Hallo!
Es passt nicht hierher, aber ich möchte in schwarz schreiben!
Mein Mann ist Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr. Die Arbeit gefällt ihm eigentlich gut, aber der Chef ist schon alt und krank. Der Juniochef ist ein Arsch.
Mein Mann hat sich bei einer Stelle als Kraftfahrer im öffentlichen Dienst beworben. Nun hat er mitten in der Woche vormittags ein Vorstellungsgespräch bekommen, den er gar nicht wahrnehmen kann, weil er im Fernverkehr arbeitet.
Heute hat er bei der Stadt angerufen und gefragt, ob das Vorstellungsgespräch auch auf Freitagnachmittag verlegt werden kann, aber das geht nicht.
Im öffentlichen Dienst hätte er einen befristeten Vertrag, wäre aber jeden Abend zu Hause. Geld wäre das gleiche. Zur Zeit hat er einen Festvertrag.
Die einzige Möglichkeit wäre "krank zu machen", um an dem Vorstellungsgespräch teilzunehmen. Aber das ist doch auch nicht Sinn der Sache, oder?!
Was würdet Ihr machen? Wir sind total hin- und hergerissen.
Brauche Rat:Vorstellungsgespr. öffentlicher Dienst, gerade Job neu ang
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von was sollen wir machen? - 18.10.10 - 17:51 Uhr
Beitrag von gustav-g - 18.10.10 - 18:03 Uhr
Urlaub nehmen oder unentschuldigt vom Dienst fern bleiben.
Beitrag von was sollen wir machen? - 18.10.10 - 18:12 Uhr
Urlaub bekommt er nicht. Unentschuldigt wegbleiben von der Arbeit? Er ist noch in Probezeit, da fliegt er ja gleich raus. Es ist ja nicht sicher, dass er den Job bekommt.
Beitrag von was sollen wir machen? - 18.10.10 - 18:13 Uhr
Ach so, in der Aufregung vergessen: er ist ja nicht mal in der Stadt! Er arbeitet doch im Fernverkehr.
Es ist so verzwickt.
Beitrag von gustav-g - 19.10.10 - 18:56 Uhr
"Nun hat er mitten in der Woche vormittags ein Vorstellungsgespräch bekommen"
Vorschlag Mail oder Brief an die Personalstelle mit dem Inhalt
- Ich bin an der Stelle sehr interessiert, ggf eine Begründung zB seriöser Dienstgeber
- Qualifikation erläutern
- Ich bin im Fernverkehr tätig und kann zum Termin nicht kommen. Urlaub bekomme ich nicht
- aber ich kann telefonisch Fragen beantworten und zu den Terminen (aufzählen) zum Vorstellungsgespräch kommen
Damit beweist dein Mann Pflichtbewusstsein und Kompetenz zur Problemlösung.
Ich wünsche deinem Mann schwache Konkurrenten und Erfolg !

Beitrag von imzadi - 19.10.10 - 22:17 Uhr
Im Eröffnungsposting hatte er noch einen Festvertrag.
Beitrag von ayshe - 18.10.10 - 18:57 Uhr
##
Heute hat er bei der Stadt angerufen und gefragt, ob das Vorstellungsgespräch auch auf Freitagnachmittag verlegt werden kann, aber das geht nicht.
##
Das finde ich echt blöd. Sie wissen ja sicher aus der Bewerbung, daß angestellt ist oder?
Ich hatte immer Termine, die auf jeden Fall paßten, es wurde extra danach gefragt.
Habt ihr kein Kind, daß krank sein kann?
Ansonsten würde ich wohl echt krankmachen.
Mir fällt jedenfalls keine adequate Lösung sein.
Beitrag von bruchetta - 18.10.10 - 19:33 Uhr
Entweder er verzichtet auf das Vorstellungsgespräch (und damit auf den Job) oder er muß krank machen.
Eine andere Möglichkeit gibt es doch gar nicht! 
Ob das Sinn der Sache ist oder nicht, keine Ahnung. Glaub schon, wenn er das bei der Stadt gern machen möchte.
Beitrag von wirklich? - 18.10.10 - 20:38 Uhr
Hi,
er will einen Festvertrag gegen einen befristeten Vertrag tauschen
?
Naja, wenn er das wirklich will, keinen Urlaub bekommt und der Termin nicht verlegt werden kann, muss er wohl krank machen.
Wobei ich das ziemlich unflexibel vom neuen potentiellen AG finde. Wenn da nichtmal ein Termin verschoben werden kann, wie ist es dann erst bei wirklichen Problemen dort...
So oder so, alles Gute!
Beitrag von jans_braut - 18.10.10 - 22:26 Uhr
Hallo,
bleibt nur Urlaub nehmen.
Gruss
Beitrag von badguy - 19.10.10 - 00:01 Uhr
Wenn er keinen Urlaub nehmen kann, würde ich absagen und zwar mit der Begründung, dass er keinen Urlaub bekommt und es mit seiner Arbeitseinstellung nicht vereinbar ist, deswegen blau zu machen.
Mal sehen, was passiert!
Beitrag von ayshe - 19.10.10 - 09:04 Uhr
Das ist natürlich eine gute Taktik!
Beitrag von Leider auch nicht - 19.10.10 - 09:43 Uhr
Ich bin im Personalwesen tätig. Wenn wir so einen Anruf bekommen, dann tut es uns zwar leid für den Bewerber, aber meist kann auf sowas am Ende keine Rücksicht genommen werden, zumal es häufig so viele Berwerbungen gibt, dass es auf den oder die eine/n Bewerber nicht ankommt.
Ausnahmen gibt es höchstens, wenn die schriftliche Bewerbung schon so positiv ins Auge stach, dass wir den Bewerber unbedingt persönlich kennen lernen möchten.
Beitrag von ayshe - 19.10.10 - 11:18 Uhr
Im Grunde bedeutet das aber, daß Bewerber, die nicht arbeitslos sind, sondern sich aus einem anderen Job heraus bewerben, benachteiligt werden.
Manch einer würde vllt sagen, sie hätten es ja dann nicht so nötig, aber unfair ist es in meinen Augen schon.
Schade eigentlich.
Beitrag von kajulju - 19.10.10 - 18:31 Uhr
ja, du darfst aber nicht vergessen, dass es im öffentl. Dienst oft eine große Auswahlkommission mit bei uns z. B. 6-8 Personen gibt. Da alle für nur einen neuen Termin unter einen Hut zu bringen ist schwer. Außerdem müssen allen Bewerbern die gleichen Fragen gestellt werden. So leid es mir manchmal auch tut, bei uns gibt es auch immer nur einen Termin.
LG
Beitrag von imzadi - 19.10.10 - 22:21 Uhr
Wenn er den Vorstellungstermin morgens hat soll er sich Nachmittag einen Termin beim Arzt geben lassen, oder umgekehrt.
