Elterngeld und ergänzendes Hartz IV? HILFE!

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Beitrag von steeefi26 - 26.09.10 - 11:14 Uhr

Bei meiner 1 Tochter war ich 1 Jahr zu Hause und habe Elterngeld bezogen. danach habe ich auf 30 h wieder gearbeitet.
Mein Mann hat aufgrund der diversen Erkrankungen meiner Tochter seinen Arbeitsplatz verloren (ich verdiene wesentlich besser, so dass er zuhause geblieben ist, wenn sie krank geworden ist) und ist seitdem arbeitslos (wir bekommen derzeit überhaupt keine Sozialleistungen, weil ich zuviel verdiene). Jetzt erwarten wir unsere 2te Tochter und ich möchte wieder 1 Jahr zuhause bleiben.

Jetzt meine Frage: Würden wir ergänzendes Hartz IV bekommen, solange mein Mann bemüht ist, eine neue Arbeitsstelle zu finden, oder muss ich nach dem Mutterschutz wieder anfangen zu arbeiten, um unsere Kosten zu decken?

Mein Mann wollte die ersten 2 Monate Elterngeld beziehen und mich unterstützen und sich danach um neue Arbeit bemühen, dass ist aber ziemlich schwierig, außerdem wollte er die Zeit nutzen, um sich selbständig zu machen (Im- und Export).

Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße

Steffi

Beitrag von caro300 - 26.09.10 - 11:31 Uhr

Hallo Steffi,

das kann man so pauschal nicht sagen, ist dein Elterngeld zu hoch, dann wahrscheinlich nicht. Ansonsten hättet ihr wohl Anspruch. Falls ihr zur Miete wohnt, könntet ihr auch stattdessen Wohngeld beantragen.

Ich würde auch bei der Entscheidung bedenken, dass man, wenn man im AlG II Bezug steht zu Arbeiten herangezogen werden kann, die man nicht unbedingt möchte. Es kann also sein, dass es für deinen Mann dann schwierig wird mit der Selbsständigkeit. Vielleicht finden Sie dann schnell einen Job für ihn, damit ihr keine Leistungen mehr bekommt.

LG
Carola

Beitrag von manavgat - 26.09.10 - 11:57 Uhr

Sorry, aber Du hast eine Meise!

Dein Mann ist zuhause!

Warum sollen wir Steuerzahler Euch finanzieren, nur weil Du lieber zuhause das Kind schaukelst, während Dein Mann Dir dabei zusieht?

Gruß

Manavgat

Beitrag von gothicmuttsch - 26.09.10 - 12:18 Uhr

Gehts vllt noch etwas beleidigender? Was glaubst du eigtl wer du bist, dass du andere beschimpfen kannst?

Egal ob die TE nun ne ungünstige Idee hat oder nicht.

Beitrag von hsicks - 26.09.10 - 17:53 Uhr

Hallo,

also ich gebe ja zu, dass dieses Mal Manavgat sehr direkt in ihrer Ausdruckweise ist, aber sie schreibt in der Regel sehr konstruktive Beiträge und - sorry - mit Ihrer Aussage an sich spricht sie mir total aus der Seele.

Wir sind wohl aufgrund unseres Alters etwas anders eingestellt und fragten im Leben nicht bei jeder Gelegenheit gleich nach staatlicher Unterstützung, auch nicht bei der Kindererziehung . Ich bin auch nach 2 Geburten innerhalb von 14 1/2 Monaten eine Weile daheim geblieben, aber auf eigene Rechnung und verzichte dafür später auf einen Teil meiner Rente, die bei durchgehendem Vollzeitjob wesentlich höher sein könnte.
Es zwingt uns schließlich keiner , Kinder zu haben und aufzuziehen, das ist jedermanns Privatsache.

Gruß,
Heike

Beitrag von kerstini - 26.09.10 - 11:58 Uhr

Hallo Steffi,

zu erst einmal möchte ich dir sagen das ich dich was die Elternzeit angeht sehr gut verstehen kann! Aber wenn man es sich nicht leisten kann finde ich es falsch auf Staatskosten leben zu wollen. Tut mir leid!

Und wieso kann sich dein Mann nicht während der EZ um Arbeit bemühen sondern erst danch wieder und warum ist es schwierig!

Ich drücke Euch die Daumen das er bald eine neue Arbeit findet und du in die wohlverdiente EZ gehen kannst. Versteh mich nicht falsch, ich möchte dich nicht angreifen, aber wir können es uns auch nicht leisten wenn ich länger zu Hause bleibe und werde dann wieder arbeiten gehen. Anders wäre es mir auch lieber. Aber so ist nunmal das Leben.

Alles Gute!


Kerstin mit #sternMadita &#sternLeo *08.09.09+ und #stern12.SSW + Ida24.SSW#verliebt

Beitrag von hsicks - 26.09.10 - 12:12 Uhr

Hallo Kerstin,

das sehe ich auch so.

In Frankreich ist es absolut normal, dass fast jede Frau nach der Geburt gleich wieder arbeiten geht und die Kinder in die Kinderkrippe gegeben werden ( man kann darüber denken, wie man mag, es geht mir nur darum, aufzuzeigen, wie es in anderen Ländern als unsererr ach so sozialen Bundesrepublik Deutschland ist ) und hierzulande wird dann von einer Gutverdienerin nach ALG II gefragt , obwohl der Kindsvater bereits daheim ist....muss man das verstehen ???

Ich versteh es nicht mehr und gehe selbst jeden Tag mit mehr Frust arbeiten, wenn ich mir dabei ausmale, wer und was mit meinen Steuern alles finanziert wird !

Grüße,
Heike

Beitrag von kerstini - 26.09.10 - 12:20 Uhr

So ist es! :-)

Ich würde auch gerne soooviel, aber wenn der Geldbeutel nicht mitmacht hat man eben Pech gehabt!

Und das Thema Unsoziales Deutschland hängt mir auch langsam zu den Ohren raus. In allen nordischen Ländern z.B. ist es gang und gebe das Mütter wieder arbeiten gehn nach der Geburt. In Amerika z.B. hat man Glück wenn man nach der Geburt ein paar Wochen unbezahlten Urlaub bekommt wenn man Pech hat. Soviel zum Thema unsozial!

Tja das werden wir wohl nie verstehen!

Beitrag von zwiebelchen1977 - 26.09.10 - 13:24 Uhr

Hallo

Dein Mann ist doch zu Hause, wieso willst du dann auch zu Hause bleiben?
Zumal ihr es euch wohl nicht leisten könnt.


Bianca

Beitrag von katrinredrose - 26.09.10 - 17:01 Uhr

du kannst nch deinem MUschu wieder arbeiten gehen !
warum wollst du zuhause bleiben wenn den freund da ist ??

lg

Beitrag von steeefi26 - 26.09.10 - 21:38 Uhr

an alle, die die Situation hinterfragen und genauere Details erfahren wollen!

Denn darauf kommt es wohl an, liebe Manavgat, bevor man sich ein Urteil über andere bildet! Das solltest Du in Deinem Alter eigentlich wissen!!!

Wenn ich ein Sozialschmarotzer wäre, würde ich mich wohl besser auskennen und nicht in einem Forum nachfragen.

Ich habe auch nicht vor, die vollen 12 Monate auszureizen, falls mein Mann keine Arbeit finden sollte, es geht mir vielmehr um eine angemessene Überbrückungszeit.

Und ganz nebenbei wäre ich die Erste in meiner Familie (einschließlich Eltern, Großeltern etc. ), die Sozialleistungen (ALG 1 oder 2) beziehen würde, denn bisher haben wir immer nur gezahlt!!! Ich denke, das können die wenigsten von sich behaupten, nicht wahr, liebe Manavgat!?

Wofür ist denn ein Sozialstaat da, wenn nicht für so eine spezielle Situation (mit Kindern) und hat mein Mann denn kein Recht sich eine neue Existenz aufzubauen? Ihm sind bisher auch noch keine Brüste gewachsen, um die Kleine nach 8 Wochen weiterzustillen!

Mit solchen Fragen ist man in diesem Forum wohl nicht willkommen. Vielen Dank für die Aufklärung!

Steffi

Beitrag von hsicks - 27.09.10 - 05:55 Uhr

Hallo Steffi,

ganz eindeutig : Für DEINE Pläne ist ein Sozailstaat ganz gewiss NICHT da !

Und auch die Mehrheit anderer Leute samt Eltern und Großeltern haben gezahlt, anstatt zu verlangen, sonst wäre dieser Staat schon längst den Bach runter !

Unsere Großmütter haben nach dem Krieg Kinder bekommen UND diesen Staat Stein für Stein wieder aufgebaut - schon vergessen bei Deiner salbungsvollen Antwort ?

Heike

Beitrag von hsicks - 27.09.10 - 05:56 Uhr

Hallo Steffi,

ganz eindeutig : Für DEINE Pläne ist ein Sozialstaat ganz gewiss NICHT da !

Und auch die Mehrheit anderer Leute samt Eltern und Großeltern haben gezahlt, anstatt zu verlangen, sonst wäre dieser Staat schon längst den Bach runter !

Unsere Großmütter haben nach dem Krieg Kinder bekommen UND diesen Staat Stein für Stein wieder aufgebaut - schon vergessen bei Deiner salbungsvollen Antwort ?

Heike

Beitrag von windsbraut69 - 27.09.10 - 07:33 Uhr

Unser Sozialsystem ist NICHT dafür da, mutwilige Bedürftigkeit zu unterstützen, das hast Du falsch verstanden.

Gruß,

W

Beitrag von drachenengel - 27.09.10 - 10:42 Uhr

Morgen

der Sozialstaat unterstützt Euch doch bereits mittels Elterngeld... was soll er denn noch in "Euerer" besonderen Situation?

schiebt ggf die Existenzgründung weiter, bis Du wieder im Job bist.
Notfalls halt jobben gehen.

Du, es gab viele viele Vorgenerationen, wo es noch kein Elterngeld gab, wo es noch kein damaliges Erziehungsgeld gab, geschweige gar Kindergeld...

Menschenskinder, so lange Dein Partner nicht voll arbeitet, kann er das Kind notfalls doch zu den gesetzlichen Stillpausen bringen. Oder pump halt dementsprechend ab.


Mach mal mit Deiner Reaktion bitte halblang, denn es gibt gottlob genug Familien, die sich nicht auf den Staat berufen, wenn sie Kinder planen sondern erst planen/sparen und DANN die Kinder in die Welt setzen. Oder wo die Partner gar direkt nach Mutterschutz wieder mitarbeiten, damit der Staat nicht angepumpt werden muss.

JEDER CENT, den der Staat für uns aufwendet, jeder Cent ist durch uns, unsere Kinder, unsere Enkel etc wieder aufzuwenden, und das mit einem massiven Zinssatz belegt...

Reicht es nicht, wenn sich die Politikersäcke den Hals vollschaufeln, statt selbst mal mit Beispiel voranzugehen!?

Was spricht bitte dagegen, dass Du ggf eher wieder arbeitest, wenn Dein Gatte auch arbeitslos bleiben sollte (was ich ihm NICHT wünsche).

Dieses klassische Klischee mit Frau am Herd und Mann geht arbeiten ist immer noch nicht out?? au weh..

Auch Papas können und sollen im ersten Lebensjahr den Mäusen VIEEEL mitgeben.

LG, nicht falsch verstehen, aber verlasst Euch nicht immer nur auf den Staat.

Beitrag von hsicks - 27.09.10 - 13:22 Uhr

Hallo,

super formuliert, dafür hatte ich nicht die Geduld. Aber genau das ging mir auch durch den Kopf !

LG,
Heike

Beitrag von manavgat - 27.09.10 - 13:46 Uhr

Du hast hier was mißverstanden: der Staat (und damit die Steuerzahler) hilft denen, die sich selbst nicht helfen können.

Wenn ihr ein Kind plant, dann macht das so, dass ihr nicht bedürftig werdet, wenn es sich vermeiden lässt.

Es gibt gesetzliche Stillpausen, dein Argument greift nicht.

Ich bleibe dabei: es ist ummöglich, was Du Dir da ausdenkst.

und deine "liebe" bin ich schon gar nicht.

Manavgat