Hallo zusammen,
durch das (schöne) vorgezogene Schneewetter und der argen Kälte ist mein Mann dieses Jahr verfrüht in die Kurzarbeit/Schlechtwetterphase gerutscht.
Wir kennen das Problem jedes Jahr, aber dieses Jahr bereitet es mir Kopfweh.
Durch die Schwangerschaft mit meinem Sohn und Blutungen - vorzeitigen Wehen nahm mein Mann Urlaub. Nach der Geburt ebenfalls. Daher ist sein Urlaub dieses Jahr verbraucht. Sonst hat er sich diesen meist extra für den Winter offen gehalten.
Mittlerweile ist er schon seit ca. einer Woche daheim, d.h. in der Schlechtwetterphase bekommen wir nur 67% des Lohnes, was demnach ein Verlust mtl. von gut 800-900Euro ausmacht.
Ich bin ratlos wie wir das "auffangen" sollen. Klar haben wir etwas an die Seite geschafft, aber ob das reicht wag ich zu bezweifeln.
Nun bin ich am überlegen, ob ich zusätzlich Wohngeld beantragen kann/darf?
Aber da stellt sich mir die Frage, ob die das auch berechnen können? Schließlich bekommt mein Mann seine nächste Abrechnung erst zum 15.01.11. Und soweit mir bekannt, berechnen die ja von den letzten 6 Monaten? des Einkommens das Wohngeld. Oder gibt es da, grad aufgrund solcher Situation andere Berechnungen?
Gibt es für solche Situationen evtl. noch andere Maßnahmen? Ich habe echt Angst das wir die nächsten Monate auf dem "trockenen" sitzen 
Mittlerweile bet ich schon, dass das Wetter wieder besser wird 
So schön es auch zur Vorweihnachtszeit ist.
Hat jemand Rat oder das selbe Problem? Erfahrungen gemacht?
Würde mich sehr über Antworten freuen.
LG Lavy
Kurzarbeit/Schlechtwetter
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Beitrag von lavy - 05.12.10 - 11:22 Uhr
Beitrag von dornpunzel - 05.12.10 - 20:39 Uhr
Hallo,
wir hatten das Problem früher auch. Das heißt, jetzt auch noch, aber da ich inzwischen wieder gutes Geld verdiene, reißt es uns nicht mehr so rein, wie noch vor ein paar Jahren.
Wir haben damals die Kostenübernahme für den KiGa unseres Großen beantragt. Dort wurde mir gesagt, dass mein Mann normal natürlich zu viel verdient, aber in solchen Fällen wie monatelanges Schlechtwetter und Kurzarbeit, der Jahresverdienst für die Berechnung des Bedarfs zugrunde gelegt wird.
Ob das beim Wohngeld genau so ist, kann ich dir nicht sagen, könnte es mir aber gut vorstellen. Ich nehme an, dein Mann war im letzten Winter auch lange daheim? Dann hast du ja die Abrechnungen von Januar bis März, April, sowas, die das Jahreseinkommen erheblich schmälern.
Ruf einfach bei der Wohngeldstelle an, normalerweise sitzen da sehr nette Leute, die sich die Situation auch gern schildern lassen und dir dann am besten raten können, was du tun sollst.
Schöne Grüße,
Dornpunzel
Beitrag von lavy - 05.12.10 - 22:29 Uhr
Huhu,
vielen lieben Dank für deine Antwort 
Die Abrechnungen habe ich natürlich, allerdings hatten wir da das Glück, das er viel im Innenbereich machen konnte und demnach die Abrechnungen ausfallen.
Ich werd morgen einfach mal beim Wohngeldamt anrufen.
Liebe Grüße
