Probleme beim stillen, bitte helft mir (Baby 4 1/2 Wochen)

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Beitrag von milka2680 21.09.10 - 15:59 Uhr

Hi

Ich dachte ja echt das es diesmal super läuft mit dem stillen #huepf , aber nun fangen die Probleme doch an #schmoll .
Die ersten 3 1/2 Wochen liefen super #freu , meine Maus hat super getrunken (alle 3-4stunden) und hat super zugenommen (schon 1kg).
Nun schreit sie seit ein paar Tagen nach dem stillen viel :-( und sucht wie verrückt. Manchmal stille ich eine Stunde doch es hilft nicht. Ich habe das Gefühl das sie nicht satt wird #heul und sie will nun häufiger an die Brust.

Am Samstag Abend kam sie echt nicht zur ruhe und ich habe sie ständig angelegt aber sie wurde nicht satt :-( , also habe ich ihr nach langem hin und her ein Fläschen #flasche gekocht und sie trank innerhalb kurzer Zeit 90ml #schock obwohl ich vorher gestillt hatte.
Nach einiger Zeit übergab sie sich aber (ich denke das sie überfressen war) und dann schlief sie 5stunden am stück (hatte sie vorher noch nie getan). Ich habe ihr dann Sonntag und gestern abend auch jeweils ein Fläschen nach dem stillen gemacht und sie trank so 50ml und schlief dann ihre 4 stunden.

Was soll ich machen damit meine Milch wieder reicht. Ich kann auch nicht den ganzen Tag stillen da ich ja noch 2 andere Kinder habe.
Ich habe sogar schon darüber nachgedacht abzustillen obwohl ich das eigentlich nicht möchte weil es ja das beste ist für meine Maus.

Hat jemand rat für mich oder soll ich das mit der Flasche Abends einfach so lassen??

Lg milka+Milena11,+Emely3 und Luisa Loreen 4 1/2 Wochen die schon wieder hunger hat obwohl sie erst gestillt wurde.

Beitrag von berry26 21.09.10 - 16:10 Uhr

Hi,

das nennt sich Clusterfeeding. Google mal danach! Das dauert ein paar Wochen und bessert sich dann normalerweise wieder.

LG

Judith

Beitrag von stillmami110703 21.09.10 - 16:42 Uhr

Hallo,

Du schreibst: "Was soll ich machen damit meine Milch wieder reicht. Ich kann auch nicht den ganzen Tag stillen da ich ja noch 2 andere Kinder habe."

Hier hilft nur anlegen, anlegen, anlegen... Je häufiger Du anlegst um so eher weiß Deine Brust: "AH, ich muß mehr produzieren, da mehr nachgefragt wird."

Wenn Du jetzt zufütterst, hast Du den umgekehrten Effekt.

Was das lange Schlafen nach den zusätzlichen Flaschenmahlzeiten angeht, kannst Du es damit vergleichen, wenn Du selbst viel oder zuviel Nahrung zu Dir genommen hast, wirst Du auch schläfrig.

Die Entscheidung, ob Du weiterstillen oder abstillen willst, kann Dir niemand abnehmen.

Ich kann Deine Situation verstehen, da ich mich seinerzeit in einer ähnlichen Lage befunden habe. Bei mir kam damals erschwerend hinzu, daß ich noch eine Brustentzündung mit Abzeßbildung hatte. P. mußte mit dem Meleda-Brusternährungsset zugefüttert werden.

Mit sehr viel Geduld ist aus P. auch wieder ein Vollstillkind geworden. Jetzt ist sie 18 Monate alt und fordert noch mindestens 2 mal täglich ihre "MiMi"

LG und alles Gute
Heike

Beitrag von lilly7686 21.09.10 - 17:34 Uhr

Ich kann auch nur sagen: google mal nach Cluster Feeding. Meine Kleine hatte das mit 8 Tagen und jetzt vor zwei Tagen nochmal.
Das ist einfach dazu da, um die Milchproduktion anzukurbeln. Wenn du da die Flasche gibst, dann wird deine Milch tatsächlich zurück gehen!
Also anlegen und anlegen und anlegen, soviel deine Kleine will! Und die Flasche weglassen!

Wirst sehen, in ein paar Tagen ist der Spuk vorbei!

Alles Liebe!

Beitrag von inoola 21.09.10 - 20:27 Uhr

huhu,

also ich glaube auch nicht das ihr verhalten an deiner milchmenge liegt.
in dem alter ist ja glaube ich auch wieder so ein schub. und da muss man dann durch. wenn deine kleine sonst ein gutes gewicht hat, sprict auch nix dagegen, es wirklich nur mit dem stillen zu machen.
wenn du zusätzlich fläschchen machst, bewirkt das eben das du weniger produzierst, als deine kleine brauch.

ich hatte mal totalö sorge das meine kleine nicht genug zu sich nimmt, sie hat imemr nur kurz getrunken und dann auch noch echt ganz viel gespuckt. ich bin mit ihr zum arzt, und 1 woche später nochmal, und sie hat trotz spucken 320g in der einen woche zugenommen. seit dem bin ich da ein bissel ruhiger. solange ich die möglichkeit habe sie zu wiegen wenn ich vermute, das sie zu wenig trinkt.

lg inoo

Beitrag von lucaundhartmut 21.09.10 - 22:46 Uhr

Liebe milka,


Folgendes könnte hilfreich sein:

- Freunde/Bekannte/Verwandte bitten, Dir im Haushalt zu helfen und Einkäufe zu übernehmen
- Freunde/Bekannte/Verwandte bitten, etwaige Geschwisterkinder/Haustiere zu betreuen
- ausreichend, ausgewogen und regelmäßig essen und trinken (wenig Kaffee und Schwarztee, lieber Wasser, 2 bis 4 Tassen Fenchel-, Kümmel-, Anistee, Malzbier)
- früh zu Bett gehen, morgens lange schlafen
- das Baby stets in der Nähe haben (es muss jedoch nicht am Körper getragen werden)
- das Baby (wenn es dies mag) im Tragetuch tragen
- das Baby häufiger (nicht länger) anlegen
- sich aus der Apotheke nach fachkundiger Beratung ein Präparat mit Bockshornkleesamen besorgen


Wenn Du weiterhin zufüttern möchtest, tue dies am besten erst dann, wenn Du beide Brüste angeboten hast.


LG
Steffi


Beitrag von pshannon2 22.09.10 - 11:18 Uhr

hallo,

Auf jeden fall weiter stillen.... sowas nennt man auch eine Stillkriese... die hat man nach 14 Tagen und nach 6-8 Wochen und nochmal nach 4 mon.
und das nur weil sich der Bedarf deines Kindes verändert, vermerht hat!!!!

Einfach öffters als gewohnt anlegen und dadurch die Brust zur MEHRPRODUCKTION anregen!!!!

Viel erfolg!!!!