Zu spät zur Arbeit wegen dem Wetter...

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Beitrag von merline - 05.12.10 - 18:27 Uhr

Wie sieht das bei euch aus? Verlangt euer Arbeitgeber, dass ihr die zu spät gekommene Zeit nachsitzt? In meinen bisherigen Berufsjahren war das nie der Fall, gott sei Dank. Wäre ja auch blöde, wenn man angenommen 3 std. zu spät kommt, dann statt bis 17 Uhr bis 20 Uhr bleiben muss. Und dann braucht man auch wieder länger nach Hause, aufstehen muss man aber wieder genauso früh wie am Vortag. Meist durfte ich sogar eher gehen, damit ich "heil" nach Hause komme. Ich hatte aber bisher auch immer sehr überschaubare Arbeitswege. Das wird sich leider im nächsten Jahr ändern und mein zukünftiger Vorgesetzter soll in Bezug auf sowas "ne harte Nuss" sein, naja, ich lass mich überraschen........

LG Merline

Beitrag von 96kati - 05.12.10 - 18:37 Uhr

Hallo Merline!

Wir können kommen und gehen, wann wir wollen (zwischen 6 und 20 Uhr) und müssen halt irgendwie auf unsere Sollarbeitszeit kommen, d.h. sobald ich da bin, fängt die Zeit an zu zählen.
3 Stunden später als sonst = 3 Stunden länger arbeiten.

LG
Kati

Beitrag von rosaundblau - 05.12.10 - 18:42 Uhr

Guten Abend.

Es sollte kein Problem sein liegengebliebende Arbeit zu erledigen ohne dabei auf die Uhr zu schauen.

Wäre das für meine Mitarbeiter ein Problem, würde ich ggf. überlegen sie die Zeit an dem Tag "nachsitzen" zu lassen.

Aber Grundsätzlich arbeiten wir mit Zeitkonten.

vg rosaundblau

Beitrag von mamavonyannick - 05.12.10 - 18:45 Uhr

Nicht in jedem Beruf ist das möglich.
Finde diese Erwartungshaltung auch sehr eigenartig. Schließlich kann jeder den Wetterbericht schauen und sich (zumindest etwas) auf das Wetter einstellen. Wie wärs also mit eher aufstehen?
Wenn ich morgen später komme, dann muss ich das nacharbeiten. Nucht unbedingt am selben tag, aber die Sollarbeitzeit gilt einzuhalten. Auch bei Mistwetter.

vg, m.

Beitrag von fraukef - 05.12.10 - 18:51 Uhr

Hi

wir "stempeln" - und somit arbeiten wir die Zeit auch nach...

Find ich aber auch selbstverständlich...

LG
Frauke

Beitrag von woodgo - 05.12.10 - 18:54 Uhr

Hallo,

natürlich muß die Fehlzeit nachgearbeitet werden, dafür gibt es doch meist Zeitkonsten. Es gibt wohl kaum Arbeitgeber, die diese Stunden verschenken#kratz

LG

Beitrag von morjachka - 05.12.10 - 18:54 Uhr

Hallo!

Ich rufe immer an, wenn ich zu spät komme, passiert aber sehr selten. Komme ich 5 Minuten zu spät, hole ich diese einfach nach... Ist es mehr, dann bespreche ich die Sache mit Leitung und Kundem, um einen Kompromiss zu finden.
Bin Lehrerin und die Schüler bezahlen für eine Leistung, die ihnen zusteht. Aber natürlich verstehen sie, dass mal etwas passieren kann. Man einigt sich dann auf einen Tag zum nachholen (Extremfall) oder der Unterricht dauert ein paar mal hintereinander 15 Min länger.

Beitrag von wasteline - 05.12.10 - 19:09 Uhr

Du hast einen Arbeitsvertrag, den Du erfüllen musst. Du wirst für Deine Arbeitszeit bezahlt und nicht für Deine Abwesenheit. Wenn Du 3 Stunden zu spät kommst, dann wirst Du sie nacharbeiten müssen oder auf einen verständnisvollen Chef hoffen.

Beitrag von dany2308 - 05.12.10 - 19:32 Uhr

Hallo Merline,

interessante Idee: wenn ich wetterbedingt 3 Stunden zu spät komme, darf ich zum Ausgleich dafür 3 Stunden früher gehen, damit ich trotz Schnee und Eis rechtzeitig zu Hause bin...

Muss ich mal meinem Chef vorschlagen, ich bin sicher, er wird begeistert sein #huepf#huepf#huepf

LG Dany

Beitrag von rosaundblau - 05.12.10 - 20:20 Uhr

Für 1 1/2 Std. etwas Neues anfangen lohnt sich aber auch nicht...... Dein Chef könnte Dir ruhig bezahlten Sonder-Schlecht-Wetter-Urlaub geben.

Beitrag von dany2308 - 05.12.10 - 22:55 Uhr

#freu #freu #freu

Beitrag von king.with.deckchair - 05.12.10 - 19:47 Uhr

"Verlangt euer Arbeitgeber, dass ihr die zu spät gekommene Zeit nachsitzt?"

Da ich Gleitzeit habe, erübrigt sich die Frage für mich. Selbstverständlich muss ich meine Sollarbeitszeit erfüllen. Und ich denke, diese Regelung sollte auch für Leute gelten, die starre Anfangs- und Endzeiten haben. Warum sollten die bevorzugt werden, während Gleitzeitarbeiter auch keine Arbeitsbefreiung wegen des Wetters und des dadurch unter Umständen längeren Fahrtwegs haben?!

Beitrag von shampoo - 05.12.10 - 20:21 Uhr

#rofl lustige ansichten !
ich finde dein arbeitgeber kann doch wirklich froh sein, dass du überhaupt kommst.

Beitrag von tragemama - 05.12.10 - 21:30 Uhr

Meine Mitarbeiterinnen müssen "nachsitzen" - warum soll ich ohne erbrachte Leistung Stunden bezahlen?

Beitrag von sassi31 - 06.12.10 - 01:50 Uhr

Das hängt wohl sehr vom AG ab, wie er das handhabt.

Einer meiner Ex-AG hat nicht verlangt, dass man dann abends später heim gegangen ist. Dafür hat aber auch kein Mitarbeiter auf die Uhr gesehen, wenns mal Mehrarbeit gab. Das war ein gegenseitiges Geben und Nehmen auf Vertrauensbasis und hat (bis auf in einem Fall) ganz wunderbar funktioniert.

Ein anderer Ex-AG hat stempeln lassen und dann gabs ggf. am Monatsende Minusstunden, die man nacharbeiten musste. Da aber auch hier oft Mehrarbeit anfiel, war das wiederrum kein Problem, wenn man mal etwas verspätet eintraf.

Beim dritten Ex-AG hätte die Abteilungsleiterin uns geköpft und gevierteilt, wenn wir nach dem verspäteteten Arbeitsbeginn auch noch pünktlich gegangen wären, ohne die Fehlzeit nachzuarbeiten.

Beitrag von nele27 - 06.12.10 - 10:33 Uhr

Arbeitgeber 1 gefällt mir am besten :-)

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mit Vertrauen und Motivation effektiver gearbeitet wird als mit Stempeluhr...

LG, Nele

Beitrag von vwpassat - 06.12.10 - 09:34 Uhr

Was kann Dein AG für Deinen Arbeitsweg?

Beitrag von nele27 - 06.12.10 - 10:09 Uhr

Hi,

meine Arbeitszeit existiert eh nur auf dem Papier. Ich habe weder eine Stempeluhr noch irgendwen, der mich kontrolliert. Ich arbeite immer bis die Arbeit fertig ist bzw ich denke es ist genug geschafft :-)

Wenn ich wegen der Witterung später komme und wenig geschafft hab oder noch was dringendes ist, bleib ich länger ... wenn ich gut im Plan bin eben nicht.
Also bei mir kommts nicht auf die Arbeitszeit sondern den Inhalt an.

LG, Nele

Beitrag von yvonnechen72 - 06.12.10 - 10:11 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich, ich weiß gar nicht, wie man 3 Std. zu spät kommen kann.
Gut, mein längster Arbeitsweg waren 30 km, aber bei Schnee und Eis über hügelige Landstraßen und durch den Wald auch nicht unbedingt ein Vergnügen und natürlich auch zeitaufwändiger als bei trocknem Wetter. Da ich aber schon bereits bei trocknem Wetter damit rechnen, dass irgendetwas passieren kann, bin ich immer so los gefahren, dass ich ca. 30 min. vor Arbeitsbeginn auf der Arbeit war. Wenn ich dann von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht wurde, hätte ich trotzdem noch Spielraum gehabt.
Ich denke nicht, dass man von einem AG erwarten kann, dass er dein Zuspätkommen finanziert.

LG Yvonne

Beitrag von ayshe - 06.12.10 - 10:55 Uhr

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ganz ehrlich, ich weiß gar nicht, wie man 3 Std. zu spät kommen kann.
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Das haben Kollegen von mir schon geschafft, die mit der Bahn fahren.
Da klappt ja oft echt gar nichts.


Ich bin immer so 60-70km gefahren, aber auch nie so lange gebraucht.
Allerdinng wurde einmal die Autobahn gesperrt, da waren es dann 2,5 Stunden, kann man eben nichts machen, war noch nichtmal im Winter.

Beitrag von kitty1979 - 06.12.10 - 15:18 Uhr

Hallo!

Mein Schwager arbeitet in Hannover, Fahrtweg von hier etwa 45-60 Minuten. Letztes Jahr ist er an einem Tag auch 4 Stunden gefahren wegen den schlechten Straßenverhältnissen.....allerdings war es der Heimweg!

Lg Nicole

Beitrag von manavgat - 06.12.10 - 10:27 Uhr

nachsitzen kann nicht verlangt werden, aber ein Abzug beim Lohn ist rechtens.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ayshe - 06.12.10 - 10:50 Uhr

Hallo,
ich habe Gleitzeit, da spielt das alles keine Rolle.
Allerdings wird meine Fahrzeit eher von Staus oder Unfällen beeinflußt, nicht vom Wetter.


Als ich ganz früher in der ersten Ausbildung war und noch keine Gleitzeit hatte, ging es mir so wie dir, es war auch egal, wenn man später kam und wurde eher noch früher nach Hause geschickt, damit man heil ankommt.

Aber dafür gab es auch offiziell keine Überstunden und es konnte auch sein, daß man mal etwas länger blieb.

Beitrag von merline - 06.12.10 - 11:48 Uhr

So, um die Gemüter mal wieder zu beruhigen: Meine Frage war rein interessehalber. Ich habe übrigens auch Gleitzeit, Hauptsache ich komme auf meine 40 Wochenstunden.

Den Weg, den ich zukünftig fahren muss (über Land), fährt ein Kollege von mir momentan, und der kam die letzten Tage zwischen 2 und 3 Stunden zu spät - und der war um 6 Uhr losgefahren!

Natürlich ist es selbstverständlich, dass man bei solchen Wetterverhältnissen eher losfährt - ich hatte auch nirgendwo geschrieben, dass ich bin 10 Uhr im Bett liegen bleibe, um zu warten, ob der Schnee sich vielleicht verflüchtigt#augen.

Ich hätte meine Frage anders formulieren müssen, nämlich ob ihr am SELBEN Tag "nachsitzen" müsst!


Beitrag von ayshe - 06.12.10 - 11:58 Uhr

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Ich hätte meine Frage anders formulieren müssen, nämlich ob ihr am SELBEN Tag "nachsitzen" müsst!
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Einige haben das wohl auch so verstanden, denke ich.


Nein, ich kenne so etwas nicht.
Außerdem ist es auch eine Frage der Organisation. Nicht jeder kann einfach erst abends um 20 oder 21 zuhasue sein, wenn er es sonst um 18 Uhr ist.