Hilfe für meine Kollegin

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Beitrag von maja98 - 30.09.10 - 10:05 Uhr

Hallo Ihr lieben

Ich hoffe ihr könnt mir evtl.weiterhelfen!!!!!!
Es geht um meine Arbeitskollegin deren Mann vor vier Monaten schwer erkrankt ist und nun zuhause betreut werden muss.Sie bekommt wohl Pflegegeld und so aber Sie überlegt ob es nicht besser wäre zu kündigen damit Sie rund um die Uhr für Ihren Mann da sein kann.Ich habe Ihr davon abgeraten da wir im öffentlichen Dienst sind und man da nicht so einfach wieder hin käme.Ich habe ihr vorgeschlagen sich unbezahlt Urlaub zu nehmen,aber dann reicht nunmal das Geld nicht.Weiß jemand welche Möglichkeiten es in solchen Fällen noch gibt????#kratz

Danke im vorraus
Maja

Beitrag von windsbraut69 - 30.09.10 - 10:22 Uhr

Wenn sie kündigt, ist es finanziell doch genaus o knapp wie im unbezahlten Urlaub?!

Gruß,

W

Beitrag von maja98 - 30.09.10 - 10:24 Uhr

hi

ich möchte ja auch wissen ob es noch andere möglichkeiten gibt!:-)

Beitrag von keep.smiling - 30.09.10 - 10:33 Uhr

an die Krankenversicherungen muß sie auch dneken, wie sind beide dann versichert?

Beitrag von manavgat - 30.09.10 - 10:48 Uhr

Sie kann sich freistellen lassen für die Pflege. Aber wie das genau funktioniert, da bin ich überfragt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von chuzzle - 30.09.10 - 12:46 Uhr

Hallo Manavgat,

Freistellung wegen Pflege ist bis zu sechs Monaten möglich:

http://www.gesetze-im-internet.de/pflegezg/__4.html

Aber damit ist ihr ja nur bedingt geholfen, sie erhält für diesen Zeitraum vom AG keine Bezüge (sofern dies nicht anders im Vertrag, Tarifvertrag oder einer BV geregelt ist). Ich weiß leider im Moment auch keine Möglichkeit, in der sie unter Fortzahlung des Entgeltes längerfristig fehlen kann.

LG, chuzzle

Beitrag von cunababy - 30.09.10 - 14:31 Uhr

Hat Ihr Mann denn keine Berufsunfähigkeits oder Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, von der er Geld erhält? Das sollte Sie mal prüfen zusätzlich vom Pflegegeld der normalen Krankenkasse.

Beitrag von marion2 - 01.10.10 - 14:50 Uhr

Hallo,

sie könnte bei der Wohngeldstelle nachfragen - oder bei der ARGE.

Grundsätzlich: Pflege zu Hause ist selten der Idealfall, da die Angehörigen nicht ausreichend geschult werden und für gewöhnlich sehr viel falsch machen (wenn auch unabsichtlich und in bester Absicht...)

Gruß Marion