Bin ich nun so gestört (Borderline, Introvertiert, hochsensibel)

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Beitrag von ...was und wer bin ich .. 25.10.10 - 20:52 Uhr

Hallo,

es passt vielleicht nicht so hundert prozentig hier rein, aber ich wollte so gerne in schwarz schreiben.

ich beschäftige mich momentan sehr viel mit meiner Umwelt, mit mir selber, mit meinem Denken und Fühel, mit zwischenmenschlichen Beziehungen.

So verschiedene Sachen apssen dann auch noch zu mir. Da bin ich ausserdem noch hochsensibel, introvertiert und habe eine Aufmerksamkeits-Defizits-Störung, fehlen bei mir einfach manchmal die "Gehirn-Ströme"manche Sachen zu begreifen, die dfür andere leicht zu verstehen sind. Schweife in Gesprächen mal eben so ab und kann nicht folgen. Bin emotional total instabil, gleichzeitig extrem in mich gekehrt und beobachte liebe als dass ich mich einbringe.

Macht mich langsam verrückt und ich jongliere nun mit diesen ganzen Begriffen, die da auf mich einstürzen, und nun weiss ich auch weil so vieles passt nun langsam nicht mehr, was nun wirklich passt, weil so vieles auf mein verhaltens- und Denkens-Muster passt.

mmmh naja vielleich versteht mich ja einer, wenn nicht, ist auch ok :-)

GRüße

Beitrag von elsa345 25.10.10 - 21:41 Uhr

Ohne Quatsch, höre auf Dich selbst therapieren zu wollen. Dafür gibt es Profis.

Beitrag von .. wer und was bin ich .. 26.10.10 - 20:43 Uhr

Achso ich hatte vergessen zu schreiben, dass ich bereits Profis aufgesucht habe, momentan ist kurz Pause, habe mir jemand neues gesucht und der termin ist noch was hin, von daher arbeite ich nun grad mit mir selber..

Danke Dir!

Beitrag von enyerlina 25.10.10 - 21:55 Uhr

Hey


lass dich bitte nicht von unserer Gesellschaftsmode, zum Psychologen od.Psychater gehen beeinflussen .Oder das du Borderline hättest. WEr hat dir das eingeredet??

DU BIST SENSIBEL

DU MACHST DIR VIELE GEDANKEN UND KANNST DADURCH SCHWERER BEGREIFEN WEIL DU INNERLICH MIT ANDEREN DINGEN BESCHÄFTIGT BIST

DADURCH BIST DU LOGISCHERWEISE INTROVERTIERT

Fazit:

Komm aus dir heraus, geh wieder auf die Menschen zu und unterhalte dich über die Dinge die dir im Kopf herumspucken. Wenn du Menschen findest die ähnlich denken wie du ist super.

Wenn du zu dir selbst stehst und von dir selbst überzeugt bist und dir nichts mehr einreden lässt , wirst du stabiler. DU bist sensibel, na und? Immerhin besitzt du die Gabe der Feinfühligen Menschen.

Versuche dich auf das zu konzentrieren was dir jemand sagt und hör genau zu dann verstehst du auch schneller.

Das du in dich gekehrt bist ist doch kein Verbrechen, oder? Du bist nunmal so.
Es gibt sicher momente in denen du aus dir herauskommst. Wenn du da herausfindest welche das sind kannst du dir diese Momente wieder schaffen.


lg enyerlina;-)



Beitrag von enyerlina 25.10.10 - 21:56 Uhr



wieder öfter schaffen meine ich..

Beitrag von gh1954 25.10.10 - 22:23 Uhr

>>>lass dich bitte nicht von unserer Gesellschaftsmode, zum Psychologen od.Psychater gehen beeinflussen .<<<

Unsinnige Antwort.


Wenn ich so etwas lese, könnte doch die Hilfe eines Profis helfen, ihre Gedanken zu ordnen:

>>>Macht mich langsam verrückt und ich jongliere nun mit diesen ganzen Begriffen, die da auf mich einstürzen, und nun weiss ich auch weil so vieles passt nun langsam nicht mehr, was nun wirklich passt, weil so vieles auf mein verhaltens- und Denkens-Muster passt.<<<

Beitrag von enyerlina 26.10.10 - 13:29 Uhr

>>>lass dich bitte nicht von unserer Gesellschaftsmode, zum Psychologen od.Psychater gehen beeinflussen .<<<


unsinnige Antwort??? Unsinniges Nachdenken deinerseits. Mir ist es persönlich egal ob und wer sich mit unserem Gesellschaftsdruck auseinander setzt oder nicht.

Beitrag von gh1954 26.10.10 - 14:28 Uhr

Das war jetzt absolut sinnfrei.

Warum gibst du seltsame Tipps, wenn dir das alles egal ist?

Beitrag von ..was und wer bin ich .. 26.10.10 - 20:45 Uhr

Hallo,

das mit dem Borderline hat mir meine Therapeuthin gesagt.

Allerdings konnte sie mir nicht helfen, von daher habe ich mir jetzt jemand neues geushct bis zum termin ist es noch ne Weile hin..

Von dem Begriff komme ich irgendwie vom Hölzchen aufs Stöckchen und irgendwie passt alles #hicks

Danke für Deine Antwort

Beitrag von lisasimpson 25.10.10 - 22:29 Uhr

was würde eine diagnose verändern?

lisasimpson

Beitrag von ..was und wer bin ich .. 26.10.10 - 20:47 Uhr

Hallo,

naja, die Diagnose (Borderline) wurde ja bereits gestellt, seitdem denke ich noch mehr darüber nach und beschäftige mich noch mehr damit..

Vielleicht mach ich mich auch total verrückt..
Danke!

Beitrag von zucchini78 26.10.10 - 09:41 Uhr

Hast du deine Gefühle gegooglt? Da bekommst du eine Menge Diagnosen, die aber noch lange nicht stimmen. Nur weil vielleicht ein oder zwei Symptome zutreffen.

Geht es dir enorm schlecht und brauchst du Hilfe? Dann gehe zu einem Arzt, weil nur er kann dir wirklich sagen, was dir fehlt. Wenn du wirklich diese Krankheiten hättest, könnte nur er dir helfen. Oder willst du dich hinter einer selbst gesuchten Diagnose verstecken? "Ich kann nichts dafür, ich habe Borderline..."

Anstatt mit den Begriffen zu jonlieren, solltest du lieber darüber nachdenken, wie du deine Situation verändern kannst. Was DU tun kannst.

Beitrag von ..was und wer bin ich .. 26.10.10 - 20:48 Uhr

Hallo,

ich habe die Diagnose "borderline" gegoogelt (die mir ja eine Therapeutin gestellt hat) und darüber bin ich irgendwie immer wieder auf neue Sachen gestossen. irgednwie passt da alles.

Mag vielleicht sein, dass Borderline einfach so vielfältig in den Symptomen ist.. Ich weiss es nicht..

jedenfalls danke für Deine Antwort!

Beitrag von aquene 26.10.10 - 10:48 Uhr

Huhu,

also so sehr unterscheide ich mich anscheinend gar nicht von dir....die Begriffe die du hier aufführst....introvertiert, hochsensibel, emotional instabil, lieber beobachten....bis hierher trifft das, zumindest Phasenweise, auch alles auf mich zu.
Aber....Borderline...das ist so ne Sache....mir hat mal Jemand gesagt...weisste, wenn du nur nach den Symptomen gehst, die da alle aufgezählt werden....dann hat jeder zweite Mensch in seinem Leben mal Borderline.
:-p

du hast gerade eine Phase, in der du dich sehr mit dir und deinen Gedanken, Gefühlen beschäftigst....das kann ab und zu ganz gut tun, und wenn du das Bedürfniss hast, das weiter zu führen...dann würde ich dir raten einen Psychologen zu Hilfe zu nehmen.....oder halt auf jeden Fall Jemanden der vom Fach ist.
Wie oft ging es mir schon so....man stellte ein komisches Symptom fest....gibts bei google ein....und schon findet man als mögliche Krankheiten ganz furchtbare Dinge und macht sich verrückt.
Damit will ich sagen, nur selbst herum zu diagnostizieren wird dir ausser Unsicherheit nicht viel bringen.

Allerdings.....man muss auch irgendwann wieder aufhören sich mit dem ganzen Kram zu intensiv zu beschäftigen und wieder "zurück ins Leben" finden. :-)

Ich wünsch dir viel Glück bei deiner Suche nach dir selbst....

LG

Beitrag von ..was und wer bin ich .. 26.10.10 - 20:52 Uhr

.. also dass was mit mir nicht stimmt, wusste ich schon immer, aber ich bin erst vor einem Jahr auf die Idee gekommen einen therapeuten aufzusuchen.

Nach ein paar versuchen fand ich jemand, der passte und der auch meinte mir helfen zu können. Und es wurde direkt beim ersten Gespräch gesagt, dass ich wohl Borderline habe.

Von daher..

Erst seitdem beschäftige ich mich intensiver damit. Google und lese, bestelle Bücher hier und da, aber irgendwie passt immer alles.

Also ich habe jetzt eine neue therapeutin und hoffe sie bringt mich weiter.

mich selbst habe ich gefunden, aber ich muss jetzt lernen mich auch zu verstehen und meine Gefühle und Gedanken lenken zu können.

LG und danke

Beitrag von seelenspiegel 26.10.10 - 11:39 Uhr

Was bringt es Dir, wenn Du dem Kind unbedingt einen Namen geben willst, und mit Bezeichnungen "jonglierst" und versuchst, Dich in irgendwelche Krankheitsverläufe/bilder einzupassen, die höchstens in Teilbereichen evtl. auf Dich zutreffen?

Nicht jeder Mensch ist nunmal extrovertiert....da ist ja auch nichts schlimmes daran.



Willst Du krank-....oder willst Du lieber gesund sein?



Hochsensibel zu sein reicht in der heutigen Zeit schon häufig aus, um Probleme zu bekommen, oder sich unverstanden zu fühlen, eben weil um einen herum alle nur mit Brechstange und Ellenbogen zugange sind, man das selbst aber nicht möchte, und darum oftmal zurücksteckt. Und wie viele Leute können (wollen) heutzutage denn noch wirklich zuhören anstatt sich selbst zu profilieren?

Sieh es nicht als Defizit...sieh es als Gabe.


Mal ehrlich: Willst Du da überhaupt so sein wie viele andere? Ich will es nicht....und was Deine "Konzentrationsschwäche" angeht.....das kann man trainieren, und evtl. auch durch eine gesündere Ernährung etwas pushen.

Beitrag von ..was und wer bin ich .. 26.10.10 - 20:54 Uhr

.. Hallo..

nein ich will nicht krank sein..

aber eigentlich will ich auch nicht sein wie alle anderen..

ich fühle mich auch nicht wie alle "anderen" ..

Nun ja, manchmal sehe ich das als ein grosses Geschenk und manchmal möchte ich mich deswegen umbringen .. Das ist eben dieses grenzwertige was die Störung ausmacht und es ist beängstigend, dass es dazwischen keine abstufungen gibt, nur schwarz und weiss..

LG und ich danke Dir

Beitrag von kingdomcat 26.10.10 - 11:56 Uhr

Soll das jetzt heissen das Borderliner gestört sind?????#kratz

Beitrag von seelenspiegel 26.10.10 - 12:03 Uhr

Wieso? Sind sie es etwa nicht?

Wobei ich vehement anzweifle, dass bei der TE eben diese Erkrankung vorliegt.

Beitrag von kingdomcat 26.10.10 - 12:09 Uhr

Also ich finde es ne Frechheit,Borderliner als gestört zu bezeichnen!!!!
Klar,sie haben ne "Störung"....aber findest du nicht,das es sich hart anhört wenn man sagt...."Du bist gestört!"??

Beitrag von seelenspiegel 26.10.10 - 12:15 Uhr

Nein, finde ich nicht, denn Borderline IST nunmal eine psychische Störung...so what?

Es ist ja nicht als Beleidigung gedacht die den Betroffenen diskreditieren soll.

Beitrag von kingdomcat 26.10.10 - 13:29 Uhr

ja das es eine psyche Störung iss,das weiss ich nur zu gut!!!!

Ich selber bin Borderliner und ich finde es nicht toll,wenn mir jemand sagt,ich sei gestört......wie auch immer das dann gemeint iss.....

Beitrag von seelenspiegel 26.10.10 - 15:17 Uhr

Mhh....ich denke immer noch dass es darauf ankommt WIE etwas gesagt wird und welche Absicht dahinter steckt und vor allem WER das sagt, sprich, ob Dir die Aussage derjenigen Person oder sogar die Person selbst überhaupt etwas bedeutet.

Zumindest von meiner Seite kann ich dir versichern, dass ich damit niemanden echauffieren möchte/wollte.....aber nichts schlimmes dabei finde, das Kind beim Namen zu nennen.....selbst wenn es vielleicht nicht höflich ist.

Beitrag von .. wer und was bin ich .. 26.10.10 - 20:57 Uhr

Hallo,

im gewissen Sinne schon.

Wie ich jetzt schon ein paar Mal schrieb, habe ich ja selber diese Diagnose bekommen und von daher, würde ich mich selber schon als "gestört" bezeichnen.

Mein gefühlsleben und meine Empfinden entspricht ganz sicher nicht dem, wie es sein soll. Es ist ganz sicher nicht in ordnung, wenn man von einer Sekunde auf die Andere von himmelhochjauchzend in zu tode betrübt übergeht und aus diesem Tief dann einfach nicht mehr rauskommt.

Vielleicht ist ja "gestört" auch nicht so der beste Begriff dafür. bezeichne es eben als "emotional instabil" oder was auch immer, es ist jedenfalls nicht "in Ordnung"

LG

Beitrag von frieda05 26.10.10 - 13:02 Uhr

Auf die Gefahr hin, daß ich Dir zu nahe treten werde..... :

diese ganzen Selbstanalysen und Selbstdiagnosen halte ich für (deutlich formuliert) reichenlich schwachsinnig.

Ehrlich gesagt sind mir Menschen, die sich selbst schon mal als "hochsensibel" bezeichnen suspekt. Das drängelt mich immer so in die Ecke. Frei nach dem Motto "sei nicht so böse mit mir, sonst bekomme ich gleich einen Heulkrampf" (überspitzt gesagt). Dann schiebt man noch gegoogelte Gefühlsanalysen hinterher.

Was wird das denn #kratz?

Wenn ich ein Problem habe, löse ich das mit Gesprächen (Freunde) oder lasse mich auf Fachleute ein. Punkt. Ich habe stumpf auch noch nie gehört, daß jemand bei sich selbst aufgrund gegoogelter Dinge eine Krebsdiagnose feststellte und versuchte dies mit eigengemixter Chemo zu behandeln #augen...!

..... - und "introvertiert" ist nicht gestört... - soviel ist sicher....


GzG
Irmi
(extrovertiert und bestimmt irgendwie gestört)