Zum Verkauf zwingen?

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Beitrag von paula179 - 23.09.10 - 11:54 Uhr

Hallo!

Wir wohnen zur Miete in dem Einfamilienhaus meiner Eltern. Meine Mutter soll jetzt ins Pflegeheim und da muss mein Vater ziemlich viel zu zahlen. Könnte das Amt meinen Vater zwingen (wenn er nicht mehr zahlen kann), das Haus zu verkaufen, obwohl wir ja Miete zahlen?

Und dann noch eine Zweite Frage: Wenn mein Vater uns das Haus verkauft, kann er es auch unter Wert verkaufen, oder darf man das nicht?

Über Antworten würde ich mich freuen!!!


LG Paula

Beitrag von arkti - 23.09.10 - 12:05 Uhr

Was hat eure Miete mit dem Eigentum zutun?
Wohnt er selber auch in dem Haus?

Beitrag von paula179 - 23.09.10 - 12:25 Uhr

Nein, er selber wohnt da nicht. Ich dachte nur, wenn das Haus verkauft wird und das Geld fürs Pflegeheim verwandt wird, ist es doch auch irgendwann "alle" und die Miete kommt ja monatlich weiter auf sein Konto... Verstehst Du?
Also, ich habe von alledem überhaupt keine Ahnung...#kratz

Beitrag von fensterputzer - 23.09.10 - 12:34 Uhr

ein vermietetes Haus zu verkaufen ist fast unmöglich!! Dafür gibt es im Regelfall exact 10 Jahresnettomieten als Kaufpreis. Kauft ihm das Haus doch für 6 Jahresnettomieten ab dann kann ihm und euch keiner was.

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.09.10 - 12:39 Uhr

Hallo

Klar, dann muss er von dem Verkaufspreis das Heim zahlen. Und das Amt wird ihnen schon sagen, was man an Miete zahlen muss.

Im übrigen finde ich es ein bisschen wenig.

Im übrigen ist sie als Tochter auch für das Pflegeheim zuständig.

Binaca

Beitrag von fensterputzer - 23.09.10 - 12:45 Uhr

Was geht es ein Amt an wieviel Miete man zahlen MUSS!!! Das bestimmt in Deutschland immer noch der Eigentümer!

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.09.10 - 12:46 Uhr

Aber nicht, wenn das Amt das Pflegeheim zahlen soll!!

Da geht es das Amt sehr wohl was an.

BInaca

Beitrag von fensterputzer - 23.09.10 - 13:00 Uhr

Ja wenn das Amt die Hütte kauft ansonsten definitiv nicht!! Erklär mal woher du diese Märchen kennst denn laut Gesetz ist das anders.

Beitrag von anyca - 23.09.10 - 13:04 Uhr

Aber wenn der Vater, sagen wir, das Haus für einen Euro an die Tochter verkauft, wird ihm das Amt zu recht vorwerfen, daß er sich mutwillig bedürftig gemacht hat.

Beitrag von fensterputzer - 23.09.10 - 13:33 Uhr

1€ ??? ich habe gesagt für mindestens 6 Jahresnettomieten!!! das dürften bei einem Haus ja wohl gute 50.000€ sein , oder??

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.09.10 - 13:05 Uhr

Dann zeig mir den Link.

Fakt ist, das das Haus zur Deckung der Kosten herhalten muss.
Denn es ist nicht Sebstbewohnt.
Er und dir Tochter müssen für die Heimkosten aufkommen.

Ich arbeite in dem Bereich und weiss, wovon ich rede. Haben schon genug Angehörige gehabt, denen es so ergangen ist.

Bianca

Beitrag von windsbraut69 - 23.09.10 - 13:10 Uhr

Heute Dein Haus verschenken und morgen die Hand aufhalten für Heimkosten funktioniert definitiv NICHT.

Gruß,

W

Beitrag von fensterputzer - 23.09.10 - 13:37 Uhr

einfach mal die Buvchstaben richtig hintereinander setzen und verstehen!!

Verschenken?? ich habe gesagt VERKAUFEN zu einem mindestens 6 fachen Jahresnettomieteinkommen.

Beitrag von windsbraut69 - 23.09.10 - 13:43 Uhr

Geh doch mal mit gutem Beispiel voran mit den Buvchstaben #rofl

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.09.10 - 14:16 Uhr

Und das wäre definitiv zu wenig!!

Beitrag von fensterputzer - 23.09.10 - 14:30 Uhr

mit höllisch viel Glück bekommt ein Verkäufer maximal 10 Jahresnettomieten füe ein vermietetes Haus.

Beitrag von sassi31 - 24.09.10 - 02:37 Uhr

Da liegst du leider völlig daneben. Bedenke auch, dass die Tochter ebenfalls für anfallende Heimkosten mit aufkommen muss.

Beitrag von manavgat - 23.09.10 - 12:40 Uhr

wo hast Du denn diese Räuberpistole her?

Gruß

Manavgat

Beitrag von windsbraut69 - 23.09.10 - 13:29 Uhr

Lebenserfahrung #rofl

Beitrag von manavgat - 23.09.10 - 13:45 Uhr

die Antwort ist cool.


Ich kugel mich grad.

You made my day.

Manavgat

Beitrag von windsbraut69 - 23.09.10 - 13:50 Uhr

Das war mein Ernst ;-)

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.09.10 - 12:35 Uhr

Hallo

Ja, man kann ihn zwingen, nichtgenutztes WohneEigentum zu verkaufen um die Kosten des Heims zu decken.

Es sei denn eure Miete reicht, um den Betrag zu decken, den er zahlen muss.

Glaube kaum, das er es unter Wert verkaufen darf.
Es wird dann von dem ausgegangen, was das Haus an Wert hat und o er das dann bekommt oder nicht ist egal. Er muss dann von dem geschätzten Wert zahlen.

Biaca

Beitrag von manavgat - 23.09.10 - 12:39 Uhr

Der Vater kann das Haus selbstverständlich verkaufen. Unter Wert ist ein dehnbarer Begriff. Ich würde hier - um keinen Fehler zu machen - eine Anwältin fragen die in Sozialrecht versiert ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von sternschnuppe215 - 23.09.10 - 13:11 Uhr

es gibt genug Möglichkeiten. Er verkaufts an Euch, er bekommt Geld von Eurer Bank/ Kreditgeber...

Ihr schließt aber den Darlehensvertrag nur kurzfristig - am besten mit variablen Zinssatz ... dann könnt Ihr nach nem Jahr mit dem Geld den Kredit komplett tilgen...

und da ist egal ob was das Haus gekostet hat....

Lasst Euch mal beraten... ich kann nur sagen, Ihr seid nicht die Einzigen, die das soooooo machen

:-p

Beitrag von zwiebelchen1977 - 23.09.10 - 13:14 Uhr

Das entbindet sie aber nicht von der Pflicht, die Heimkosten zu tragen. Sowohl der Vater als auch die Tochter.

Und da die Mutter schon im Heim ist, wird das kaum so funktionieren.

Zumal du auch nicht weiss, ob sie überhaupt einen Kredit bekommen

Selbst wenn und der Vater hat das Haus dann verkauft, wird der Erlös fast komplett für das Heim draufgehen.

Bianca