Hallo,
mich würde mal interessieren was für Euch in Eurem Beruf ein gutes Gehalt ist?
Ich fange mal an:
Ich arbeite als Sicherheitskraft und verdiene brutto 1800 €.
Das empfinde ich als sehr wenig, zufrieden wäre ich mit 2500€.
Wie sieht es bei euch aus?
VG
Marlene
Was ist für Euch ein gutes Gehalt?
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Beitrag von gondwana - 28.09.10 - 14:57 Uhr
Beitrag von expressi - 28.09.10 - 15:13 Uhr
Hallo Marlene,
ich bin Dipl. Informatikerin, verdiene im Moment brutto 5500 Euro plus Zulagen bei 14 Gehältern für 37 Wochenstunden. Überstunden werden ohne Diskussion bezahlt. Das Gehalt wird jedes Jahr im Mitarbeitergespräch angepasst.
Damit bin ich ganz zufrieden, mehr könnte man allerdings immer vertragen 
Viel wichtiger als ein gutes Gehalt finde ich allerdings, das ich jeden morgen gerne ins Büro gehe, die Kollegen sind toll, es gibt keinerlei Proleme damit, das ich jetzt, wo der Zwerg da ist den Großteil meiner Arbeit von zu Hause erledige. Bei den Arbeitsbedingungen würde ich auch für weniger Geld arbeiten. Sagt das aber bitte nicht meinem Chef 
Viele Grüße
Expressi
Beitrag von bobbel77 - 28.09.10 - 18:02 Uhr
wird teilweise definiert, wenn man freiwillig in die private Pflegeversicherung wechseln kann.
Nur mal so EINE der vorherrschenden Definitionen.
Wobei ich das jetzt noch nicht ganz als gutes Gehalt bezeichne...
Beitrag von sanara200 - 28.09.10 - 15:14 Uhr
Hallo!
Ich bin der Meinung, dass man 2.500 Euro brutto als gutes Gehalt ansehen kann, ja. Für sich alleine! Soll man Familie ernähren, siehts schon wieder anders aus, oder?
Bei 1.800 brutto hast du zwar nicht so hohe Abgaben zu leisten, es bleiben dann ca. 1.100 netto übrig. Aber wenn du noch Miete zahlen musst, wird es schon eng...

Lieben Gruß
Beitrag von cunababy - 28.09.10 - 15:17 Uhr
Hm,
ersten werde ich mein Gehalt natürlich nicht verraten, es geht ja auch keinen was an =) Aber so viel: es könnte mehr sein, aber ich kann gut davon leben.
Tja und was wenig und was viel ist wird jeder anders empfinden. Ich weürde 2500 für deinen Job unter Umständen für viel halten,
ABER
es kommt ja auf vieles an:
- ist man im Beruf gelernt oder nicht.
- wie lange Arbeitet man und Beruf und Branche
- wie lange arbeitet man beim derzeitigen Arbeitgeber
- Hat man Führungsverantwortung, wenn ja wie viel?
- Wie viel Wochenstunden hat man
- Werden Überstunden bezahlt
u.s.w.
verstehst du was ich meine?
Es wird Leute geben, die können mit 1800 überbezahlt sein, aber es wird auch Leute geben, die mit 3500 unterbezahlt sind....
VG Cunababy
Beitrag von neumama79 - 28.09.10 - 15:35 Uhr
Meine Finanzen werde ich hier nicht offen legen.
2500 Euro wären für mich allerdings nicht akzeptabel, damit wären nicht mal die Fixkosten abgedeckt.
Neumama
Beitrag von vwpassat - 28.09.10 - 15:43 Uhr
Wie es denn das sonstige Lohnniveau in Algerien?
Beitrag von manavgat - 28.09.10 - 15:51 Uhr
ab 50.000 Euro/Jahr.
Gruß
Manavgat
Beitrag von fred_kotelett - 28.09.10 - 15:57 Uhr
6stellig plus Dienstwagen und betriebl. Altersvorsorge/Aktienoptionen.
VG
Fred
Beitrag von fred_kotelett - 28.09.10 - 15:59 Uhr
Meinte natürlich Jahresgehalt.
Beitrag von ks83 - 28.09.10 - 23:16 Uhr
Naja,wenn ich richtig in Erinnerung habe,wo du arbeitest,dann ist das DA ja keine Seltenheit 
Unsere besten Freunde arbeiten ebenfalls dort und sind auf dem besten Weg in deine Gehaltsregionen
(auch wenn sie sicher noch ein paar Jahre brauchen)
Beitrag von brummel-baer - 28.09.10 - 15:58 Uhr
Ein Jahresgehalt im oberem fünfstelligem Bereich
Beitrag von emestesi - 28.09.10 - 16:04 Uhr
Hallo Marlene,
ich arbeite als Marketingverantwortliche in einer Klinik und verdiene 3.200 EUR brutto (ab 01.10. nur noch auf 30 Std./Wo. statt Vollzeit
). Ich fühle mich für meine Arbeit gut bezahlt. Netto bleibt mir bei Lohnsteuerklasse IV nach Abzug aller Abschläge sowie Kosten für den Betriebs-KiGa für meine Kinder meist rd. 1.800,00 EUR. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich weiß, dass manche in meiner Branche wesentlich mehr verdienen, allerdings arbeiten diese Personen häufig in großen Agenturen, Unternehmensberatungen oder Wirtschaftsunternehmen. Als Mitarbeiterin einer Klinik muss man die Verhältnismäßigkeiten im Auge behalten. So habe ich für mich einen Mittelwert aus div. empfohlenen Gehaltsrichtlinien ermittelt, diese mit meinem Chef verhandelt und nach ein paar "Kämpfen" durchgesetzt.
Ich denke aber, du kannst via allgemeiner Umfrage keinen für dich guten Vergleich schaffen. Zum Einen ist es ja sehr abhängig von der Branche und zum Anderen sicherlich auch vom Bundesland. Recherchiere doch mal für deine Branche im Internet. Kann ich nur empfehlen.
LG Emestesi
Beitrag von ninnifee2000 - 28.09.10 - 16:04 Uhr
Als Sicherheitskraft verdient man im Osten weit unter 1800 brutto - also ca. 1500 € und noch weniger. 1800 € kriegt bei uns eine, die im Büro arbeitet und das häufig auch studiert.
Und dann soll man sich nicht aufregen, wenn von diesem Hartz IV die Rede ist? Ja, es gibt im Osten Leute, die stehen für 1.300 € brutto jeden morgen um 4:30 Uhr auf, gehen 40 Stunden die Woche arbeiten und machen vielleicht noch Schichtarbeit. Aber die wollen arbeiten gehen, besser als als Assi zu Hause zu sitzen.
Und dann soll man sich nicht aufregen über diese leidige Hartz-IV-Diskussion. Die haben häufig mehr Lebensqualität als die Vollzeit-Arbeitnehmer, was z.B. Zeit anbetrifft.
Alle, die hier rumjammern, dass 2500 € brutto nicht reichen, sollten einmal in den Osten arbeiten kommen - egal ob kleine oder große Firma.
DAfür bekommen wir Ossis ein schönes Haus schon für 120.000 €
.
Das waren aber auch schon die Vorteile.
Beitrag von emestesi - 28.09.10 - 16:08 Uhr
Da hast du sicherlich in vielen Aspekten Recht. Besonders was die bezahlte Arbeit pro Bundesland betrifft. Der vollkommen gleiche Job wird in vielen Bundesländern komplett anders bezahlt und das kann man nicht nur vom Unternehmen abhängig machen. Tja und was den östlichen Teil von Deutschland angeht, so kann ich die Leutz dort ECHT verstehen, wenn sie aufgrund der Gehälter in den nördlichen, westlichen oder südlichen Teil abwandern ....
LG Emestesi
Beitrag von fred_kotelett - 28.09.10 - 16:08 Uhr
"Alle, die hier rumjammern, dass 2500 € brutto nicht reichen, sollten einmal in den Osten arbeiten kommen - egal ob kleine oder große Firma. "
Das ist schlicht und ergreifend so pauschal nicht wahr.
Mein Arbeitgeber (großer Softwarekonzern) bezahlt im Osten exakt die gleichen Gehälter wie im Westen.
Beitrag von waldwuffel - 28.09.10 - 16:33 Uhr
Hallo,
das ist genauso pauschal. Wie im Rest der Republik , gibt es auch im "Osten" Regionen, in denen du für 120 000€ nichtmal eine unsanierte 1-Raum-Wohnung bekommst. Und es gibt auch im "Osten" gut bezahlte Jobs. Es kommt immer (egal wo) darauf an, was man gelernt hat und was man bereit ist zu leisten 
Womit ich keinesfalls sagen will, das es im Osten keine unterbezahlten Jobs gibt. Die gibt es aber auch im Westen.
LG waldwuffel
Beitrag von kathi.net - 28.09.10 - 16:58 Uhr
Du urteilst ja ziemlich pauschal. Es gibt jede Menge regionale Unterschiede, nicht nur zwischen Ost und West.
Und zum Rest: in Schulnoten ausgedrückt, würde ich sagen ungenügend - weil Thema verfehlt.
Apropos Thema: Ein gutes Gehalt spiegelt sich meiner Meinung nach nicht nur in einer Bruttozahl wieder.
Wie sehen die Arbeitszeiten, Urlaubsvereinbarungen und sonstigen Dinge aus. Wie zufrieden bin ich mit meinem Job und dem Arbeitsumfeld.
LG Kathi
Beitrag von sassi31 - 28.09.10 - 21:35 Uhr
Ich finde 1.800 Euro für Büroarbeit (z. B. Bürokaufleute) viel zu wenig.
Beitrag von trollmama - 29.09.10 - 05:54 Uhr
>>Ja, es gibt im Osten Leute, die stehen für 1.300 € brutto jeden morgen um 4:30 Uhr auf, gehen 40 Stunden die Woche arbeiten und machen vielleicht noch Schichtarbeit.<<
Schätzchen, ich habe seinerzeit beim Bund durchschnittlich 1.000 Euro netto gehabt, aber dafür im 3-Schichtsystem gearbeitet - früh, spät, nachts!
Denk dran, wenn Du Heilig Abend mit Deiner Familie zu Hause sitzt, denn das hatte ich 3 Jahre hintereinander nicht!
Trotzdem habe ich nicht ständig rumgejammert und rumgeheult!
Beitrag von thea21 - 28.09.10 - 16:06 Uhr
Hallo,
ich bin 25 Jahre alt, habe also mit der Ausbildung gerechnet UND meiner Elternzeit noch nicht DIE Berufserfahrung.
Allerdings habe ich meine Aufgabengebiete verbessern und mein Brutto innerhalb von 2 Jahren um knapp 700 Euro erhöhen können.
Ich denke, für meine Erfahrung und mein Alter verdiene ich gut. Mag aber auch daran liegen, das ich schon mit sehr sehr wenig auskommen musste und auch arbeitend mal weniger verdiente und damit klarkommen musste.
Wenn man man mit sehr wenig auskommen musste, ist man glaube ich mit kleineren Summen die ein "mehr" sind durchaus zufrieden.
Allerdings möchte ich mit meinem Gehalt SO auch nciht ewig arbeiten gehen, sondern mich auf die Jahre gesehen verbessern.
Beitrag von joy1975 - 28.09.10 - 16:10 Uhr
Also ein halbwegs passables Gehalt fängt bei mir erst so bei 5000€ brutto im Monat an.
Und das ist noch nicht viel, wenn man bestimmte Fixkosten wie Wohnen, Essen, private Altersvorsorge etc. abzieht.
Wirklich entspannen würde ich so ab 7000€ brutto...
Beitrag von thea21 - 28.09.10 - 16:13 Uhr
Ich wundere mich immer wieder ob ich zu jung bin, oder aber einfach nciht DIE (noch nicht) Ansprüche habe wie andere Menschen.
5000 Euro sind viel viel viel viel Geld (ich weiß brutto und es geht ja noch was ab), aber wenn man es grob ausrechnet, wäre es für mich auch noch, SORRY, scheisse viel Geld.
Ich gehe für weitaus weniger Geld arbeiten und halte mich nicht für sehr unterbezahlt.
Sicher ist es mein Anliegen irgendwann auch mal mehr und besser zu verdienen, aber mein Gehalt zB. halte ich auch für passabel, obwohl es nicht die Welt ist.
Ich kann davon alles bezahlen und kann auch mal shoppen gehen ohne groß auf etwas achten zu müssen. RIESEN Sprünge sind zwar nicht drin, aber ich bin bisher nicht unzufrieden.
Beitrag von fred_kotelett - 28.09.10 - 16:16 Uhr
Es kommt ja stark darauf an als was man arbeitet.
Was man studiert hat, wieviel Verantwortung etc.
Für dich mögen 5000€ viel Geld sein, für mich zum Beispiel nicht.
Beitrag von thea21 - 28.09.10 - 16:20 Uhr
Ja, sicherlich und so sehe ich das ja auch.
Verantwortung, Bildung, all das spielt eine große Rolle und sollte dementsprechend natürlich auch entlohnt werden, im Idealfall.
Ich merke zB. das der Job den ich mache, starken, teils sehr starken Schwankungen unterliegt, bei gleicher Qualifikation, oftmals liegt es an den Firmen selbst (große Firma, kleine Firma)
Ich arbeite in einem weltweit agierendem Konzern, habe die Möglichkeit aufzusteigen, mich weiterzubilden (innerhalb) und dementsprechend mehr zu verdienen. Was jemand in gleicher Position bei einer 20-Mann Firma sicher nicht hat und das spiegelt sich halt auch im Gehalt wieder.
Aber genau deshalb ist die Frage: WAS ist ein gutes Gehalt, einfach nicht objektiv zu beantworten, weil einfach jeder unterschiedlich gebildet, ausgebildet ist, die Firma in der gearbeitet wird und natürlich die Erfahrung spielt da eine Rolle.
In 10 Jahren werde ich vielleicht auch sagen: Gott für 3000 Euro arbeiten, wäre mir nicht genug. Aber eben nicht jetzt.
