hallo,
ich hatte heute ein kurzes gespräch mit meinem chef, da ich mich im Moment in Elternzeit befinde die im Dez. endet.
(Ich habe zwei Kinder und arbeite im Handel. Mein Mann ist Schichtarbeiter mit 24 h Diensten)
Ich könnte meinen alten Arbeitsplatz wieder haben nur mit ein paar einschränkungen....
Sehr viele Spätschichten (20.30 Uhr)und mein Chef nimmt bezüglich der Kinder und der Schichten von meinem Mann keine Rücksicht.
Wir hatten ein paar Auseinandersetzungen in der Schwangerschaft.
Achso und Ich werde auch so gut wie jedes Wochenende arbeiten müssen.(42,5 h Woche)
Nun soll ich mir überlegen ob ich das hin bekomme ansonsten würde er den nächst größeren chef ansprechen ob wir uns anders einigen können...
Um erlich zu sein möchte ich auch nicht mehr dort arbeiten aber ich habe im Moment noch keine Alternative.
Was würdet Ihr in meiner Situation tun? Welche Einigung wäre die Beste? Da ich auch schon 8 Jahre dort beschäftigt bin, kann ich bei einem Aufhebungsvertrag nach einer Abfindung fragen?
LG Andrea
heute gespräch beim chef... ende elternzeit
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Beitrag von andrea82 - 13.11.10 - 16:07 Uhr
Beitrag von kati543 - 13.11.10 - 16:46 Uhr
Ich würde erst einmal auf das Angebot des Großen Chefs warten. Aber auf eine Abfindung würde ich nicht hoffen. Denn eigentlich kannst du deinen AV nicht fortführen. Damit müsstest du kündigen.
Dein Chef muß ja auch keine Rücksicht auf Mann und Kinder nehmen. Aber blöd sind die Arbeitszeiten schon und vor allem ist es sehr lang.
Vielleicht kannst du ja in einer anderen Abteilung arbeiten - und bekommst so einen anderen Chef.
Beitrag von vwpassat - 13.11.10 - 18:05 Uhr
Dein Chef ist eindeutig in der besseren Ausgangssituation.
Er muss keine Rücksicht auf die Schichten Deines Mannes nehmen, warum auch?
Kümmer Dich um eine Tagesmutter, die das abdecken kann oder organisiere Dich mit anderen Eltern, Freunden, Verwandten etc..
Beitrag von nele27 - 13.11.10 - 18:55 Uhr
Hi,
tja, so wie Du schreibst, wirst Du ja eh nicht wieder dort anfangen wollen - da stehen Deine Chancen auf einen Aufhebungsvertrag schlecht, weil Dein Chef in der besseren Lage ist, einfach "friss oder stirb" sagen zu können.
Ich würde mir überlegen, ob Du dort definitiv nicht mehr arbeiten willst und in dem Fall halt kündigen/ Aufhebungsvertrag unterschreiben.
Oder es gibt doch noch eine Möglichkeit (Tagesmutter, Oma etc.), wie Du dort Deinen Vertrag antreten kannst - evtl. in Teilzeit? Wäre die bessere Variante als ganz ohne dazustehen.
LG, Nele
Beitrag von andrea82 - 13.11.10 - 20:16 Uhr
vielen Dank für Eure Antworten...
Leider kann ich mich nicht versetzen lassen, da die nächste Filiale ca. 150 km entfernt ist.
Hab auch vergessen zu erwähnen das mich mein Chef auch gerne los werden würde ( wir haben alle ein anderes Ergebnis erwartet z.B. gleich die Kündigung) das entscheidet allerdings die Districtleitung.
Diese streicht jetzt alle Aushilfen so das ich dort bleiben kann.
Jeder in dieser Fil. findet das natürlich zum k... und ich bin der Blödmann.
Es werden sich für das ganze Team die Schichten ändern!
Nochmal kurz zum Thema Rücksicht nehmen: Es konnte halt jeder Termine ansagen z.B. wenn man eine Frühschicht braucht / das gibt es nicht mehr.
Wenn von den anderen ein Kind krank wird bringen sie das zu Verwanten, das wird von mir auch verlangt ( bin ich nicht ganz mit einverstanden).
Ich soll halt nicht ausfallen um den anderen Mehrarbeit zu ersparen.
Meine große (3 J.) geht natürlich schon in die Kita und der Kleine (11 Mon.) ist angemeldet. Meine Schwiegermutter würde sie auch bei Not abholen.
Beitrag von vwpassat - 13.11.10 - 21:44 Uhr
Ja, wenn es so ist.
Dann werden Deine Chefs doch sicher auch einen Luftsprung machen, wenn sie Dich gegen Zahlung von Summe X nicht mehr sehen brauchen.
Verhandle um eine ordentliche Abfindung!
Beitrag von nuckelspucker - 13.11.10 - 21:11 Uhr
hey du,
ich würd, wenn ihr das finanziell aushalten könnt, dort nicht arbeiten wollen.
wenn man nur geduldet wird, einem aber gezeigt wird, dass man relativ unerwünscht ist, macht die arbeit wenig spaß und das schlägt schnell auf den magen.
ich bin übrigens der meinung, dass ein krankes kind zur mama gehört, wenn es ihm schlecht geht und nicht zu irgendwem.
alles gute
claudia
