Hallo,
es steht ja schon oben, welche Konsequenzen hat das jetzt, muß man jetzt schon was beantragen, werden die Gehälter weiterbezahlt für dieses Monat?
Wie läuft das ab?
Wie hoch wäre ein Insolvenzgeld?
LG
Die Firma meines Mannes hat heute den Insolvenzantrag gestellt
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Beitrag von curlysue1 - 25.10.10 - 15:48 Uhr
Beitrag von kleinehexe1606 - 25.10.10 - 17:07 Uhr
Ihr bekommt 3 Monate normal bezahlt über das Insolvenzgeld. Normal muß das über das Arbeitsamt beantragt werden. Ist kompliziert, geht mal lieber davon aus das kein Geld pünktlich kommt. Das Amt zahlt nämlich auch erst wenn der Antrag genehmigt ist und das dauert meist . Man kann übergangsweise Hartz IV beantragen.
Beitrag von curlysue1 - 25.10.10 - 18:57 Uhr
Wie wird das berechnet? Ist es dann genausohoch wie das bisherige Netto?
Beitrag von vwpassat - 25.10.10 - 20:23 Uhr
""Man kann übergangsweise Hartz IV beantragen. ""
Wenn man hier so manche Threads liest, dann dauert das aber auch Monate..........
Beitrag von curlysue1 - 25.10.10 - 20:50 Uhr
Das wäre ja schlecht!
Beitrag von kleinehexe1606 - 26.10.10 - 05:20 Uhr
Das weis ich nicht, für uns ist es damals nicht in Frage gekommen, wir hätten ja auch alles offen legen müssen. Da auch Versicherungen bestanden ist das nicht in Frage gekommen, ich wollte diese nicht kündigen wegen 3 Monate Insolvenzgeld. Bei uns war es absehbar. Wir hatten auch Familie die geholfen hat. Ich kann nur sagen das es bei uns ewig gedauert hat bis wir Geld erhalten haben. November war die Insolvenz und Januar haben wir dann das Geld bekommen. Interessieren wird es niemanden das ist in Deutschland so üblich. Also ich kann nur den Rat geben , jetzt schon schauen wie man die Zeit überbrückt, nicht auf das Amt verlassen.
Beitrag von curlysue1 - 26.10.10 - 11:07 Uhr
Was heißt das jetzt?
Das Amtsgericht hat Dr. .........zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen wurde gestern Nachmittag eröffnet.
Heißt das, dass wir uns schon beim Arbeitsamt melden sollen oder dauert es noch länger?
LG
Beitrag von myimmortal1977 - 25.10.10 - 23:22 Uhr
Bis die Firma tatsächlich in die Insolvenz geht, kann noch einer sehr lange Zeit vergehen, wenn erst der Antrag gestellt wurde.
I. d. R. wird dann ein Insolvenzverwalter bestellt. Das Erste, was aus der Konkursmasse bedient wird, sind die Gehälter der Angestellten.
Dann können noch verschiedene Versuche gestartet werden, ob die Firma verkauft wird usw usw usw....
Aber bis tatsächlich Schluss ist, KANN noch eine sehr lange Zeit vergehen und nur weil die Firma Insolvenz angemeldet hat, heißt es nicht, dass die Gehälter nicht gezahlt werden können.
Meine Mutter ging mal mit einem Lederwarengroßhandel in die Insolvenz (sie war dort normal angestellt). Die Gehälter wurden bis zum Schluss immer bezahlt.
LG Janette
Beitrag von kleinehexe1606 - 26.10.10 - 05:23 Uhr
Also wir haben jetzt 3 Insolvenzen durch
und kein AG hat den Lohn weiter bezahlt. Der Insolvenzverwalter muß ja alles erst prüfen. Aber sicher wird einem geantwortet wenn man dort nachfragt. Ich habe aber auch schon gehört das bei großen Unternehmen der Betrieb das direkt mit dem Amt machen kann, so ist das gerade hier im Ort sind aber auch 500 Mitarbeiter, da wurde auch gesagt das die Löhne für 3 Monate über das Insolvenzgeld gesichert sind und direkt überwiesen werden.
Beitrag von curlysue1 - 26.10.10 - 09:24 Uhr
Bei uns sind es fast 4000 Mitarbeiter
Beitrag von vwpassat - 26.10.10 - 11:32 Uhr
Bei einem Unternehmen in der Größenordnung läuft das alles stabiler ab, oftmals kommen da sogar Außendienstler von der Arbeitsagentur und man muss nichtmal zum Amt selber hin.
Also abwarten, das wird alles geregelt.
Darf ich fragen, um welches Unternehmen es sich handelt?
Beitrag von curlysue1 - 26.10.10 - 07:32 Uhr
Das macht ja ein bischen Mut.
Bisher gibt es auch noch keine Lohnausfälle.
LG
Beitrag von curlysue1 - 26.10.10 - 11:09 Uhr
Heute steht in der Zeitung, der Insolvenzverwalter steht fest und das Insolvenzverfahren ist eröffnet.
Hoffe es geht gut aus.
LG
Beitrag von ppg - 26.10.10 - 14:07 Uhr
I. d. R. wird dann ein Insolvenzverwalter bestellt. Das Erste, was aus der Konkursmasse bedient wird, sind die Gehälter der Angestellten.
Bist Du Dir da vollkommen sicher????
Ich habe schon öfter das genaue Gegenteil gelesen: Das der Insolvenzverwalter Gehälter und Provisionen von den Angestellten zurückgefordert hat. Da ja das Insolvenzgeld normalerweise vom Arbeitsamt gezahlt wird.
Es wäre nett , wenn Du die Rechtsgrundlage zu Deiner Behauptung liefern könntset.
Ute
Beitrag von myimmortal1977 - 26.10.10 - 18:29 Uhr
Er kann die Gehälter von 3 Monaten zurück fordern, die VOR der Insolvenz gezahlt wurden. Wenn die Konkursmasse nicht ausreicht. Das ist aber nicht zu befürchten, wenn die Gehälter bisher immer regelrecht gezahlt wurden.
"Viele verbinden mit einer Insolvenz automatisch einen verringerten Lohnanspruch. Da das Arbeitsverhältnis aber in der Insolvenz bestehen bleibt, steht dem Arbeitnehmer weiterhin Lohn in voller Höhe zu, es sei denn, ihm wird ordnungsgemäß gekündigt. "Für Lohnansprüche nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens kommt es darauf an, ob genug Masse vorhanden ist. Stellt der Insolvenzverwalter fest, dass er künftige Löhne nicht aus der Masse zahlen kann, muss er zur Kündigung schreiten. Ist genug Masse vorhanden, werden die Arbeitnehmer vorrangig und monatlich aus dem 'Restvermögen' bezahlt", sagt der Fachanwalt für Arbeitsrecht Bauer."
Quelle: http://www.gutefrage.net/frage/wenn-mein-arbeitgeber-insolvenz-anmeldet-bekomme-ich-dann-noch-mein-gehalt
