Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen!
Wir haben 3 Kinder, kein Eigenkapital, aber eine Sicherheit, Haus der Schwiegereltern, das wir auch mal erben!
Wie stehen die Chancen für eine Vollfinanzierung und was muß man darlegen und bekommt man Hilfe vom Staat?
Danke im voraus
Hauskauf ohne Eigenkapital???
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Beitrag von vasve - 22.09.10 - 11:40 Uhr
Beitrag von kathi.net - 22.09.10 - 12:02 Uhr
Hallo,
vielleicht bekommt ihr eine Vollfinanzierung, vielleicht auch nicht. Das hängt ja von vielen Sachen ab.... Höhe des Darlehens, euer Einkommen usw. Da kann man pauschal nichts sagen.
Und das Haus der Schwiegereltern als Sicherheit? Es gehört euch doch nicht, oder? Oder wollen die Schwiegerletern dies als Sicherheit zur Verfügung stellen?
LG Kathi
Beitrag von lebelauter - 22.09.10 - 12:04 Uhr
wie siehts denn mit Einkommemn aus?
Beitrag von anyca - 22.09.10 - 12:10 Uhr
Und wenn es nicht hinhaut, müssen die Schwiegis ihr Haus verkaufen und dann steht ihr alle auf der Straße?
Beitrag von sunny993 - 22.09.10 - 12:12 Uhr
Gehe am besten zur Bank und zu einer anderen Bank und lasse Dich von Fachleuten beraten.
Für solche lebenswichtigen Entscheidungen ist das hier der falsche Ort.
Sunny
Beitrag von zwiebelchen1977 - 22.09.10 - 12:21 Uhr
Hallo
Also ganz ohne Ek ist es fast unmöglich. zu mindestens die Kaufnebenkosten( ca 10% vom Kaufpreis) solltet ihr an Bar haben.
Und einen guten Verdienst.
Als Sicherheit das Haus der Schwiegereltern? Sorry, aber ich hoffe nicht, das sie so dumm sind und es machen. Denn wen ihr mal nicht zahlen könnt, sind beide Häuser futsch.
BIanca
Beitrag von similia.similibus - 22.09.10 - 13:01 Uhr
Kaufen ohne Eigenkapital - da würde ich immer abraten!!!
Beitrag von milka2103 - 22.09.10 - 13:10 Uhr
Natürlich wirst du irgendeine Bank finden die dir den Kredit von 100 sogar 120% gibt, ABER die Zinsen werden enorm hoch sein dafür was ja klar ist... Wenn dann die Zinsen nach 10 Jahren festschreibung auf einmal steigen könnt ihr die Raten evtl. nicht mehr bezahlen und müsst ihr zusehen wie ihr das Haus wieder loswerdet....
also ich würde NIEMALS zu 100% finanzieren. Je mehr EK desto besser und günstiger ist die Finanzierung natürlich.
Und rechnet euch erstmal aus, ob das Eigenheim wirklich günstiger ist?!
Es gibt doch Vergleichsrechner Miete/Eigentum und bei mir wäre es erstmal unrentabel von den Kosten her... Daher bleib ich erstmal beim Mieten, spare weiter EK an und überleg wenn ich genug Geld auf der Seite habe erneut
Beitrag von lilja27 - 22.09.10 - 13:21 Uhr
Ein Haus zu kaufen und zu unterhalten ist immer teurer wie eine mietwohnung, wenn ihr es nicht geschafft habt wenigstens 20% anzusparen wie wollt ihr dann so zurecht kommen?
Allein die nebenkosten für den Kauf müsst ihr dann mitnehmen also sogar über 100% fianzieren, zudem vielleicht ja noch hier und da Tabete , bissel farbe oder ein neuer Boden.
Ein eigenes haus heizen kostet schon mal mehr.
Dann zahlst du grundstücksteuer.
Brauchst ein paar versicherungen mehr.
Zudem wenn keine sicherheit da ist, müsst ihr beide eine Lebensversicherung mit abschliessen, das das haus bezahlt ist wenn euch was zustößt. Für 2 erwachsene sicher auch nochmal 70 euro.
Hilfe vom staat es gibt irgednwie fianzierungshilfen für junge familien oder gab mal da musst du dich informieren.
Oder einen teilbetrag über die KFW bank fianzieren oder ähnliches.
Mach dir doch einfach mal auf deiner Bank einen Termin und nimm mal ein objekt deiner begirde mit und schau wi hoch sie euch fianzieren würden, und wie hoch die monatliche rate wäre.
Das wichtigste dabei ist das einkommen, für 5 personen wird ja scho ein grundbedarf ermittelt der nicht unterschritten werden darf.
Und das Haus der schwiegereltern solange es nicht offizeil euer haus ist, deinem partner überschrieben ist nutzt es nicht viel.
Evtl könnten wenn das haus abbezhalt ist deine schwiegereltern für euch bürgen.
Aber wenn sie z.b. zum pflegefall werden, könnte der staat vordern das haus zu verkaufen um eine pflegeeinrichtung etc zu zahlen und ihr würdet nur noch das erben was danach über bleibt mit diesen sachen lässt sich schwer rechnen.
Wie gesagt mach termine auf den banken, und schau wer überhaupt mehr als 100% finazieren würde und zu welchen konditionen.
Alles gute
Beitrag von wemauchimmer - 22.09.10 - 13:29 Uhr
Hi,
wenn Deine Schwiegis mit einer Grundschuld für den Kredit bürgen, dann ist das gar keine Vollfinanzierung.
Wichtig für den Kredit ist das Verhältnis von Kreditsumme zum Wert der Sicherheiten.
Leute, die ohne Eigenkapital ein Haus kaufen, haben als Sicherheit nur das gekaufte Haus vorzuweisen. Da ist dann also das Verhältnis 1:1, also 100% und das nennt man eine Vollfinanzierung.
In Eurem Fall habt Ihr aber dann als Sicherheit sowohl das Haus der Schwiegis als auch Euer gekauftes Haus. Also je nach Wert dürfte die Beleihung damit bei 60% oder niedriger sein (vorausgesetzt, die Schwiegis bewohnen nicht die letzte Bruchbude). Da ist es eigentlich überhaupt kein Problem, das finanziert zu bekommen, und zwar zu guten Kreditkonditionen. Die einzige Frage ist nur, ob Ihr Euch die Raten leisten könnt.
Na und den Schwiegis muß klar sein, wenn Ihr die Raten nicht mehr zahlen könnt, kommt ihr Haus unter den Hammer.
Hilfe vom Staat gibts manchmal für besonders energiesparende Häuser, ansonsten haben manche Länder und manche Kommunen auch Förderprogramme für Nicht-So-Großverdiener. Allerdings geht es meist um zinsverbilligte Kredite, und da die Zinsen zur Zeit sowieso extrem niedrig sein, kannst Du da m.E. nicht mehr so wahnsinnig viel an Entlastung erwarten.
LG
Beitrag von wunschmama83 - 22.09.10 - 15:43 Uhr
Hi!
Also wenn ihr Euch es irgendwann aus welchen Gründen auch immer nichtmehr leisten könnt, den Kredit zu bezahlen, dann steht nicht nur ihr sondern auch Deine Schwiegereltern auf der Strasse.
ICH möchte niemals auch nur das Risiko eingehen, auch wenn der Job noch so "sicher" ist, wenn man das in der heutigen Zeit überhaupt noch sagen kann...
Mein Schwager hatte einen Berufsunfall. Er kann in seinem Beruf nichtmehr arbeiten, bekommt monatlich lausige 1200 Euro und darf noch nichtmal dazuverdienen. Meine Schwester ist noch in Elternzeit, sie geht inzwischen wieder 20 std. pro Monat arbeiten.
Sowas kann immer passieren...
Und ohne Eigenkapital würd ich sicher auch kein Haus kaufen oder bauen...
Wenn ihr es jetzt nicht schafft was beiseite zu legen, wie soll dass dann mit einem Haus gehen??! Für Reparaturen etc.?
Ich hätte einen riesigen Stein im Magen, ach was, den hab ich schon wenn ich nur dran denke...
Für mich käme es nicht in Frage. Ob die Bank bei sowas mitmacht?
Ich weiß es nicht...
Alles Gute für Euch
Beitrag von krokolady - 22.09.10 - 16:06 Uhr
wir tun das auch grad.
Einkommen meines Mannes ist guter Durchschnitt.
Wir sind zu Interhyp - absolut seriös!!! und kostenlos
Es besteht die Möglichkeit auch über 100 % zu finanzieren...also inkl. Maklerkosten.
Derzeit günstig ist die Deutsche Bank und die HaSpa bei uns.
Wir machen Zinsfestschreibung von 15 Jahren, ne Tilgung von 2 %
Bei nem Haus von 170 000 liegt die monatliche Belastung um die 950 Euro ungefähr.
Beitrag von sternschnuppe215 - 22.09.10 - 16:28 Uhr
100% = Vollfinanzierung kein Problem ... da brauchst Du kein Haus der Schwiegereltern...
geh zur ING DiBa ... die finanzieren bis 100% ... lediglich die Nebenkosten (5%) müsst Ihr selbst zahlen... aber das ist ja überall so...
die DiBa bindet auch KfW Mittel ein... Angebot kannst Du tel. oder via Internet anfordern...
Ihr müsst nur Einkommen haben aus Arbeit (kein ALG 2)
Beitrag von wemauchimmer - 22.09.10 - 18:19 Uhr
es ist vielleicht kein Problem, so eine Finanzierung zu bekommen.
Aber es ist eine haarige Sache. Zum einen ist der Kredit wesentlich teurer, weil Du deutlich höhere Zinssätze bezahlen mußt. Zum anderen heißt das auch, wenn das Leben eine neue unvorhergesehene Wendung nimmt (z.B. Scheidung, Berufsunfähigkeit) und man das Haus nicht halten kann, wird man für lange Zeit bei einem Notverkauf nichtmal die Restschuld erlösen können, sondern zu allem Übel nicht nur ohne Haus, sondern noch mit einem Berg an Schulden dasitzen.
Man geht also einen sehr teuren und riskanten Weg.
Daher kann ich wirklich nur den Kopf schütteln über diesen Rat.
Beitrag von bruchetta - 22.09.10 - 19:38 Uhr
Ihr vergeßt aber auch das aktuelle Zinsniveau.
Wir haben einen Zinssatz Kfw 3,15 und Sparda 3,55.
Zudem haben wir eine Versicherung für AL, Unfall u.ä. abgeschlossen, bei der die Versicherung des Großteil der Rate weiterträgt.
Das macht nur wenig Cent in der Rate aus, zumindest bei uns, aber wir haben auch günstig gekauft.
Beitrag von wemauchimmer - 22.09.10 - 23:14 Uhr
Vielleicht geht das jetzt zu weit...
aber irgendwie versteh ich nun gar nicht, was an meinen Ausführungen mit dem aktuellen Zinsniveau zu tun hat.
Wenn Du ein Haus für 200.000€ (z.B.) voll finanzierst, dann sind die 3,x % nur interessant, solange Du die Rate bezahlst. Wenn Du z.B. wegen Scheidung mit einer Restschuld von 195.000€ (z.B.) einen Notverkauf tätigst und die Hütte für 160.000€ loswirst (z.B.), dann stehst Du bei der Bank mit 35.000€ in der Kreide, und die werden dann garantiert nicht mit 3,x% verzinst, weil nämlich keine Grundschuld mehr dahintersteht.
Und ich möchte doch sehr bezweifeln, daß eine Versicherung, die "wenige Cent pro Rate" ausmacht, für irgendeinen auch nur halbwegs realistischen Fall zu leisten bereit ist. Hast Du mal das Kleingedruckte studiert? Da ist doch die böse Überraschung im Ernstfall vorprogrammiert. Es gibt nunmal nix geschenkt auf dieser Welt. Sonst hätte ja jeder so eine Versicherung.
Beitrag von mama2kinder - 22.09.10 - 17:16 Uhr
aber eine Sicherheit, Haus der Schwiegereltern, das wir auch mal erben!
Beitrag von sabrina1980 - 22.09.10 - 20:02 Uhr
Guten Abend...
ohne Eigenkapital würde ich nie ein Haus bauen
...ich meine mal gehört zu haben das man ca. 1/3 Eigenkapital haben sollte.
lg
Sabrina
