Mein Sohn (8) hat Geld von mir geklaut

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Beitrag von kasia4 05.11.10 - 19:56 Uhr

hallo zusammen,
wollte mal von euch hören, wie ihr euch Verhalten würdet und was für Konsequenzen ich für ein solches Verhalten ansetzen sollte.

Hintergrund:
Er hat das schon mal gemacht bei einem Freund und mußte das Geld damals zurückzahlen (Taschengeld und abarbeiten). Ich habe ihm damals auch erklärt das das absolut nicht geht. Ist also "Wiederholungstäter".

Der Betrag liegt mindesttens bei 51 Euro für Spielzeug und Süßes.

Bisher hatte ich immer vertrauen und daher schließe ich auch Geld nie weg, warum auch .

Gruss und bin gespannt auf eure Meinungen.

Beitrag von jazzbassist 05.11.10 - 20:44 Uhr

Also mein Sohn wäre mir zunächst einmal eine Erklärung schuldig, warum er das überhaupt gemacht hat. Wenn es ihm nämlich so schlecht zu gehen scheint, dass er mir Geld stehlen muss, um sich Süßigkeiten zu kaufen, würde ich mir schon ernsthafte Sorgen machen. Bei uns gibt’s nämlich in Keller und Wohnzimmer eine Vorrat von dem Zeug, mit dem er problemlos überwintern könnte, und, da darf er sich frei dran bedienen. Wenn ihm da seiner Meinung nach irgendetwas fehlt, hätte er das auch einfach kommunizieren können und uns hier kein Geld stehlen müssen. Mit dem Spielzeug sehe ich das irgendwie ziemlich identisch - da würde ich mich auch eher fragen, warum mein Sohn mich nicht einfach gefragt hat, wenn er dort etwas vermisst hat oder haben wollte. Soviel Kommunikation sollte m.E. schon existieren.

Dann würde ich von meinem Sohn eine ehrliche Antwort auf die Frage erwarten, wie viel Geld er mir denn in etwa genau gestohlen hat (Wenn ich das selbst nicht weiß), und, dann mal gemeinsam mit ihm einen Plan erarbeiten, wie er mir dieses Geld im Haushalt (in dem er Mama oder Papa hilft) abarbeiten kann. Ihm da seines Taschengeldes zu berauben, fände ich ziemlich witzlos; es scheint ja ohnehin schon nicht zu reichen - sonst - hätte er sich da ja auch nicht bei Ihnen bedienen brauchen. Wie viel Taschengeld bekommt Ihr Sohn denn - und - findet er das in Ordnung; ist das s.M.n. zu viel/zu wenig etc.

Es muss ja irgendeinen Grund geben, warum er das Geld geklaut hat - denn - dass er das eigentlich nicht hätte tun dürfen; soviel Recht- und Unrechtsbewusstsein ist bei einem 8-Jährigen definitiv vorhanden. Ohne den Grund dafür könnte ich gar nicht sagen, wie ich als weitere Konsequenz bei einem Wiederholungstäter (nennen wir ihn lieber einen 8-Jährigen, der die gleiche Dummheit ein zweites Mal begangen hat) reagieren würde. Wenn ich diesen Grund so rein gar nicht nachvollziehen kann, hätte mein Spatz dort schon mit einer kleinen Strafe rechnen müssen, wenn ich das Gefühl hätte, dass er es „ohne“ nicht versteht. Ansonsten würde ich eigentlich seine Begründung berücksichtigen und dann mal gemeinsam einen Weg erarbeiten, damit er so etwas kein drittes Mal mehr machen muss und nur noch eine sehr sehr kleine Strafe finden. Vielleicht sehe ich ja auch ein, dass ich mich irgendwo ziemlich stur verhalten habe - man weiß ja nie.

Wie alt war ihr Sohn denn, als dass das erste mal vorgefallen war?

Beitrag von bine3002 05.11.10 - 20:48 Uhr

"wie viel Geld er mir denn in etwa genau gestohlen hat"

In etwa genau? #rofl


Nicht böse sein, aber der war gut.

Beitrag von jazzbassist 05.11.10 - 23:08 Uhr

Meine Deutschkenntnisse sind zgw. mehr als bescheiden (ich habe die meiste Zeit meines Lebens im Ausland verbracht), aber, klären Sie mich bitte auf. Habe ich da irgendetwas widersprüchliches geschrieben? #schein

Beitrag von froehlich 06.11.10 - 00:35 Uhr

Ich wäre Ihnen äusserst dankbar, wenn Sie nicht permanent mit Ihren Auslandsjahren kokettieren würden - wir wissen alle, daß Ihre Deutschkenntnisse mehr als ausreichend sind. Was soll dieses permanente Understatement? Mit Engelchenurbia? Regt mich auf, ehrlich.

Beitrag von kawatina 06.11.10 - 01:07 Uhr

Hallo,

wobei mir dieses ständige "mein Sohn ".... , als Maß aller Dinge eher auf den Zeiger geht....#kratz

LG
Tina

Beitrag von jazzbassist 06.11.10 - 02:50 Uhr

Ich kann Ihnen gerne anbieten, den gleichen Beitrag für Sie noch einmal ein einer etwas anonymiserteren Form zu schreiben und nur noch von „das Kind“ zu sprechen. Das wird aber m.E. nichts am Inhalt des Beitrages ändern. Wobei ich mir dann wahrscheinlich von anderen Benutzern anhören müsste (Was ironischerweise auch schon vorgekommen ist), dass die Beiträge dann viel zu „abstrakt“ klängen; wie von Jemanden, der gerade Pädagogik studiert und noch nie ein echtes Kind aus der Nähe gesehen hat. Ich befürchte, ich kann es hier einfach nicht Jedem gerecht machen.

Beitrag von kawatina 06.11.10 - 03:51 Uhr

Hallo,

es fällt halt zunehmend auf, das Ihr Sohn ständig als Beispiel aufgeführt wird und jeder "Fall" mit Ihrem 11 Jährigen in einer schön langen ausführlichen Art erklärt und verglichen wird.

Erinnert mich an diese Vergleiche im Wartezimmer beim Arzt.
Meiner kann...meiner hat....meiner wird...

Da ja wirklich jeder Beitrag direkt mit den Taten und Tun des Jazzbassist Junior kommentiert werden, seh ich da schon fast mehr als Vaterstolz. In meiner Gegend würde man dies in der Häufigkeit schon aus Strunzerei bzw. Aufschneiderei sehen.Seht her - das ist mein Kind, der macht es so und so....
Ob derlei Vergleich pädagogisch wertvoll sind, ist eine andere Frage
Der Eine fährt voll drauf ab und findet es unterhaltsam- den anderen nervt diese Art der Selbstbeweihräucherung

Meist überlesen ich das schon, da persönlicher Bedarf an Geschichten aus dem Hause jazzbassist und Sohn nicht besteht - gerade wenn ich das Alter meiner Jugend betrachte.;-)

Das Angebot den Beitrag in einer anderen Form zu schreiben und dazu gleich eine oberlehrerhaft Erklärung zu liefern finde ich ja herzig.

Somit sage ich herzlichen Dank, aber ich denke Ihre Fans würden das übel nehmen, da sie ihren Erziehungsguru doch so haben möchten, wie er ist.
Zu der folgsamen Anhängerschaft, die voll des Lobes an ihren sehr ausführlichen Beiträge klebt, sage ich nur anerkennend (das meine ich mal ernst, denn offenbar besteht ja Bedarf ) lieber jazzbassist:

Chapeau

Nächtliche Grüße
Tina

Beitrag von jazzbassist 06.11.10 - 10:56 Uhr

Es ist halt meine Art und Weise - auch im Privat- und/oder Berufsleben - an Probleme ranzugehen. In dem ich mich einfach frage, wie ich selbst in einer vergleichbaren/ähnlichen Situation reagieren würde. Und - aus diesem Blickwinkel schreibe ich in der Regel auch meine Beiträge - daher muss Jazzbassist Junior sooft als Anschauungsmaterial herhalten. Er ist halt das einzige Kind in meinem Haushalt :-p

Mir geht es also dabei nicht darum, meinen Sohn dort auf einen Thron zu hieven. Wenn ich schreibe: „An meinem Sohn hätte ich schon die Erwartungshaltung, dass“ heißt das nicht’s anderes, als „An einem Kind in diesem Alter hätte ich schon die Erwartungshaltung, dass“. Das heißt nicht, dass mein Sohn diese Erwartungshaltung der Eltern immer erfüllt. Ich denke, jeder, der selbst Kinder großzieht, wird wissen, dass sich Kinder immer wieder wie Kinder benehmen und ihre Eltern in peinliche oder unangenehme Situationen bringen oder einfach mal über die Stränge springen. Dass ist bei Meinem nicht anders; Pubertät heißt also auch bei Jazzbassist Junior, seinen Eltern den Krieg zu erklären und in den Wahnsinn zu treiben. Was er (jetzt stelle ich ihn mal auf einen Thron) m.E. ziemlich gut drauf hat. #huepf

Ich habe Ihre Kritik aber auch schon von anderen Benutzern gelesen; also muss da wohl durchaus etwas wahres dran sein. Ich mache das aber weder absichtlich noch bewusst; noch lese ich es selbst aus meinen Beiträgen (wenn ich sie ein 2. Mal lese) heraus. Aber - ich könnte ebenfalls meine eigene Kinderheit und Jugend als Anschauungsmaterial verwenden; die ist stellenweise ziemlich ähnlich mit der von Jazzbassist Junior. Es gibt da nur den winzig kleinen Unterschied, dass Jazzbassist als Kind ein sehr großes Talent hatte, bei seinen Streifzügen durch die Nachbarschaft so gut wie nie erwischt zu werden. Ich kenne da also nur die kindliche Sicht und nicht die Reaktion von Eltern; da Jazzbassist Junior dieses Talent weniger gut geerbt hat - habe ich das Glück, die alle auch noch mal als Vater durchzuerleben.

PS:
Die Zeiten, wo ich zum „harten Kern“ gehörte, der eine Party als letzter verließ, sind bei mir schon etwas länger vorbei - daher die Antwort erst am nächsten Morgen :-p

Beitrag von sonne_1975 06.11.10 - 16:33 Uhr

Machen sie sich nichts draus. Man kann es nicht allen recht machen.

Ich kann Ihre Gedankengänge durchaus nachvollziehen und auch ich vergleiche natürlich mit meinen Kindern (soweit ich es kann, sind noch klein). Wie soll man sich sonst seine Meinungen bilden, wenn nicht aus Erfahrungen mit eigenen Kindern?

Ich finde Ihre Beiträge interessant und lehrreich und auch nicht zu lang. Es gibt unterschiedliche Arten von zu langen Beiträgen: die ersten schreiben und schreiben, ist aber kein wirklicher Inhalt dahinter. Die anderen schreiben viel, ist aber auch viel Information und/oder Unterhaltung dahinter.

Sie gehören für mich zur zweiten Sorte und ich freue mich immer über Ihre Beiträge.

LG Alla

Beitrag von hailie 06.11.10 - 16:57 Uhr

Ich lese die Beiträge auch immer gerne und finde die Gedankengänge sehr interessant und nachvollziehbar.

Wie man es in den eigenen vier Wänden umsetzen möchte, bleibt schlussendlich doch jedem selbst überlassen.

LG

Beitrag von perserkater 06.11.10 - 21:51 Uhr

"Wie man es in den eigenen vier Wänden umsetzen möchte, bleibt schlussendlich doch jedem selbst überlassen."

Wie Recht du doch hast!:-)

Beitrag von hailie 06.11.10 - 23:40 Uhr

#gaehn

Beitrag von perserkater 07.11.10 - 00:10 Uhr

:-p

Beitrag von hailie 07.11.10 - 00:20 Uhr

Wenigstens bleibst du dir selbst treu.

Beitrag von perserkater 07.11.10 - 08:57 Uhr

Wenigstens ärgerst du dich.;-)

Beitrag von hailie 07.11.10 - 12:55 Uhr

Keinesfalls, denn du zeigst hier wieder wunderbar, wie richtig wir lagen. :-)

Beitrag von perserkater 07.11.10 - 13:15 Uhr

Das freut mich!#freu

Beitrag von king.with.deckchair 06.11.10 - 22:52 Uhr

Meine Gedanken zu diesem User sind ähnlich.

Beitrag von juniorette 07.11.10 - 19:55 Uhr

Sehe ich auch so!

Beitrag von jazzbassist 06.11.10 - 01:34 Uhr

Ich kann Ihnen da leider nur immer wieder den Tipp geben, meine Beiträge einfach nicht mehr zu lesen...

Beitrag von froehlich 06.11.10 - 19:01 Uhr

Das ist schon richtig - tue ich auch oft nicht (mehr), aber irgendwie stolpert man ja doch permanent über Ihre Beiträge. Ausserdem: wie wär's zur Abwechslung mal mit ein bisschen Selbstkritik? Ich find's einfach penetrant wie in JEDEM - aber auch praktisch schon wirklich in jedem Beitrag die Auslandsjahre kokettierlich erwähnt werden...warum?! Weil wir alle wissen sollen, was für ein weltmännischer, kosmopolitischer Mensch Sie sind? Ich glaube Ihnen das ja sogar - aber muß man's immer wieder erwähnen? Und lesen Sie ihre Beiträge doch mal ein wenig distanzierter - ich finde ja nun auch, daß Sohnemann (sehr geschickt, von hinten durch die Brust ins Auge) permanent als leuchtendes Beispiel präsentiert wird - selbst wenn er mal Quatsch macht oder grausame Videos guckt, ist er immer noch der niedliche "Spatz". Nun denn. Natürlich ist Vaterstolz erlaubt. Aber mir wird's auch manchmal zu viel hier. Und ich bin sicherlich nicht die Einzige. Nur glaube ich, daß viele Posterinnen große Angst vor Ihrer eingeschworenen und manchmal militanten Fangemeinde haben und deshalb nicht wagen, Widerspruch einzulegen. Bin immer dankbar für Leute, die ihren Mund auch mal anderweitig aufmachen.

Beitrag von juniorette 07.11.10 - 20:09 Uhr

"Nur glaube ich, daß viele Posterinnen große Angst vor Ihrer eingeschworenen und manchmal militanten Fangemeinde haben und deshalb nicht wagen, Widerspruch einzulegen. "

Oh jaaaaaaaaaaa! #zitter

Ich hab es auch schon mal gewagt, Kritik an diesem User zu äußern, und habe mir dafür einiges anhören dürfen #augen

Aber seien wir mal fair jazzbassist gegenüber:
was kann ER dafür, dass seine Anhängerschaft "Halleluja" jubelt, egal was er schreibt?

Wenn ich ihm was nicht vorwerfe, dann das, dass er sich gezielt eine Anhängerschaft mit gezielten Schleimereien um sich schart ;-)

Mich nerven nur seine Binsenweisheiten, die er verbal so verpackt, als hätte er was ganz Neues erfunden und er dann auch entsprechend unbescheiden das Lob für die Weisheiten anderer, die er als seine verkauft, einheimst.

LG,
J.

Beitrag von froehlich 07.11.10 - 21:16 Uhr

So isses. ;-)...Ich sage ja immer: kein Beitrag von jazzbassist unter 120 Zeilen. Wie hat an anderer Stelle mal jemand zu schreiben gewagt? Er schafft's, relativ einfache Dinge (BINSENWEISHEITEN, wie Du sagst!) so aufzublasen und mit Schnickschnack zu verbrämen und zu verpacken, daß sie weiß Gott wie daher kommen.... . Bin ihm nicht böse drum, aber dieses gläubige "jazzbassist wir folgen Dir......."#verliebt....nun ja, jeder wie er meint.

Beitrag von jazzbassist 07.11.10 - 21:34 Uhr

Laut google habe ich auf Urbia um die 1700 Beiträge verfasst. Ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, dass ich das in praktisch Jedem meiner Beiträge erwähnt habe. Aber- ich kann Ihnen gerne anbieten, mir einfach mal willkürlich 50 dieser Beiträge herauszusuchen, dann könnte ich diese nämlich noch einmal selbstkritisch überfliegen. Verzeihen Sie mir bitte diese Polemik. Denn so viele (praktisch jedem) fand ich davon nun auch nicht - und - im Regelfall wollte ich damit nur etwas begründet. Z.b., dass ich nicht den leisesten Hauch einer Ahnung habe, was kokettierlich bedeutet. Außerdem wissen Sie ja bereits, dass ich mich gerne wiederhole :-p

Die Tatsache, dass mein Sohn eigentlich in jedem meiner Beiträge vorkommt, habe ich ein paar Beiträge höher bei kawatina bereits einmal versucht, zu erläutern. Ich wiederhole das jetzt nicht noch einmal - ich weiß ja, wie kritisch Sie Wiederholungen gegenüberstehen. Sonst würde ich auch einfach anbieten, in Zukunft mehrere Versionen meiner Beiträge zu verfassen. Eine Variante für die Jazzbassistenjünger, in denen ich dann von „meinem Sohn“ spreche und eine Variante, in dem ich nur noch von „Ein Kind im Alter von x Jahren“ spreche. Ich könnte auch eine froehlich-Variante verfassen, für Menschen, denen die Beschreibung „Schiff sinkt, Macker tot“ reicht, um behaupten zu können, Titanic gesehen zu haben. Sie haben ja Recht damit, dass ich oftmals sicherlich sehr weit aushole. Was soll ich dazu anderes schreiben?

Ich habe aber soviel Vertrauen in die Menschheit, dass der durchschnittliche User, der hier auf Urbia aktiver ist, dass sicherlich auch schon durchblickt hat, dass meine Beiträge in der Regel etwas länger sind, und auch, dass diese sicherlich (nach 1700 Stück) sich unvorstellbar oft wiederholt haben. Und, auch werden diese Benutzer sicherlich - wie auch Sie - bemerkt haben, dass Ausgangspunkt meiner Überlegungen im Regelfall mein eigener Sohn sind und, wie ich in einer geschilderten Situation dann bei meinem eigenen Sohn verfahren würde. Sie sind da sicherlich nicht die Einzige, der das stört. Auch ich finde einige Beiträge anderer User (Weil sie völlig gegensätzlich zu meiner Vorstellung mit dem Umgang von Kindern sind) durchaus störend. Ich lese mir diese darum einfach nicht mehr durch - zumal ich (wir sind immer noch beim Vertrauen in die Menschheit) schon davon ausgehe, dass der durchschnittliche User hier durchaus in der Lage ist, sich sein eigenes Bild über Beiträge anderer User zu bilden. Es wird also durchaus User geben, die im Regelfall der Meinung dieser User sind, die ich gar nicht ausstehen kann; wie es sicherlich auch User gibt, die oftmals meine Meinung teilen. Ich halte das in einem Forum für etwas sehr normales.

Zumal ich auch ab und an von Usern lese: "Im Regelfall bin ich ja deiner/ihrer Meinung, aber in diesem Fall...". Ich halte solche Beiträge immer für überaus interessant, da sie mich selbst zum denken anregen. Und es zeigt m.E. auch ziemlich gut, dass ich mit meinem Beiträgen niemanden indoktriniere, sondern, sich diese Benutzer noch immer (trotz meiner ellenlangen Beiträge) ihr eigenes Bild über Erziehung machen und ihre eigene Meinung über Erziehung haben und auch vertreten. Ich fang schon wieder an zu schwafeln.... :-p

Einen schönen Abend noch !