit " Nur wollen" zu tun.
Ich werde auch die nächten Jahre nicht mehr voll Arbeiten. Man muß sich nur im klaren darüber sein, wo man im Leben Pioritäten setzt. Jeder hat da halt seine anderen Vorstellungen.
Ich für meinen Teil hab lieber wniger Geld zur Verfügung und möchte um keinen Preis mein Kind mit 1 Jahr den ganzen Tag abgeben!
Allerdings haben wir unsere Zukunft auch so geplant, das wir keine großen Einschnitte hinnehmen müssen, wir können jetzt halt bedeutend weniger Sparen als voher.
Aber wie gesagt, ist meine Einstellung und kann ja jeder machen wie er will!

Beitrag von wemauchimmer - 21.09.10 - 10:38 Uhr

"Mal davon abgesehen,dass die ganzen Politiker jetzt das Elterngeld wieder kürzen wollen"
Das sind nicht die *ganzen* Politiker, sondern nur ein paar Nasen, die aber leider gerade die Regierung stellen.

Du brauchst keine Angst zu haben, daß Du mit einem Kind hungern mußt oder so. Du hast Kindergeld, es gibt jede Menge Hilfen für Geringverdiener, es gibt einen gigantischen Gebrauchtsachenmarkt wo Du den Babybedarf wie neu für einen Appel und ein Ei bekommst. Du mußt vielleicht bei Extras wie Urlaub kürzer treten, aber Du wirst keine existenziellen Probleme haben, nur weil Du ein Kind hast.

Die Steuerklasse ist doch egal, es gleicht sich bei der Steuererklärung alles wieder aus. Der Kinderfreibetrag kann Dir ebenfalls egal sein, das ist ein Steuervorteil, der mit dem Kindergeld verrechnet wird, das wirkt sich bei Euch nicht aus.

Ein Kind kostet zwar Geld, aber viel mehr kostet es Zeit... das ist ein viel größeres Opfer für die meisten Menschen, denn plötzlich bist Du gebunden und kannst gar nicht mehr tun und lassen, was Du möchtest. Darüber mußt Du Dir Gedanken machen, nicht, ob das Geld für die Windeln reicht oder nicht.

LG