Fasten als Einstieg in Ernährungsumstellung? Was zum abführen nehmen?

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Beitrag von engelchen1989 29.09.10 - 11:04 Uhr

Hallo,

ich versuche schon seit einiger Zeit abzunehmen. Habe wirklich sehr starkes Übergewicht, kenne mich aber mit gesunder Ernährung und dem richtigen Sport für mein Gewicht aus. Ich will mit gesunder und ausgewogener Ernährung abnehmen, versuche Geschmacksverstärker weitestgehend weg zu lassen und frisch zu kochen. Weißmehl und Zucker vermeide ich wo es geht. Ich finde aber einfach nicht rein, ich koche die meiste zeit so wie ich es mir vorgenommen habe, habe aber trotzdem noch zu viele Rückfälle in die falsche Richtung und unheimlich oft Heißhunger auf Süßes dem ich dann leider nachgebe. Wenn ich versuche mich zusammen zu reißen bekomme ich unheimlich schlechte Laune und werde teilweise fast schon aggressiv.

Eine Bekannte von mir hat schon lange Gewichtsschwankungen und wenn es ihr mal wieder zu viel wird fastet sie ein paar Wochen und nimmt so jedes Mal super ab. Sie hat dann auch dank dem entleerten Darm keinen großen Heißhunger und hält eine Diät ohne Abführen gar nicht durch. Ihre Abnehmgewohnheit an sich will ich mir gar nicht abschauen, weil es ungesund ist und ein ewiger Jojoeffekt.
Ich habe aber überlegt, ob mir das Abführen evtl auch helfen würde. Man hört das ja oft, dass man nach kurzer Zeit keinen Heißhunger mehr hat und man sich nach ein paar Tagen fasten viel reiner, gesünder und fitter fühlt.

Ich würde also gerne eine Woche fasten mit vorherigem abführen und danach mit dem Plan weiter machen den ich nun schon seit Wochen verfolge. Meine Hoffnung ist, dass ich danach zufriedener mit dem Essen bin das gesund für mich ist und den Geschmack von frischen Sachen wieder genießen kann. Ich habe mich in den letzten Jahren nur von Maggi fix und Knorrpäckchen ernährt bzw damit gekocht, Sahneersatzprodukte genommen, Joghurts und Puddings mit künstlichen Geschmacksrichtungen gegessen und kannte wirklich kaum ein Maß für die Mengen die ich gegessen habe. Und diese Gewohnheiten und bevorzugten Geschmäcker bekomme ich einfach nicht aus mir raus.
Nach nicht mal einer Woche vermisse ich die Bolognesewürzung aus der Tüte weil ich die frische selbstgekochte Variante vom Geschmack her nicht zu schätzen weiß.

Hat jemand so schon mal in eine Ernährungsumstellung gestartet und hatte Erfolg? Und welches Abführmittel nimmt man? Ich will keinen Einlauf, da habe ich Angst vor irgendwie.
Welche Mittel gibt es in der Apotheke die auch wirklich helfen. Am liebsten wäre mir ein Pulver oder so was weil ich nur sehr schwer Tabletten schlucken kann.

Hoffe der/die ein oder andere kann mir hier helfen.

LG Sabrina

Beitrag von yale 29.09.10 - 11:28 Uhr

Glauber Salz ;-) und an dem tag nicht vornehmen du sitz nur auf dem Klo dauert ein weilchen bis es wirkt ist auch wirklich zum würgen aber danach bist du leer.

Beitrag von yale 29.09.10 - 11:31 Uhr

hab hier eben nochmal eine Seite für dich rausgesucht

http://www.vitagate24.ch/fasten_kur.aspx?refPage=results&tagToken=fasten&gclid=CJGRx72prKQCFYcm3wodXkTMcg

Beitrag von engelchen1989 29.09.10 - 13:00 Uhr

Super! Vielen Dank für deine Antwort und den Link.
Die Seite hat mir schon mal super geholfen!

LG Sabrina

Beitrag von mokli 29.09.10 - 12:20 Uhr

Hallo!

Ich habe vor langen langen Jahren mal eine Ernährungsumstellung nicht mit reinem Fasten, sondern mit Almased gemacht.
Hat super geklappt, ich brauchte auch erst mal Abstand vom Essen um einen anderen Weg zu finden.
Ich habe damals innerhalb von ca sechs Monaten 15kg abgenommen, die ersten acht noch mit Almased.
Der Rest ging dann bedeutend langsamer, hat aber auch mehr Spass gemacht ;-)

Gehalten habe ich das Gewicht gut, leider nur bis zu meiner Schwangerschaft #hicks

Abgeführt habe ich mit Glaubersalz. Absolut ekelig aber wirksam.

Übrigens bin ich auch bekennender Bolognese-Fix Junkie. Mal ehrlich, das schmeckt halt einfach am Besten #schein

LG, Monika

Beitrag von engelchen1989 29.09.10 - 13:06 Uhr

Hallo Monika,

danke für deine Antwort.
Dann werd ich mir heute mal das Salz in der Apotheke besorgen und am Wochenende meinen Mann zum Kind hüten verdonnern. ;-)
Almased hab ich auch schon gehört aber das ist dann doch wieder nicht das Richtige für mich. Ich mag nichts unnatürliches mehr essen oder trinken. Da sind die Suppen und Säfte beim Fasten die bessere Wahl für mich.

Ja das Fixzeug schmeckt wirklich gut, aber es tut mir irgendwie nicht gut. Ich merke in letzter Zeit richtig was ich meinem Körper durch die schlechte Ernährung in die Geschmacksverstärker angetan habe. Ich fühl mich komplett unwohl! Ich hoffe ich bekomme das mit dem Fasten wieder in den Griff. Bin schon gespannt ob man danach beim ersten Essen wirklich so eine Geschmacksexplosion erlebt.
Durch den Fixkram schmecke ich nur leicht gewürzte Gerichte z.B. kaum noch. Das ist als wenn ich Pappe im Mund hätte. :-(

LG Sabrina

Beitrag von mokli 29.09.10 - 14:37 Uhr

Ansonsten versuche ich auch weitestgehend auf Maggi und Co zu verzichten, aber bei Bolognese geht es einfach nicht anders :-)

Ich finde "richtiges" Fasten auch besser als Almased, aber das habe ich einfach nicht durchgehalten...

Ich wünsche dir viel erfolg bei deinem Vorhaben #pro

LG, Monika

Beitrag von peffi 29.09.10 - 13:17 Uhr

Glaubersalz ist echt eklig.
Du kannst auch Laxoberal-Tropfen nehmen. Wenn Du da ein paar mehr nimmst, führt das auch richtig ab.

Ich habe übrigens auch 21 Tage mit Almased angefangen, die Ernährung umzustellen. Danach habe ich gesund gegessen. Wobei ich mich schon vorher nicht von Fertigprodukten ernährt habe. Wir mögen Fix-Produkte gar nicht. Schmeckt doch irgendwie alles gleich.

Almased ist gar nicht so unnatürlich, zumindest ist es viel gesünder als die ganzen Fertigpackungen.

LEG
Peffi

Beitrag von dore1977 29.09.10 - 14:43 Uhr

Hallo,

Deinen Plan ein paar Tage zu fasten finde ich gut ABER hast Du Dich damit wirklich auseinander gesetzt? Ich habe vor langer Zeit mal eine Woche gefastet und die ersten 48 Stunden waren der Horror. Ich habe so starke Kopfschmerzen bekommen das ich mich ständig übergeben musste. Vom dem Durchfall dank Glaubersalz mal abgesehen.

Danach wurde es langsam besser und der 5-8 Tag waren toll. Ich war fit wie nie zu vor. #schein
Du musst darauf achten viel Brühe (koch Dir diese vor) Säfte und vor allem Wasser zu Dir zu nehmen. Mindestens 3 Liter am Tag.
Da Du Dich mit dem Thema nicht aus zu kennen scheinst schlage ich Dir vor das Du Dich vorher schlau machst und dann startet. Fasten ist tollen wen man es richtig macht.

LG dore

Beitrag von dodo0405 30.09.10 - 07:48 Uhr

Hallo, wenn du starkes Übergewicht hast dann weiß ich nicht, ob fasten für dich wirklich gut ist. Fasten ist Arbeit für den Körper, Fasten ist eine Herausforderung und ganz ehrlich, die ersten beiden Tage sind der Hammer.

Wenn du wirklich einen "Kick" zum Start brauchst dann lies dich doch mal hier www.amapur.de ein.

lg

Beitrag von engelchen1989 30.09.10 - 08:36 Uhr

Hallo,

ichhab es schon mal mit Molke versucht. Das war gar nichts für mich. Ich mag diese ganzen Shakes und Diätmahlzeiten nicht.
Ich will gerne meinen Körper entgiften, es soll alles raus was mir schadet damit ich danach quasi bei Null anfangen kann mit der Ernährung.

Ich habe mich natürlich darauf eingestellt, dass die ersten Tage schlimm werden. Ich habe den Anfang der Fastenwoche extra so gelegt, dass mein Mann zu Hause ist und sich um unesren Sohn kümmern kann.
Ich bin stark übergewichtig, aber doch fitter und stärker als man denkt. Ich kenne mich und weiß, dass ich dem Druck und dem Stress der mir in den ersten Tagen entsteht Stand halten kann.
Und mir ist natürlich auch klar, dass man sich am Anfang elend fühlt. Ich weiß aber dass ich es kann und will mir das auch irgendwo beweisen.

Ich glaube einfach ich brauche diese "Reinigung von Innen" um überhaupt wieder vernünftig an das Thema Essen ran gehen zu können.
Wenn ich da Mahlzeiten mit Shakes oder Keksen ersetzen soll macht es das für mich nur schlimmer und es ist schwerer das durchzuhalten.

LG Sabrina