Hallo ihr,
da ich jetzt in der 10 SSW angekommen bin.... werde ich es wohl diese Woche meinem Arbeitsgeber sagen (müssen).
Das "Problem" dabei : Ich bin erst seit dem 1.9. dort angestellt. Es ist ein Job im Sozialwesen. Bei Vorstellungsgespräch und Vertragsunterzeichnung wusste ich noch nichts von der SS. Erst kurz vor Arbeitsbeginn.
Es ist ein befristeter einjähriger Vertrag in Teilzeit (25,64%) , mit Probezeit bis Ende Feb. 2011.
Für mich stellt sich natürlich jetzt die Frage, bei der wirklich "ungünstigen Situation" für den Arbeitgeber- ob er mich trotzdem kündigen kann? Oder gilt bei meiner Fallkonstellation trotzdem der erweiterter Kündigungsschutz in der SS?
Weiter arbeiten kann ich voraussichtlich- habe Immunität etc. alles vom FA checken lassen. Der hat sein Okay gegeben. Nur denke ich mir, dass mich der AG lieber loswerden will bevor ich richtig eingearbeitet bin...weil ich wäre im März, gesetz dem Fall es geht alles gut, ja in Mutterschutz...
Ziemlich verzwickte Lage die da auf mich zu kommt...
Wäre über Tips dankbar,
lg Julia
befristeter AV, Probezeit, Schwanger
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Beitrag von juli-e86 - 20.09.10 - 14:10 Uhr
Beitrag von windsbraut69 - 20.09.10 - 14:21 Uhr
Du hast auch während der Probezeit Kündigungsschutz.
Gruß,
W
Beitrag von juli-e86 - 20.09.10 - 14:29 Uhr
Danke dir für deine Antwort-
hast du evtl. gesetzliche Regelungen an der Hand bzw. kannst mir sagen, wo ich da was "schriftliches" zu finden kann?
lg
Beitrag von windsbraut69 - 20.09.10 - 14:37 Uhr
Das Mutterschutzgesetz.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 20.09.10 - 14:23 Uhr
Hallo
Kündigen kann er dich nicht. Áber dein Vertrag wird wohl nicht verlängert werden.
Bianca
Beitrag von juli-e86 - 20.09.10 - 14:28 Uhr
Ja, das denke ich mir auch. Aber ich würde halt gerne, wenn es gesundheitlich möglich ist, auf jeden Fall bis zum Mutterschutz weiterarbeiten- nicht nur wegen des Elterngeldes- sondern einfach für mich
Beitrag von myimmortal1977 - 20.09.10 - 14:32 Uhr
Kündigen kann er Dich nicht. Der besondere KGSch greift auch in der Probezeit.
Du wirst Dir wahrscheinlich ein dickes Fell für die kommende Zeit wachsen lassen müssen.
Begeistert wird er sicherlich nicht sein....
Sag es nicht jetzt.... Erst nach der 12. SSW. Man stelle sich vor, es passiert doch noch was.... Das Risiko sinkt nach der 12. SSW. Deshalb warte bis Ende der 12. SSW.
Dir alles Liebe und Gute für die Schwangerschaft!!!!!
Janette
Beitrag von juli-e86 - 20.09.10 - 14:45 Uhr
Ja, das stimmt.
Jedoch ist es ein Bereich, in dem der Arbeitgeber evtl. besondere Bedingungen schaffen muss- damit ich als schwangere Arbeitnehmerin einen sicheren Arbeitsplatz habe.
Denke, dass es für den AG auch von Vorteil ist, dass er es erfährt- auch im Hinblick auf die Klienten die ich zukünftig betreue. Es wäre extrem unvorteilhaft, wenn ich diese Woche eine Familie beginne zu betreuen- eine Basis schaffe mit ihnen, und dann bei weiteren Untersuchungen herauskommt, dass ich sie z.B. nicht betreuuen dürfte....
Bin da hin und her gerissen- andererseits würde ich die 12 Wochen gerne warten, andererseits fühle ich mich da auch verantwortlich.
Beitrag von steinchen80 - 20.09.10 - 14:33 Uhr
Hallo,
wenn du einen normalen AV hast, mit vorangestellter Probezeit, dann darf man dich nicht kündigen.
Sollte dein AV auf die Dauer der Probezeit befristet sein, dann kann man dich schon zum Ende der Probezeit kündigen.
Du musst damit rechnen, das dein AG von der Befristung (1Jahr) Gebrauch macht und deinen Vertrag dann nicht verlängert.
Alles Gute.
Steinchen
Beitrag von manavgat - 20.09.10 - 14:51 Uhr
1. Musst Du gar nichts sagen. Warte, bis es nicht mehr zu übersehen ist. Das bedeutet weniger Stress und die geben Dir dann nicht noch irgendwelche HiWi-Arbeit.
Kündigen kann man Dich nicht.
Gruß
Manavgat
Beitrag von brynlie - 20.09.10 - 16:48 Uhr
Hallo,
gekündigt werden kann Dir nicht, der Mutterschutz ist da eindeutig. Du wirst auch keine Vertragverlängerung bekommen.
Was aber auf Dich zukommen kann, sind so tolle Angebote wie ein Auflösungsvertrag ("Sie haben doch sicher Verständnis für unsere Situation als Arbeitgeber..."
) oder Mobbing in der einen oder anderen Form.
Das kann ganz schön überfallsartig kommen und Dich fertig machen. Ich sage Dir das nicht, um Dich zu erschrecken, sondern damit Du Dich wappnen kannst. Trotzdem solltest Du Deinen AG informieren.
LG,
brynlie
Beitrag von danat - 20.09.10 - 17:58 Uhr
Hallo Julia,
mir gehts ganz ähnlich wie dir. Bin in der 14. Woche schwanger. Meine Probezeit endet Ende September. Mein Vertrag endet Ende März 2011, der ET ist für den 24.03.2011 errechnet. Ich werde also wohl auch nicht verlängert.
Ich werde es in den nächsten Tagen sagen, wenn ich die Gelegenheit habe, entspannt mit meinem Chef zu reden.
Arbeite ürbigens auch im sozialen Bereich und erlebe hier wirklich auch Situationen, die von der psychischen Belastung her sehr grenzwertig sind.
Ich gehe allerdings davon aus, dass meine Kollegen / Chefs weder rumzicken noch mobben werden. Es besteht ja eigentlich auch kein Grund dazu. Wenns dir die Schwangerschaft über gut geht, kannst du deinen Vertrag ja auch komplett erfüllen und gehst nicht vorher in Mutterschutz, wenn ich das richtig sehe.
Liebe Grüße, Dana.
Beitrag von juli-e86 - 20.09.10 - 20:36 Uhr
Hallo Dana,
naja, ein paar Monate eher werde ich schon gehen. ET ist Ende April- das heißt ich würde wahrscheinlich irgendwann im März in MuSchu gehen. Der Vertrag läuft bis Ende August 2011. Die Probezeit endet halt im Feb. 2011
Beitrag von anatoli - 20.09.10 - 21:22 Uhr
Hi ,
ich war in der gleichen Situation. Am 1. Okt. neue Stelle angefangen, befristet auf ein Jahr. einen Monat später schwanger geworden. Ich habe es dem Ag nach der 12 Woche mitgeteilt. Die Probezeit war hinfällig, aber der Vertrag wurde natürlich nicht verlängert. Aber ich habe bis zum Schluss dort "mobbingfrei" gearbeitet.
LG
Anatoli
Beitrag von juli-e86 - 08.10.10 - 12:49 Uhr
Hallo ihr,
sooo- ich hatte gestern ein Gespräch mit der Geschäftsführung.
Die weiß seit ca. 2 Wochen von meiner SS-
ich muss sagen, sowohl Leitung als auch Geschäftsführung haben super reagiert- sicher, sie haben anders geplant- meinten aber auch, dass sie mir gratulieren und alles Gute wünschen. Von daher- sieht es im Moment wohl nach einer noch "guten" verbleibenden Zeit aus.
Was mich etwas stutzig macht- je nachdem ob ich ein BV oder ein teilweises bekomme- stellt sich wohl nächste Woche heraus- hat die Geschäftsleitung mir mehrere "Alternativen" genannt.
Ich hoffe, dass ich weiter arbeiten kann- das wäre das Beste. Evtl. kann ich eingeschränkt weiter arbeiten- oder ich kann nicht mir in Klientenkontakt und komme evtl. in die Vewaltung.
Dann meinte sie, dass ich ja noch in der Probezeit wäre - eine SS aber eigentlich kein Grund sei zur Kündigung. Man müsse halt schauen, je nachdem wie und ob ein BV ausgesprochen wird...
Habe dazu erstmal nichts gesagt.
Ich dachte, die Probezeit sei hinfällig auf Grund des erweiterten Kündigungsschutzes?
Soll ich mich schonmal vorsorglich von einem Anwalt beraten lassen oder estmal abwarten?
