ehrenamtlich arbeiten,was ist aber mit kind?

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Beitrag von mandai09 - 07.12.10 - 12:20 Uhr

hallöchen...

nächsten sommer kann ich meine ausbildung weiter machen, noch bin ich in elternzeit.habe zwei jahre beantragt,was im nachhinein ein fehler war, aber naja,...

wie ist das wenn ich jetzt ehrenamtlich arbeiten gehen würde, könnte mein kleiner da in den kindergarten?

ich bin alleinerziehend und beziehe noch hartz 4...

Beitrag von windsbraut69 - 07.12.10 - 12:26 Uhr

Ich glaube nicht, dass Dir ein Kindergartenplatz bezahlt wird für einen ehrenamtlichen Job.
Warum suchst Du Dir nicht einen Minijob für den Übergang?

Gruß,

W

Beitrag von mandai09 - 07.12.10 - 12:30 Uhr

leider bekomme ich nicht wirklich hier einen für 100e :-(

Beitrag von windsbraut69 - 07.12.10 - 13:10 Uhr

Warum für 100 Euro?
Was für ein Ehrenamt schwebt Dir denn vor?

Gruß,

W

Beitrag von vwpassat - 07.12.10 - 13:40 Uhr

Und das wäre so tragisch für Dich, wenn Du irgendwo mehr als 100 € "eigenes" Geld verdienst?

Beitrag von ppg - 07.12.10 - 17:09 Uhr

Die Aufwandentschädigungen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten werden nicht auf das ALG II angerechnet, Einkommen aus 400€ - Jobs bis auf 100 € schon.

Beim Ehrenamt sind 175€ € im Monat steuer - und anrechnungsfrei.

Außerden macht es sich besser im Lebenslauf, anstatt eine Hiwijobs



Ute

Beitrag von king.with.deckchair - 07.12.10 - 18:08 Uhr

"Einkommen aus 400€ - Jobs bis auf 100 € schon"

Nicht korrekt.

Beitrag von ppg - 08.12.10 - 10:39 Uhr

Jaja und Freibeträge....

Ute

Beitrag von windsbraut69 - 08.12.10 - 07:41 Uhr

Ja und?
Wenn sie Zeit hat, zu arbeiten, sollte sie diese nutzen, ihre Bedürftigkeit zu verringern.

Gruß,

W

Beitrag von ppg - 08.12.10 - 10:40 Uhr

Das mag so sein - aber aus vielerlei hinsicht ist das Ehrenamt der bessere "DEAL"

Ute

Beitrag von windsbraut69 - 08.12.10 - 14:06 Uhr

Ja, ein besserer Deal aus bestimmter Sicht ist auch ein Job mit max. 100 Euro Einkommen.
Das deckt sich aber nicht mit meiner Vorstellung von Moral und Solidarprinzip, deshalb mein Einwurf hier.

Gruß,

W

Beitrag von johanna1972 - 07.12.10 - 12:31 Uhr

Was möchtest Du denn ehrenamtlich machen? Ich mache ehrenamtlich eine Spiel- und Krabbelgruppe donnerstags vormittags und könnte meine Kleine dorthin mitnehmen und den großen auch (z.B. Schliesszeiten Kita etc.).
Ich mache das ganze bei der Caritas und dort wurde es mir direkt angeboten, dass ich die Kinder mitbringen kann, nachdem man mich gefragt hatte ob ich das machen würde.

Wenn Du ehrenamtlich arbeiten würdest und nicht die Möglichkeit hast die Kinder mitzunehmen musst Du Dich um eine Betreuung kümmern - es steht Dir nicht automatisch ein Kitaplatz zu.

LG Johanna

Beitrag von daisy80 - 07.12.10 - 12:49 Uhr

Also bei uns ist es so, dass man eine Arbeitsbescheinigung/einen Arbeitsvertrag vorlegen muss, wenn man einen Kitaplatz haben möchte.

Beitrag von hauke-haien - 07.12.10 - 12:58 Uhr

"und beziehe noch hartz 4... "

Als Steuerzahler bin ich absolut nicht amüsiert zu hören, dass du auf der einen Seite Leistungen beziehst und auf der anderen Seite deine Arbeitskraft verschenken willst!

Verwende deine Energie lieber darauf eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu finden und dieser nachzugehen.

Ich möchte mit meinen Steuern nicht ein Unternehmen subventionieren, dass nicht in der Lage oder nicht willens ist, seine Mitarbeiter für ihre Arbeit zu bezahlen!

Beitrag von knackundback - 07.12.10 - 13:22 Uhr

#pro

Beitrag von 1familie - 07.12.10 - 13:24 Uhr

auch von mir

#pro

Beitrag von lena1309 - 07.12.10 - 13:28 Uhr

Du musst richtig lesen, sie befindet sich im Erziehungsurlaub, sie hat eigentlich eine Ausbildungsstelle.
Und dir ist doch wohl klar, dass ehrenamtliche Tätigkeiten nichts mit einem normalen Arbeitsplatz zu tun haben.

Und wofür sie ihre Energie einsetzen will, sei ihr doch selbst überlassen.

Beitrag von knackundback - 07.12.10 - 13:32 Uhr

Dann lies aber bitte auch das Sie Hart4 bezieht.

Solange man auf Kosten der Allgemeinheit lebt sollte das erste bestreben sein genau DAS nicht mehr zu müssen!

Und in genau so einem Fall ist es eben NICHT egal wofür Sie Ihre Energie einsetzen will.

Ich finde ehrenamtliche Sache prinzipiell sehr gut.
Wenn es die eigene finazielle Situation zulässt das man sich eine Beschäftigung suchen kann die eben nicht entlohnt wird.

Dies ist hier ja wohl eindeutig nicht der Fall.

Beitrag von hauke-haien - 07.12.10 - 13:36 Uhr

"Und dir ist doch wohl klar, dass ehrenamtliche Tätigkeiten nichts mit einem normalen Arbeitsplatz zu tun haben. "

Doch, doch!
Das hat durchaus etwas miteinander zu tun.

Wer ehrenamtlich arbeiten will, muss sich das auch leisten können, sprich: sie sollte wirtschaftlich so unabhängig sein, dass sie es nicht nötig hat, für ihre Arbeit eine angemessene Entlohnung zu bekommen.

Das ist hier nicht der Fall. Ich (du auch!) bezahle sie, damit sie eine wirtschaftlich schwierige Zeit überbrücken kann, aber nicht damit sie woanders ihre Arbeitszeit verschenkt und ein Dritter sich ins Fäustchen lacht. Sogesehen gibt es keinen Unterschied, ob jemand ALG2 bekommt und schwarz arbeiten geht, oder ob er "ehrenamtlich" seine Zeit verschenkt und ein anderer davon profitiert.

Auch für eine Übergangszeit kann man etwas anderes finden, wenn man nur genügen sucht!

LG, H.H.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 07.12.10 - 13:41 Uhr

Du lebst laut VK in Dänemark...wie kannst du da in Deutschland Steuern zahlen...??#kratz

Beitrag von hauke-haien - 07.12.10 - 13:45 Uhr

Magst du dich einlesen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fensteuergesetz_(Deutschland)

Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 07.12.10 - 14:00 Uhr

Der Link geht nicht, aber google! #aha

Und was soll diese "ich bezahle dich"-Attitüde? Soll das so eine Art "kleiner Chef" sein oder wie? Soll das eine Hierarchie in der Diskussion begründen - so nach dem Motto: weil ich dich "bezahle", haben meine Ausführungen mehr Gewicht? Habe ich sozusagen "mehr Recht"?

Also irgendwie fand ich die Vorstellung lustiger, dass du das schräge dänische Königshaus "bezahlst"...;-)

Bist du dann, da du ja alles "bezahlst", auch für alles verantwortlich zu machen? Denjenigen "Oberchef" suche ich nämlich noch....:-p


lg die hinterwäldlerin

Beitrag von knackundback - 07.12.10 - 14:37 Uhr

Man kann sich das ja auch so auslegen wie man gerade möchte #augen

Ich lese hier nicht heraus das er sich für den Oberchef hält oder mehr zu melden hätte.

Dieses "Ich" ist wohl eher auf "Ich - ein Steuerzahler" gemünzt und trifft damit alle die fleissig Ihre Steuern zahlen und dies mitfinazieren.

Beitrag von hauke-haien - 07.12.10 - 14:50 Uhr

Ich und Du und sie und er und es und wir und ihr und sie und ..... und .... und ....

Danke ;-)

Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 07.12.10 - 15:30 Uhr

Schön, dass du es so sehen kannst!

Für mich klingt der Hinweis auf das "nicht amüsiert sein" und der im nächsten Satz vorkommende Imperativ schon ganz schön nach Chef...aber in der Tat, Kommunikation ist Interpretation!

Aber auf jeden Fall schön, dass er in dir eine Sachwalterin hat!